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Scary AI

Für ein Projekt wollte ich von ChatGPT ein Bild rendern lassen, auf dem eine Papppresse von HSM, wie sie viele Supermärkte verwenden, als ein Spielzeug dargestellt wird. So weit, so gut.

Das Ergebnis war etwas gruselig. Warum auch immer ChatGPT dort eine Katze unter einer hydraulischen Presse dargestellt hat. Vielleicht hat der Begriff "Spielzeug" dafür gesorgt, dass der feline Freund da reingerutscht ist. Miauquitsch. :-O


180 kg Lindor-Kugeln

Wie jedes Jahr können wir in der Weihnachtszeit neben den "Danke"-Schokoladentafeln mit Edeka-Aufdruck auch die Lindor-Kugeln als lose Ware bestellen, um auch diese als Dankeschön an der Kasse zu verteilen. Wir waren damit immer zurückhaltend, aber seitdem wir wieder Lindt auch fest im Sortiment haben, habe ich keine Gewissensbisse, ein paar mehr von den roten Schokokugeln aus dem Hause Lindt zu bestellen. Auf der Palette stehen 56 Kartons (á 3 kg Inhalt), insgesamt hatten wir aber 60 bestellt und auch geliefert bekommen. Die restlichen vier Schachteln standen zum Zeitpunkt des Fotos noch irgendwo zwischen der Ware unserer Hauptlieferung.

Ab Montag werden wir sie hier an der Kasse verteilen und unsere Kunden mästen unseren Kunden ein paar kleine vorweihnachtliche Freuden bereiten. Vielleicht aber auch wirklich mästen. Die Lindor-Kugeln haben 623 kcal pro 100 g, das ergibt 1.121.400 kcal insgesamt. Geht man von einem Tagesbedarf von 2000 kcal aus, könnte jemand weit über anderthalb Jahre davon leben. (Nur den Brennwert betrachtend. Sofern überhaupt jemand diese Dinger länger als eine Woche am Stück als ausschließliche Nahrung zu sich nehmen könnte ohne dass sich ihm der Hals zuschnürt oder sich aufgrund der Ernährungsmonotonie einfach umbringt, dürfte sich früher oder später das Fehlen wichtiger Nahrungsbestandteile bemerkbar machen … :-P )

(Und nun schlagt mich nicht, weil ich kcal und nicht kJ verwende.)


Milram Leichtfeuer

Eine Packung "Leuchtfeuer"-Käse von Milram. Diese Packung ist nicht nur divers gestaltet, sondern auch ihr Inhalt nimmt Rücksicht auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kunden: Auf Diät? Passt. Laktoseunverträglichkeit? Passt. Vegetarisch, sogar vegan? Passt. Fettfrei? Passt. Zuckerfrei? Passt. Glutenfrei? Aber sowas von! Leider ist die Packung nicht auch noch plastikfrei, aber wenn man dieses Produkt an der Käsetheke holt, ist man auch diesbezüglich auf der richtigen Seite. ;-)

Gedankensplitter: Noch nie hat sich irgendein Supermarkt (zumindest mir nicht bekannt) darüber beschwert, wenn mal wieder eine leere Packung mit im Karton mit der frisch gelieferten Ware lag. Die Kollegen lachen einmal, der Chef hat was zum Verbloggen, die Packung landet im Müll und das wars. Reklamiert wird das nicht. Ich will Milram an dieser Stelle nichts Böses unterstellen (also nicht falsch verstehen, dass ich das jetzt hier zu diesem Bild schreibe), aber lasst das doch mal generell bei einem (beliebigen) Hersteller System haben: In jedem zehn Kartons steckt mal eine leere Packung. Niemand würde was sagen, und der Gewinn (Verpackungskosten außen vor gelassen) würde abhängig von den Kartongrößen ganz unauffällig mal eben um bis zu ein Prozent steigen. ;-)


Der Zutaten-Endgegner

Ernsthaft? "Verbesserte Rezepturen" haben noch nie ein bekanntes Produkt leckerer gemacht. Die einzige Verbesserung liegt meistens beim Profit der Hersteller aufgrund einer Veränderung zugungsten der der billigeren Zutaten, zumindest ist das meine Einschätzung. Wie seht ihr das?


Frischgeglügel von Landgeglügel

Da hat sich wohl irgendjemand bei der zentralseitigen Artikel- und Stammdatenpflege vertippt. Das "g" sitzt auf einer Standardtastatur nun einmal neben dem "f" und da reicht schon ein kleiner Abrutscher und schon ist aus dem Geflügel das Geglügel geworden. Sollte einem vielleicht auffallen, immerhin ist das nicht ein profaner Blogeintrag, sondern ein Regaletikett, das in vielen Märkten Verwendung finden sollte, war es aber offenbar nicht.

So hatte ich immerhin was zum Verbloggen. "Geglügel". Schönes Wort. :-P


Familienunternehmer 3

Nun ist es schon die dritte Anfrage: Die Familienunternehmer haben entschieden, dass mein Unternehmen hinsichtlich Grundeinstellung, Persönlichkeit und Kompetenz zu ihnen passen würde.

Leider passen 850 Euro Mitgliedsbeitrag noch immer nicht zu meiner Grundeinstellung, Persönlichkeit und Kompetenz. Aber sie können es ja noch ein paarmal probieren, bis ich in Rente gehe. :-P

Verarschter Betrüger

Nach längerer Zeit mal wieder ein Anruf von der "technischen Abteilung" der Edeka, zumindest stellte sich der Anrufer so vor: Ein Mann mit starkem osteuropäischem Akzent teilte mir durch eine rauschende Telefonleitung mit, dass unbedingt E-Plus- und iTunes-Karten aus dem Verkauf genommen und dazu gesperrt werden müssten. Ich solle sie bitte dazu an der Kasse freischalten … * … und vermutlich anschließend die Codes durchgeben.

