Von einem Getränkelieferanten wurde heute per Spedition ein leerer Pappaufsteller hier angeliefert. Offenbar hätten wir ihn selber mit Ware bestücken sollen/können – aber wo hätte ich das Teil lassen sollen? Warum haben wir den bekommen? Und warum weiß ich von nichts?
Der Anruf beim Vertreter sorgte für Klarheit: "Och, den habe ich versehentlich für euch bestellt, da ich die falsche Kundennummer eingegeben hatte. Könnt ihr wegschmeißen."
Uwe hat mir dieses Foto eines kleinen SPAR-Marktes in Norditalien zukommen lassen. Vielen Dank auch dafür und die Zusatzinformationen:
Den Spar Markt habe ich im Urlaub in Cogne (Nähe Aosta Nordwestitalien) entdeckt. Er ist sehr klein, in der Mitte des Ladens steht nur ein Warenträger ebenso wie rechts und links. Ganz hinten ist eine Frischtheke mit Brot, Fleisch und Käse.
Was mich erstaunt hat, dass die Batterien von derselben Marke dort 2 Euro billiger waren als im großen Supermarkt in einer Stadt in der Nähe.
Wie in den Kommentaren zum letzten Beitrag schon richtig erraten wurde, handelt es sich bei meiner Neuanschaffung um eine vollautomagische Donut-Backstraße. Sowas wollte ich schon immer haben, aber der Neupreis hat mich doch etwas abgeschreckt. Nun habe ich sie zu einem akzeptablen Kurs bekommen und gestern Abend noch abgeholt.
Jetzt haben wir erstmal alles saubergemacht und zusammengebaut und morgen werden wir dann mal einen Teig anrühren und kleine Brötchen Donuts backen. Ich freu' mich.
In wenigen Wochen findet mal wieder der Freimarkt und mittendrin der obligatorische Festumzug statt. Nachdem wir uns in den letzten Jahren mit nichts bis zum notdürftigen Getränkeverkauf beim Umzug, der hier immerhin unmittelbar vor der Tür entlangläuft, eher spärlich präsentiert haben, wird es diesmal endlich wieder richtig etwas geben.
Gestern habe ich einen Glücksgriff bei Ebay gemacht und ein gut erhaltenes Gerät, das normalerweise über 10.000 Euro kostet, gebraucht als einziger Bieter zum Startpreis bekommen.
Ende Juli hatte mich Blogleser Micha angeschrieben:
Hallo Björn,
ich gehe für 16 Tage nach Schweden. Irgendwelche Wünsche?
Wir kommen an mindestens 3 großen Supermärkten vorbei und sind auch ein Tag in Stockholm. Falls Du Wünsche hast schick einfach eine Liste mit max. Preise. Versprechen kann ich nichts. Aber vielleicht ...
Ich antwortete:
Danke für das großzügige Angebot, aber ich bin wunschlos zu...
...ähm...
...halt!
Als ich Ende 2006 in Schweden war, gab es eine Sorte Pringles mit Pfeffer und Salz. Wenn du die findest, nehme ich einen ganzen Karton ab!
...und vergaß die E-Mails wieder.
Gerade eben hat mir der UPS-Bote einen Karton in die Hand gerdrückt. Absender: Unbekannt. Aber nach dem Öffnen hatte ich so eine leise Ahnung, wer für diese Ladung "Sea Salt & Black Pepper"-Pringles verantwortlich sein könnte. Es lag kein Anschreiben dabei, aber es ist doch recht eindeutig. Vielen Dank dafür.
Auf einem Flyer von BAT, auf dem die neuesten Lucky-Strike-Sorten vorgestellt wurden, befinden sich auch die EAN-Nummern der Einzelpackungen und der Stangen und dem jeweiligen Strichcode zu diesen Nummern.
Die Idee mit den "Mülleimern" ist ja originell, aber so richtig verstehe ich den Witz nicht...
Arno hat mich vor einiger Zeit angemailt, nachdem er hier über den Link zum Projekt "Notinsel" gestolpert war:
Hallo, Björn.
Eben bin ich im Beitrag "Links LI" über den Link zu www.notinsel.de gestolpert. Ein Projekt, das in Karlsruhe wohl sehr erfolgreich ist. Überall sieht man an Geschäften die Aufkleber mit dem Logo. Kein Wunder bei knapp 630 Notinseln (doppelt so viel wie in Berlin o_O ).
