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Stromverbrauch 2025

Man merkt, dass sich hier technisch kaum was ändert und sich offenbar sogar minimale jahreszeitliche Schwankungen innerhalb eines Jahres wieder relativ gut ausgleichen.

Die Jahresabrechnung für 2025 kam gerade von Lichtblick per Post und weist aus, dass wir hier im vergangenen Jahr 192.869 kWh verbraucht haben. Das sind zwar ein paar hundert Kilowattstunden mehr als im Vorjahr, aber bei nur vier Promille Abweichung kann man wohl sagen, dass wir grundsätzlich beim gleichen Wert wie im Vorjahr liegen.

Gekostet hat uns der Strom übrigens etwas über 52.000 Euro. Das ist stattlich.

Lustige Strichcodes – 782

Noch ein "Sweet Corner"-Strichcode, den ich von Honza bekommen habe. Dieser hier befindet sich auf der Packung mit "Cola Lemon Flavour Lolliepops", kugelrunde Lutscher mit Cola-Zitronen-Aroma.

Ob sich auch herzförmige Lutscher in der Packung befinden, ließ sich nicht ermitteln. Ich glaube aber, dass das nur künstlerische Freiheit des Verpackungsdesigners war. ;-)


MUARETRAW

Weil ich privat für jemanden Taxi spielen musste, die Untersuchung aber noch nicht abgeschlossen war, saß ich ein paar Minuten im Warteraum einer Arztpraxis herum. Der Raum ist mit einer Glastür ausgestattet, die mit "MUARETRAW" beschriftet ist.

Von den neun Buchstaben des Wortes "WARTERAUM" sind immerhin sechs auch spiegelverkehrt zu lesen. Das suggerierte meinem Hirn im ersten Moment, dass ich auf ein korrekt geschriebenes Wort gucke. Was soll denn bitte "Muaretrew" bedeuten? Häh?! Hat nach einer kleinen Schrecksekunden dann aber doch mit dem entziffern geklappt. Lustig eigentlich, dass man das Wort "entziffern" auch verwendet, wenn es nur um Buchstaben geht. :-)


Wir benötigen neue Kassenhardware

Zentralseitige Info aus der IT-Abteilung: Die bei uns aktuell eingesetzte Kassenhardware befindet sich im Status "End of Life" und wird seitens des Herstellers nicht mehr supportet. Damit die Kassentechnik hier im Markt die Voraussetzungen für die neue Kassensoftware erfüllt, ist ein entsprechender Austausch notwendig. Mal wieder. Wie oft wir hier neue Kassenhardware bekommen haben, kann ich schon gar nicht mehr zählen.

Mit dem Austausch der reinen Kassen-PCs ist es natürlich nicht getan. Wir brauchen auch neue Scanner, Waagen, Kundendisplays und den ganzen Firlefanz drumherum (Halterungen, Kabel, Verteiler etc.) – kurz: Alles neu. Aber die neuen Kassen sind chic, es handelt sich um die POS-215 von 4POS, bei denen Bildschirm und Computer in einem eleganten Gehäuse stecken. Die Verkabelungen werden augenscheinlich nur mit USB vorgenommen und dürften hinterher sehr viel übersichtlicher als bisher sein. Unter der Prämisse sollte man sich auf die neue Hardware freuen.

Dieser Austausch geschieht natürlich nicht aus reiner Nettigkeit, sondern muss von den Einzelhändlern bezahlt werden. Bei uns beläuft sich die Summe auf knappe 8000 Euro netto, die dann auch noch mal eben außerplanmäßig investiert werden muss. Wenn die Hardware dann wieder wenigstens acht Jahre hält, ist eigentlich alles gut. Wer weiß, was hier in acht Jahren ist. Ich habe zwar eine Idee, in der ich sogar eine nicht unwichtige Rolle spiele, aber dazu schreibe ich irgendwann mal mehr.

Ausgekippter Rucksack

Vor dem Regal mit Knäckebrot stand ein Einkaufswagen voller Ware, etliche Pakete Butter, Lachs und Käse lagen darin. Aber Warum? Da half der Blick in die Videoaufzeichnung weiter, der Besuch des Mannes bei uns war auch nur wenige Minuten vor dem Auffinden des leeren Wagens erfolgt.

Vermutung: Entweder hat ein Mann mit einem extrem ungewöhnlichen Einkaufszettel gemerkt hat, dass er sein Geld zu Hause vergessen hat oder, das ist geringfügig wahrscheinlicher, dieser Herr wollte das Zeug schlicht und einfach klauen.

