Samstag war der Großkampftag der Breminale. Wie ich vor ein paar Tagen schon sagte – den Namen "Leergutfestspiele" hatte ich der Veranstaltung nicht umsonst verpasst. Wir haben hier am Samstag 465,88€ Leergut ausgezahlt.
Wie sich das aus den Beträgen 8, 15 und 25 Cent genau zusammensetzt, kann ich nicht sagen. Aber da der Löwenanteil aus Bierflaschen bestand, werden es wohl mindestens 4000 einzelne Flaschen gewesen sein, die wir hier insgesamt vom Tisch gesammelt haben.
Bei der Bestellung habe ich vorhin einen großen Schreck bekommen. Aus dem Augenwinkel dachte ich im ersten Moment tatsächlich, dass da eine dicke Spinne in dem Kinderriegel-Karton hockt. War dann letztendlich nur das Auge mitsamt Wimpern. Ich dachte schon, wir müssten die komplette Halle hier abreißen.
Andreas aus Berlin hat mir diese Strichcode-Entdeckungen zugeschickt. Die oberen beiden hat er auf zwei Flaschen Bio-Wein gefunden und der flaschenförmige EAN prangt auf einer Flasche Bier einer kleinen Brauerei in Hessen.
Damals bekam ich von einem Groupon-Mitarbeiter eine Anfrage nach bezahlter Werbung hier im Blog. Wir einigten uns auf einen Text und handelten eine dafür zu zahlende Summe aus, ich veröffentliche den Beitrag, schrieb eine Rechung, bekam kein Geld und keine Antwort, schrieb eine E-Mail, bekam eine Antwort aber kein Geld, wartete und schrieb noch mehr Mails, vergaß das ganze irgendwann und habe heute eine Entscheidung getroffen, die ihr unter dem oben angegebenen Link im alten Beitrag nachlesen könnt.
Als ich zum ersten Mal über diese marinierten Stücke unseres Geflügellieferanten gestolpert war, dachte ich zunächst, dass sich da irgendjemand einen Scherz mit dem Etikettendrucker erlaubt hatte. Nein, das Produkt heißt wirklich "Mamas Liebling".
Keine Ahnung, warum ich stutzen musste. Irgendwie wirkte das nicht so, als ob das tatsächlich echt ist. Dazu kam wohl, dass mir bei Wiesenhof noch nie Produkte mit einer derartigen Namensgestaltung begegnet waren.
Ein Bewerber, der eine halbe Stunde vor Termin hier ist. Ich mach gleich eine Flasche auf! Dass ich das nochmal erleben durfte. Ich werde gerade ganz sentimental.
Das Metallgestell wurde übrigens gestern Nachmittag tatsächlich von einer Spedition abgeholt. Damit hatte ich nun zugegebenermaßen wirklich nicht mehr gerechnet.
Eine Firma, die Werbemonitore aufstellt, hat mich als Referenzkunden bei einem anderen Geschäft hier in Bremen angegeben. Ich bin kein Kunde bei denen, war noch nie Kunde bei denen und möchte auch nie Kunde von denen werden und so war ich schon einigermaßen erstaunt über diese Aussage.
Da mein Geschäft hier in und um Bremen doch relativ bekannt ist, dürfte die Aussage, dass ich an irgendwelchen Dingen mitmische, schon eine überzeugende Wirkung haben. Da über die Firma allerdings tendenziell eher negatives im Web zu lesen ist und mich das Konzept selber auch nicht überzeugt, habe ich denen vorhin eine Mail geschrieben und sie ausdrücklich aufgefordert, mich aus der Liste der Referenzkunden zu streichen. Sofern es eine Liste gibt. Auf jeden Fall sollen sie mich nicht mehr als Referenzkunden angeben.
Ob das nun tatsächlich funktioniert hat, werde ich nur schwer überprüfen können – aber letztendlich ist sowieso jeder, der einen Vertrag mit dieser Firma unterschreibt, seines eigenen Glückes Schmied…
PS: Lustigerweise haben sie auch ein Restaurant hier aus dem Stadtteil als Referenz angegeben, das schon längere Zeit geschlossen hat. Sogar das Gebäude wurde schon vor über einem halben Jahr abgerissen.
Spam-Mail von einem Übersetzungsbüro, das auf Kundenfang ist. Am Ende des Textes befindet sich folgender Hinweis:
"P.S. Diese Nachricht wurde individuell verschickt, Ihre E-Mail-Adresse befindet sich nicht auf einer Mailingliste."
"Individuell verschickt", soso… Sehen die etwa eine Notwendigkeit darin, dieses Blog noch auf zig Sprachen inklusive Klingonisch, die Alte Sprache Eragons und Esperanto zu übersetzen? Also ich nicht. Aber ich kann ja mal nachfragen, vielleicht bekomme ich ja eine Antwort.
Ein Mann mittleren Alters stand offenbar (und nach eigener Aussage) zum ersten Mal an einem Leergutautomaten. Er stopfte die Flaschen insgesamt viel zu schnell rein, vorwärts, rückwärts und zwischendurch warf er noch ein paar lose Deckel mit in den Annahmeschacht – das war selbst für unser neues Gerät zu viel und so begann der B500 mit rotem Blinklicht.
Der Ausdruck "Scheißteil" stand den anderen wartenden Kunden schon quasi ins Gesicht geschrieben. Und dabei konnte die Maschine da gar nichts für…
Früher hatten wir unter dem Cruncher des Leergutautomaten einen Behälter aus Stahlblech stehen. Da wir eine Sondergröße hatten, konnten wir ihn im Grunde nicht mit Sammelsäcken benutzen und so ließen wir die gesamte Grütze aus dem Automaten direkt in den Blechkasten fallen. Die Folgen waren nach einer Weile deutlich zu erkennen: Die Räder, nein, eigentlich alle Metallteile waren mehr oder weniger weggegammelt und sogar der Estrich hat sich aufgelöst.
Zum neuen Automaten gab es einen Kunststoff-Faltbehälter. Der würde zwar selber auch nach Jahren nicht vergammeln, ist aber seinerseits auch nicht wasserdicht gewesen, so dass irgendwann der Fußboden unter dem Automaten wieder mit einer dicken, klebrigen Schicht zugepappt wäre.
Habe mir jetzt eine rollbare Kunststoffwanne besorgt. Wasserdicht und säurefest. Damit sollten die Probleme endgültig beseitigt sein. Bei dem Preis für so einen Behälter erwarte ich das aber auch!
Ein Glaser war mittlerweile hier und hat sich mal die Pfeiler, die ich gerne mit Spiegeln verkleiden würde, aus der Nähe angesehen. Kein Problem, sagt er. Die Spiegel würden auf der Rückseite mit einer Folie beklebt werden, damit im Schadensfall die Scherben nicht auseinanderfallen und die Ecken jedes Pfeilers würde er mit gekanteten Edelstahlprofilen versehen.
Klingt alles ganz sinnvoll. Mal abwarten, was der Spaß kosten würde…
Blogleser Georg hat diesen Strichcode auf einer Flasche Rapsöl entdeckt. Leider etwas unscharf, aber der Mähdrescher Feldhäcksler, der die Striche abmäht, ist trotzdem deutlich zu erkennen.