Momentan gibt es "Jim Beam"-Flaschen mit einer Beigabe: Eine kleine Flasche Senfsauce mit "Jim Beam"-Whiskey hängt da dran, die Sauce wird meiner Meinung nach auch offiziell im Handel angeboten. (Wenn auch nicht bei mir hier.)
Auf dem Foto seht ihr die 278ml-Flasche. Vorne ist dick "Jim Beam" zu lesen, hinten steht "Senfzubereitung mit Jim Beam Bourbon Whiskey" drauf.
Wieviel Whiskey befindet sich wohl in dieser Flasche?
Die Schätzungen im Kollegen- und Bekanntenkreis reichten von "ein Viertel" bis "ein guter Schluck" – womit so ziemlich alle Befragten nicht nur knapp daneben lagen.
Gut, Würzmittel werden mitunter sehr sparsam eingesetzt. Aber, mal ganz ehrlich, bei der Aufmachung der Flasche hätte ich schon etwas mehr als
0,36ml (0,13%) Whiskey erwartet.
Ein Kunde berichtete mir, dass er seinen Leergutbon am Automaten vergessen hatte. Unmittelbar nach ihm sei eine Kundin zum Automaten gegangen und eigentlich kann nur sie seinen Bon eingesteckt haben. Ob ich da wohl mal fragen könnte – immerhin waren es bei ihm über sechs Euro.
Die Kundin befüllte den Automaten immer noch, hatte aber offenbar nur einige Bierflaschen dabei. Trotzdem zeigte das Display des Automaten bereits etwas über sieben Euro an.
Was war geschehen? Nun: Wenn man keine Flaschen mehr einwirft, druckt der Leergutautomat nach dreißig Sekunden automatisch den Beleg aus. In diesem Fall kam die Kundin mit den Bierflaschen aber innerhalb dieser Wartezeit zum Automaten und fing einfach an, ihr Leergut dort hineinzuwerfen. Dass dort schon ein Betrag auf dem Display angezeigt wurde, hatte sie dabei allerdings nicht bemerkt. Die Aussage ist glaubwürdig, da man mit sowas ja zum einen auch nicht rechnet und zum anderen die Leute bekanntermaßen sowieso keine Informationen lesen, die irgendwo angebracht sind…
Zum Glück ließ sich das alles recht einfach auseinanderfrickeln und sowohl der Kunde als auch die Kundin waren zufrieden.
Persönlich finde ich diese typische Einwortfrage, die man als Kunde an vielen Kassen (nicht nur in Supermärkten) zu hören bekommt, absolut grausam: "
Bon?"
Meinen Neulingen hier an der Kasse klopfe ich auf die Finger, wenn ich das mal mitbekomme. Vielleicht bin ich einfach auch nur zu empfindlich, aber dieses "
Bon?" kann ich nunmal persönlich überhaupt nicht leiden.
Bon?
Wenn keine Zeit ist, die Frage in einen anständigen Satz zu verpacken, empfinde ich es als freundlicher, den Zettel einfach ohne weiteren Kommentar mit dem Wechselgeld zu übergeben oder bei einer freundlichen Verabschiedung (die sowieso obligatorisch ist) einfach auf den Kassentisch zu legen. Wenn der Kunde den Beleg nicht braucht, wird er schon etwas sagen oder ihn einfach liegen lassen.
Bon?
Ich habe mir irgendwann mal die Frage "
Der Bon kann weg?" angewöhnt, die ich aber auch immer nur dann bringe, wenn ich den Kunden oder die Kundin entweder persönlich oder aufgrund des Einkaufs so einschätze, dass die Antwort sowieso positiv ist.
Verstehe gar nicht, warum die Antwort im ersten Moment fast immer "
nein" lautet.
Thomas hat mir (unter anderem) dieses Foto eines noch sehr jungen SPAR-Marktes direkt an den Victoria Docks in London zukommen lassen. Bei
Google Street View kann man den Markt sogar schon beinahe betreten. Ansonsten ist bei Google Earth nur eine Grünfläche, bzw. auf aktuellen Bildern nur die Baustelle für den Gebäudekomplex zu sehen.
Vielen Dank für die Bilder.
Im Rahmen der allgemeinen Ladenoptimierung haben wir nun auch einige Sorten Spirituosen aus dem Regal verbannt. Vor allem einige schwergängige Spezialitäten und besonders hochprozentige Alkoholika waren dabei und haben z. B. in unseren Vitrinen an der Kasse Platz für sich schneller drehende Produkte geschaffen, die wir nun endlich vernünftig(er) Platzieren können. Dass es sich dabei im Rahmen allgemeiner Preiserhöhungen vor allem um Tabakwaren handelt, ist allerdings kaum zu glauben…
Eine Kundin schob während ihres Einkaufs einen Kinderwagen durch den Laden. Das Geräusch, das immer wieder durch die Gänge hallte, war ziemlich laut, schrill und durchdringend.
Weder einem Kollegen noch mir war es jedoch aus der Distanz möglich, den Klang eindeutig entweder dem krähenden Kind oder den quietschenden Reifen des Wagens zuzuorden.
Ich habe gerade entdeckt, dass drei Sorten der "Arizona"-Produkte (
Hier und
hier schon von mir als exotisches Leergut vorgestellt) jetzt bei uns gelistet sind.
Muss ich doch direkt mal bestellen.
