Vor einiger Zeit hat mir Alexander (der hier vor gut zwei Jahren schon einmal in Erscheinung getreten ist) das folgende Foto geschickt. Dazu schrieb er:
Hallo Björn,
beim Entrümpeln des Kellers bin ich auf eine 15 Jahre alte Beck's Flasche gestossen.
Das hat mich zu einem Foto mit drei Generationen der Beck's Flaschen inspiriert (anbei, kannst du gerne im Blog verwenden, wenn du magst).
Nebenbei fällt auf, dass die alte Flasche auf dem Foto undurchsichtiger wirkt als die beiden neueren.
Mein Nachbar, ein Braumeister, versicherte mir jedoch, dass das Bier durchaus noch trinkbar und ungiftig wäre, aber wahrscheinlich nicht mehr schmecken würde. Das Trübe seien demnach ausgeflockte Eiweiße.
Vielen Dank für das Foto. Das trübe geweordene Bier würde ich allerdings auch nicht mehr trinken, wenngleich ich selber ja bzgl. Haltbarkeitsdaten relativ unempfindlich bin.
Was mir erst mit etwas Verspätung aufgefallen ist: Das neue EU-Biosiegel wird von Zotter schon verwendet. Aber ich bleibe bei meiner Meinung, dass das Logo ziemlicher Murks ist. Das Ding ist absolut nicht selbsterklärend.
Wir wollten seit einiger Zeit schon die "neue alte" Zigarettenmarke "Chesterfield" ins Sortiment aufnehmen. In unserem Ordersatz hatten wir sie zunächst nicht gefunden. Nach einiger Suche sind wir aber auf die Marke "Che" gestoßen. Man kennt ja die (teilweise sogar sehr kryptischen) Abkürzungen. Diesmal war's eine sehr eindeutige Abkürzung und so bestellten wir eine Stange.
Das entpuppte sich allerdings als Irrtum, denn in diesem Fall war's ausnahmsweise mal keine Abkürzung. Gemeint war die tatsächlich existierende Zigarettenmarke Che (Guevara).
Ich kann alle beruhigen, die auf ihre Zotter-Kalender warten: Ich hatte heute Morgen in Österreich angerufen und mich nach dem Stand der Dinge erkundigt. Die Kalender wurden am 9.11. verschickt und sollten allerspätestens Montag hier sein. Dann werde ich sie natürlich umgehend weiterleiten, so dass jeder seinen Kalender rechtszeitig vor dem ersten Dezember haben wird!
Der Fahrer einer meiner Lieferanten wollte wissen, ob er auch schon gegen vier Uhr liefern könnte. Das würde von seiner Tour viel besser passen und er könnte mich ja anrufen und dann...
NEIN!
Wir wollen's ja mal nicht übertreiben und außerdem dürften die Anwohner da auch etwas gegen haben.
Zwei junge Männer hatten viele Bierflaschen als Leergut mit, darunter rund zwei Dutzend Flaschen aus dem Ausland.
Sie sprachen mich an der Lagertür an:
Für die ausländischen Flaschen gebt ihr uns wohl kein Pfand, oder?
Vor einiger Zeit hatte ich mein großes Wandkühlregal komplett mit neuen Leuchtstoffröhren mit relativ hoher Lichttemperatur ausgestattet. Das Ergebnis sah so aus, wie in diesem Blogeintrag vom.. Oha! So lange ist das schon her? Über vier Jahre? Wahnsinn. Das kam mir nicht so lang vor. Naja, jedenfalls haben die Röhren im Laufe der Zeit langsam und kaum spürbar an Leuchtkraft nachgelassen. Zumindest, wenn man sie im direkten Vergleich neben neuen Röhren sieht. Und das hat mich so beeindruckt, dass ich dem Regal zumindest in Sachen Beleuchtung ein Komplettupdate verpasst habe:
Die Jugendlichen heutzutage sind jedenfalls offen und direkt. Zumindest, wenn sie in Gruppen von mehr als zwei Personen auftreten.
