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Warensicherungsetikett auf Barcode

Irgendein Held hat es geschafft, das Warensicherungsetikett auf einer Packung Kerrygold-Butter ausgerechnet so auf den Strichcode zu kleben, dass weder die Striche für den Scanner noch die darunter gedruckte EAN / GTIN für den Kassierer lesbar war.

So ist die Ware zwar vor Diebstahl gesichert, verursacht aber dennoch eine unnötige Verzögerung an der Kasse und kostet zusätzliche Arbeitszeit, weil irgendjemand zum Regal laufen und den Preis herausfinden musste.

(Vielen Dank an Manu für das Foto!)


Nicht gekauftes Toilettenpapier

Ein älterer Stammkunde kam mit einem Kassenbon in den Laden. Er wäre vorhin hier gewesen, jedoch würde da auch Toilettenpapier auf dem Bon stehen, das er nicht gekauft hätte. Das Geld würde er nun gerne wiederbekommen.

"Haben Sie das Papier hier vergessen und nur nicht mitgenommen?", wollte ich wissen. Das wäre am einfachsten, dann gibt man dem Kunden einfach eine Packung mit. Im Idealfall steht sie sogar noch an der Kasse. Sowas kommt häufiger mal vor.

"Nein. Ich wollte gar kein Toilettenpapier kaufen.", erklärte der Herr.

Das war seltsam. Aber ein Blick in die Videoaufzeichnung von Kasse eins zeigte uns, was passiert war: Er hatte seinen Einkauf, ohne Toilettenpapier, bezahlt. Seine letzten Artikel wurden auf dem, bei uns durch eine Lichtschrank gesteuert automatisch laufendem, Förderband von einer sich nähernden Packung Toilettenpapier des nachfolgenden Kunden immer weiter zusammengeschoben.
Die Kassiererin nahm diese Packung schließlich hoch und legte sie wieder etwas weiter nach hinten auf das Förderband. Dabei geriet der Strichcode in den Bereich des Scanners. Das verräterische Piepen ging wohl irgendwie unter.

Selbstverständlich hat der Kunde sein Geld zurückbekommen. :-)

Körbeschlacht auf dem Kassenband

Seit Silvester (!) ist übrigens an unserer zweiten Kasse nur provisorischer Betrieb möglich. Durch den Defekt der Steuerung ist das Förderband nicht mehr funktionsfähig und damit Kunden nicht immer ihre Ware bis zum Scanner schieben müssen, haben wir ein paar Einkaufskörbe umgedreht auf das Band gestellt, damit die Ware direkt vorm Scanner abgestellt werden kann. Ein grausiger Zustand, der zudem viel Zeit kostet.

Ich hatte den Schaden Anfang Januar unmittelbar im neuen Jahr gemeldet. Das Ersatzteil kam aus dem Ausland und hatte ein unbekannte Lieferdauer. "Das kann nächste Woche da sein oder auch ein paar Wochen dauern, wir wissen es nicht", bekam ich als Antwort. Letztendlich hatte es zwei Monate gedauert. Das Teil liegt hier inzwischen seit Ende vergangener Woche und eigentlich sollte in dieser Woche noch ein Techniker kommen. Heute wird es wohl nichts mehr, aber ich hege die Hoffnung, dass die Kasse morgen oder übermorgen wieder vollumfänglich funktionsfähig ist.


D-Mark

Auch wenn der Euro inzwischen längst volljährig geworden ist, nehmen wir immer noch D-Mark hier an. Allerdings inzwischen nach anderen Spielregeln: 1.: Keine Münzen, 2.: Kein Umtausch, der Betrag (2:1 in Euro) muss vollständig beim Einkauf verwendet werden.

Das sagten wir auch dem Anrufer, der sich bei der grundsätzlichen Aussage, dass wir noch DM annehmen, zunächst sehr gefreut hatte. Sie hatten wohl im Haus seiner Oma noch mehrere große DM-Banknoten gefunden und wollten diese nun loswerden, ohne nach Oldenburg zur nächstgelegenen Filiale der Bundesbank fahren zu müssen.

Zunächst wollte er am liebsten sofort herkommen, aber als sich die Erkenntnis einstellte, dass er dann hier für durchaus mehrere hundert Euro einkaufen müsse, war die Euphorie wieder dahin.

Damit kann ich aber leben. Überhaupt noch ein Zahlungsmittel anzunehmen, dass seit inzwischen über 21 Jahren kein offizielles mehr ist, sollte Kundenservice genug sein.

4 Räder trotz Minusgraden

Trotz Temperaturen unter Null sind heute vier Leute mit dem Fahrrad zur Arbeit gekommen. Selbst ich saß heute Morgen schon um 5 Uhr auf dem Sattel.

