Ein Kunde versuchte mehrfach, den Leergutautomaten zur Annahme einer mitgebrachten leeren Flasche zu bewegen. Nachdem es ein paar mal gepiepst hat, ging ich hin, um zu helfen. Sofort erkannte ich das Problem und teilte es dem Kunden mit: "
Die Flasche hat gar kein Pfand, die können Sie wegwerfen."
Der Mann regte sich sofort auf: "
Die habe ich hier gekauft!!!"
Hören die überhaupt zu, wenn man was sagt?!
Sieht zwar tschechisch aus und klingt auch so, aber diese Bierdose kommt tatsächlich aus Frankreich, genauer gesagt direkt von der "
Brasserie Pietra" auf der Insel Korsika:
An dieser Stelle übrigens noch
ganz herzlichen Dank an
Volker, einen der Geschäftsführer von
Kristinus Cleaning.
Er war es nämlich, der nach
diesem extrem gefrusteten Blogeintrag einen Einfall hatte und so letztendlich den Kontakt zum späteren Verkäufer meiner Halle herstellte.
Meine Kassiererin rief mich über die interne Leitung an und war ganz aufgebracht: "
Guck mal eben bitte nach! Ich habe hier gerade Kunden, aber da haben gerade eben zwei ältere Türken zwei von unseren großen Einkaufswagen genommen und sind einfach mit denen rausgegangen!"
Schließlich konnte ich sie aber beruhigen: Die beiden "älteren Türken" waren tatsächlich zwei ältere Türken. Allerdings arbeiten sie für unseren Lieferanten und haben gerade türkische Spezialitäten angeliefert, die sie mit den beiden Einkaufswagen reinschieben wollten…
Gerade erfahren, dass in "meiner" PLUS-Filiale, die ich für eine Weile bis zum Beginn meiner Selbstständigkeit geleitet habe, in der Zeit vor meiner "Herrschaft" (bei Plus war man als Filialleiter ja auch nur einer der untersten Deppen in der Hierarchie) leere Bananenkartons für zwei D-Mark verkauft wurden.
Da wollte wohl mit dem Verkauf des Altpapiers meine Vorgängerin ihre Inventurergebnisse ein wenig aufbessern.
Sie versuchen es doch
immer wieder…
Hier hat jemand das Etikett einer "Gerolsteiner" Mehrwegflasche um eine (vermutlich) unbepfandete PET-Flasche getüdelt. Der gewünschte Erfolg blieb aus und so landete das Gesamtkunstwerk im Mülleimer vor dem Leergutautomaten:
In der Innenstadt bekommt man jetzt übrigens überall Sale für den halben Preis. Ich glaube, da schlage ich irgendwann doch mal zu. So ein paar kleine Sales könnte ich auch gebrauchen.
Wer noch einen (oder auch mehrere) der letzten paar Dutzend SPAR-Werbetrucks (Maßstab ca. 1:87) haben möchte, hat ab sofort die Chance
bei mir im Onlineshop – für 2,49€ pro Stück. Und,
nein, ich verschenke sie nicht und
nein, ich finde es nicht "dreist", sie zu
verkaufen. Es ist keine Werbung speziell für mich und die Teile haben irgendwann auch mal relativ viel Geld gekostet!
Zwei Limonadenflaschen aus Sri Lanka, die hier den Weg in den Leergutautomaten gefunden haben. Der Automat muss die Flaschenform als irgendeine bekannte Form identifiziert haben, denn immerhin standen sie auf dem Tisch mit den Mehrwegflaschen:
Matthias hat mir mal wieder geschrieben:
Dieser SPAR-Markt befindet sich in Machynlleth, ziemlich in der Mitte von Wales. In dem Ort befand sich in den ersten Jahren des 15. Jahrhunderts, in der Zeit des Aufstandes gegen England unter Owain Glyndwr, das erste (und für ziemlich lange Zeit das einzige) Parlament von Wales. Ich habe den Eingangsbereich nochmal größer fotografiert, damit man es besser sieht: Hier ist alles auf walisisch beschriftet - vermutlich die älteste noch lebende Sprache Europas.
Vielen Dank auch für diese Zusendung!
Andreas hat mir dieses Foto zugeschickt, auf dem ihr die Kopfzeile des berühmten
SPAR-Marktes in Mozarts Geburtshaus seht.
Bin ein bisschen neidisch darauf. Einen Laden mit einer bestimmten Thematisierung zu betreiben, ist bestimmt cool – entsprechende Kreativität vorausgesetzt.
Nachdem mein guter alter Philips-Monitor das Zeitliche gesegnet hatte, musste Ersatz her. 4:3-Monitore sind heutzutage ja schon beinahe selten und so arbeitet jetzt ein älterer 16:9-Bildschirm, der sich im Bekanntenkreis auftreiben ließ, an unserem Warenwirtschaftssystem.
DOS-Modus wirkt auf einem 16:9-Bildschirm alleine schon deshalb komisch, weil das Bild unnatürlich in die Breite gezogen wird. Aber egal, denn aller Vorausssicht nach ist ein paar Monaten der Drops sowieso gelutscht und dann gibt es hier nur noch zwei Windows-Rechner.
Der Leergutautomat blockierte, auf dem Display stand die Information, dass man die Flasche entnehmen soll.
Dass sich manche Kunden (vor allem Kundinnen) nicht trauen, den Arm bis zum Anschlag in den Annahmeschacht zu stecken, ist ein bekanntes Phänomen (*) – in diesem Fall hätte man die Flasche allerdings auch greifen können, ohne auch nur einen Millimeter hinter die Gehäusefront greifen zu müssen. Die Flasche guckte vorne nämlich noch zu einem Viertel heraus…
(*) Dazu muss ich eine Sache mal anmerken: Je nach Bekleidung hätte ich übrigens auch Bedenken, in so ein Gerät weiter hineinzufassen. Nicht dass ich Angst vor der bösen Guillotine habe, die in jedem Automaten installiert ist. Nein, ich möchte mir nur nicht die Klamotten mit dem ganzen Glibber versauen, den man in den Geräten (auch in regelmäßig gereinigten) findet.
Hier findet ihr übrigens die Lösung für das Phänomen der mit Stretchfolie im öffentlichen Raum montierten Einkaufswagen.
(Dank an Tristan für den Hinweis)