Das ist schon der letzte Teil dieser Mini-Serie. Mehr Material hatten haben wir für das ISD-Konzept nie zusammengetragen. Zusammenbekommen sicherlich, aber wir haben eben nie weitergemacht.
Der "Spielzeug-Tauschbasar" ist sicherlich interessant, aber das müsste entsprechend organisiert und ggf. von den Eltern (wir hatten unter "Genehmigungen" ja auch ausdrücklich darauf hingewiesen) abgesegnet oder sogar begleitet werden.
Man stelle sich nur die stolzen Eltern vor, wenn das Kind die aktuelle Playstation gegen ein etwas abgeliebtes Kuscheltier eingetauscht hat.
Wie ihr seht, hatte ich mich schon früh intensiver mit der Welt des LEH beschäftigt. "ISD" entstand im Sommer nach meiner Berufsausbildung. Wenn ich da an Leute wie meine damalige Kollegin denke, die ihre Ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel deshalb gemacht hatte, weil sie, ich zitiere, "nichts anderes gefunden hat" … Seufz.
Mich hatte die ganze Materie dagegen schon früh begeistert und dass ich gerade mal drei Jahre nach Beendigung meiner Ausbildung mit einem eigenen Supermarkt in die Selbstständigkeit gestartet war und nun, knapp 24 Jahre später, immer noch diese Firma habe und leite, spricht wohl für sich …
In der Vorbestellung vor ein paar Wochen war mir gar nicht aufgefallen, dass das hier nicht einfach nur eine neue Red-Bull-Sorte ist, sondern sie über einen Importeur mit nachträglich aufgeklebten (deutschen) Etiketten bezogen und von der Edeka nur ausgeliefert wurde.
Durch den Umweg über den Importeur sind die Dosen auch gleich teurer, nämlich 2,99 € im Verkauf, also weit mehr als doppelt so teuer wie die herkömmlichen Sorten, die wir im Sortiment haben. Ich sah Red Bull, ich bestellte Red Bull. Auf den Preis hatte ich da leider nicht geachtet, sonst hätte ich nämlich ganz bestimmt keine zehn Kartons davon genommen. Vermutlich sogar eher keinen einzigen.
… und dann war da noch die ältere Frau, die sich nicht so gut bücken kann und ihre Ware einfach aus Bauchhöhe in den Korb ihres Rollators fallen lässt. Ich hatte zufällig auf den Monitor der Überwachungsanlage geguckt, als mir die hüpfenden Äpfel aufgefallen waren. Nach diesen beiden folgten noch einige mehr und es sah schon wirklich recht kurios aus.
Solange sie sich nicht über die Druckstellen beschwert, ist alles gut.
"Guck mal", sagte Gregor, als er kopfschüttelnd ins Büro kam, "da hat echt jemand Reis geklaut."
"Nee!", antwortete ich selbstsicher. Wer packt denn Reis aus und füllt den für einen Diebstahl um oder kippt ihn sich gleich lose in eine Tasche? Das macht doch niemand.
Naja, bis auf diesen einen Mann, der sogar zwei Packungen von dem Alnatura-Reis in der Getränkeabteilung stehend aufgerissen und den Inhalt lose in seine Umhängetasche gekippt hat.
Und wir guckten verärgert wie verwundert auf den Monitor der Videoanlage …
Während einer Zugfahrt fiel mir am Rande eines Ackers ein riesiges Stück Marzipan aus dem Hause Niederegger auf. Naja, zumindest im ersten Moment hatte ich das rote Paket mit dem markanten weißen Streifen in der Mitte dafür gehalten.
Ganz frischer Artikel in der Kreiszeitung über das Fucs.Kollektiv. Ich schrieb ja hier im Blog selber schon einmal, dass ich hinsichtlich der Bilder einen kleinen innerlichen Konflikt austrage – Kunst vs. Sachbeschädigung. Gerade ich bin besonders empfindlich, wenn Leute sich an fremdem Eigentum vergreifen, ob nun privat oder auch Dinge, die allen zur Verfügung stehen. Es gehört einem nicht und man hat es nicht zu beschädigen, entfernen oder zweckentfremdet zu benutzten.
Leider muss ich zugeben, dass ich dennoch mit den Füchsen sympathisiere. Ich freue mich immer, wenn ich irgendwo einen sehe. Sie auf Eisenbahnzüge zu sprühen und dabei auch die Fenster zu beschmieren, verurteile ich jedoch sehr. Obwohl das Kollektiv laut des Artikels nur Flächen verwendet, die keine weitere Bedeutung haben (Pfeiler, Lärmschutzwände) und die Füchse an bedeutungsvolleren Flächen von Trittbrettfahrern entstanden sein müssen, so sind diese dennoch in deren Instagram-Kanal zu finden. Privates Eigentum, Krankenhäuser, Kirchen, Denkmäler und gesellschaftliche Institutionen sollen nach Kollektiv-Aussage tabu sein, meiner Meinung nach gehören Züge genauso rücksichtsvoll behandelt – auch wenn man die Bahn nicht mag.
