Eine Kundin behauptete steif und fest, sie hätte meinem Kassierer nicht einen 10-, sondern einen 50-Euro-Schein gegeben und dehalb 40 Euro zu wenig Wechselgeld bekommen.
Auf der Videoaufzeichnung war ohne jeden Zweifel zu erkennen, dass die Banknote rosarot leuchtete – womit sie sich eindeutig als "Zehner" auswies.
Die Kundin blieb bei ihrer Behauptung. Sie habe zu Hause doch nur Fünfziger eingesteckt und daher kann das nicht anders gewesen sein.
Nachdem ich ihr angeboten hatte, mit mir zusammen die Aufzeichnung anzusehen, war's plötzlich "egal". Wenn wir das sagen, würde das das wohl stimmen; winkte ab und ging.
Vor ziemlich genau zwei Jahren kam schon einmal so ein Anruf – und ich glaube sogar, dass es die selbe Firma war.
Man würde gute Preise beim Rückkauf des alten Tresors zahlen und nach mehreren Jahren Betrieb könnte man ja mal darüber nachdenken, einen neuen Tresor zu erwerben.
Was ich nicht verstehe ist, warum solchen Leuten ein "Nein" nicht ausreicht. Warum muss man darüber diskutieren, dass man mit einem "alten" Tresor noch durchaus zufrieden ist, weil die Dinger für gewöhnlich nämlich nicht durch den reinen Gebrauch kaputtgehen.
Alleine dieses unangenehme Gespräch wäre für mich jedenfalls schon ein Grund, falls ich tatsächlich mal einen neuen Tresor bräuchte, diesen bei einer anderen Firma zu kaufen.
ich bin auf Ihre Seite gestoßen und habe gesehen, dass Sie über Online Shops berichten.
Ich arbeite bei [...] und würde mich darüber freuen, wenn Sie unseren Shop auch einmal erwähnen würden.
Über kostenlose Werbung freue ich mich auch immer.
Ein junger Mann betrat den Laden und sprach einfach so einen meiner Mitarbeiter an. Ein Handy wollte er ihm anbieten: "Total günstig, kaum gebraucht."
Der Preis in Höhe von 200 Euro mag ja angemessen gewesen sein. Wir haben trotzdem abgelehnt. Eigentlich hätte man mal die Reaktion beobachten sollen, wenn man vorgeschlagen hätte, die Polizei anzurufen und die IMEI-Nummer überprüfen zu lassen.
Bei unserem Getränkelieferanten bestellen wir, in dem wir die gewünschten Artikel(nummern) via DFÜ übermitteln. Daraus ergibt sich, dass für jede Datensendung ein eigener Auftrag mit eigenem Lieferschein beim Lieferanten generiert wird. Die Ware wird natürlich zusammen geliefert, aber es kann durchaus vorkommen, dass diese auf mehreren Lieferscheinen aufgeführt ist.
Wenn ein Artikel mal nicht lieferbar ist, steht er auch auf dem Schein drauf. Mit der Mengenangabe "0". So weiß man als Kunde wenigstens, dass bei der Bestellung nichts schiefgelaufen ist und der Artikel momentan einfach nur nicht lieferbar ist.
Jeder Lieferschein besteht aus Endlospapier mit insgesamt drei Lagen (ein Original, zwei Durchschläge für den Kunden). Die gelieferte Ware ist auf (mindestens, je nach Umfang) einer Seite aufgeführt, bei mir gibt es auf jeden Fall zwei weitere Seiten für die Leergutrückgabe und die Unterschrift. Selbst bei nur einem Artikel bekomme ich so insgesamt sechs Blatt Papier in die Hand.
Tzja – und wenn dieser eine Artikel dann gerade mal nicht lieferbar ist, steht er eben mit der Menge "0" auf dem Lieferschein. Viel Altpapier für nichts...
Anfangs habe ich Twitter halbwegs intensiv ausprobiert, später nur noch gelegentlich genutzt und inzwischen seit drei Monaten gar nicht mehr – ohne, dass mir etwas fehlt.
