Kritik an der Spontankündigung
Eine Kollegin hat sich darüber beschwert, daß ich einfach jemanden gehen lasse, ohne die Kündigungsfrist zu nutzen.
Natürlich sind ihre Argumente berechtigt. Aufgrund meines spontanen Entgegenkommens haben wir hier kurzfristig einen personellen Engpass gehabt. Ja, nun - andererseits hätte jeder andere von mir dieses Entgegenkommen ebenfalls bekommen, wenn sich von heute auf morgen die Chance ergeben hätte, im Wunschberuf eine Anstellung zu bekommen. Das sollten sich bitte alle kritisierenden Mitarbeiter stets vor Augen halten.
Natürlich sind ihre Argumente berechtigt. Aufgrund meines spontanen Entgegenkommens haben wir hier kurzfristig einen personellen Engpass gehabt. Ja, nun - andererseits hätte jeder andere von mir dieses Entgegenkommen ebenfalls bekommen, wenn sich von heute auf morgen die Chance ergeben hätte, im Wunschberuf eine Anstellung zu bekommen. Das sollten sich bitte alle kritisierenden Mitarbeiter stets vor Augen halten.
Trackbacks
PLUS EINS on : Kündigungsfrist immer sinnvol?
Show preview
Nun, hätte Bjoern in diesem Fall auf die Einhaltung der Kündigungsfriste bestanden, was wäre damit erreicht? Gar nichts. Die Folge wäre entweder ein Krankenschein oder mindestens eine demotivierte Mitarbeiterin gewesen, also eher hinderlich als nützlich. Der Personalengpass entstand genau zu dem Zeitpunkt als seine Mitarbeiterin kündigte, nicht als Bjoern sie gehen liess. In dem Fall war die Entscheidung ...
Only registered users may post comments here. Get your own account here and then log into this blog. Your browser must support cookies.
The author does not allow comments to this entry
Comments
Display comments as Linear | Threaded
Sebas on :
Fabian on :
Aber du hast deinen Standpunkt und du hast das Recht, diesen Standpunkt durchzusetzen
Versuchs nicht immer allen recht zu machen...
nordfuchs on :
Gruß, Volker
RobT on :
Ohne Kündigungsfristen und ohne, daß eine Seite das Gesicht verliert.
Tommy on :
Ich denke es ist richtig, bei diesen Mitarbeitern ganz andere und großzügere Maßstäbe anzusetzen, da ein Nebenjob niemals der eigenen Entwicklung im Weg stehen sollte.
Sordon on :
Björn Harste on :
Sordon on :
Trantor on :
Quirinus on :
1. Daß Leute heute von einem auf den anderen Tag einen neuen Job bekommen oder auch gefeuert werden, wird allmählich zur Regel. That's the American way of life.
2. Der Shopblogger hat richtig gehandelt.
3. Wenn sich eine Kollegin darüber beschwert, daß sie sich eines Engpasses (also einer Unbequemlichkeit) wegen über menschlich korrektes Handeln des Arbeitgebers beschwert hat, dann stimmt etwas mit der Kollegin nicht. Ich tippe auf heimlichen Neid derjenigen gegenüber, die die neuen Job bekommen hat.
Dies sage ich nach 13 1/2 Jahren im Einzelhandel und den entsprechenden Erfahrungen mit der sog. Kollegensolidarität auch und gerade unter Frauen.
Es grüßt, Trantor zustimmend und sich mit dem Shopblogger solidarisierend, Quirinus aus Bremen.
Quirinus, nochmal on :
Peter on :
rene on :
mfg
Peter on :
Quirinus on :
"Björn ist aber Geschäftsmann und nicht der barmherzige Samariter."
Du hast es sicherlich nicht so gemeint; doch die Übersetzung dieses oft gehörten Arguments ins Gegnewärtige Deutsch würde lauten: "Björn ist aber Geschäftsmann und daher nicht für andere, sondern nur für sich und seinen Laden und seine Angestellten verantwortlich."
So aber wird stets argumentiert, wenn 32.000 oder auch 'nur' 8.000 Arbeitsplätze um der Rendite willen vernichtet werden sollen. Es nützt dem jeweiligen Unternehmen kurzfristig, schadet aber bekanntlich der Gesellschaft, mit Folgen, die für alle, die auch nur 1 Gramm Hirn im Kopf haben, längst absehbar sind.
Merke: Auch Geschäftsleute haben Samariter zu sein, sprich: sich sozial zu verhalten, nämlich im Sinne jener lebensklugen Moral, von der die Gelehrten vor 2000 Jahren mehr wußten als heute alle BWL-Fuzzis zusammengenommen. Deshalb sei das Gleichnis hier noch einmal wärmstens zur Lektüre empfohlen.
Peter on :
Spaß beiseite. Da du mir erklärt hast, wie das Gleichnis wohl gemeint ist, sage ich es nochmal: Björn hat menschlich richtig gehandelt. In diesem Fall macht das nichts aus. Wenn er das allerdings zu oft (ZU OFT) macht, dann besteht die Gefahr, dass er irgendwann die Glaubwürdigkeit als Chef verliert. Deswegen sollte man vorsichtig sein.
Was anderes hab ich nicht gesagt. BTW: Das Gleichnis habe ich auch davor schon verstanden..
simoench on :
Bei dir klingt's als ob Menschlichkeit eine Schwäche sei.
Peter on :
simoench on :
"Wenn er das (menschlich handeln) allerdings zu oft (ZU OFT) macht, dann besteht die Gefahr, dass er irgendwann die Glaubwürdigkeit als Chef verliert."
Für mich klingt das nach Menschlichkeit contra Glaubwürdigkeit, also Autoritätsverlust. Und da finde ich, das beides geht und Björn so lange menschlich sein darf wie er will. Solange er nur konsequent ist.
Wenn du das nicht meinst musst du das nochmal anders erklären.
Peter on :
Adi-Puma-Proll on :
>> Das sollten sich bitte alle kritisierenden Mitarbeiter stets
>> Augen halten.
:applaus: Bist ein guter chef!
Michael on :
Hoffentlich sind die nicht wirklich so wie ich mittlerweile denke, dass sie sind ohne sie zu kennen.
Anonymous on :
Es gibt manchmal Mitarbeiter, die die Chance mit dem gelben Schein, aber auch ohne gelben Schein oft nutzen und dass wollte ich nicht tun.