Am Wochenende fiel uns auf, dass der diesjährige Freimarktsumzug ausgerechnet am 27. Oktober stattfindet. Das wäre nicht weiter problematisch, wenn an dem Abend nicht auch sämtliche Halloween-Parties und damit unser "Scary Shopping" hier im Laden anliegen würden.
Das bedeutet (nicht nur) für mich, morgens um sechs Uhr schon hier zu sein, den Stand draußen aufzubauen und die Donutmaschine vorzubereiten, dann bis ca. 14 Uhr den Rummel vor der Tür zu erleben, danach wieder alles abzubauen, die Maschine sauberzumachen (was insgesamt etwa zwei Stunden dauert) – und dann eigentlich schon wieder fast mit den Vorbereitungen für den Abend beginnen zu können: Festzeltgarnituren und den Stand mit dem Glühwein vor den Laden schleppen. Das Drehstromkabel, das wir für die Donutmaschine brauchen, kann da eigentlich gleich liegen bleiben. Natürlich werden wir das schaffen – aber mit ziemlicher Sicherheit sind wir danach geschafft.
Warum ich eigentlich diesen Beitrag schreiben wollte: Die abgebildete Pumpkanne aus Edelstahl habe ich mir gerade bestellt und so können (und werden) wir zum Freimarktsumzug auch endlich mal Kaffee anbieten und nicht nur kalte Getränke oder Glühwein.
Unseren Kassen fehlt der Computer, die uralte Netzwerktechnik (das System läuft noch mit NetBEUI) gibt dem antiken System den Rest.
Die Quittung kam gerade eben: Mitten im Kassiervorgang hat sich erst die eine und dann die andere Kasse komplett aufgehängt. Ein Neustart mit deaktiviertem Netzwerk brachte Abhilfe. Aber bis so eine Kasse hochgefahren ist, dauert es etwa drei Minuten und solange durften wir unter den bösen Blicken der Kunden leiden.
Unser kränkelnder Computer, auf dem die Warenwirtschaft läuft, befindet sich nun auf dem Postweg in Richtung Servicepartner. Fast zwölf Jahre hat das System hier im Grunde ohne Störungen gearbeitet. Und nun, nur Monate vor dem definitiven Aus (ja, natürlich gibt es mit der Umflaggung auch neue Kassen), macht die Anlage noch solche Zicken.
Da funktioniert mal zwei Tage der Leergutautomat nicht und schon hat man das Lager mit einem Dutzend großer (vergleicht mit der Cola-Kiste) Säcke voller leerer Dosen und PET-Flaschen im Lager stehen.
Das muss alles noch durch den Automaten, ansonsten bekomme ich den Pfandwert ja nicht gutgeschrieben. Und wer darf es machen? Wir selber. Stundenlang habe ich schon vor dem Automaten gestanden und ansonsten muss irgendein Mitarbeiter herhalten.
Das letztes Jahr bestellte (und leider viel zu spät gelieferte) Gaze-Tuch soll dieses Jahr zu unserer Halloween-Veranstaltung endlich zum Einsatz kommen.
Nach langer Suche (so ein länglicher und immerhin knapp zwei Meter langer Karton ist ja nun nicht gerade besonders unauffällig) habe ich die Rolle endlich wiedergefunden: Irgendjemand hatte sie ausgepackt, den Karton entsorgt und das aufgewickelte Tuch ganz oben hinter die anderen Dinge auf einem Regal im Lager geworfen. Grrr!
dieses Jahr waren wir auf Jersey und können das, was Henning 2011 beobachtet hat, bestätigen: SPAR ist dort mit die verbreitetste Marke für kleine Einzelhandelsgeschäfte. Und es gibt nur kleine. Der von Henning fotografierte ist nochmal mit dabei.
Habe gerade für unsere diesjährige Halloween-Veranstaltung einen großen Berg gruseliger Deko-Artikel bestellt. Lasst euch überraschen, was wir in diesem Jahr bieten.
Zusendung von Dennis. Ist zwar mal kein "lustiger Strichcode", aber die Designer dieser Verpackung waren auf andere Weise kreativ. Vielen Dank für den Hinweis.
In einem Geschäft in der Schweiz hat Stephan dieses Kollektiv an Steckernetzteilen und Verteilerdosen gefunden:
Gut, da wird kein allzu großer Strom fließen. Vermutlich nichtmal, wenn alle Geräte eingeschaltet sind – aber falls der Laden (deswegen) trotzdem mal abbrennen sollte, könnte der freundliche Versicherungsdetektiv vermutlich ein paar unangenehme Fragen stellen.