Am Freitagabend in einer kleinen Runde kam folgender Vorschlag zum Thema Partnersuche auf:
Wenn man Frauen kennenlernen will, so sollte man doch mal in den Supermarkt gehen.
Es soll in Minden wohl einen Supermarkt geben der wohl als Singlebörse verschrieen ist. Die Fragen die sich mir nun stellen:
1. Woran erkenne ich am Einkauf Singlefrauen?
2. Und zu welcher Uhrzeit kaufen Singlefrauen im Supermarkt ein?
3. Wollen Menschen sich überhaupt im Supermarkt kennenlernen?
Hast Du dazu vielleicht ein paar Antworten als Supermarktleiter?
Schmeiß dich an die Kassiererin ran.
Zu Frage 1: Wahrscheinlich erkennt man Singlefrauen beim Einkauf genauso wie beim Tanzen in der Disco oder beim skaten auf dem Deich: Gar nicht oder eher zufällig. Ich kann jedenfalls nicht bestätigen, dass Singles durch eine bestimmte Produktauswahl auszumachen sind.
Zu Frage 2: Bei uns zwischen 0 und 24 Uhr. Auch das ist eine Frage, die man nicht sinnvoll beantworten kann. Alle Menschen ticken anders und es gibt Singles, die morgens vor der Arbeit einkaufen und Singles, die nachts nicht schlafen können und lieber einkaufen gehen. Das trifft allerdings gleichermaßen auf Männer und Frauen zu.
Zu Frage 3: Warum sollten sie es nicht wollen? Okay, im Supermarkt ist es meistens stressig und die meisten Menschen sind froh, wenn sie wieder draußen sind, weshalb ein Einkaufsmarkt nicht gerade die optimale Grundlage für entspanntes Flirten ist - aber warum sollte man sich nicht in einem Supermarkt kennenlernen können? Ich persönlich halte die Chancen im Gastronomie-Bereich (Disco, Bar etc.) allerdings für deutlich besser.
Scheint ja nun öfter vorzukommen, dass Banknoten mit ihrem Verwendungszweck beschriftet werden. Ich staune doch immer wieder, was die Leute alles mit Geldscheinen anstellen...
Diese kleine Plüschmaus sitzt zur Zeit auf einem Waagen-Display und bewacht unsere Kasse und meine Mitarbeiter. Die Maus muss in den letzten Tagen irgendein Kunde hier liegengelassen haben. Wer, stand leider nicht dabei. Aber vielleicht findet sich ja auf diese Weise früher oder später das rechtmäßige Mäuseherrchen oder -frauchen wieder.
Ein dreiköpfiges Kamerateam vom regionalen Privatfernsehen center.tv hat eben hier im Laden ein sechsminütiges Reporterstück über gesunde Ernährung gedreht.
Ich hatte mit dem Dreh mal wieder weder als Shopblogger noch als Ladenbetreiber zu tun. Ich hab' hier nur die Location gestellt.
Mit der Tagespost kam ein ganz merkwürdiger Brief hier an. Hier hat ja nun tatsächlich bis Ende 1999 Tengelmann eine "Kaiser's"-Filiale betrieben, aber das ist nun schon rund acht Jahr her.
Tztztz.
Was schreibe ich nun eigentlich darauf, wenn ich ihn zurückschicken will? "Empfänger unbekannt!"? Oder "verstorben", was ja in einem gewissen Rahmen auch stimmt.
Es kann immer mal wieder vorkommen, dass bei einzelnen Produkten die Etiketten fehlerhaft aufgeklebt sind. Diesmal haben wir eine gleich zwei Andechser-Flaschen in einer Kiste gefunden.
Das alleine wäre kaum erwähnenswert, wenn nicht in der selben Lieferung (aber natürlich in anderen Kisten) auch eine Flasche Erdinger mit umgekehrt aufgeklebten Etikett gesteckt hätte...
Immer wieder finden wir aufgerissene Packungen mit Düngestäbchen. Ob das nun, aus welchen Gründen auch immer, mutwillig geschieht oder ob die Packungen einfach nur immer wieder mangelhaft verklebt sind, kann ich nicht sagen.