Erstaunt war ich, dass in Bremen keine einzige Notinsel existiert. Wieso ist das so? Ich vermute mal, dass es bei Euch noch keinen "Projektpartner" gibt.
Wäre es nicht eine gute Idee da evt. mal nachzufragen und etwas anzustoßen? Gerade Dein Spar-Markt würde sich doch ideal anbieten: 24 Stunden geöffnet - immer jemand da - Gegend mit relativ hohem Konfliktpotential - freundliche Mitarbeiter
In der Tat gibt es in Bremen keinen Projektpartner.
Mal ganz ehrlich? Die "Notinsel" wurde doch von Leuten ins Leben gerufen, die sich irgendwie profilieren müssen, oder?
Wenn hier ein Kind reinkäme und um Hilfe bitten würde, weil eine Horde aus der Klasse über ihm hinter ihm her ist, würde ich doch auch helfen. Und sicherlich auch jeder andere Ladenbesitzer. Und wenn es schon keine aktive "Hilfe" gäbe, dann würde doch vermutlich der Laden als solcher und die reine Anwesenheit von Personal und anderen Kunden schon genügend Schutz vor irgendwelchen Übergriffen bieten.
Ich habe heute an der Kasse in einem Markt in Wuppertal-Elberfeld ein Schild entdeckt: "Taschen sind bitte unaufgefordert vorzuzeigen".
Ich habe das verweigert mit dem Hinweis, dass nach meinem Wissen ich das nur bei einem konkreten Verdacht und dann auch nur gegenüber der Polizei tun müsse. Die fast schon verzweifelte Kassiererin betonte, wie unangenehm ihr das sei und das sie eine entsprechende Anweisung hätte. Der Geschäftsführer war nicht im Haus und ihr Vorgesetzter hatte keine Lust mir das zu erläutern, da schon weitere Kunden vor mir das auch verweigert hatten. Auch mein freundliche Frage wo das enden solle und ob man gedenke eventuell künftig auch Hand- und Jackentaschen zu filzen, konnte die Situation nicht merklich entspannen.
Ergebnis: Es hat niemand in die Tasche geschaut, aber ich überlege trotzdem gerade, ob es zur Konkurrenz so viel weiter zu laufen ist.
Was meinst du dazu?
Ich gebe zu: Als Einzelhändler möchte man natürlich am liebsten einen Blick in jede Tasche geworfen haben. Aaaaaaber...
Zu dem Aber gibt und gab es schon unzählige Diskussionen. Vielleicht hofft besagter Einzelhändler auch nur auf die Gutmütigkeit der Leute und erspart sich die Diskussion mit Kunden wie dir. Aber wer klaut, würde die Tasche auch nicht freiwillig vorzeigen. Sind also alle, die sich nicht in die Tasche gucken lassen wollen, pauschal verdächtig?
Bei mir hängt kein Schild mit dem Hinweis auf Taschenkontrollen und wir machen auch keine Kontrollen an der Kasse. Meine Mitarbeiter haben die Anweisung, sich davon zu überzeugen, dass im Einkaufswagen keine Ware verbleibt, sollen also UNTER die Taschen gucken. Aber eben nicht IN die Taschen.
Wenn dann was verschwindet, ist es eben das Schicksal des Betreibers eines Selbstbedienungsmarktes.
Kurze Frage - wie stehst bei dir mit Weihnachten, Ware schon da - Planungen abgeschlossen usw? Grund ist warum ich das wissen möchte ist, das eine Kundin bei mir im Markt mich gestern gefragt hatte, wann es denn endlich ("endlich" bitte betonen!) Spekulatius gibt. Da kam mir hinterher der Gedanke, wie es denn beim Björn aussieht...
Nun: Seit vorgestern haben wir auch wieder "Herbstgebäck" im Angebot und wie ich bereits gestern schrieb, haben sich einige Kunden sogar sehr erfreut darauf gestürzt.
Da das Thema mal wieder hochkommt und jedes Jahr kontrovers diskutiert wird, würde ich gerne von dir wissen, wie viel von dem ganzen Spekulatius, Dominosteinen etc ihr eigentlich im September und Oktober verkauft. Wird das viel gekauft sobald es da ist oder liegt es bis Dezember eher wie Blei in den Regalen? Ich selber mag die Sachen gern, würde wohl auch im Sommer Lebkuchen kaufen, bin ich da ne Minderheit?
