Eine Kundin brauchte eine Weinberatung. Von meiner Mitarbeiterin an der Kasse wurde ihr angekündigt, dass der Chef sie selber beraten wird.
Ich trottete nach vorne und wurde von der Kundin mit folgenden Worten begrüßt: "
Ah, da hilft mir heute mal der Junior. Auch okay."
Ich schaffe es irgendwie auch beim besten Willen nicht, mir das zu einem Kompliment schönzureden.
Formuliert habe ich sie schon. Der Frust hat mich getrieben. Aber irgendwie sagte mir meine kleine innere Stimme, dass ich sie lieber nicht absenden sollte. Vielleicht ergibt sich ja doch noch eine Chance für den Kauf, die ich mir auf diese Weise verbauen würde.
Sehr geehrter Herr Xyz.,
ich fürchte, Ihr Anrufbeantworter ist defekt. Dort habe ich nämlich gestern Abend eine Nachricht hinterlassen und um Rückruf gebeten.
Oder landet eine lachs lax formulierte Anfrage nach einer Immobilie bei Maklern grundsätzlich im Orkus? Wann wird man ernstgenommen? Wenn man einen Maßanzug trägt, mit einer S-Klasse (nicht vor BJ2010) vorfährt und das Bargeld für den Kauf im Koffer mitführt? Vorzugsweise in kleinen Scheinen, nicht markiert und ohne fortlaufende Seriennummer?
Bitte entschuldigen Sie meine Polemik. Seit inzwischen vier Jahren bin ich aktiv auf der Suche nach einer Gewerbeimmobilie, die zu mir passt. Exposees werden nicht verschickt, Anfragen nicht beantwortet. Rückrufe bleiben aus, E-Mails unbeantwortet. Geht's der Branche so gut, dass man auf Kunden hofft, die aktiv die Makler zu einem Verkauf der angebotenen Objekte drängen? Ich verstehe es nicht. Sollte ich jemals selber eine Immobilie verkaufen wollen, werde ich das privat organisieren, dem potentiellen Käufer nicht die Courtage aufbürden und wahrscheinlich in einem Bruchteil der Zeit verkaufen können.
Hmm… Doch, einem Makler schicke ich sie. Dem mit dem
Grundstück, von dem ich trotz mehrfacher Kontaktversuche ebenfalls nie wieder etwas gehört habe.
Ich hab' so die Fresse voll.
Schminktipp von Halloween: Richtig böse Strukturen mit Blasen bekommt man auf die Haut, wenn man einfach Blattgelatine benutzt, diese über einer offenen Flamme erhitzt und dann mit heißem Wasser benetzt und auf die zu schminkende Körperstelle legt.
Durch die Hitze der Flamme wirft die Gelatine Blasen und das sieht hinterher, entsprechend farblich übergemalt (fehlt auf dem Foto noch), richtig schmerzhaft aus.
Seit knapp vier Jahren suche ich eine Lagerhalle. Im Abstand von maximal mehreren Wochen habe ich die Immobilienbörsen durchgewühlt, inzwischen auch schon die Option "leeres Grundstück kaufen und selber bauen" in Betracht gezogen – aber bislang habe ich nichts erreichen können. Ein sehr schönes Angebot einer gemauerten Halle wurde mir regelrecht vor der Nase weggeschnappt, der Makler,
der dieses Objekt anbietet, ist nicht mehr zu erreichen. Damit stellt er sich mit in die Reihe vieler anderer Makler. Haben die es alle nicht nötig? Oder muss man bei solchen Leuten besonders protzig auftreten, damit die einen überhaupt Ernst nehmen? Ich werd's nie verstehen…
Nun habe ich wieder einmal ein Objekt gefunden. Ist zwar keine freistehende Halle in einem Industrie-/Gewerbegebiet, sondern ein Ladengeschäft in einer Wohnstraße. Aber eigentlich spricht ja nichts dagegen, die Scheiben einfach ordentlich abzukleben und die Fläche als Lagerplatz zu nutzen. Praktischerweise könnte man ja dort irgendwann und gegebenenfalls einfach ein Geschäft betreiben. Da dort vor allem auch die Sachen vom Onlineshop stehen sollen, böte sich das ja an.
Dem Makler habe ich gestern Abend auf den Anrufbeantworter gesprochen. Wenn
ich einen Interessenten und potentiellen Kunden für eine Immobilie hätte, würde ich den auf einen Kaffee einladen und einlullen und ihm das Objekt anpreisen und immer wieder kontaktieren. Aber offenbar tickt die Immobilienwelt anders. Da wird der potentielle Kunde zum Bittsteller und darf dem Verkäufer hinterhertelefonieren. Das sind keine Vorurteile, sondern da sprechen vier Jahre Erfahrung!
Aber vielleicht meldet sich der Makler diesmal ja doch bei mir. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt…
Hier sind nun endlich die Bilder von gestern Abend. Ich danke allen Kunden und Besuchern und natürlich auch der gesamten "Boo-Crew" für's Mitmachen. Speziell natürlich auch allen freiwilligen Helfer, die nicht fester Bestandteil meines Teams sind!
Mit einem Klick auf
"vollständig lesen" bekommt ihr alle Bilder zu sehen. Der eine oder andere hat sie ja aber auch vielleicht schon
in der statischen Galerie auf harste-online.de entdeckt.