Zumindest hat er sich das alles immer heimlich in seinen Rucksack gestopft, aber dann rannten ihm wohl viele aufmerksame Mitarbeiter auf der Fläche herum, so dass er schließlich entschied, die Tat abzubrechen.

Spätestens beim Gang durch die Kasse hätten die an einem Teil dieser Ware angebrachten Sicherungsetiketten den Alarm der Warensicherungsanlage ausgelöst …


Von Kunde zu Kunde

Ein regelmäßiger Stammkunde bezahlte seinen Einkauf und hatte dabei sein kleines, schwarzes Portemonnaie auf den Rand unseres Kassentisches gelegt. Weil man sich kennt, schnackte er auch mit meiner Mitarbeiterin, war dann kurz abgelenkt und hat die Geldbörse dort vergessen, wo er sie abgelegt hatte.

Der Kunde unmittelbar hinter ihm, den wir maximal als Gelegenheitskunden kennen, erkannte und nutzte seine Chance, sich das schwarze Etui anzueignen. Er hätte natürlich dem anderen Kunden, der ja noch da war und am Packtisch seinen Einkauf verstaute, Bescheid sagen können. Oder zumindest der Kassiererin – aber, nein, er beschloss, das Portemonnaie heimlich an sich zu nehmen und es schließlich in seiner linken Jackentasche verschwinden zu lassen. Ist rechtlich wohl kein Diebstahl aber mindestens eine Unterschlagung und rein menschlich betrachtet so oder so nicht nett.

Jegliche Ausreden, dass er die Geldbörse unbeabsichtigt und aus Versehen eingesteckt hat, würde ich übrigens nicht durchgehen lassen. Falls das von euch jemand anders sieht, dürft ihr das gerne in den Kommentaren begründen …


Fotocommunity-Bilder (28)

Die Blüte einer Rose bei uns im heimischen Garten. Nix Spektakuläres, aber ich fand die Farben einfach schön, weshalb ich auch dieses Bild in meinen Account in der Fotocommunity geladen hatte …


Ansprache des Täters

Anruf der Firma Planprotect: Man möchte mir einen "Echtzeitschutz" für mein Geschäft anbieten. Installiert werden nach eigener Aussage hochempfindliche Alarmgeber in Kombination mit Mikrofonen und optionaler Videotechnik, im Alarmfall dienen Lautsprecher zur Live-Täteransprache, womit erfahrungsgemäß 98% aller Einbrüche in mit dieser Technik gesicherte Geschäftsräume abgewehrt werden.

"Danke, brauchen wir nicht", entgegnete ich nach der kurzen Vorstellung. Die Anruferin tat verwundert und ich erklärte ihr, dass ich meine Sicherheitstechnik dahingehend aufgerüstet habe, dass ich selber, mit meinem einzigartigen Wissen um Gebäude und Alarmanlage, nicht mit vertretbarem Aufwand in meine eigenen Geschäftsräume einbrechen könnte.

Das hat sie dann auch überzeugt und sie verabschiedete sich wieder.

Etiketten am Protein-Snacks-Aufsteller

Derzeit haben wir ein Display mit unterschiedlichen Protein-Snacks von Gofitness-Nutrition hier im Markt stehen.

Die Artikel sind nicht weiter erwähnenswert (der von mir probierte "Pancake" mit Pistazien-Füllung hat mich leider auch nicht zu weiteren Tests motiviert), aber als eine Kollegin die Preisschilder an dem Aufsteller befestigt hat, musste ich schmunzeln. Mein erster Gedanke, den ich auch spontan laut aussprach: "Das sieht aber scheiße aus."

Es folgte ein demonstrativ entnervter Gesichtsausdruck, gefolgt von der Frage, wie ich das denn gemacht hätte.

Ja, wie hätte ich denn? Den Text überkleben wäre auch blöde gewesen. "Nee, hätte ich wohl auch so gemacht", antwortete ich lachend, "sieht aber trotzdem scheiße aus." Die Ware steht jetzt so im Laden. :-P

Auf dem Foto in der Perspektive von vorne kam mir beim Schreiben dieses Beitrags der Gedanke, dass wir die Preisschilder ja ganz wunderbar auch jeweils an die aufgeklappten Deckel der einzelnen Kartons hätten kleben können. Aber da hätte die Preise in den unteren drei Fächern niemand entdeckt, da man ja nur in den wenigsten Fällen genau von vorne in die Fächer hineinschaut.