Die Ware wird erstaunlich gut verkauft. Gerade natürlich bei solchen Wetter, wie wir es momentan haben: Kühl, dunkel, regnerisch. Vorhin erst habe ich gestaunt, wieviele Packungen in den letzten 1,5 Tagen hier schon von unserem Aufbau verschwunden sind.
Der große Ansturm auf diese Artikel wird natürlich erst ab der Adventszeit kommen. Aber, wie gesagt, es ist nicht so, dass die Lebkuchen und Spekulatius und Dominosteine und was wir sonst noch schon hier im Laden stehen haben, wie das sprichwörtliche Blei herumstehen.
Was mich persönlich betrifft, dürfte es diese ganzen Produkte aber auch gerne erst deutlich später geben. Aber ich bin wohl nicht der richtige Maßstab für die Süßwarenindustrie.
Das ist mal ein sehr auffälliger SPAR-Markt... Die Fotos dieses seltsam muschelförmigen Gebäudes hat mir meine Mutter zukommen lassen, die den Laden auf der Fahrt durch Österreich unmittelbar am Brenner im Ortsteil Stetz der Gemeinde Matrei (Genaue Koordinaten des Marktes: 47° 7'18.05"N 11°27'0.90"E) entdeckt hat.
Da kam ein Kunde an das Regal, nahm sich eine Tüte Chips und warf die Packung Mozzarella, die er ursprünglich mit sich trug, ins Regal, ließ sie dort liegen und ging.
"Wollten Sie den Mozzarella nicht mehr haben?", erkundigte sich meine Mitarbeiterin bei dem Mann.
"Nein."
"Der Käse muss aber gekühlt werden. Wäre schön, wenn Sie sowas, wenn Sie es nicht mehr haben wollen, wieder ins Kühlregal zurückstellen würden."
"Wieso? Das ist doch Ihre Arbeit. Warum soll ich das machen?", antwortete der Kunde in unfreundlichem und arrogantem Tonfall.
Die Frage "Hakt's irgendwie bei Ihnen?" blieb unbeantwortet und meine Kollegin trug den Käse schließlich wieder zurück in die Kühlung.
Auf solche Kunden kann ich dankend verzichten.
Wenn man etwas nicht mehr haben möchte und evtl. die Zeit wegläuft, kann man sowas einem Mitarbeiter oder einer Mitarbeiterin des Ladens in die Hand drücken. Es wird sich bestimmt niemand weigern, die Ware wegzubringen. Aber (gerade kühlpflichtige oder sogar tiefgefrorene) Produkte einfach irgendwo hinzuwerfen ist scheiße.
Ein junges Pärchen stand an der Kasse und löste den Alarm der Warensicherungsanlage aus. Ein älterer Mann versuchte nebenbei, sich in provokanter Art und Weise über die Anlage lächerlich zu machen – aber an so ein lächerliches Verhalten haben wir uns ja nun inzwischen schon gewöhnt.
Irgenwas löste den Alarm aus. Aber was? Abwechselnd schickten wir den jungen Mann und seine Begleiterin durch die Anlage. Nichts. Der mitgebrachte Einkaufskorb war leer, von einem kleinen Stofftuch und einer ebenfalls leeren und zusammengefalteten Plastiktüte mal abgesehen. In dem Moment fiel leider nichtmal mir auf, dass dieser unschuldig wirkende Korb, bzw. sein Inhalt für den Alarm verantwortlich war. Wir reichten ihn während der Überprüfung hin und her, ohne ihn als Ursache für das Piepen zu sehen. Mal löste der Alarm aus, dann wieder nicht. Was zum..?
Ich ließ die beiden schließlich gehen und nahm an, dass meiner Mitarbeiterin an der Kasse eventuell ein Sicherungsetikett auf den Boden gefallen war, das dort zu nahe an einer der Antennen lag.
Als wir im Kollegenkreis die Sache noch einmal besprachen, fiel uns auf, dass das harmlos wirkende Tuch im Korb eines der Hundehalstücher gewesen sein könnte. Diese sind nämlich mit einem Warensicherungsetikett versehen. Und tatsächlich fanden wir im Tiernahrungsregal eine leere Packung und auf der Videoaufzeichung war zu sehen, dass das Pärchen sich dort eine Weile aufgehalten hat.
Mist. Aber leider zu spät. Die beiden waren verschwunden. Und das nur, weil mir dieser blöde dreieckige Stofffetzen einfach nicht als solcher aufgefallen war.