"Bilder vom Scary Shopping 2011" vollständig lesen
Ein paar Dinge haben wir gestern gelernt, vor allem auch im direkten Vergleich mit der ersten Veranstaltung dieser Art, die wir im nächsten Jahr beim "Scary Shopping" anders machen werden:
1. Nicht wieder in der Woche, sondern am "Partysamstag" vor oder nach Halloween. Nachdem der erste Ansturm abgeebbt war, fingen wir an, uns gegenseitig zu erschrecken.
2. Statt der Wachsfackeln werden wir vor dem Laden Gartenfackeln aufstellen, die mit Petroleum befüllt werden. Der Dreck von dutzenden abgebrannten Wachsfackeln hatte mich schon 2009 so genervt.
3. Der Leergutautomat ist nicht "nebelfest" und die dadurch auslösenden Lichtschranken produzieren in einer Tour Fehlemeldungen. Da müsste eventuell eine Belüftung rein.
4. Die gesamte Ladenbeleuchtung wird für den Termin deaktiviert, die spezielle blaue Beleuchtung erfolgt nur über eigens installierte und schaltbare Lampen. Die richtigen Schalter und Sicherungen zu finden, war mir gestern etwas zu krampfig.
5. Den Laden erst unmittelbar vor 21 Uhr mit Nebel fluten.
6. Im Grunde waren alle Besucher und Kunden friedlich. Ausschließlich ein paar Jugendliche und Heranwachsende mit Migrationshintergrund waren die einzigen Personen, die gestern Stress gemacht haben. Einlass zukünftig nur noch einzeln bis gar nicht, wenn wir sie als provozierend einschätzen.
7. Die an verschiedenen Ecken installieren Soundmodule waren klasse. Aber insgesamt noch zu wenig. Der Effekt war aber grandios, so dass wir das auf jeden Fall ausbauen werden.
Insgesamt war der Abend sehr schön, aber doch leider weniger intensiv als vor zwei Jahren. Die Fotos gibt es später.
Dieses Foto hatte mir Julian vor einer Weile geschickt. Dazu schrieb er die folgenden Sätze:
Hallo Björn,
ich habe heute in München (Frankfurter Ring, zwischen A9 und Ingolstädter Straße, Nordseite) dieses Business-Konglomerat entdeckt: Jet-Tankstelle, McDonald's, B&B-Hotel und dazu ein kleiner Spar (unten im Haus, unter dem Dach der Tankstelle). Leider ist die Kamera von dem Sony Ericsson Z600 Leihhandy, das ich gerade habe, weil meins kaputt ist, ziemlich schimmlig, deswegen ist auf dem Bild kaum was zu
erkennen. Kannst Du natürlich trotzdem bloggen, wenn Du willst.
Wenn man genau hinsieht, kann man den SPAR-Balken und sogar die Tanne etwas links neben dem McDonalds-Schriftzug am Gebäude erkennen.
Der Markt dürfte allerdings zur Tankstelle gehören, zumal die Tanke den Farben nach auch we eine Jet-Tankstelle aussieht, die ja bekanntlich seit einigen Jahren mit den "SPAR-Express"-Märkten ausgestattet werden.
Just in diesem Moment, vor unserem Laden:
Fackeltest. Wird cool!
Die Kinder laufen durch die Straßen, die einen oder anderen Bewohner haben schon vorsorglich ihre Klingelknöpfe demontiert, um der großen Bettelei "
Süßes oder Saures!" zu entkommen.
Hier in den Laden strömen sie auch herein, aber erfolglos… Den Gruselkram liebe ich (seit ein paar Jahren) an Halloween, aber die Bettelei geht mir nach wie vor auf die Nerven. Außerdem müssen wir uns auf die Vorbereitungen für den heutigen Abend konzentrieren.
Die Fackeln, die wir zum ersten "Halloween-Shopping" bestellt hatten, haben uns damals leider zu spät erreicht. Der Shopbetreiber entschuldigte sich, hat uns, wenn ich mich richtig erinnere, sogar noch einen Nachlass gewährt und gefragt, ob wir die Dinger nicht doch behalten können. So geschah es.
Und so lagen sie jetzt zwei Jahre im Lager und werden gleich endlich bestimmungsgemäß verwendet werden.
Mal eben noch etwas für heute Abend besorgen. Online bestellen und in den nächsten Stunden schicken lassen klappt wohl nicht mehr. Also geht's gerade mit dem Auto nach Buchholz (i.d.N.) hoch und die Ware wird direkt abgeholt.
Bis später.
Aus einigen der Kürbisse haben ein Kollege und meine Süße ein paar Fratzen geschnitzt. Unter anderem den legendären Jack Skellington (aus dem genialen Film Nightmare Before Christmas). Ich freue mich auf heute Abend und "Jack" wird natürlich auch zu sehen sein.
"
Keine Chemikalien in Getränkeflaschen!"
Völlig überbewertet, diese Grundregel. Naja, wer das Gekritzel übersieht und sich den Inhalt der Volvic-Flasche trotzdem einverleiben möchte, wird vermutlich vor allem wegen des ekeligen Geschmacks des Nebelfluids grün anlaufen.
Ein Maggi-Aufsteller mit Fix-Tütchen für "regionale Spezialitäten". Broiler zum Beispiel. Und auch Spinatspaghetti.
Aber Soljanka? Gleich neben den Broilern ein sozialistischer Gruß an die Freunde aus der UdSSR?