Dieser kleine SPAR befindet sich im Örtchen Giat, das sich auf halber Strecke zwischen Limoges und Clermont-Ferrand befindet. Die auf dem Foto erkennbare Bebauung ist für die Gegend sehr typisch, im Laden selber waren wir aus Zeitgründen ("Urlaub", pah…) allerdings leider nicht.
So, Glückwunsch, nach 2013 habe ich auch die Faire Woche 2014 erfolgreich verpennt. Die Aktion ist zwar noch nicht beendet, aber ich fange doch nicht mittendrin an, mir Gedanken zu machen, welche themenbezogene Aktion man hier im Laden starten könnte.
Dann lasse ich diese Woche lieber ohne weitere Aktion an mir vorbeigehen und nutze die Chance, nochmal darauf hinzuweisen, dass wir hier ganzjährig ein insgesamt relativ großes Sortiment an Artikeln aus fairem Handel haben. So.
(…und für nächstes Jahr habe ich gerade einen Merker gesetzt.)
Gestern waren wir auf der Bio Nord in Hannover. Wir haben dort viele interessante Kontakte geknüpft, was meinen Wunsch noch weiter verstärkt hat, das Bio-Sortiment hier im Laden deutlich zu erweitern. Viel gibt es eigentlich zu sagen, insgesamt waren wir sehr überrascht, wie viele interessante und innovative Produkte heutzutage aus ökologischer Erzeugung zu bekommen sind.
Einen persönlichen Seitenhieb muss ich der Bio-Branche allerdings trotzdem verpassen. Nicht alle, aber doch erstaunlich viele Produzenten und Händler machten den Eindruck, als wäre ein kleiner nach Potpourri riechender Bio-Laden mit verstaubten Holzregalen die einzig legitime Vermarktungsform ihrer Produkte. An etlichen Ständen wurden wir, wenn wir uns als klassischer Lebensmittel-Einzelhandel (wenn auch mit großem Bio-Sortiment) zu erkennen gegeben haben, geradzu verächtlich angeguckt.
Für viele Erzeuger ist "Bio" nicht nur eine Einnahmequelle, sondern eine Lebenseinstellung die sie mit möglichst vielen teilen wollen und entsprechend positiv wird es von solchen Leuten aufgenommen, dass wir hier mit unserem kunterbunten Sortimentsmix solche Artikel bequem einer breiten Masse zur Verfügung stellen. Viele andere Bio-Lieferanten scheinen aber gar nicht zu wollen, dass ihre Produkte überhaupt einem solchen Kundenspektrum angeboten werden. Sie freuen sich nicht, dass wir die Vermarktung dieser Artikel forcieren und es über 1000 Kunden täglich ermöglichen, bequem und ohne dass jemand mit erhobenem Zeigefinger daneben steht, zur hochwertigen Bio-Alternative greifen zu können, ohne dafür eines der o.g. Fachgeschäfte aufsuchen zu müssen. Stattdessen brödelt man lieber in seinem elitären Kreis voller Birkenstock-Klischees vor sich hin.
PS: Ich bitte, die aktuelle Funkstille zu entschuldigen. Zum einen waren wir spontan zehn Tage im Urlaub, zum anderen überschlagen sich momentan die Ereignisse – dummerweise kann ich dazu derzeit noch nicht viel veröffentlichen.
Zusendung von Blogleser Ronni, der dieses Bild in einem Markt geknipst hat, in dem sich schon die ersten Weihnachtssüßwaren im Verkauf befinden. Spart immerhin mühsame Erklärungen…
Wir werden unseren Teil vermutlich in der kommenden Woche bekommen. Wenn's nach mir ginge, gerne später – aber wieso es so ist, wie es ist, habe ich ja nun schon oft genug erklärt.
Habe gerade zum ersten Mal die kompletten Gehälter im neuen SEPA-Verfahren überwiesen. Lange habe ich nicht mehr so viel Zeit gebraucht, die Überweisungen einzugeben, die Zahlenkolonnen waren schon eine Herausforderung.
Mal gucken, wie viele davon nicht gebucht werden können, weil ich irgendwo in den ellenlangen IBAN- und BIC-Nummern irgendwas falsch eingegeben habe.
Es tut sich was: Ich habe gerade die Zotter-Bestellung für die neue Saison durchgefaxt. Insgesamt hat sich mein Sortiment etwas verringert (Nougsus, Lolitop, Nibs, BASiC und Mitzi Blue habe ich verbannt…), aber dafür versuche ich auch, die 70g-Tafeln, Balleros und Trinkschokoladen vollständig anzubieten.
Ob ich die Artikel wieder in den Onlineshop stopfen werde, weiß ich noch nicht. Wenn hier im Laden mal eine Sorte ausverkauft ist, juckt das keinen. Für den Shop habe ich den Anspruch, immer alles liefern zu können. Der Aufwand für den dafür notwendige Warenbestand inkl. Kontrolle der Mindesthaltbarkeitsdaten war so immens, dass ich einfach keine Lust mehr dazu hatte. Ob ich da nochmal rangehen werde, weiß ich nicht. Zu Spitzenzeiten hat der Shop ein paar hundert Euro im Monat umgesetzt, was natürlich ganz nett war – aber dennoch ist es unbefriedigend für mich, wenn ich Kundenwünsche nicht zu 100% erfüllen kann.
Seit einer Weile ist die Seitenstraße (Kantstraße) wieder freigegeben. Die Baumaßnahmen sind beendet und neben den neuen Kanalrohren hat man auch die Gestaltung über der Erde neu geplant. Jetzt gibt es Bäume, deren abgesteckte Baumbeete relativ weit auf die Fahrbahn reichen. Der Rest der Fläche ist beidseitig mit Autos zugeparkt.
Der Müllwagenfahrer hat sich dort jedenfalls eben gerade nicht durchgetraut. Wird spannend, wie das in der Zukunft noch wird.
Nach mehr als 10 Jahren hat unsere Langnese-Kleineistruhe vor ein paar Tagen endgültig ihr Lebenslicht ausgehaucht. Da sie insgesamt schon recht verschlissen ist, wird sie nicht mehr repariert, sondern gegen eine neue Truhe ausgetauscht werden. Der Termin dafür steht eigentlich heute noch an. Mal gucken, was da kommt. Buchstäblich.
Natürlich passiert sowas immer ausgerechnet dann, wenn das Kühlmöbel bis oben hin mit Ware vollgestopft ist. Ich hasse es, Lebensmittel wegzuwerfen. Aber aufgetautes Speiseis, das dazu noch bei den aktuellen Temperaturen eine unbestimmte Zeit herumlag, möchte niemand mehr essen. Blieb nur der Weg in den Restmüll…
Ein Termin mit dem Chef eines Ladenausstatters wurde von seiner Mitarbeiterin telefonisch verschoben: "8 Uhr schafft er nicht. Passt es eine Stunde später?"
Kein Thema. Ich bin 100% sicher, dass wir 10 Uhr vereinbart hatten.