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Der Geheimtipp für mehr Umsatz

Vorgeschichte, damit auch jeder versteht, um was es geht: Ich habe hier am Schaufenster insgesamt sechs Plakatrahmen für A1-Plakate. Jede Woche zum Wochenende tausche ich die Plakate aus. So welchseln sich Angebote und Hinweise auf besondere Produkte, komplette Sortimente oder Serviceleistungen ab. Ich habe mir angewöhnt, mich mit meinen Plakaten auf einem Kassentisch auszubreiten, denn durch die Konstruktion kann ich die Bögen unter der Schutzfolie schön zurechtrücken. Äh. Das ist etwas schwierig zu erklären und sicherlich auch viel Gewöhnung meinerseits. Es ist einfach praktisch für mich, so.

Man kann aber fast die Uhr danach stellen: Wann immer ich die Fensterplakate tausche, brauchen wir eine zweite Kasse. Das wäre nicht weiter störend, wenn ich nicht jedes Mal mein komplettes Geraffel einsammeln und hinterher wieder ausbreiten müsste. Ich vermute, sogar wenn mal kein Kunde im Laden wäre, würde in dem Moment ein Reisebus vorfahren und jeder Passagier käme auf die Idee, sich mit Verpflegung einzudecken. Wetten?

Spontane Idee eines Kollegen: "Du solltest den ganzen Tag die Plakate rein- und rausmachen. Dann wäre es hier immer so voll, dass wir zwei Kassen bräuchten."

Klasse Idee. :-)

Ha(r)ste was...

Moin Björn,

als fast täglicher Leser Deines Blogs bin ich heute an einem Punkt angelangt, der mir persönlich zu Denken gibt. Beim Lesen der Nachrichten-Meldung fiel mein erster Blick auf die 6:00 Uhr Meldung der FTD und ich laß „Harste was, kriegste was“.

Wie gestört bin ich eigentlich schon!!??
Ziemlich, aber damit fällst du hier wenigstens nicht auf.


Losing My Religion

Gerade mit meinem Kollegen über Religion allgemein, bzw. vor allem auch, dass ein gemeinsamer Bekannter gerade seiner Religion abgeschworen hat, geredet. Vom Elternhaus und seit Geburt an war er Muslim und letzte Woche hat er sich ein Rezept für "richtig schöne Schweineschnitzel" besorgt. Naja, gut. Ist seine Sache.

Und im ARD-Nachtprogramm lief kurioserweise gerade der R.E.M.-Titel "Losing My Religion". Schön, wenn man am Montagmorgen um 5 Uhr schon so lachen kann. :-)

(Für die Schlauberger: Ich weiß, dass "losing my religion" nicht das englische Gegenstück zu "vom Glauben abfallen" ist.)

Anzeigenkarte Nummer 3

Ich bitte, die schlechte Bildqualität zu entschuldigen. Fundstück an der Kundenpinnwand, vor einiger Zeit im Schummerlicht mit meinem Handy fotografiert. Falls es jemand nicht entziffern kann:
ANZEIGENKARTE Nr. 3
Wer entsorgte 1 u. 2 ?
Von uns war's niemand. Vielleicht irgendein Konkurrent, der den Verkauf verhindern wollte? :-O


Recycling-SPAR-Rolli

Noch-"SPAR"-Märkte, auch wenn sie mittlerweile vom neuen Eigentümer der Marke SPAR beliefert werden, haben sicherlich noch den einen oder anderen roten Rollbehälter im Lager stehen. Im Keller in meinem Markt in Findorff stehen zum Beispiel auch noch welche. Da haben wir damals bei der Einrichtung, die schon inzwischen über drei Jahre her ist(!), sämtliche überflüssigen Regalteile drauf untergebracht. Und ich befürchte, die werden noch so lange auf den SPAR-Rollis liegen, bis wir das Zeugs irgendwann mal entsorgen. :-O

Diesen Behälter hat übrigens Blogleserin Isy fotografiert. Allerdings nicht in einem Supermarkt, sondern in einer Modeboutique. :-)


Brötchenkartonbeschriftung

Die Kartons für unsere Aufbackbrötchen sehen fast alle gleich aus, Die Aufdrucke befinden sich längsseits, so dass wir die Kartons an der Vorderseite meistens noch selber beschriften. Meistens mit handlichen Abkürzungen: "SB" für Sonnenblumenbrötchen, "SJ" sind "Schusterjungs", "MK" steht für "Mehrkorn" und "WM" sind die Weltmeisterbrötchen.

Heute Morgen hatte mein Mitarbeiter wohl einen Clown gefrühstückt. Ich hoffe, ich habe die Beschriftungen richtig gedeutet. :-)


Oben und unten

Gerade über einen Satz auf meinem eigenen Rechnungslayout gestolpert: Bitte überweisen Sie den oben genannten Betrag auf mein unten angegebenes Konto.

Sachlich richtig, aber klingt irgendwie trotzdem komisch. :-)

Vespa

Heute Morgen war die Aussicht einer der Überwachungskameras hier im Laden ein wenig gestört. Ein großer Schatten bewegte sich auf dem Monitor hin und her und verhinderte die freie Sicht.