Zum wegwerfen finde ich den Dünger zu schade, in die Pflanzen, die hier im Verkauf stehen, stecke ich sie nicht rein und andere Pflanzen (zur Dekoration im Büro oder Aufenthaltsraum z.B.) haben wir hier nicht. Also bleibt nur eine Verwendungsmöglichkeit...
Nachdem der Herr am anderen Ende der Leitung einge Zeit davon erzählt hatte, welche Produkte seine Firma anbieten würde und wie toll das doch alles wäre und ob ich da nicht Interesse dran hätte, kam auch ich endlich zu Wort: Hören Sie mal, ich habe meine Firma seit fast acht Jahren. Glauben Sie, ich bewahre mein Geld seit dem in einer Zigarrenschachtel auf?
Das glaubt er nicht, zumindest sagte er mir, dass er das nicht glauben würde. Und er fuhr fort: Er würde mir gerne mal unverbindlich seine Produkte vorstellen, denn von den modernen Tresoren aus seinem Sortiment wäre sicherlich auch für mich der passende dabei. "Ich HABE bereits einen Tresor!", versuchte ich meine Aussage mit der Zigarrenschachtel noch einmal zu konkretisieren. (Merkt der noch was?!?)
"Natürlich brauchen Sie keine zwei Tresore. Ihren alten würden wir selbstverständlich in Zahlung nehmen. Sie werden sich wundern, was für hohe Summen wir dafür bezahlen."
"Warum soll ich Geld für einen neuen Tresor ausgeben, wenn ich einen alten Tresor habe, der wunderbar funktioniert?", fragte ich.
"Sie geben ja kein Geld aus. Wir nehmen ihren alten in Zahlung."
"...und tauschen ihn einfach gegen einen neuen, besseren, aus? Und wovon leben SIE oder wollen Sie mir erzählen, dass das ein lukratives Geschäft ist?"
"DAS habe ich ja nicht gesagt. Den neuen Tresor können sie in bequemen Leasingraten, die für Sie natürlich steuerlich von Vorteil sind, abbezahlen und nach der Schlussrate geht der Tresor in Ihr Eigentum über."
"UND WARUM SOLL ICH NUN GELD FÜR EINEN NEUEN TRESOR INVESTIEREN, WENN ICH EINEN ALTEN HABE, DER ABBEZAHLT UND GENAUSO GUT WIE AM ERSTEN TAG IST?!?"
"Wie gesagt, sie würden viel Geld sparen, denn die Leasingraten sind steuerlich absetzbar. Und für den alten Tresor bekommen Sie ja auch noch was..."
"...was auch wiederum zu versteuern ist. Oder bekomme ich so viel, dass ich mir davon den neuen Tresor leisten kann? Dann könnten wir aber auch auf das Leasing verzichten. Wie soll das gehen?"
"Nun, das würde ich Ihnen gerne bei einem persönlichen Gespräch erzählen. Vielleicht am Montag Nachmittag? Ich brauche auch nur 15 Minuten dafür."
Es gibt kein Gespräch am Montag. Mein letztes Wort war nämlich ein definitives "Nein."
Blogleser Fabian hat mir vor einigen Monaten schon folgende Mail geschrieben:
Hallo Björn,
als Stammkundeleser verfolge ich deine Erlebnisse, Sorgen und Freuden des Shopblogger-Alltags jeden Tag mit. Der Sparmarkt in der Gastfeldstraße steht bei mir und meiner Freundin auf der „Must-have-seen“-Liste ganz weit oben. (Der nächste Trend Blogtourismus?)
Genug geschleimt und kommen wir auf das Wesentliche... Wir waren im Urlaub in Dänemark und haben bei einem "Føtex"-Center (Ähnliche Auswahl und Größe wie Real-Märkte hierzulande...) folgenden Einkaufswagen für Zwillinge gesehen. Scheint aber kein Standard in den dänischen Einkaufscentern zu sein…
Schöne Grüße aus Husum
Hierzulande kennt man eigentlich auch nur Einkaufswagen mit einem aufgesetztem Kindersitz. Einem "Zwillingssitz" habe ich jedenfalls noch nie selber gesehen, zumal er ja auch recht große Einkaufswagen voraussetzt...