*) Weiter als bis hier kamen wir nur nicht mehr. Keine Ahnung, ob der Macker so kurz vor dem Ziel gemerkt hat, dass ich ihn seit Minuten nur verarscht habe. Natürlich hätte ich ihm nicht eine einzige PIN durchgegeben, nicht einmal aktiviert hätte ich sie. Aber als ich gerade sagte, dass ich die nun gescannt habe, brach die Verbindung ab. Entweder hatte er selber Lunte gerochen oder sein rostiger Telefondraht war abgerissen. Schade. :-P

(Und für jeden von euch da draußen, der mit diesen Karten zu tun hat und von solchen Betrügereien noch nie gehört hat: Die Codes von solchen Karten (Apple/Playstore, Playstation, Mobilfunk etc.) werden nienienienieniemals von irgendjemandem aus den beteiligten Firmen telefonisch behandelt oder abgefragt. Wenn ein Anrufer nur so eine Karte erwähnt, ist damit eigentlich schon klar, dass ihr einen Betrüger in der Leitung habt!)

Was macht man so als Marktleiter?

Wir haben die Handwerker im Haus, eine Toilette bei den Damen ist kaputt und auch wenn ich vieles selber mache, das tropfende Eckventil sollte jemand austauschen, der das schneller besser kann als ich.
Der Geselle musste "kurz" weg (kurz zum Großmarkt wird hier in Bremen aufgrund des Verkehrs grundsätzlich zu einer längeren Aktion) und der frisch gebackene Azubi sollte hier warten, um die Toilette zu bewachen und ggf. bei erledigten Geschäften zu bedienen.

Zwischendurch kamen wir ins Gespräch. Ich berichtete von dem Loch zu der kleinen Kammer im Kriechkeller, in das damals der gerade erst seit zwei Wochen beschäftigte Installateur-Azubi kriechen musste, was der schüchterne junge Mann auch ohne ein Wort zu sagen erledigt hatte. Er ist inzwischen übrigens wortwörtlich Meister seines Fachs.

Dann fragte mich der hier wartende Azubi, was man als Marktleiter den ganzen Tag so macht. Ich gab eher eine oberflächliche Antwort. Die üblichen Arbeiten, die so anfallen, Ware packen und bestellen und natürlich ganz viel Kram im Büro, von Rechnungen bearbeiten bis zur Personalverwaltung.

Von lustigen Texte ins Internet tippen erzählte ich nichts und dass ich ansonsten den ganzen Tag im Büro sitze und mir lustige Clips bei YouTube angucke, verschwieg ich auch. ;-)

Schutt Happens

Jetzt ist es mir endlich klar geworden: Der Maurer, der hier beim Nachbarhaus an der Fassade einige Stellen ausgebessert hatte, hat nicht einfach seinen Schutt bei uns entsorgt. Es ist eine Installation aus der seit Jahrzehnten bestehenden Reihe Kunst im öffentlichen Raum. Das Objekt heißt "Schutt Happens" und steht nun bekanntlich seit Montag Nachmittag hier neben unserem Fahrradunterstand auf dem Hof. Ich hatte auf ähnlich euphorische Reaktionen wie bei Banksy-Gemälden gehofft, aber kein Schwein interessiert sich dafür.

Wir werden die drei Behälter nachher umstellen, und zwar in die Einfahrt zu einer ungenutzten Garage des Hauses, an dem die Arbeiten durchgeführt worden sind. Da steht das Kunstwerk dann mehr im Fokus der Öffentlichkeit und wird hoffentlich die verdiente Anerkennung bekommen.


Lustige Strichcodes – 754

Auf den großen Paketen Würfelzucker unserer Eigenmarke war uns dieser Strichcode aufgefallen, auf dem ein Muffin (oder Cupcake?), eine Teekanne mit -Tasse und -Löffel (obwohl der von der Größe her eher ein Esslöffel sein könnte (oder die Tasse ist ein Puppentässchen)) und natürlich ein paar Zuckerwürfel befinden:


Eichhörnchen im Laden

Am Donnerstag Morgen hatten wir plötzlich ein Eichhörnchen im Laden. Das Tierchen war durch die weit offenstehenden Ladentüren hier hereingehuscht, war offenbar ohnehin schon panisch und ist dann ob der Vielzahl der anwesenden Mitarbeiter (Packtag) und Kunden komplett durchgedreht und wie ein Berserker hier durch den Laden geflitzt.

Nach der Klettertour über die Gemüseabteilung war es gerade nach hinten gelaufen und wäre wohl im Lager gelandet, wenn dem Hörnchen nicht im Leergutraum gerade unsere Putzfrau mit der Wischmaschine entgegengekommen wäre. Also wieder zurück und ab in Richtung Kühlregal. Dort kletterte Puschel im Kühlregal sogar in den Fachböden herum und hat dann aber zum Glück schnell wieder den Weg nach draußen gefunden, nachdem eine Kollegin zwischendurch sogar versucht hatte, es im Kühlregal mit bloßen Händen einzufangen.

Hier machste was mit. Das arme Tier aber auch. In den knapp anderthalb Minuten war das Eichhörnchen vermutlich auch um die sprichwörtlichen Jahre gealtert.