Eine Kundin hat mich nach "Volvic sportive" gefragt.
Ich habe den Artikel nicht im Sortiment und kenne ihn auch gar nicht. Also habe ich erstmal bei unserem Getränkelieferanten angerufen und mich dort erkundigt. Dort ist das Produkt allerdings auch nicht bekannt.
Die Kundin erwähnte, daß sie das sonst immer in einem Bioladen bekommen hätte. Also habe ich noch meine beidenwichtigsten Biolieferanten angerufen, von denen ich weiß, daß sie beide das klassische Volvic-Wasser im Sortiment haben. Bei beiden war "sportive" allerdings gänzlich unbekannt.
Gerade eben habe ich noch bei einem der größten Naturkost-Großhändler und letztenendes sogar noch bei der Volvic-Hotline angerufen. Auch dort kannte man das Wasser nicht.
Ich denke, Volvic "sportive" gibt es definitiv nicht. Da wird die Kundin wohl irgendetwas verwechselt haben...
Falls es jemand schafft, mir zu erklären, woher das aktuelle Durcheinander in unserem großen Kühlregal stammt, wäre ich sehr dankbar.
Beutel mit geriebenem Parmesan liegen hinter Joghurtbechern, Aufschnittpäckchen stecken in den falschen Fächern und die reduzierte Ware aus der Kiste wurde auch an unterschiedliche Plätze geräumt.
Es gibt natürlich keine Beweise, aber die Vermutung liegt nahe, daß da irgendein vermeintlicher Witzbold zugange war. :doh:
Eine Frau rief an und wollte wissen, ob ich der METRO-Markt in Bremen sei. Ich verneinte wahrheitsgemäß und bot an, die richtige Nummer für sie herauszusuchen.
Während ich mich durch metro.de klickte unterhielt ich mich mit ihr. Vor allem war ich neugierig, wie sie ausgerechnet auf meine Nummer gekommen sei.
Sie hat bei Google nach "Metro" und "Bremen" gesucht und gleich im ersten Suchergebnis nach einer Telefonnummer gesucht... (Zumindest zeigte bei ihr gleich das erste Suchergebnis auf shopblogger.de. Ich lande da immer auf metro24.de)
Da kommt ein Vertreter und hält mir einen Adventskalender für Hunde vor die Nase. Ob ich daran Interesse hätte, wollte er wissen. Wirkliches Interesse hatte ich nicht, aber die Idee war trotzdem irgendwie witzig und so erkundigte ich mich nach dem Preis. Bei drei Euro nochwas hätte der im Verkauf bei rund fünf Euro liegen müssen. Das wäre okay gewesen, und so erkundigte ich mich, ob es eine bestimmte Abnahmemenge geben würde. "Nur dreißig Stück, das ist ein Karton.", antwortete mir der Vertreter.
Mein Interesse näherte sich einem Nullpunkt und er sich wenige Minuten später dem nächsten Händler auf seiner Liste...
PS: Irgendwie fies, seinem Hund 3,5 Wochen lang jeden Tag ein Leckerli zu geben und dann plötzlich aufzuhören. Wie soll man dem Tier beibringen, daß der Bonus nur für den Zeitraum vom 1. bis zum 24. Dezember galt? :thinking:
Irgendwann, vielleicht, komme ich auch noch dahinter, warum dauernd die Preisetiketten aus den Regalschienen verschwinden.
Ich kann mir das eigentlich nur so erklären, daß Kunden die Dinger mitnehmen. Aber warum tun sie das nur? Nervenkitzel ob des "Diebstahls"? Zum Preise vergleichen? Weil die Etiketten so schön sind? Ich weiß es nicht... :thinking:
Mir wurde gerade per E-Mail eine EDEKA-Reklame-Lampe aus den (geschätzt) 60er-Jahren angeboten. Der Preis von 30 Euro mag okay sein, aber was soll ich damit? Ich betreibe hier einen SPAR-Markt und habe absolut kein Interesse daran, mir hier EDEKA-Dekoration hinzustellen. So weit fühle ich mich nicht mit unserem neuen, großen Partner verbunden.
Naja, vielleicht hätte ich sogar drüber nachgedacht, wenn er mich nicht in der Mail mit "Jörn" angesprochen hätte... :biggrin:
Falls jemand das Ding haben möchte, leite ich die Daten gerne weiter.
Ob da wohl eine Maschine zu schwungvoll gearbeitet hat? Möglicherweise ist der Deckel auch schief aufgesetzt und dann festgezogen worden. Mit etwas Phantasie könnte man sich sogar vorstellen, daß dort zwei Schraubverschlüsse gleichzeitig draufgedreht wurden...
Ich kann's nicht sagen, habe aber vollstes Verständnis für die Kundin, die die Flasche nicht mit bloßen Händen aufbekommen hat.
Ein verwunderliches Fax kam vorhin von FedEx: Der Empfänger (also in diesem Fall ich) sollte eine "Abfertigungsanweisung" bearbeiten und zurückfaxen. Es waren wohl noch einige Punkte in Bezug auf Zoll und Rücksendung unklar.
Völlig unklar war mir dagegen, was ich damit zu tun haben soll. Der Absender war eine Firma Aerocell Inc. aus den USA, als Empfänger der Sendung ist Airbus Deutschland. Ich dachte erst, daß das möglicherweise etwas mit der berühmten CD-ROM zu tun haben könnte, die wir einst hier im Laden fanden, aber richtig Sinn machte das nicht.
Ein Anruf bei FedEx klärte die Situation zumindest halbwegs auf: Aus irgendeinem Grund ist meine Faxnummer dort reingerutscht. Wie das passieren konnte oder ob es sich wirklich dabei nur um einen simplen Zahlendreher handelte, ließ sich leider nicht herausfinden.
Der ehemalige Professor für Organisations-Kommunikation an der Universität von Süd-Kalifornien, E.L. Kersten, hat offenbar ein Problem mit Angestellten. Seine Vorstellungen von Mitarbeiterführung hat er in einem Buch für Führungskräfte festgehalten:
Sie bringen ihre persönlichen Probleme mit zur Arbeit, beschäftigen sich mit Intrigen, boykottieren die Unternehmensziele und jeglichen Wandel, sie beschweren sich dauernd über Kleinigkeiten und fordern auch noch ständig mehr Geld für ihre Anstrengungen.
Also, Kollegen - seid nett zu mir, sonst bestelle ich mir das Buch. :biggrin:
(Natürlich in der positiven "undercover"-Version)
Was für ein Glück, daß ich hier mit meinen netten Mitarbeitern nicht auf Lidl&Schwarz-Methoden angewiesen bin.
Diese Miniaturausgabe eines Apfels haben wir in einer Gemüsekiste gefunden. Der Apfel hatte tatsächlich nur einen Durchmesser von ca. 4cm. Das daneben ist wirklich eine handelsübliche Mignon-Batterie.
Ich konnte es mir einfach nicht verkneifen, da reinzubeißen. Das Ding schmeckte verdammt sauer schon ganz leicht nach Apfel, war aber nicht wirklich lecker.
Für eine Mitarbeiterin soll ich den Vordruck "Arbeitsbescheinigung" für die Bundesagentur für Arbeit ausfüllen. Kein Problem für mich. Was aber diese komischen Symbole unten auf der Seite bedeuten sollen, kann ich beim besten Willen nicht erraten...