Wenn ihnen nicht passt, dass man sie auf ein Fehlverhalten (in diesem Fall das gegenseitig "verprügeln" mit Geschenkpapierrollen, die dadurch verknickt wurden) im Laden hinweist, erzählen sie einem gleich, was sie von einem halten: Schwuchtel, Brillenschlange, Spast, Arschloch, Hurensohn...
Ich habe mich jedenfalls so sehr darüber gefreut, dass ich sie gleich aus dem Laden geworfen habe.
Kathrin hat mir ein Foto einer JET-Tankstelle mit "SPAR-Express"-Shop geschickt. Ich habe dieses Bild jetzt eigentlich nur aufgenommen, weil ich es aufgrund der Beleuchtung ganz hübsch fand und auch, um nochmal allgemein etwas dazu zu sagen.
Kathrin schreibt:
In meiner Heimatstadt Freiberg (Sachsen) existiert ebenfalls ein SPAR-Markt, allerdings ist er mir erst vor kurzem aufgefallen, da er sich in einer quietschgelben JET-Tanktstelle versteckt hat (siehe Anhang) Vielleicht ist das ja auch etwas für deinen Blog?
Eigentlich nicht.
Im Grunde sind oder sollen alle JET-Tankstellen mit einem "SPAR-Express"-Shop ausgestattet werden. Ich bekomme auch regelmäßig Einsendungen aller möglichen Tankstellen hierzulande, die aber alle irgendwie gleich aussehen und in keiner Weise bemerkenswert oder interessant sind.
Natürlich freue ich mich immer, wenn jemand an mich denkt und mich mit ein paar Fotos beglückt – aber bitte schickt mit keine "SPAR-Express"-Fotos.
Vor ein paar Tagen berichtete ich ja stolz, wie sehr ich an meiner DOS-Warenwirtschaft hänge. Gerade, passend zum Tagesdatum (oder vemutlich genau deswegen, blödes Unterbewusstsein, das Unbewusste...), ist mir aufgefallen, dass ich ab dem 11.11.2011 in einem Punkt etwas weniger Bedienkomfort haben werde. Gut, wird man sich auch dran gewöhnen – aber wenn man sowas dann seit 11,5 Jahren gemacht hat...
Und zwar kann man Preisänderungen, Aktionspreise und ähnliche Dinge "vordatieren". Bei einer Wochenaktion ergibt das ja auch einen Sinn, dass der Rechner weiß, dass z.B. am kommenden Sonntag die (Werbe-)Preise der vergangenen Woche wieder hochgesetzt werden müssen. Um sich diese Änderungen anzeigen lassen zu können, muss man das Datum eingeben, bis zu dem man die Datensätze einsehen möchte. In der Vergangenheit habe ich immer einfach auf dem Nummernblock sechs mal die Eins gedrückt. Die Anzeige bis zum 11.11.2011 hat in der Vergangenheit immer gereicht und wird auch in den kommenden elf Monaten reichen. Ab dann werde ich die Daten wohl etwas präziser in den Rechner eingeben müssen. "22.22.2022" geht leider nicht.
Eine Frau im jungen Erwachsenenalter, deren Erscheinungsbild ich vorsichtig mit "bewusst ungepflegt" beschreiben würde, sah sich in der Gemüseabteilung um. Wir waren noch dabei, die Ware zu verräumen und so standen noch Rollcontainer, frische Ware und eine Kiste mit Resten und aussortiertem Obst und Gemüse in der Abteilung herum. Vor dieser Kiste blieb sie stehen:
Kann ich mir die Sachen mitnehmen?
Ich saß gerade selber an der Kasse und schüttelte nur den Kopf, weil ich keine Lust hatte, durch den Laden zu rufen.
Sie schien es nicht zu glauben und setzte ihren Einkauf fort. Als sie an die Kasse kam wirkte sie leicht wütend und kurz angebunden. War mir aber egal, ich kann so ein Schnorrertum nicht ab.
Keine Ahnung, ob das noch als Zufall durchgeht, dass der Leergutautomat von etlichen Flaschen unterschiedlichster Art die Köpfe abschlägt. Auf jeden Fall kein ganz ungefährliches Problem, denn diese Flaschen fallen auf dem Leerguttisch zwischen hunderten anderen Flaschen nicht weiter auf.