Gerade in einem Prospekt für Büroartikel einen kleinen Aktenvernichter entdeckt. Unter der Kurzbeschreibung des Gerätes stand der fettgedruckte Text: "Ohne Deko."
Ob die ernsthaft Angst haben, dass jemand ein zur Hälfte in Streifen geschnittenes Stück Briefpapier haben möchte?
Dieses Jahr hatten, bzw. haben teilweise immer noch, wir Adventskalender aus der "SexyXmas!"-Serie im Angebot. Etwas unkonventionell, aber wir wollten die einfach mal ausprobieren.
Vielleicht ist mein Gefühl hormonell bedingt gewesen, aber ich bin davon ausgegangen, dass sich der Kalender mit den Damen besser verkaufen würde, als der mit den vier Kerlen. Tzja – falsch gedacht. Die einzigen Adventskalender, die wir hier momentan noch liegen haben, sind die links abgebildeten. So kann man sich täuschen. Könnte aber auch an dem etwas langweiligen Motiv gelegen haben.
Dass es in Bremen nur wenig Schnee gibt, wenn überhaupt, habe ich schon oft festgestellt. Und wenn es doch mal schneit, selbst bei starkem Schneefall, bleibt die weiße Pracht nicht lange liegen.
Festgestellt habe ich das auch schon ohne den Wikipedia-Eintrag über die Stadt Bremen. Aber interessant, Erlebtes noch einmal an anderer Stelle nachlesen zu können:
Bremen gehört zu den schneeärmsten Städten Deutschlands. Im Durchschnitt liegt in Bremen an weniger als fünf Tagen im Jahr Schnee.
Wenn hier von meinem Onlineshop die Rede ist, kommt auch immer (und immer und immer...) wieder die Grundstzdiskussion darüber auf, welcher Paketdienst nun der beste oder schlechteste ist. Schlecht schneiden bei der Diskussion übrigens regelmäßig DHL, DPD, GLS, Hermes und UPS ab. Bei diesen kommen die Pakete – wenn überhaupt – nur mit Verspätung und mit aufgerissener Verpackung an. Gelobt werden dagegen meistens DHL, DPD, GLS, Hermes und UPS. Bei denen machen sich die Boten auch mal die Mühe, nicht nur um zwei Ecken zu denken, sondern auch mal um diese zu gehen und eine Hausnummer zu suchen.
Ich habe mich für Hermes entschieden und bin damit seit inzwischen über 3,5 Jahren im Grunde immer zufrieden gewesen. Die Auslieferung der Pakete hätte der Weihnachtsmann mal lieber auch den Profis überlassen sollen.
In einem Beitrag eines Bremers TV - Senders vor einigen Wochen sagst Du, dass Du Deinen Mitarbeitern das Bloggen so wie Du es machst, verbieten würdest.
Was hältst Du aber von anderen Bloggern, die aus Ihrem Berufsalltag berichten, jedoch nicht selbstständig sind? Da fällt mir auf Anhieb Torsten, der Taxiblogger ein, der ja nicht einmal anonym bloggt.
Oder findest Du anonymes bloggen besser, wie es zum Beispiel Maik vom Truckblog, der oldschool oder diverse andere Blogger machen?
Pauschal finde ich es persönlich besser, wenn ich zu einem Blog auch die Person dahinter kenne – aber das funktioniert nunmal nicht immer:
Entweder hat man nicht die Kompetenz, interne Dinge aus der Firma (oder sonstigen Organisation) an die Öffentlichkeit zu bringen, oder man möchte einfach seine Anonymität wahren, weil man über irgendwelche "schwierigen" oder kritischen Themen schreibt. In solchen Fällen sollten man trotzdem gründlich abwägen, wie weit man mit der Schreiberei geht. Wenn es nur mit einer peinlichen Situation enden kann, ist es vielleicht noch egal. Wenn der Job auf dem Spiel steht, weil man trotz Anonymität aufgrund der Erlebnisse identifiziert werden konnte, ist das sehr ärgerlich.
Ich habe hier das Glück, mich nicht verstecken zu müssen. Mindestens die Hälfte meiner Blogeinträge wären dann wahrscheinlich nicht existent – und zwar vermutlich die interessantere Hälfte.