Die Quote kann Richtung Frühling und Sommer nur noch besser werden. Ich weiß schon, warum ich das Geld in diesen großen Fahrradständer investiert habe. :-)


SPAR-Markt in Kopenhagen

Anfang 2021 wurde dieser SPAR-Markt in Kopenhagen eröffnet. Mit seinen etwas über 600 Quadratmetern ist er etwas anders ausgerichtet, als man es sonst von Supermärkten kennt. Das Hauptaugenmerk liegt hier im Bereich Convenience. Spielt aber eigentlich hier für diesen Beitrag gerade gar keine Rolle. Ich war über diese Infos nur gestolpert, als ich recherchiert habe, wo sich dieser Laden befindet.

Ich habe dieses Bild hier noch auf der Festplatte liegen gehabt. Die Datei habe ich wohl mal per WhatsApp bekommen, genauer gesagt am 28. Mai 2022. Wer mir das Bild geschickt hat, ist mir ein völliges Rätsel. Ich schreibe sonst immer etwas dazu, mache mir notfalls von E-Mails oder Chatverlaufen einen Screenshot – aber diesmal habe ich absolut gar nichts. Entsprechend hatte ich auch null Infos darüber, wo der Laden genau ist. "Alle Dage" ist dänisch, aber das halb nur bedingt weiter.

Auch über diese Bereicherung meiner Sammlung freue ich mich natürlich. Falls sich die- oder derjenige, von dem ich das Bild bekommen habe, wieder erinnert, wäre ich über eine kurze Info sehr dankbar.

Für die große Ansicht auf das Bild klicken!

Fußbodenbelag-Puzzle

Vielen Dank an Christoph für die Zusendung der Bilder eines EDEKA-Marktes in Karlsruhe, in dem der Fußboden mit PVC-Platten (vermute ich) ausgelegt wurde, die sich wie Puzzleteile ineinanderstecken ließen.

Sieht natürlich gut aus und hatte ich tatsächlich für unseren Markt in der Gastfeldstraße auch schon einmal überlegt. Zumindest in einigen Bereichen. Da könnte man zum Beispiel eine Optik aus Holz oder Natursteinen in der Gemüseabteilung verlegen oder irgendwelche hübschen Fliesen vor den Kühlregalen – Möglichkeiten gibt es da unendlich.

Wie schon oben geschrieben, sieht das auch wirklich gut aus. Wenn es neu ist! Ich kenne Märkte, in denen der Boden mit PVC, Neudeutsch "Vinyl", beschichtet ist. Nach wenigen Wochen schon gab es die ersten Laufspuren, nach Monaten die ersten Löcher. Inzwischen ist der Boden stellenweise geflickt worden und sieht wirklich schäbig aus. Langlebig ist das Material nur bei geringer Belastung.
Gerade bei uns ist die Belastung aber hoch. Nicht zuletzt deswegen, weil wir die gesamte Warenannahme durch den Kundeneingang und die Verkaufsfläche organisieren müssen. Wenn schon Schuhe und Einkaufswagen den Vinylboden stark abnutzen, was glaubt ihr, wie das dann mit Rollcontainern und Paletten / Hubwagen ist? Da brauchen wir nicht weiter drüber nachzudenken.

Abgesehen davon ist PVC aus ökologischer und gesundheitlicher Sicht mehr als Bedenklich, so dass ich mir dieses Material ungern hier in meine vier Wände holen würde.


USB-C-Kabel?!

Quizfrage: Ein Handy (Pixel 3) lädt mit dem einen USB-C-Kabel, ein Handy (Pixel 6) mit dem anderen. Tauscht man die Kabel, laden beide Handys nicht mehr.

Was kann das sein?! Ich habe keine Idee mehr … "Kabellänge / Widerstand" kann es ja eigentlich nicht sein, denn am längeren Kabel lädt ja das Pixel 6 …

Kabel- und Kupfersammlung

Wir sind derzeit (und je nach Lust und vorhandener Zeit) dabei, nach und nach die alten Lichtbänder zu demontieren. Dazu gehören einerseits die klassischen "Kästen", andererseits auch noch ein älteres System mit Tragschiene. Kommt noch alles weg.

Sowas landet natürlich nicht am Stück im Schrott. Einerseits ist Sondermüll darin, anderseits finden sich feine Rohstoffe darin, wie zum Beispiel dicke Kupferdrähte ohne Isolierung, die man ganz prima aus den Tragschienen herausziehen kann. Und die man später mal ganz prima beim Schrotthändler seines Vertrauens zu barer Münze machen kann. ;-)


Mein Berichtsheft in Echtzeit (Teil 84)

Gemüse packen, Müll entsorgen, Getränke annehmen, Getränke packen. Die ganz normale Routine des Azubis im zweiten Lehrjahr.



Morgens habe ich mitgeholfen, das Obst und Gemüse zu packen. Ich habe mich um die Seite mit den Früchten und Exoten gekümmert. Anschließend habe ich die Abfälle entsorgt, indem ich die Pappe in die Ballenpresse, die Paletten nach draußen und den Müll in die Container gebracht habe.
Trinks-Hauptlieferung verglichen, angenommen und gepackt. Anschließend habe ich die leeren Kisten aus dem Laden ins Leergut-Lager gebracht und in die Liste eingetragen.
Ich habe einer Kundin gezeigt, wo sie "ihren" Joghurt in de MoPro-Truhe findet.
Leergut annehmen.
Ausleeren der Recycling-Boxen.



