Hier ein kleines Video, das ich euch meiner Meinung nach noch nie gezeigt habe. Hat zwar keinen aktuellen Bezug, ist aber definitiv sehenswert:
Bei unserem vorletzten "Scary Shopping" hatten wir noch etwa 10kg Trockeneis übrig. Da sich das sowieso unweigerlich aufgelöst hätte, konnten wir es auch noch kunstvoll zum Nebelmachen verbrauchen. Ein großes Becken voll kochend heißem Wasser und ab ging die Post.
Schön, wenn sich ein paar "erwachsene Männer" mitten in der Nacht wie die kleinen Kinder freuen können.
Treffen sich zwei Kunden im Supermarkt vor dem Leergutautomaten, an dem mal wieder ein "Defekt!"-Schild hängt.
Sagt der eine zum anderen:
"Immer noch nicht repariert. Dabei habe ich mir gestern solche Mühe gegeben. Kleines Loch in die Seitenwand, versteckten USB-Anschluss gesucht und neue modifizierte Software aufgespielt. Konnte doch nicht ahnen, dass die Hardware hier nicht kompatibel ist und abraucht. Was nun Kollege?"
"Komm wir gehen zum nächsten Supermarkt und hacken dort weiter."
(Einsendungen sind willkommen. Weitere Infos dazu an dieser Stelle.)
In unserer Lokalzeitung war ein großer Artikel, dass ein Kaufland-Markt dort knapp eine Million Euro für Umbau und Renovierung investiert.
Ist viel Geld und einen Zeitungsartikel wert?
Naja…
Ich nehme hier für meinen Laden deutlich über ein Drittel dieser Summe in die Hand, allerdings passt mein kleiner SPAR in den großen Kaufland in Delmenhorst definitiv mehr als dreimal hinein. Wenn man diese Relation betrachtet, klotze ich hier also definitiv mehr.
Sollte ich vielleicht auch mal eine Pressemitteilung draus machen.
Auszug aus unserer (Gastfeldstraße) Bauakte von 1966:
"Für die Beschäftigten sind Toiletten und Waschgelegenheiten einzurichten. Für je 20 männliche und 15 weibliche gleichzeitig Beschäftigte muß mindestens eine von innen verriegelbare Abortstelle vorhanden sein."
Jetzt neu in der Gemüseabteilung, äh, ja. Da ist wohl bei der Pflege des Artikels in unserem Warenwirtschaftssystem ein falsches Tag gesetzt worden. Oder jemand hatte nur "Paprika" gelesen und damit war die Sache erledigt.
Extra für meine erste Auszubildende hatte ich 2003 die "Ausbildung der Ausbilder" (Ausbilder-Eignungsprüfung / AEVO) gemacht. Dazu gehörte neben vielen Unterrichtsstunden auch eine theoretische und schließlich auch eine praktische Abschlussprüfung. Thema bei mir: "Arbeitsgeräte bedienen und pflegen".
Hatte mir damals ausgedacht, dass ich einem Prüfling (in diesem Fall ein Mitglied des Prüfungsausschusses) erkläre, wie man eine Bonrolle einlegt und in dem Zusammenhang auch kurz das Innenleben der Kasse reinigt. Hatte dafür damals eine unserer Scannerkassen abgebaut und mit zur Prüfung geschleppt. Die Leute hatten nicht schlecht gestaunt, als ich mit einer großen Kiste voller Technik und Kabel da zur Prüfung kam – aber letztendlich konnte mein Prüfungs-Prüfling nach der Erklärung die Rolle selbstständig tauschen (inkl. Reinigung der Kasse und Farbbandwechsel) und somit hatte ich den Schein dann in der Tasche.
(Und keine zwei Wochen später wurde die Regel für Ausbilder gelockert, so dass man mit entsprechend Berufserfahrung auch ohne die Ausbilder-Eignungsprüfung Auszubildende ausbilden durfte…)
Warum ich das schreibe? Ich hab den Zettel mit der Anmeldung für meine Prüfung wiedergefunden. Fand ich hier durchaus noch mal eine Erwähnung wert.
Eine Frau kam in den Laden und berichtete einer meiner Mitarbeiterinnen, dass sie in der Apotheke sündhaft teure Babynahrung für eine Bekannte gekauft hatte, diese aber nun aus irgendwelchen Gründen überhaupt nicht gebrauchen könne.
Ihre Bitte an uns war, ob wir ihr die Sachen hier für zehn Euro (was wohl deutlich unter dem Gesamtpreis lag) abkaufen und dann zum Beispiel über unseren Restetisch verkaufen würden.
Nein, tut mir Leid. Das ist dann sogar schon jenseits von meiner persönlichen Definition des Begriffs "Kundenservice".