Hier noch mal ein Blick in unsere derzeitige Weinabteilung. Bislang hatte ich immer geplant, das Roweinregal (das 3 Meter lange Stück vor dem Fenster) provisorisch in die Gemüseabteilung an den frisch grün gestrichenen Pfeiler zu stellen.
Aber die Idee habe ich vorhin verworfen. Stattdessen wir das "Walkers"-Regal (Vorne links im Bild,
hier besser zu sehen) zunächst an die Stelle in der Gemüseabteilung wandern und stattdessen kommt der Rotwein dann dort hin, wo jetzt noch die Chips stehen.
Das hat den großen Vorteil, dass wir den Wein nicht innerhalb weniger Tage mehrmals anfassen müssen. Das Regal mit dem Rotwein kann dann problemlos die nächste Zeit dort stehen bleiben. Nur wo wir den Bio-Wein provisorisch lassen (die goldenen Kisten und die kleine Mittelgondel), ist mir noch nicht ganz klar. Das wird tatsächlich einiges an Warenschieberei werden.
Aber erst mal muss der Platz für den neuen Kassentisch geschaffen werden:
Wer's aufgebaut hat, darf es auch wieder kaputtmachen. Gut, dass die Handwerker, und da bin ich sicher, das vollkommen ohne Grund für Beanstandungen hinterlassen werden.
Mal eine etwas größere Tür:
Wie lange haben Sie denn dann geschlossen?
Aber nicht für immer, oder?
Meine Mutter ist ganz besorgt und will sich noch bevorraten.
Alles klar, das
Schild hat einen neuen Text bekommen.
(Jaaaa-haaaaaa!!! Schweigt.)
Für den neuen Kassentisch gibt es noch einige Dinge vorzubereiten. Am liebsten würde ich das alles erst am letzten Tag machen, aber das ist mir dann doch etwas zu riskant. Also werden wir jetzt am, Wochenende mit einzelnen Dingen schon anfangen.
Zu erledigen sind (bis spätestens Mittwoch Morgen):
· Die Bio-Wein-Gondel muss umgestellt werden.
· Das Rotwein-Regal muss umgestellt werden.
· Die Mehrweg-Weinkisten müssen neue Plätze bekommen.
· Die Acryglaswand zwischen Weinabteilung und Kasse muss weg.
· Der Kassentisch muss ausgeräumt werden.
· Blumenerde / Holzkohlepaletten müssen weg.
· Der Packtisch muss erst mal aus dem Weg.
· Eine Absperrung der Einkaufswagenbox muss weg.
· Die Tierfutterspendenbox muss weg.
· Der Blumenwagen braucht einen neuen Platz.
· Die Warensicherungsanlage muss demontiert werden.
Langeweile kommt hier in der nächsten Zeit jedenfalls garantiert nicht auf!
Bei diesem Strichcode auf einer Dose voller Erdnüsse unserer Edeka-Eigenmarke muss ich unweigerlich an eine Tänzerin aus einem Varieté-Theater aus der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts denken.
Die Maurer sind schnell dabei und das Ergebnis überzeugt: Saubere Handwerkerleistung, der Raum wirkt fast so, als wäre es hier im Lager nie anders gewesen …
Weiter geht's bei den Maurern:
Zwischendurch haben Ines und ich mal den Rest vom
Kabelkanal angebaut, der zukünftig den großen Brüstungskanal an der Außenwand mit dem Kassentisch verbinden und diverse Netzwerkkabel und die Stromzuleitung beinhalten soll.
Insgesamt fünf Meter lang ist der Kanal und ich gebe zu, dass ich, als wir mit den Arbeiten angefangen hatten, ein ungutes Gefühl hatte. Mit dem richtigen Werkzeug (und den richtigen Dübeln) hat es dann aber ganz hervorragend und zügig hingehauen:
Mit der Außenseite der rechten Wand sind die Maurer fertig. Es sieht gewohnt perfekt aus.
… für die neue Backstube:
Kein Fehlartikel, bunte Auswahl. Ich find's immer noch toll:
Pünktlich wie die Maurer waren die Handwerker vorhin hier und haben angefangen, die gestern aufgestellten Wände zu verputzen. Super schöne Arbeit, die sie wieder einmal abliefern. Ich weiß schon, warum ich so gerne mit dieser Firma zusammenarbeite!
… aber so ein Warensicherungsetikett kann man natürlich auch so befestigen, dass es nicht so einfach abzureißen ist, nicht beinahe von alleine abfällt und man es nicht, wenn man nach der Ware greift, am Finger kleben hat.
Die Dinger dürfen nicht geknickt werden, aber …
Die Frau, die im Sommer letzten Jahres
Käse geklaut hatte, war wieder bei uns im Laden.
Ein Hausverbot zu missachten oder vielleicht zu vergessen – okay …
Den Hinweis eines Kollegen, dass man hier nicht mehr rein darf, nicht nur zu ignorieren, sondern auch noch so lange siegessicher mit großer Klappe im Laden zu bleiben, bis die angerufene Polizei kommt und einen hinaus begleitet – dämlich, dämlich, dämlich!