Braeburn
Dieser Apfel stammt aus Neuseeland. Die Schale ist rötlich schimmernd. Sein knackiges Fruchtfleisch ist weißlich und saftig. Er hat eine feinsäuerliche Note, schmeckt dabei aber angenehm süß. Dieser Apfel ist sehr erfrischend und hat einen mittleren Vitamin-C-Gehalt.

Der Rote Boskoop stammt, wie der Name ja schon erahnen lässt, aus Holland. Seine raue und matte Schale ist dunkelrot bis orange. Das Fruchtfleisch ist gelblich und saftig. Je reifer die Frucht ist, desto mürber ist auch das Fruchtfleisch. Er schmeckt kräftig und fruchtig.

Skechers-Schuhe und die Nachhaltigkeit

Vor gut zwei Jahren bin ich auf Schuhe von Skechers gestoßen. Bislang war ich da ganz zufrieden, aber das jüngste Ereignis ließ mich nachhaltig an dieser Firma zweifeln …

Ich hatte mir Mitte Januar ein neues Paar gekauft. Leider lösten sich in einem der Schuhe nach bereits drei Wochen die spezielle Einlegesohle auf. Also kontaktierte ich die Skechers USA Deutschland GmbH und reklamierte die Schuhe. Das Problem konnte jedoch nicht annähernd zu meiner Zufriedenheit gelöst werden, denn …

1. Neue Einlegesohlen konnte man mir nicht zukommen lassen. Hier in Deutschland würden keine Ersatzteile oder Einzelkomponenten vorrätig sein.

2. Eine Teilerstattung des Kaufpreises, damit ich von dem Geld "fremde" Einlegesohlen besorgen könnte, war ebenfalls nicht machbar.

3. Der offizielle Weg für eine vollständige Erstattung des Kaufpreises ist der, dass ich die Schuhe durch Herausschneiden der Zunge / Schuhlasche "entwerte" und dieses Herausschneiden durch ein Foto, auf dem die auf den herausgetrennten Zungen aufgedruckte Seriennummer zu erkennen ist, belege. Nur danach würde ich das Geld zurückbekommen.

Da Skechers nicht in der Lage ist, mir anders zu helfen, soll ich also, von einer austauschbaren Einlegesohle mal abgesehen, tadellose und noch fast neuwertige Schuhe vernichten. Ich fasse es nicht.

Es läuft jetzt übrigens darauf hinaus, dass ich mir auf eigene Kosten einen Satz Einlegesohlen aus Formgedächtnispolymer bei meinem netten Nachbarn bestellt habe und die Schuhe unzerstört behalten werde.

Kopfschüttelnd, wirklich …

Y not longer Food

Nachdem wir Anfang 2021 mit dem Verkauf der Produkte von YFood hier im Laden angefangen und im Laufe der Monate etliche Displays mit diesen Flaschen verkauft haben, ist das Produkt ins normale Regal gewandert. Seit diesem Umzug hat sich der Absatz deutlich reduziert, wir verkaufen zwar immer mal ein paar Flaschen, aber das ist alles nicht der Rede wert.

Was die umgeknickte Ecke an unseren Regaletiketten bedeutet, hatte ich in diesem Beitrag schon einmal erläutert. Für alle, die nicht nachlesen wollen: Das ist unsere interne Kennzeichnung für (aus welchen Gründen auch immer) von uns ausgelistete Artikel, die wir nicht mehr bestellen werden.

Warum wir uns nun endgültig von YFood trennen? Nun, man verkauft sich nicht, auch nicht anteilig, an einen Konzern wie Nestlé.

https://www.businessinsider.de/gruenderszene/food/nestle-kauft-yfood-anteile-shitstorm/

Einen konventionellen Supermarkt ohne Produkte von Nestlé zu betreiben, ist gerade noch machbar. Wenn man keine Produkte von Caro-Kaffee, Choclait-Chips, Choco-Crossies, Kitkat, Nescafé, Nespresso, Nesquick, Smarties oder After Eight im Laden stehen hat, wird einem kein Kunde wegrennen. Alle Produkte zu verbannen, an deren Herstellerfirmen Nestlé zumindest anteilig beteiligt ist, ist dagegen schon eher schwer. Aber bei YFood wird das problemlos gelingen.


Morgendliche Etikettenorgie

Morgendliches Etikettenstecken ist wichtig. Gerade in der letzten Zeit, in der wir täglich vor allem neue Preiserhöhungen bekommen, ist es besonders wichtig, damit man sich nicht die Kunden dadurch vergrault, dass sie an der Kasse plötzlich mehr bezahlen müssen, als an den Regalen ausgezeichnet ist.

So ein Stapel, an dem ich rund eine Stunde dabei bin, ist dabei eine ganz normale Tagesdosis. Neben der Notwendigkeit sehe ich diese Arbeit inzwischen als Chance an, sich intensiver mit den unterschiedlichsten Regalen zu beschäftigen und sich Gedanken um Platzierungen und Sortimente zu machen.