Ein Stammkunde hat mich um eine Sonderbestellung gebeten: Ob ich ihm Sammelbilder von Knut besorgen kann. Er entschuldigte sich mit den Worten, dass es ein Geschenk für ein junges Familienmitglied sein soll, die sich die Bilder doch so sehr wünscht.
Ich werde mal sehen, was ich tun kann.
Gut, dass der Herr nicht nach Oettinger-Bier gefragt hat. Dafür würde ich mir nämlich nichtmal die Mühe machen, eine Telefonnummer herauszusuchen.
Eine Frau klingelte eben an der Leergutklingel. Dicht gefolgt von einem "Hallo.", das offenbar einem meiner Mitarbeiter galt. Ich stand deshalb zuerst nicht von meinem Bürostuhl auf und arbeitete am Schreibtisch weiter.
Es klingelte wieder. Ich sprang auf und ging zur Leergutkasse. Während ich die Flaschen der Kundin wegsortierte, versuchte ich herauszufinden, wem das "Hallo." gegolten hatte. Es galt niemandem direkt, sondern die Frau hatte einfach so pauschal in den Raum hinein gesprochen. Ich versuchte, ihr mitzuteilen, dass dies sehr missverständlich war und sie nur deshalb länger warten musste, da ich davon ausging, dass sie bereits von einem Mitarbeiter bedient wird.
Das hat sie alles aber gar nicht verstanden. Im Gegenteil sogar: Sie machte sich darüber regelrecht lustig und brachte sogar Sprüche wie "Ist es jetzt schon verboten, hallo zu sagen?"
Ja, ich fühlte mich von ihr regelrecht ausgelacht, sagte dazu aber gar nichts mehr und gab ihr nur noch den Leergutbon...
Ich hatte zwar exakt den selben Blogeintrag schon vor genau einer Woche, aber ich kann mich irgendwie nicht daran gewöhnen, zur Öffnung am Montag Morgen um kurz nach null Uhr so viele Kunden im Laden zu haben.
Nicht, dass es mir unangenehm ist. Natürlich ist es schön und wünschenswert, wenn die Öffnungszeiten in ihrer vollen Ausdehnung angenommen werden, aber zumindest die frühen Montagnachtstunden hätte ich eher als Kuriosum zur Erfüllung des Gesamtkonzepts angesehen.
Aber wenn eine Kundin um 23 Uhr nach einer zweiten Kasse schreit, obwohl gerade mal 5 Leute vor ihr stehen, die alle jeweils maximal ein paar Teile in der Hand halten, empfinde ich dies schon als stark übertrieben.
Ich hatte in der Vergangenheit mehrmalsüberdieAngewohnheit mancher Kunden berichtet, leere Eierkartons mitzubringen. Ich habe kein Schild angebracht, weil's sowieso niemand liest, und ich hatte mir vorgenommen, nicht mehr darüber hier im Blog zu berichten. Ich lebte einfach damit, dass hin und wieder eine leere Eierpappe im Regal stand.
Dieses Foto ist inzwischen ein paar Tage alt, aber ich habe es beim besten Willen nicht geschafft, in den letzten Tagen den dazugehörigen Blogeintrag zu verfassen...
Ein paar Kunden waren in der letzten Woche, genauer gesagt in der Nacht von Freitag auf Samstag, hier und haben sich mit Bier und Bockwürstchen versorgt. Das Glas haben sie schließlich einfach vor dem Laden auf dem Gehweg stehengelassen, wie wir am nächsten Morgen feststellten.
Am Samstag Abend waren sie wieder da. Wieder Bier, wieder Bockwurst. Doch diesmal bekamen sie von meiner Mitarbeiterin an der Kasse die Bitte mit auf den Weg, den Müll nicht wieder auf dem Gehweg stehen zu lassen.
Für eine ältere Kundin habe ich versucht, einen bestimmten Artikel zu bestellen. Dieser ist allerdings nicht geliefert worden.
Eben hat sich der Mann dieser Kundin bei einer Mitarbeiterin erkundigt, ob die Ware mitgekommen sei. Da sie es nicht wusste, fragte sich mich und ich nannte ihr die richtige Antwort, die sie schließlich dem Kunden sagte.
Ein paar Minuten später sprach mich ein Kunde an: Ob dieser bestimmte Artikel denn mitgeliefert worden wäre, wollte er wissen. Seine Frau hätte gesagt, dass wir versuchen wollten, den zu bestellen.
Meine Antwort: Den haben wir leider nicht bekommen. Hat meine Kollegin ihnen das eben gar nicht ausgerichtet?
Seine Reaktion: Doch, aber ich wollte Sie nochmal selber fragen.
Eine ältere Kundin gab Leergut ab. Einige Minuten später stand sie wieder an der Lagertür und rief nach mir, um mir mitzuteilen, dass ich mich da wohl "etwas vertan" hätte.
Ich hatte dreizehn Bierflaschen und drei Colaflaschen.
Stimmt. Daran erinnerte ich mich noch genau. Ein Blick auf den Leergutbon beruhigte mich: Dreizehn mal acht Cent und dreimal fünfzehn Cent hatte ich ihr ausgezahlt. Insgesamt 1,49€. Das stimmte ganz genau und so erklärte ich es ihr in Ruhe.
Achso, das wusste ich nicht. Ich trinke sonst kein Bier und habe darum keine Ahnung von sowas.