Ahja. :-)


Die (halbe) Ananas im Sand

Dieses Bild hat mir mein Mitarbeiter Johny zukommen lassen. Als die Straße noch nicht asphaltiert war, hatte sich jemand den Spaß gemacht und das Oberteil einer Ananas im Sand "eingepflanzt". Zumindest für alle, die nicht wissen, dass die Früchte über der Erde wachsen, dürfte das ein recht irritierender Anblick gewesen sein. :-)


Bilder vom Olympia-Spot-Dreh

Mitte Juli berichtete ich ja, dass ich auch eine Idee für einen Ritter-Sport-Olympa-Clip habe. Vor ein paar Tagen haben wir endlich die Zeit gehabt, uns damit mal näher zu beschäftigen und haben einiges an Filmmaterial produziert. Jetzt noch schneiden, vertonen und – tataaa. :-)

Hier ein paar Bilder vom Dreh:

Die Drucke sollten Regale voller "Olympia"-Tafeln darstellen. An sich sah das ganz gut aus, das große Problem an der Sache war, dass man diese riesigen Bahnen absolut gerade aufhängen müsste, damit sie vernünftig hängen. Gerade konnten wir nicht und so gab es einige Beulen und Verwerfungen – aber ihren Zweck haben die Drucke trotzdem gut erfüllt:





Wir mussten natürlich ein bestehendes Regal damit bekleben. Und da wir nullkommanull Motivation hatten, alles auszuräumen, haben wir die Ware einfach darin stehengelassen. Auch die in der obersten Ebene und so mussten wir aufpassen, dass wir mit der Kamera nicht über die Oberkante der Drucke hinauswandern.



Kollege Stefan hat sich erbarmt und den Kunden gespielt. :-)





Beim hinstellen zu groß, so dass man die Flaschen auf dem Regal gesehen hätte. In der Hocke ein Blick wie Quasimode, also haben wir einen kleinen Sockel gebaut, auf dem er sich knien musste. Das fiel gar nicht weiter auf. :-)



Nach der Arbeit das Vergnügen: Die inzwischen total weiche und matschige Tafel Olympia haben wir uns demonstrativ einverleibt:



Und die Drucke – nun, die haben den Weg genommen, den Papier und Pappe hier im Laden generell nimmt: Die Papppresse.


Flaschen-Gigantomanie

Vor ein paar Tagen wollte ein Kunde eine leere PET-Bierflasche abgeben. Pfand gab es allerdings dafür nicht, denn die 2-Liter-Flasche kam aus Bulgarien. Recht beeindruckendes Fläschchen:



In den paar Tagen, die sie hier im Büro stand, kam eine Mail von Blogleser Frank-Christian:
Hast Du schon mal Bier in 1.6 l Flaschen gesehen? Ich schon - jüngst bei einer Ostpreußenreise in Königsberg im Einkaufszentrum gegenüber vom Hotel Kaliningrad. Beweisfoto ist anbei. Im roten Feld oben links steht übrigens "Das Bier Nr. 1 in Deutschland". Na ja. Wenn sie meinen...

Das ist aber noch nicht die Spitze. In einem Kiosk in Tapiau hatten sie auch Bier in 2.5 l Flaschen - zu 6'er Gebinden eingepackt wie hierzulande das Mineralwasser beim Discounter.
Wow, Oettinger im 1,6-Liter-Gebinde. Der Traum aller, die hier ganztätig hinter einem Kiosk an einem nahegelegenen See sitzen und von denen hier wahrscheinlich mittlerweile mindestens jeder zweite Hausverbot hat.



Und ausgerechnet heute haben wir folgende Flasche bekommen: 1,5l-Glasflasche, die vermutlich normalerweise als Magnumflasche mit Sekt befüllt wird. Der Inhalt: Heineken. Die erste Bierflasche, die ich sogar verschenken würde. :-)


Immer diese Callcenter

Teil 1:
Anruf eines Callcenters. Die Dame am Telefon hätte gerne mal den Herren Neustendler geprochen. Bitte, wen?!? Ich ahnte etwas: "Der Name sagt mir so nichts. Können Sie das bitte mal buchstabieren?"

"N – E – U – S – T – Ä – D – T –E – R"

Ich liebe diese Adresshändler. Der Stadtteil hier heißt "Neustadt" und "Neustädter Frischmarkt e.K." ist nämlich die offizielle Bezeichnung, mit der ich mit meinem Unternehmen im Handelsregister eingetragen bin und diesen Herren Neustädter wollte die Anruferin nun sprechen.


Teil 2:
Da Herr Neustädter leider diese Woche gerade noch Urlaub hat, erkundigte sich die Callcenter-Mitarbeiterin allgemein nach jemandem, der hier im Unternehmen für den "EDV-Einkauf" zuständig ist, man wollte mir nämlich ein günstiges Angebot für Toner und Tintenpatronen unterbreiten. Ich erklärte, dass ich einen günstigen Anbieter habe, dort sehr zufrieden bin und definitiv nicht zu einem anderen Händler wechseln möchte. "Das sollen Sie ja auch gar nicht." erwiderte die Anruferin.

Ja, warum sollte ich mir dann ihr Gesabbel anhören? :-)