Ein Mann, ein Markt
Bei ihm hatte es auch so angefangen. Mit einem Zettel: Schüler oder Rentner für Reinigungstätigkeiten gesucht. Sechs Stunden fegte er neben der Schule den Parkplatz, stieg zur Lehrgutannahme auf, gehörte dazu. Es war während des Fachabiturs, gerade kam die Frage auf, was er mit seinem Leben anfangen sollte, da merkte er, dass das mit dem Supermarkt genau sein Ding ist.Momentan noch ist auf taz.de der in der aktuellen Ausgabe der "Sonntaz" erscheinende Artikel über meinen Laden und mich frei zugänglich. Also schnell lesen (oder die Zeitung kaufen).
Dank an Luise Strothmann für den schönen Beitrag.
PS: Ob "Lehrgutannahme" wohl ein reiner Tippfehler war oder ob da das Unbewusste auch teilweise mitgewirkt hat? Würde ja schließlich auch irgendwie auch passen.
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Comments
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Jürgen on :
The other one on :
Schatzsucher on :
The other one on :
René Pfister wird der Henri-Nannen-Preis wieder aberkannt, weil er in seiner Reportage über eine Modellbahn berichtet, die zwar die halbe Republik bereits kennt, die er aber selbst nicht gesehen hat.
Und hier berichtet Frau Strothmann, mal abgesehen von der Lehrgutannahme, über etwas, was Sie gesehen, aber leider überhaupt nicht verstanden hat.
Was denn für Lurche?
kartdriver on :
Einer davon bin ich täglich übers smartphone!
The other one on :
Klabund on :
Naja, Presse halt - da muss nicht jedes Detail stimmen.
Ich würd mir echt verarscht vorkommen, wenn ich dafür Geld ausgeben würde.
Björn Harste on :
The other one on :
"Wie, Stephanie? Nicht Sybille? Raus aus meinem Bett!"
Das geht so schnell, ruckzuck hat man den Überblick verloren.
The other one on :
Der Anspruch der TAZ ist sicherlich ein anderer. Und Luise Strothmann führt hier als Chefredakteurin(!) wohl den Schlendrian der neuen deutschen Jugend ein.
mondmorgen on :
Nicht, dass wir das nicht schon immer gewußt hätten
The other one on :
Wunder on :
Von der Lehrgutannahme mal ganz abgesehen, liest sich der Artikel doch, als sei es ein Schüleraufsatz einer 13jährigen über den Beruf der Eltern. Richtiger Journalismus sieht anders aus. Naja, jetzt weiß ich zumindest das ich nichts verpasse, wenn ich die taz nicht lese.
Aber ich hoffe mal für dich, dass er trotzdem ein paar potentielle Kunden oder Leser neugierig gemacht hat.
The other one on :
Hoffentlich eine gute Werbung für Björn, aber für die taz ist dieser Artikel ganz sicher das Gegenteil.
Ubi on :
Gurkensenf on :
Klodeckel on :
Und mit der Rechtschreibung scheinen es die Journalisten in Bremen auch nicht so genau zu nehmen. "Lehrgut" in der taz und "Standarts" in der BILD regional Bremen: http://www.bild.de/sport/fussball/lukas-schmitz/poker-um-den-schalke-youngster-18000470.bild.html
Ich frage mich, wie viele Fehler diese Schreiber machen würden, wenn sie gar keine Rechtschreibprüfung hätten.
Klodeckel on :
Falsch, Frau Strothmann.
Harste würde sich freuen, wenn die Gerichte Ladendiebe in Bremen überhaupt bestrafen würden.
The other one on :
Im Prinzip entsteht durch Ladendiebstahl ja kein wirklicher Schaden. Die anderen Kunden gleichen den Verlust durch ihre Käufe ja wieder aus. Zudem würde die Bestrafung nur noch mehr Kosten verursachen.
Es ist einfach Dummheit, wenn man seine Einkäufe noch regulär bezahlt. Und diese dummen Menschen urteilen dann auch noch über die Vorreiter des leistungslosen Konsums.
Klodeckel on :
Strafen kriminalisieren gerade junge Menschen nur, das kann niemand in unserer Gesellschaft wollen. Und die sozial ausgebeuteten, benachteiligten Menschen in unserer eiskalten Ellbogengesellschaft nehmen sich halt manchmal das, was sie sich ansonsten nicht leisten können. Das mag falsch sein, aber wer will ihnen das verdenken? Mit Strafen holt man diese Leute nicht aus ihrer Benachteiligung heraus, sondern stößt die armen Menschen eher noch tiefer ins soziale Elend.
Dass die Justiz sich durch Nachsicht und Verständnis im Umgang mit Gesetzesbrechern einen ganzen besonderen Ruf erworben hat, sollte jeden Bürger von Bremen mit Stolz erfüllen. Ich bin sicher, das heutige Wahlergebnis wird eine Bestätigung sein für die hervorragende Politik u.a. auch des Bremer Justizsenators.
Die Devise kann nur lauten: Weiter so in Bremen!
The other one on :
Ganz genau.
Erst durch Anklage und Verurteilung wird ein Verhalten kriminell. Vorher ist das ganz einfach persönliche Freiheit. Zudem sind Gesetze ja auch völlig willkürlich formuliert.
Ladenbesitzer on :
Durch Ladendiebe sind schon etliche Ladenbesitzer in prekären Gegenden pleite gegangen und mussten schließen!
Der Schaden wird eben NICHT durch andere Kunden aufgefangen!
Irgendwann kann man seine Mitarbeiter nicht mehr bezahlen...
Oft werden derartige Plätze von Discountern übernommen oder fallen ganz weg!
Auch für die älteren Anwohner hat dann diese rücksichtslose Eigensucht der Ladendiebe dramatische Folgen!
timl on :
The other one on :