In den letzten Wochen haben wir uns immer und immer wieder mit einem meiner ec-Terminals herumgeärgert. Ständig erfolgten Zahlungsabbrüche, mal ging es reibungslos, dann wieder gar nicht mehr. Letzte Woche hatte ich beim Anbieter angerufen und erfahren, dass serverseitig alles o.k. ist und dass das Problem vermutlich an meinem Telefonanbieter liegen wird. Ich solle doch mal die Leitungen überprüfen lassen. Die Überprüfung ergab, dass hier alles in Ordnung ist.
Samstag rief ein Kollege beim ec-Anbieter an und erfuhr, dass vermutlich bei der Installation des neuen Terminals, das ich vor einigen Wochen angeschlossen hatte, ein Fehler passiert sein wird. Es muss nämlich zuerst das ISDN- und dann erst das Stromkabel in das Gerät gesteckt werden. Ich konnte mich zwar an die genaue Reihenfolge nicht mehr erinnern, vermute aber, dass ich die Stromversorgung erst zum Schluss eingesteckt habe. So wie ich es schon seit dem Teeniealter bei jeden anderen elektrischen Geräten auch mache – sei es der PC oder die Stereoanlage.
Komischerweise funktionierte das Gerät Samstag bis zum Feierabend wunderbar. Schön, Fehler gefunden.
Heute Morgen war wieder keine einzige Kartenzahlung mit dem Gerät möglich. Was zum..? Jetzt habe ich einfach selber mal alles Mögliche ausprobiert. Und, was war's? Das olle ISDN-Kabel hat irgendwo einen Wackelkontakt.
Naja, jetzt gibt's ein neues Kabel und dann sollte wirklich endgültig wieder Ruhe sein.
Bei ihm hatte es auch so angefangen. Mit einem Zettel: Schüler oder Rentner für Reinigungstätigkeiten gesucht. Sechs Stunden fegte er neben der Schule den Parkplatz, stieg zur Lehrgutannahme auf, gehörte dazu. Es war während des Fachabiturs, gerade kam die Frage auf, was er mit seinem Leben anfangen sollte, da merkte er, dass das mit dem Supermarkt genau sein Ding ist.
Momentan noch ist auf
taz.de der in der aktuellen Ausgabe der "Sonntaz" erscheinende
Artikel über meinen Laden und mich frei zugänglich. Also schnell lesen (oder die Zeitung kaufen).
Dank an Luise Strothmann für den schönen Beitrag.
PS: Ob "Lehrgutannahme" wohl ein reiner Tippfehler war oder ob da das Unbewusste auch teilweise mitgewirkt hat? Würde ja schließlich auch irgendwie auch passen.
Alle paar Sekunden drang ein lautes "Pock!" zu mir ins Büro. Es stand nur eine ältere Dame vor dem Leergutautomaten, ansonsten war kein Mensch in der Nähe. Ich guckte nochmal zur Videoanlage: Immer, wenn sie eine Flasche in den Automaten schob, erklang dieses martialische Geräusch.
Was zum..?
Des Rätsels Lösung war recht unspektakulär: Die Kundin hatte ihren Gehstock an der Trageschlaufe am Handgelenk baumeln und immer, wenn sie eine Flasche in den Automaten steckte, klatschte der Stock in voller Länge gegen die hohle Frontblende des Automaten.
In nächsten zwei Stunden könnt ihr hier in Bremen auf UKW 92,5Mhz oder via Livestream auf
kulturkoepfe.de die Sendung mitverfolgen, die wir gestern aufgezeichnet haben.
Ich habe hier kein Radio laufen und in diesem Büro auch keinen Lautsprecher am PC. Macht aber nichts, mein eigenes Gesabbel muss ich nicht auch noch dauernd anhören.
In der Vergangenheit haben (kaum zu glauben, aber wirklich wahr) schon einige Leser Autogramme von mir haben wollen. In der Regel hier vor Ort und meistens auf einer Tafel Zotter-Schokolade. Einmal hatte mich sogar ein Onlineshopkunde gebeten, eine "beschriebene" Tafel mit in ein Paket zu legen, dass er für eine/n Bekannte/n bestellt hatte.
Vor ein paar Wochen habe ich eine Anfrage von jemandem bekommen, der Autogrammkarten sammelt. Ich mochte ihm aus verschiedenen Gründen nicht einfach irgendeine Zotter-Zafel zuschicken, aber Autogrammkarten hatte ich keine. Was tun? Und wie sieht sowas aus? Die ganze Zeit hatte ich es vor mir hergeschoben, mal ein paar originelle Fotos zu machen.
Nachdem wir dann vorletzte Woche die Bilder für die Dokumentation der "Kulturköpfe" (siehe
Blogeintrag von heute Nachmittag) gemacht hatten, wusste ich, dass das Motiv im Einkaufswagen genau das richtige wäre.
Kurz nachbearbeitet, eine Kundin rausretouchiert, den Kasten unten eingefügt und einen kleinen Stapel der Kärtchen über einen Online-Fotodruckservice bestellt und … voila!
(Disclaimer, bevor mich einer für größenwahnsinnig hält: Das ist alles nur ausdrücklich auf Leserwunsch entstanden!)
Hmm… Dem Geräusch nach ist gerade in der Getränkeabteilung mindestens eine komplette Kiste Bier in Scherben verwandelt worden.
Ich rege mich jetzt nicht auf, bleibe einfach im Büro hocken und sehe nicht nach, was da los ist. Es sind vier Mitarbeiter anwesend, die sich um das Malheur kümmern können.