Dieser Kassenbon lag bei mir auf dem Schreibtisch. Eigentlich ist er nicht weiter ungewöhnlich. Eigentlich. Bei genauerer Betrachtung fiel mir auf, dass ein Zahlbetrag von 41,16€, eine gegebene Summe von 141,16€ und ein Rückgeld in Höhe von exakt 100,- Euro doch eher aussergewöhnlich sein dürften.
Es gibt dafür übrigens eine recht einfache Erklärung: Der Kunde oder die Kundin hat den Einkauf mit ec-Karte bezahlt und dabei noch 100€ Bargeld abgehoben. Das geben wir natürlich ordentlich als "gegeben" ein und schon entsteht das entsprechende Rückgeld. Tataa.
Okay, die Leute haben Recht: Das mit der Weihnachtsware wird tatsächlich jedes Jahr früher. In den letzten drei Jahrzehnten wurde auf diese Weise Woche für Woche ein ganzes Jahr überrundet.
Das traurige Ergebnis: Die Lebkuchen und Spekulatius, die hier derzeit im Laden stehen, sind in Wirklichkeit schon die Ware für 2012. Es tut mir Leid! Das musste jetzt einfach mal raus.
Banknoten werden benutzt. Banknoten reißen durch. Banknoten werden provisorisch mit Klebefilm repariert.
Die Idee eines Kunden, einen durch- und eingerissenen Zehn-Euro-Schein mit "Fotofilm", also doppelseitigem Klebestreifen, der gewöhnlich zum Einkleben von Fotos verwendet wird, zu flicken, war allerdings nicht wirklich gut.
Insgesamt, vor allem auch mit Blick auf meine Zählmaschine, ist das nämlich eine recht klebrige Angelegenheit.
Ein rotes Sonderpreisetikett klebt auf einem Karton voller halbgebackener Mohnbrötchen. Das ist nicht weiter spektakulär, ich gehe davon aus, dass irgendjemand den Auszeichner, die wir im selben Raum lagern, ausprobiert und das Etikett einfach auf den nächstbesten Pappkarton geklebt hat. Das ist überhaupt nicht weiter spannend.
Interessant fand ich dagegen, was so ein kleiner Aufkleber prompt für eine Reaktion auslöst. Mein erster Blick glitt auf das aufgedruckte Haltbarkeitsdatum. "Wieso läuft sowas ab?", dachte ich mir noch. Erst danach fiel mir ein, dass ich mir den Gedanken auch hätte sparen können. Das Datum war hervorragend und selbst wenn nicht: Die Brötchen verkaufen wir nie auf diese Weise und das hätte (gerade) mir auch sofort auffallen können. Aber leuchtend rote Etiketten mit dem Aufdruck "SONDERPREIS" haben wohl doch ihre ganz eigene magische Wirkung.
Die kleinen Täschchen in denen man auf Reisen Zahbürste, Seife, Kamm und Kosmetik unterbringt, nennt man im Allgemeinen Kulturtasche, bzw. Kulturbeutel, aber auch Waschtasche oder -beutel. Im englischsprachrigen Raum gibt es diese Taschen auch, dort heißen sie "Washbag".
Nun bin ich gerade über einen großen Haufen Geschenkpackungen mit den unterschiedlichsten Produkten eines Kosmetikherstellers gestolpert. Es gab Deos, Duschgel, Lotion und andere Artikel jeweils in Kombination mit verschiedenen Draufgaben: Radios, Handtücher, Socken und auch eingangs genannte Taschen.
Irgendwie frage ich mich, was die Werbeleute bei dieser Aktion geritten hat. Bei den Produkten für Frauen ist eine "Kulturtasche" dabei und die Männer dürfen sich über ein "Washbag" freuen.
Yes! Wir Guys sind even much coolerer als die Ladies.
"Guck mal", sagte eine Kollegin, während sie eine alte Mineralwasserflasche aus ihrer Handtasche zog, "die habe ich noch bei mir im Keller gefunden. Ist die was für dich."
Jau, auf jeden Fall. Die Flasche ist ein (kleines) Stück Geschichte: Eine Einweg-Glasflasche mit "grünem Punkt" drauf und vollkommen unbepfandet. Gab es zwar jahrzehntelang, aber immerhin mittlerweile schon seit ein paar Jahren gar nicht mehr in diesem Land. Diese Flasche wurde vor ca. 20 Jahren abgefüllt:
Dass wir Smarties-Rollen (Die hierzulande immer noch nicht durch die sechseckigen Packungen ersetzt wurden) geliefert bekommen, die an der Längsnaht aufgerissen sind, habe ich noch nicht erlebt. Wenngleich natürlich nicht undenkbar ist, dass sich die Verklebung nicht doch mal aus irgendwelchen Gründen löst.
Hier hatte die Verpackungsmaschine aber vermutlich schon zu intensiv an den Feierabend gedacht. Gleich drei Rollen lagen mitsamt dazugehörigem Inhalt so im Karton:
Vorhin habe ich ein paar Plakate ausgedruckt und nebenbei die Tintenstände kontrolliert. Das ist ganz einfach: Ein Tastendruck genügt und die Füllstände sämtlicher Patronen werden auf dem Display übersichtlich angezeigt. Bei der gelben Patrone blinkte ein Ausrufezeichen und darum sah ich mir an, wann ich die Patrone ersetzt hatte. Seit knapp zwei Jahren notiere ich immer das Datum und die gelbe Patrone ist gerade mal knapp vier Monate alt. Meine wöchentlichen Fensterplakate fordern ihren Tribut. Egal, darum geht's gerade gar nicht.
Beim Blick auf die anderen Patronen fiel mir auf, dass ich die Farbe Cyan offenbar deutlich sparsamer verwende. Nicht nur, dass der Füllstand noch deutlich über der Hälfte liegt – die Patrone steckt heute auf den Tag schon genau ein Jahr im Drucker.
Im Eierregal war ein mittelgroßes Malheur passiert: Eine Packung war wohl heruntergefallen, ein Kunde hatte die tropfende Schachtel schließlich (und hoffentlich nicht aus Mutwillen) wieder ins Regal zurückgestellt. Die Folge waren etliche verklebte und unbrauchbar gewordene Packungen.
Nachdem ein Mitarbeiter alles auseinandergepflückt und gesäubert hatte, blieben etliche packungslose Eier übrig. Schließlich kam ihm der Gedanke, einfach die Ferrero-Ü-Ei-Trays zu verwenden.