Angebot einer Bank für ein Tagesgeldkonto.
Èin Mann aus Süddeutschland rief an und wollte wissen, ob der Kassentisch noch da sei und was er kosten soll. Über meinem Kopf poppte comicartig ein riesiges, waberndes Fragezeichen auf.
Nun: Er war im Internet bei seiner Suche nach einem Kassentisch
auf diesen Blogeintrag von vor über vier Jahren gestoßen.
Aber an welcher Stelle der Anrufer dort im Text den Hinweis entnommen haben könnte, dass das Ding irgendwie zu verkaufen ist, erschließt sich mir ganz und gar nicht.
Dieser Marken-Hype rund um diese gewisse Suchmaschine ist schon bis in unser Regal mit den Backmischungen vorgedrungen. Dass auch immer alles monetär ausgeschlachtet werden muss …
Wie viel Pfand hat denn wohl so ein Ele?
Irgendwo auf diesem Bild hat sich das SPAR-Kind versteckt.
Werbeanruf in der Firma: Ich sei bei irgendeinem Gewinnspiel (so weit ich das bei dem frankogermanischen Akzent verstehen konnte) gezogen worden und hätte jetzt einen Anspruch auf ein dreimonatiges Gratis-Abonnement, in diesem Fall von der
HÖRZU.
(Yeah, wie cool. Ein Zeitschriftenabo. Für mich. Als Zeitschriftenhändler …)
Plötzlich knackte und knirschte es etwas in der Leitung (wirklich) und ich nahm das als Anlass, das "
Hallo? Sind Sie noch da? Das knackte hier gerade so in der Leitung." auch noch darüber hinaus fortzusetzen. Der Anrufer versuchte noch auf mich einzureden und sich bemerkbar zu machen, aber nach rund 10 Sekunden
legte er einfach wortlos auf. Unfreundliches Gesindel.
So lange ich zurückdenken kann, nutzen wir die geöffnete Klappe unserer Kartonpresse, um darauf die Zeitungen zu bündeln. Das ist einerseits eine schöne Arbeitshöhe, andererseits hat die Klappe in der richtigen Breite ein paar aufgeschweißte Stege, so dass man die Magazine relativ rutschsicher dazwischen stapeln kann.
"Presse" im doppelten Sinne. Fiel mir erst kürzlich auf.
Die Warengruppe "
Near Water" klingt nicht nur zufällig wie "Nierenwasser".
Wir
nehmen ja nun nach wie vor noch D-Mark an. Hier hat bei einer Kollegin, die gebürtig aus der DDR stammt, wohl die Macht der Erinnerung zugeschlagen.
(Die Kundin wird sich bestimmt gefreut haben, knapp 30 Jahre nach dem Mauerfall dafür noch Ware im Wert von zehn Euro bekommen zu haben …)
So sieht es derzeit im hinteren Bereich des Ladens aus:
Ich wollte es doch noch erwähnt haben: Anlässlich des heutigen Weltfrauentages hat Drogerist Rossmann übrigens sein eigenes Firmenlogo verhohnepipelt und daraus Rossfrau (inkl.
passender URL zur Rossmann-Website) gemacht.
Da hatte ja in den letzten Tagen schon so manch eine(r) gestaunt …
Bei diesem Strichcode auf einer Dose voller Erdnüsse unserer Edeka-Eigenmarke muss ich unweigerlich an eine Tänzerin aus einem Varieté-Theater aus der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts denken.
Lasagneplatten von unserer EDEKA-Eigenmarke mit einem Koch als Strichcode, welcher glücklicherweise um zwei weitere "richtige" Strichcodes ergänzt wurde, weil es sonst an der Kasse tatsächlich mühsam werden könnte, diesen Artikel zu erfassen.
Die Anordnung der Striche ist zwar korrekt, aber nur ganz unten, in dem schmalen Bereich unter dem unteren Knopf ist das Muster vollständig vorhanden.
Ich bin doch bestimmt nicht der Einzige hier, der bei dem Strichcode-Bild an den
Chefkoch aus der Muppet Show denken musste, oder?