(Quelle: Nach "Sackkarre Tchibo" googeln und sich irgeneinen Link aussuchen. Den wahren Ursprung kennt wohl niemand...)
Vergessen? Entsorgt? Enttäuscht festgestellt, dass es für das Ding doch kein Pfand gibt?
Gut, das war jetzt nicht ganz nett von mir und das Risiko, dass die Frau sich dermaßen unfreundlich behandelt fühlt, dass ich sie als Kundin verliere, war mir durchaus bewusst.
Aaaaaaaaaaber...
Wenn sich zwei Leute, in diesem Fall ein Kunde mit mir, unterhalten und man möchte etwas von einem der beiden, kann man dies auch anders signalisieren, als durch lautes und ununterbrochenes Dazwischenreden.
Meine Antwort war ein scharfes "Wir unterhalten uns hier gerade!" – allerdings ließ ich sie dann doch ausreden und half ihr dabei, einen Artikel zu suchen.
Manieren haben die Leute...
Gut, geht nicht immer anders. Vor allem wenn es voll ist im Laden und sich an der Kasse die Kunden schon stapeln und die Kassierer(innen) nur noch versuchen, die Massen abzuarbeiten - aber trotzdem ist es irgendwie ziemlich unsinnig, wenn Mitarbeiter mich anrufen und auf verdächtige Kunden aufmerksam machen, die sich z.B. hinter den anderen Kunden vorbeigequetscht haben.
Wenn dann nämlich die Info kommt, dass das Ereignis schon "vor 5-10 Minuten" stattgefunden hat, hilft es nämlich gar nichts mehr, wenn besagte Person tatsächlich geklaut hat.
Aber wenigstens hat man dann das Gesicht mal gesehen und entdeckt denjenigen bei seinem nächsten Besuch hier im Laden rechtzeitig...
"Björn's PET-Ecke" war eines der bedeutendsten Kunstwerke des noch so jungen 21. Jahrhunderts. Der Aktionskünstler Björn C. Harste schuf es im Rahmen einer Lehrstunde, um zu demonstrieren, dass PET nicht nur ein starres Material ist, aus dem Flaschen gemacht werden, sondern dass es sich dabei um ein Quell der schier unendlichen Möglichkeiten handeln kann. Es entbrannte in der Folge eine sehr starke Kontroverse darüber, was als Kunst oder schließlich doch nur als Sekundärrohstoff angesehen werden dürfe.
Ein übereifriger Flaschensammler zerstörte das Kunstwerk an einem Samstagabend im September 2007 und tauschte den erhaltenen Pfandbetrag schließlich gegen zwei Flaschen Bier der Marke "Pennerglück" ein.
Erst nach der Zerstörung des Kunstwerkes wurde es als solches bekannt. Einer der Stundenten der Akademie hatte dieses Bild heimlich mit seiner Handykamera aufgenommen – zufälligerweise nur drei Tage vor der Zerstörung der PET-Ecke.
Ist doch schön, wenn sich zwei Kollegen nicht einigen können, wer von ihnen jetzt der netten Kundin an der Kasse die bestellte Handyguthabenkarte überreicht.
In meiner Rolle als Geschäftsinhaber gebührte mir ja eigentlich diese Ehre, aber ich habe großmütig darauf verzichtet.
F: Mit welcher Intention hast du angefangen, über die Kunden und Situationen in deinem Supermarkt öffentlich zu berichten?
A: Ich wollte einfach nur für mich die Erlebnisse aus dem Laden und mit "Kunden, Kollegen und Lieferanten" festhalten. Dass sich dafür überhaupt eine über meinen Freundeskreis hinausgehende Leserschaft einfinden würde, war erstaunlich genug.
F: Stecken dahinter profitorientierte Gedanken?
A: Ganz klar: Nein.
F: Hast du seit der Erstellung des Blogs mehr Kundschaft?
Nein. Hin und wieder verirrt sich mal ein Blogleser in den Laden – aber wer weiß, ob das nicht dadurch wieder ausgeglichen wird, dass ich Kunden mit meinen Berichten vergrault habe.
F: Und wie gehst du mit deiner zunehmenden Popularität um?
A: Die Popularität hält sich in Grenzen und solange keine "Ich will ein Kind von dir" schreienden Groupies über mich herfallen, ist es auch noch ganz erträglich. 
Schade eigentlich.
