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Anschreiben zum neuen IKEA-Katalog

An meine Ladenadresse habe ich den aktuellen IKEA-Katalog gesendet bekommen. Und das, obwohl ich beim Anblick der Ikeabana-Möbel (die alte schwedische Kunst des Möbelsteckens) nicht in Freundenschreie ausbreche. Egal… :-)

Zum Katalog gab es ein Anschreiben:
Sehr geehrter Herr Harste,

an keinem Ort der Welt verbringen wir so viel Zeit wie Zuhause. Hier essen wir, hier schlafen wir, hier treffen wir die Familie und gute Freunde […].
Abgesehen von dem Teil, wo wir schlafen, spricht mich der Satz im Grunde gar nicht an. Ich verbringe die meiste Zeit hier in der Firma, folglich esse ich hier auch, hier besuchen mich Freunde und von hier aus führe ich auch mein gesamtes privates digitales Leben.

Aber ich bin da vermutlich auch kein Maßstab. :-P

3,8 Millionen via ec-Karte

Die "0"-Taste klemmte am ec-Terminal. Panisch drückte mein Mitarbeiter die Taste "Abbruch" am Gerät.

Ich glaube aber, dass spätestens bei der Abfrage der Kontodeckung das System von alleine den Vorgang erfolgreich verhindert hätte. Die meisten Leute dürften nicht gerade mehrere Millionen auf ihrem Girokonto liegen haben. :-)


Eingeklammertes Hamburgerbrötchen

Eine Kollegin kam zu mir ins Büro und hielt mir diese Packung Hamburgerbrötchen vor die Nase. "Guck mal", sagte sie, "wie zermatscht die sind.
Naja, die Ursache dafür war schnell ausfindig gemacht: Da war wohl eine Verpackungsmaschine etwas zu flink und hat den Verschlussclip schlicht und einfach gleich mit um ein Brötchen gepresst.

Retoure, Schweinefutter:


Die Pizzatasche 2

Der Pizzakurier war übrigens überglücklich, seine Tasche wiederbekommen zu haben. Er war tatsächlich bei mir einkaufen, hatte die Tasche wie vermutet vor der Tür abgestellt und schließlich dort vergessen.

Schade, in meiner Frage nach einer Gratispizza schwang wohl zu viel Humor mit. So verhallte der Wunsch unbeachtet. :-P

Die Pizzatasche

Am späten Abend fiel mir auf dem Weg nach Hause genau vor/neben der Eingangstür des Ladens, so halb hinter die Gemüse-Außenplatzierung gestopft, eine (leere) Transporttasche eines Pizzadienstes hier in Bremen auf. "Der Fahrer ist wohl gerade bei mir im Laden und kauft ein", dachte ich mir und ließ die Tasche dort liegen.

Und nun lag die Tasche vor meiner Bürotür. Haben meine Mitarbeiter wohl zum Feierabend vor dem Laden entdeckt und mir dann vor die Tür gelegt.

Da werde ich wohl mal am Nachmittag bei den Pizzabäckern anrufen und mal nachfragen, ob die Tasche schon jemand vermisst. :-)


Tütendeal in die andere Richtung

Ein kleiner Verein, der sich für kranke Kinder einsetzt, finanziert sich unter anderem durch den Verkauf von bedruckten Tragetaschen. Eine zähne Diskussion hatte ich vor ein paar Wochen mit der für die Telefonakquise zuständigen Mitarbeiterin.
Natürlich haben die Tüten ihren Preis, aber nur für den guten Zweck konnte/wollte ich hier nicht als Alternative zu meinen SPAR-Tragetaschen qualitativ gleichwertige Tüten für einen höheren Verkaufswert auslegen. Die Differenz wollte ich auch nicht draufzahlen.
Also versuchte ich, den Einkaufspreis für die Taschen so weit zu verhandeln, dass ich zumindest mit plus/minus Null aus der Sache herauskomme. Fehlanzeige. "Wir müssen die Tüten ja auch einkaufen und da können wir nicht druntergehen!", bekam ich zu hören.

Nun ist es aber so, dass ich meine Tragetaschen selber direkt beim Hersteller kaufe und daher die Preise kenne. Vermutlich liegen meine Mengen sogar noch unter denen des Vereins, so dass dieser mit großer Wahrscheinlichkeit noch bessere Konditionen bekommen dürfte. Mein Angebot fand ich daher ausgesprochen fair: Der Verein verdient zwar weniger an den an mich verkauften Tüten, aber doch zumindest immer noch etwas, und die Werbung wird ja trotzdem gestreut.
Ich stieß leider komplett auf taube Ohren, regte mich über diese Stuhrheit auf und wies die Anruferen mit einem Gruß an ihren Chef noch, bevor das Gespräch endete, darauf hin, sich mal einen neuen, günstigeren Tütenlieferanten zu suchen.

Am nächsten Tag rief ihr Vorgesetzer an. :-D

(Leider habe ich bislang noch nichts wieder von ihm gehört. Bin ja schon neugierig, was aus der Sache geworden ist.)

Bitter!

Ein gestandener Mann war er die ganzen Jahre, die ich ihn hier als Kunden kannte. Im Rentenalter, aber ein kräftiger Kerl. Freundlich und gesprächig, so dass man immer gerne mal ein Wort gewechselt hat.

Und nun? Keine Ahnung, was passiert ist. Ein Schlaganfall möglicherweise? Wenn er durch den Laden humpelt und scheinbar nichts mehr wahrnimmt, kommt es mir so vor, als würde er mit Scheuklappen durch einen Tunnel laufen. Korb nehmen, Ware einpacken, zur Kasse gehen. Er grüßt nicht mehr, allerdings nicht aus verlorengegangener Höflichkeit. Es wirkt, als würde er mich und andere überhaupt nicht erkennen, ist gar nicht ansprechbar.

Traurig, sowas mitzubekommen. :-(

Die umsatzstarke Grillzeit

Auf der Titelseite der April-Ausgabe einer Fachzeitschrift für den Lebensmittel-Einzelhandel, die noch im Aufenthaltsraum herumlag, ist folgendes zu lesen:
Grillsaison – Die umsatzstarke Grillzeit beginnt.
Gemeint war die Aussicht auf den Sommer. Diese möchte ich mit einem kurzen Begriff aus dem Netzjargon kommentieren: lol

Auf jeden Fall

Telefongespräch mit einer Mitarbeiterin in der Buchhaltung, die ein bestimmtes Dokument haben wollte. Nicht akut wichtig, aber sollte "vom Schreibtisch".

Ich sagte: "Ich werde es auf jeden Fall heute noch versuchen."

Sie rief nach hinten zu ihrer Kollegin: "Er wird es auf jeden Fall heute noch versenden.

Ich bekam diesen Satz noch während des Auflegens mit. Ach, egal. Eilt ja nicht so sehr. :-)