Aber hier auf dem Hof könnte ich mir ein schönes Bild mit Fuchs sogar vorstellen. Vielleicht schön bunt mit vielen Lebensmitteln umgeben. Würden sie mir original vermutlich nicht sprühen, da sie ja aus verständlichen Gründen anonym bleiben möchten, aber vielleicht findet sich ja jemand, der darauf Lust hätte. Schlimmer kann die Mauer jedenfalls nicht werden.
Im Rahmen der Neuplatzierung im Regal mit den Produkten von Knorr und Maggi hatte ich auch das Regaletikett für "Spinat-Schafskäse-Auflauf" in der Hand. Dauerte etwas, bis ich den passenden Artikel dazu gefunden hatte. Der heißt nämlich "Schafskäse-Spinat-Auflauf".
Kleine Notiz am Rande: Seit inzwischen drei Jahren Läuft der Leergutautomat von Sielaff hier und er macht bis heute einen ausgezeichneten Job.
Der Sivario wirft zwar auch immer wieder Flaschen auf dem Flaschentisch um, aber das ist nur etwas lästig und sorgt nicht gleich für komplette Ausfälle und nachhaltige Funktionsstörungen.
Ab und zu verklemmt sich mal eine Flasche, da muss man dann ran. Manchmal hängt sich die Software auf, was mit einem 5 Sekunden dauernden Warmstart zu beheben ist. In der Summe betrachtet macht der Sivario erfreulich wenig Scherereien und ich würde ihn (resp. irgendwann mal einen Nachfolger) ohne zu zögern neu kaufen. Das ist ein ganz tolles Gerät, wirklich.
Am Dienstag Abend hatte eine Kollegin in einem Regal hinter anderer Ware diese geöffnete Packung Hacksteaks aus dem Frischfleisch-Kühlregal gefunden. Das Verbrauchsdatum war inzwischen einige Tage überschritten, die muss da also seit wenigstens dem 7. Februar schon gelegen haben. Da sich das Regal in unmittelbarer Nähe zu den großen Kühlregalen befindet und es dort allgemein recht kühl ist, gab es noch kein Problem mit schlechten Gerüchen. Nur die Farbe der Hacksteaks, die eigentlich aus frischem Hackfleisch bestehen, sah schon nicht mehr so gut aus. So viel dazu.
Es bleibt mal wieder ein großes Fragezeichen im Kopf hängen: Von den ursprünglich vier Hacksteaks fehlt eines. Wurde es gestohlen? Wer steckt sich sowas denn lose in die Tasche? Oder hat jemand das rohe Fleisch direkt hier im Laden aufgegessen? Leider ließ sich nicht herausfinden, wer dafür verantwortlich und was da überhaupt genau passiert war, da die Speicherdauer unserer Videoanlage dafür zu kurz ist. Kopfschüttelnd verbleibe ich …
Seit Dienstag haben wir ein kleines Display mit Tic Tac hier im Laden stehen, unter anderem befindet sich die Sorte "Sprite" darauf. Das ist auch der Hauptgrund, warum ich den Aufsteller bestellt hatte. Tic Tac läuft immer, Sprite auch, ganz sicher werden die sich schnell abverkaufen.
Wenn man Klosteine mag. Das Aroma finde ich gruselig, aber vielleicht kann der alte weiße Mann auch mehr mit einem guten Scotch als mit hippen Zitronen-Limetten-Zuckerdragees anfangen.
Gestern Abend ist der gerade mal 130 Meter von uns entfernte Penny-Markt an der Ecke überfallen worden. Ist in der Vergangenheit bei uns zwar auch schon passiert, aber man verdrängt sowas ja gerne. Wenn so eine Tat dann in unmittelbarer Nachbarschaft geschieht, rückt sich sowas wieder leider ins Bewusstsein.
Alle meine Mitarbeiter an der Kasse sind instruiert, in so einem Fall das Geld rauszugeben und nicht den Helden zu spielen. Die paar hundert Euro Bargeld sind es nicht wert, das eigene Leben dafür zu riskieren. Dass es Täter gibt, die nicht nur drohen, hat man in der Vergangenheit schon zu oft erlebt und in unserem Shithole, immerhin ist Bremen auf Platz sechs der gefährlichsten Städte des Landes, muss man ja mit allem rechnen …