Unser Leergutautomat läuft seit heute Nachmittag wieder. Die Einheit, in der die Einweggebinde kompaktiert werden, wurde komplett ausgetauscht. Zur Einweihung war gleich Flaschensammler Gerd da und seit dem ist der Automat schon wieder im Dauereinsatz. Seit Freitag Abend haben sich hier sechs rollbehältergroße Säcke voller Dosen und PET-Flaschen angesammelt, die es jetzt noch zu "schreddern" gilt. So nennen wir das hier immer. Die Flaschen müssen nämlich zwingend durch den Automaten laufen, damit sie entwertet werden und ich den Pfandbetrag gutgeschrieben bekomme.
Ein HiWi-Job...
Zufällig beobachtet, wie ein Kunde, ein kräftiger Kerl, mit einer Schulter/Körperhälfte gegen ein massives und immerhin rund mannshohes Regal läuft und dieses dabei nicht nur angestoßen, sondern beinahe umgeworfen hat.
So unauffällig ist das Ding doch gar nicht und hier beginnt nun das große Rätselraten: Kleine Unaufmerksamkeit? Angetüdelt? Müde? Halb blind?
No idea...
Dieses Bild hat René vor ein paar Wochen im im Kaufland in Köln-Mülheim geschossen. Bei DER unwiderstehlichen Preissenkung sollte man glatt mal zuschlagen.
Sonja hat mir ein Foto eines INTERSPAR-Marktes in einem Einkaufszentrum in der tschechichen Stadt
Cheb zukommen lassen.
Sehr beeindruckend ist die riesige Stele, auf der die Öffnungszeiten zu finden sind. Sowas fehlt hier bei mir auch noch.
Vor knapp 3,5 Jahren fand hier im Laden die
Verkostung von "
Pearl Secco" statt. Das Fass haben wir schließlich leihweise für die folgende Warenpräsentation behalten können, wie das ausgegangen war, hatte ich ja auch
einige Monate später geschrieben.
Das Fass steht immer noch hier herum. Abholen lohnt sich nicht und schweren Herzens sagte mir Lutz Paare, dass ich das Ding entsorgen soll. Mochte ich auch nicht tun. Aber wenn das Ding hier nur steht und von a nach b gestellt wird, wird's auch nicht besser. Da ich aber auch nicht motiviert bin, extra deswegen von Bremen nach Hamburg (und logischerweise auch wieder zurück) zu fahren kam mir folgende Idee: Vielleicht möchte sich ja irgendein hilfsbereiter Leser, der sowieso aus Bremen (oder Umgebung) bis nach Hamburg (nähe Altstadt (genauer: St.Georg)) bereiterklären, das Fass mitzunehmen.
Das ist jetzt keine verbindliche Zusage, sondern nur eine Idee von mir – aber vielleicht zeigt sich Pearl Secco / Lutz Paare ja mit einer Auswahl aus seinem Sortiment erkenntlich.

(Auf jeden Fall hat er von meiner Idee Kenntnis.)
Zur WM hatte ich vor einiger Zeit auch einen Karton dieser "Fan-Sets" bestellt. Schweißbänder, Mütze, Flaggen, Tröte, Schlüsselband und was weiß ich nicht noch alles für zusammen 9,99 Euro. Nachdem dieser Artikel nun vor ein paar Tagen geliefert wurde, habe ich erst die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen. "Das habe ICH bestellt. Ohoh, ich glaube nicht, dass das ernsthaft jemand haben möchte", dachte ich noch.
Naja, nun sind's nur noch drei Sets. Kann also nicht so schlimm gewesen sein, mein Gefühl.
Aus zumindest älteren Roadmovies kennt man es ja: Die Schlüssel für die Toiletten der einsamen Highway-Tankstellen hängen an alten rostigen Stahlfelgen, damit sie nicht so schnell verschwinden.
Nicht ganz so stylisch, aber auch nicht weniger unpraktisch ist dieses alte Plastiktray eines Feuerzeug-Herstellers, an dem nun diverse Vitrinenschlüssel bammeln.
War nicht meine Idee, hat einer meiner Mitarbeiter gemacht. Aber immerhin: Seit ein paar Tagen schon haben wir den Schlüssel nicht mehr suchen müssen, da ihn keiner mehr versehentlich in der Kittel- oder Westentasche vergessen kann.