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Die bösen Knebelbedingungen

Mikel hat in diesem Kommentar gefragt:
Interessieren würde mich das auch, aber das läuft wohl unter "Geschäftsgeheimnis". Außerdem würde ich gerne wissen, welche Knebelbedingungen man von Spar aufgedrückt bekommt.
Es gab keine "Knebelbedingungen". Punkt.

Es gab natürlich einen recht umfangreichen Vertrag, in dem viele Dinge geregelt waren. Sicher kann jeder für sich auslegen wie er möchte, ob er sich durch den Vertrag "geknebelt" fühlt oder nicht. Ich habe nie ein Problem damit gehabt und das auch für mich zu keiner Zeit als "Knebelvertrag" empfunden. Ich konnte letztendlich meine Ware kaufen, wo ich wollte (wenngleich es natürlich zweckmäßig war, den Löwenanteil über die SPAR zu beziehen) und meinen Laden gestalten, wie ich wollte. Also?

And Then There Was Salsa!

Ich bin gerade über einen Werbesport für "Tostitos Restaurant Style Salsa" gestolpert. Hätte ihn hier auch einbinden können, aaaaaber: Um den in seiner ganzen Pracht genießen zu können, muss man ihn direkt auf dem Vimeo-Portal angucken. Warum? Erfahrt ihr, wenn ihr diesem Link folgt!

Ob sich das zerschnippelte Vimeo-Logo so gut in der Sauce macht? Nicht, dass da ein Rückruf kommt, wegen möglicher Buchstaben- und Pixelfragmente in dem Produkt.

Und, nein, das ist keine "Werbung". Ich finde den Spot einfach nur extrem cool gemacht.


Links LXVII

Legebatterien ab 2012 verboten

Video: Möve als Ladendieb

Foodwatch moniert Etikettenschwindel

Rauchen wird noch stärker reglementiert

Es darf nur noch mit Erzeugererklärung geschlachtet werden

Das Internet ist kein rechtsfreier Raum

Bundeskartellamt untersucht PayPal-Pflicht bei Ebay

Hauptsache Siegel drauf


Kreis Höxter: Tante Emma kämpft ums Überleben

Klimaschutz schmeckt

Drogen oder so

Es passieren hier im Laden auch immer wieder Dinge, die man lieber nicht erzählen möchte. Aber es belastet und beschäftigt einen, ist Teil meiner Geschichte, bzw. der Geschichte dieses Ladens und gehört somit eigentlich hier her. Ich versuch's mal zumindest mit einer Kurzversion:

Einer meiner Mitarbeiter ist eben mit Hilfe von zwei Polizisten nach draußen befördert worden, nachdem er unter Alkohol- und vermutlich auch dem Einfluss anderer Mittelchen sich nicht nur mit einem seiner Vorgesetzen gestritten, sondern ihn dabei auch noch mit Gesten auf üble Art und Weise bedroht hat.

Das wird auch nicht mehr als "kleine Differenz aufgrund persönlicher Abneigung" durchgehen können und das war's dann wohl auch mit dem Aushilfsjob bei mir.

Wie Björn zu seinem SPAR-Markt kam! ENDLICH!!! :-)

Oha, ich glaube es kaum: Fast zwei Jahre habe ich an der Fotostrecke gearbeitet?!? :-O

Dennoch möchte ich noch einmal betonen, dass ich mich durch viele hundert Bilder wühlen musste. Es hat schon eine Weile gedauert, bis ich die Auswahl auf einen Bruchteil reduziert hatte. Sorry.

Aber ab heute gibt es die Bilder zu sehen. Insgesamt habe ich 80 Beiträge produziert und damit sich das nicht über fast drei Monate hinzieht, gibt es jeden Tag zwei Beiträge. Einen jeweils am Morgen und einen am Abend, immer um sieben, bzw. 19 Uhr. Vollautomatisch, daher wundert euch bitte nicht, wenn die Einträge erscheinen, obwohl ich eigentlich nicht da sein dürfte.

Verzerrte Wahrnehmung

"Neun Euro für ein paar Steaks? Das sind fast zwanzig Markt!" regte sich ein Kunde an der Fleischtruhe auf.

"Ähm, Sie stehen hier gerade mitten in der Nacht in einem Supermarkt und halten eine Packung mit über sechshundert Gramm mageren Filets zum Kilopreis von fünfzehn Euro in der Hand. Was erwarten Sie eigentlich?"

Es folgte – natürlich – keine Antwort...

"pille schreibt nicht mehr"

Seit einiger Zeit schon habe ich das Blog "Unerwünschter Besuch – Ein Tagebuch über das Leben mit Krebs" hier verlinkt. "Pille" war der Autor des Blogs und im November 2008 schrieb er:
"Ich bin Softwareentwickler (lies: Computerprogrammierer) bei einem mittelständischen Maschinenbauunternehmen, kurz: ziemlich spiessig.

Trotzdem habe ich Krebs.
Ich kannte ihn nicht persönlich, ich weiß auch nicht mehr, wie ich mal auf sein Blog gestoßen bin. Da seine Schreibfrequenz nicht allzu hoch war, habe ich nur hin und wieder, aber doch mit aller Regelmäßigkeit bei ihm hineingelesen.