Lustige Strichcodes – 781

Noch ein Bonbon-Strichcode von Honza: Ebenfalls von Sweet Corner sind die "Cream Candies" Sahnebonbons, die sich ebenfalls beim Strichcode wiederfinden:


Farbloser Lagerblick

Warum die Kamera, die hier den Lagereingang mitsamt Leergutautomat im Blick hat, trotz ausreichender Beleuchtung (also kein IR-Modus) neuerdings ein Schwarzweißbild liefert, erschließt sich mir nicht.

Das weiß vermutlich nur Deus Observatorius, der Gott der Videoüberwachung.


24 Flaschen und kein Kistenpreis

Ein Kunde wollte 24 Mehrweg-Flaschen Mineralwasser kaufen, die normalerweise in den blauen GdB-Rahmen verkauft werden. Da der Mann die Kisten als ganzes wohl nicht transportieren kann, hatte er die leeren Rahmen in der Getränkeabteilung stehen gelassen und nur die 24 Flaschen in seinen Einkaufswagen gestellt.

Ich bekam zufällig aus dem Augenwinkel mit, dass meine Kassiererin ihm 24 einzelne Flaschen an der Kasse berechnet hat, anstatt zwei Kästen zu jeweils 12 Flaschen zu verbuchen. Das wäre für den Kunden natürlich etwas günstiger gewesen, aber auf die Idee, statt 1x24 Flaschen netterweise 2 Kisten á 12 Flaschen zu berechnen, kam meine Mitarbeiterin nicht. Vielleicht wohl da die blauen Rahmen fehlten.

Da es den Kunden offenbar kein Stück gestört hat und ich nicht auch noch für zusätzliche Verwirrung sorgen wollte, hatte ich mich nicht eingemischt. Wir haben ja auch Kunden, die dann noch ausdrücklich auf den Kistenrabatt hinweisen. Andere nehmen die leeren Rahmen zur Bekräftigung, dass sie eine Kiste kaufen wollen, mit zur Kasse, lassen diesen dann aber unter Gutschrift des Pfandwertes wieder zurück. Aber dieses unmittelbare Ausbuchen der 1,50 € Kistenpfand ist für manche Leute auch schon wieder eine Herausforderung, da man dafür ja die gewohnten Pfade und Arbeitsschritte verlassen muss.

Meinetwegen können die Leute aber auch gerne alle Flaschen einzeln und ohne jegliche Inanspruchnahme des Kistenrabatts bei uns erwerben. Bleibt mehr am Monatsende auf meinem Konto hängen. ;-)

Bescheidener Osteraufbau 2026

Während wir hier in der gesamten (Vor-)Weihnachtszeit insgesamt 50 bis 60 (genau habe ich sie zugegebenermaßen nie gezählt) Aufsteller/Displays durchgeschleust hatten, halten wir uns bei den Ostersüßwaren auch in diesem Jahr wieder deutlich bedeckter.

Drei der elf Displays auf der Aktionsfläche haben gar keinen speziellen Bezug zu Ostern, bleiben noch acht übrig. Von sind auch nur vier "echte" Displays, die wir fertig konfektioniert bekommen hatten. Der Rest sind einzelne Kartons, die wir selber auf unterschiedliche Unterteile gestellt haben, so wie hier im Bild die Waffeleier auf dem schwarzen Sockel.

Da müsste noch ein gemischtes Display von Lindt kommen, auf dem dann auch einige Goldhasen zu finden sein werden, aber die Hasenparade wird es in diesem Jahr ganz sicher nicht geben.

Abgesehen davon kommt aber eigentlich nichts mehr. Ich denke aber auch, dass das locker reichen wird. Obwohl Ostern eigentlich das "größere" Fest ist, waren bei uns die Umsätze mit den entsprechenden Saisonsüßwaren schon immer sehr viel kleiner als zu Weihnachten …


Kündigungsgrund

Ein Sachbearbeiter aus dem Steuerbüro, mit dem wir seit Jahren zusammenarbeiten, hat seinen Job gekündigt. Wir kennen uns seit Jahren und darum hatten wir zum Abschied noch einmal telefoniert. Als er mir erklärte, dass ist der Job "zu stressig" ist, bin ich vor Scheck fast lachend vom Stuhl gefallen.

Wir reden da gerade wohlgemerkt von Finanzbuchhaltung. :-)