Blogolade hat mir ein Foto eines Waschbeckens im Gehäuse eines Leergutautomaten zugeschickt. Gesehen hat sie die Konstruktion im "Globus" in Neustadt an der Weinstraße. Witzige Idee, das so zu verpacken. Danke für das Bild.
(Globus kennt man hier im Norden nicht, scheint aber generell recht voller guter Ideen (und damit entsprechend erfolgreich) und zu sein. Diesen Link hatte mir Manuel vor einiger Zeit mal zukommen lassen. Klar, sitzt das Unternehmen doch in seinem Heimatort.)
Wenn ein Kunde ein Brötchen aus der Schütte nimmt und noch im Laden aufisst, ist das dreist. Vor allem dann, wenn er an der Kasse nichts davon sagt. Das ist dann sogar schon Diebstahl.
Eigentlich schade, dass er gar nicht gemerkt hat, dass wir ihm die Semmel gleich ungefragt und ohne etwas zu sagen einfach an der Kasse mit abgezogen haben. Die Diskussion haben wir auf diese Weise zwar vermieden, aber sie wäre bestimmt interessant geworden.
Ein Teenager hat sich zwei Dinge aus dem Süßwarenregal in die Jacke, bzw. Hose gesteckt und wurde von uns dabei erwischt.
Und dieser junge Ladendieb stand eben bei uns im Lager und behauptete, nichts in der Tasche zu haben.
Dann haben wir ihm, um die Wartezeit auf die Polizei zu verkürzen, das Video gezeigt, auf dem die Tat eindeutig zu erkennen ist – und er blieb bei der Aussage, nichts zu haben.
Dann kam die Polizei und stellte ihn zur Rede. Er habe nichts eingesteckt, behauptete er weiterhin.
Ich zeigte einem der Polizisten die Videoaufzeichnung, dieser forderte den Dieb daraufhin erneut auf, die Gegenstände, die er vollkommen ohne jeden Zweifel eingesteckt hat, auszupacken. Der junge Mann blieb bei seiner Aussage, nichts eingesteckt zu haben.
Dann ließ die Polizei ihn sich ausziehen. Bis auf die Unterhose durfte er hier im Lager einen Striptease machen. Tzja – Überraschung: Nach und nach kam alles, was er sich eingesteckt hatte, wieder ans Tages-, bzw. Neonlicht.
Die Polizisten fanden das übrigens so toll, dass sie gleich mit ihm einen Ausflug zur Wache gemacht haben.
Ein Mann sprach meine Mitarbeiterin an der Kasse an: Er wäre ein erfahrener Ladendetektiv und damit Fachmann auf dem Gebiet und wir sollten doch so langsam mal die offensichtlichen Kamera-Atrappen hier im Laden gegen echte austauschen, zumal da doch sowieso keiner drauf reinfallen würde.
Wer hier schon länger mitliest weiß: Der Typ hat sich auf ganzer Linie disqualifiziert.
Idee eines Kollegen: "Die äußere Scheibe der Kühlschranktür-Doppelverglasung ist doch noch heile. Lass uns doch einfach die innere Scheibe heraustrennen und die Kanten sauber abkleben, dass sich niemand verletzt."
Ist etwas schwierig, da die Tür aus einem gewöhnlichen Mehrscheiben-Isolierglas besteht, die beiden Scheiben also zu einem Paket verbunden sind. Aber mit dem passenden Werkzug in Form eines Kreutschrauben-Bits am Akkuschrauber ist auch das zu schaffen. Anfang der Woche sollten wir die Tür wieder nutzen können.
Eine Stammkundin sprach mich an, da ihr ein Artikel doppelt berechnet worden ist. Kann ja mal passieren und wird selbstverständlich unbürokratisch gelöst. Da es gerade an der Kasse relativ voll war, schlug ich ihr scherzhaft vor, doch einfach einen zweiten Jogurt mitzunehmen. Sie fand den Vorschlag sogar akzeptabel und tat es.
Cool. Das probieren wir demnächst mal mit hochwertigen (und entsprechend teuren) Spezialitäten...
Als langjähriger Lawblog-Leser hatte ich diesen Beitrag bei Udo natürlich auch entdeckt. Dennoch vielen Dank an alle, dir mich nicht nur auf den Beitrag im Lawblog, sondern auch bei gulli.com und in der Kölnischen Rundschau hingewiesen haben.
Mit den Links kam häufig die Frage daher, was ich davon halte. Die Situation ist aus der Entfernung nur sehr schwer zu beurteilen. Pauschal: Nichts. Sämtliche "Schüler" über einen Kamm zu scheren und auszusperren halte ich für unfair und vor allem aus kaufmännischer Sicht für taktisch unklug. Da nämlich vermutlich wirklich der größte Teil anständig ist und sich eventuell nur "auffällig" (laut, aufgeregt) benimmt, aber dabei keinen Schaden anrichtet.
Das Problem ist, dass viele Leute erst in der Gruppe "mutig" werden. Um die Situation in dem Markt zu verstehen, stelle man sich folgende Gegebenheit vor: Drei Gruppen von jeweils fünf Schülern betreteten den Laden. Alle sind gut gelaunt, alle stehen zusammen, alle fassen Dinge an, alle legen Dinge wieder hin, Hände werden, evtl. auch mit Schlüsseln und Handys, aus den Taschen gezogen und wieder hineingesteckt. Man hat als Mitarbeiter in dem Moment keine Möglichkeit, die Situation zu kontrollieren. Hinterher bemerkt man aber, dass Produkte geöffnet wurden und auch Ware fehlt. Wenn man das regelmäßig erlebt, kommt sicherlich ein gewisser Frust auf, zumal man den Schaden eben nicht einzelnen Personen zuschreiben kann.
In meinem Markt in Findorff hatten wir übrigens die selbe Problematik: In den Pausen der nahegelegenen Schule wurde der Laden auch immer regelrecht überfallen. Nicht mehr übrigens, seit dort ein Hinweis an der Tür hängt. In Form eines Schildes, das nicht pauschal den Zutritt sämtlichen Schülern verwehrt, aber darauf hinweist, dass diese maximal in Zweiergruppen den Laden betreten dürfen.
Keiner ist ausgegrenz, aber die Situation bleibt überschaubar. Das hätte der Markt in Bornheim-Merten besser auch so getan. Dann wäre ihm vermutlich einiger negativer Medienrummel erspart geblieben.
Fundstück von Blogleser Holger. Ich dachte, ich habe schon vieles mit der Tanne gesehen – aber dass die SPAR eigene Baumärkte betrieben hat, ist auch mir vollkommen neu.
An der Adresse befindet sich heute ein realkommastrich.
Ich mag den Text jetzt nicht zitieren, aber wer in einer zweieinhalb Zeilen langen E-Mail, die doch immerhin als (Kurz-)Bewerbung gedacht ist, sage und schreibe 18 Rechtschreibfehler unterbringt, könnte seinem Gegenüber eigentlich auch gleich vor die Füße spucken.
Ich bitte, die aktuelle Funkstille zu entschuldigen. Ich bin (neben dem Tagesgeschäft hier im Laden) seit gestern Nachmittag nur noch dabei, Onlineshoppakete, also vor allem auch die Kalender, einzupacken.