Und nun sowas.

Ich wünsche seiner Frau, seiner Mutter und seinen Angehörigen und Freunden unbekannterweise alles Gute. Ist schon erstaunlich, wie einen, trotz der Anonymität, so ein Einzelschicksal betrüben kann.

Vergessen oder nicht?

Eine Kundin kaufte in ihrem Rucksack ein. An der Kasse legte sie auch eine Menge Artikel auf das Förderband, offenbar leerte sie ihren Rucksack.
Als sie sich der Antenne der Warensicherungsanlage näherte, löste diese Alarm aus. Die Ursache war, oh Wunder, eine Packung Tofu aus dem Bioregal. Eine der Sorten, die wir nicht eingeschlossen, aber trotzdem mit einem Sicherungsetikett beklebt haben.
Tzja – hat sie die Packung nun im Rucksack übersehen oder wollte sie den Tofu wirklich stehlen? Wir wissen es nicht und haben sie in der Aufregung zwischen den vielen anderen wartenden Kunden laufen lassen. Beim späteren Ansehen der Videoaufzeichnung sind wir dann einstimming der Meinung gewesen, dass das eindeutig ein Diebstahlsversuch war. Aber genaues wissen wir natürlich nicht...

Ballon auf dem Boden

Gerade auf dem Bildschirm der Videoanlage einen Luftballon gesehen, der im Kassenbereich auf dem Fußboden liegt. Nicht weiter spannend...
Aber mir kam gerade die Idee, für ein "Shopping-Event": Mal den ganzen Laden mit aufgeblasenen Ballons füllen und dann die Kunden draufloslassen. Peng, peng, peng, peng, peng... :-D


Gab es Mengenrabatt?

Glückwunsch: Zu allem Überfluss hat sich eben noch eine weitere Vollzeitkraft krankgemeldet. Ich habe zwar noch keine verbindlichen Informationen, aber wenn der Arm tatsächlich gebrochen ist, wird sie wohl in den nächsten Wochen nur schlecht an der Kasse arbeiten können... :-(

Der 27.2.2010

Das wird ein toller Tag: Von einem normal besetzten Samstag zu einem voraussichtlich verflixt stressigen Arbeitstag: Eine Vollzeitmitarbeiterin krank, das Kind einer weiteren Vollzeitkraft und eine Aushilfe hat sich eben auch abgemeldet.

Wäre zu schaffen, wenn der Leergutautomat nicht eben auch seinen Dienst quittiert hätte. Aber die Geschichte ist fast schon einen eigenen Blogeintrag wert.

Hier berichtete ich vor knapp zwei Jahren, wie das Annahmewerk des Automaten getauscht wird. Diese Einheit ist quasi als ganzes ein Verschleißteil und darum habe ich immer ein bis zwei Stück hier auf Vorrat stehen.
Das letzte Annahmewerk habe ich vor exakt zwei Wochen eingebaut. Am Wochenende noch habe ich eine Mail an Firma Trautwein geschrieben, dass ich dringend ein neues Werk benötige, da da Austauschgerät auch eine Macke hat und sich immer wieder verklemmt.
Bis heute habe ich kein neues Annahmewerk bekommen, dafür war schon zweimal ein Techniker hier. Zuletzt vor vier Stunden. Und was ist? Das Ding hakt und klemmt, so dass die Annahme nicht funktioniert. Ich könnt' kotzen. :-(

6,5 Monate warten ("Auf Dauer teuer 2")

Vor knapp einem Jahr berichtete ich von einem Kunden, der sich hier hin und wieder 50 Euro zum Einkaufen auslieh und dafür als Pfand seinen Ausweis hinterlegte.

Mit Krediten jeglicher Art ist hier jetzt Schluss. Zuletzt hatte sich dieser Kunde am 10. August 2009 Geld geliehen. Heute kam ein Bekannter von ihm, der seine Schulden (Inkl. Trinkgeld) beglichen hat.

6,5 Monate durfte ich auf mein Geld warten...

Genervt

Eine Kundin, der wir nicht über den Weg trauen war heute wieder da. Vor einiger Zeit wollte sie vermutlich eine größere Menge der Artikel aus dem veganen Sortiment stehlen, allerdings hätte das auch mit etwas Fantasie einfach nur ein blöder Zufall sein können. Wir haben da nichts draus gemacht, da sie eben auch ziemlich viel eingekauft hat. Im Zweifelsfall für den Angeklagten...

Als sie gesehen hat, dass "ihre" Artikel hinter Glas stehen, hat sie extrem genervt reagiert und ein Gesicht wie eine Woche sieben Tage Regenwetter gezogen.

Irgendwie denkt man sich dann ja so seinen Teil. :-)

Achim, das (hoffentlich) letzte Fundstück

Vor ein paar Tagen habe ich in den Tiefen meiner Festplatte nochj diese Gutscheine gefunden, mit denen wir den Laden in Achim bekannt(er) machen wollten. Die Dinger haben wir immer großzügig verteilt. Gebracht es es bekanntermaßen gar nichts...