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Was nun?!?

Der seltsame Gedanke war tatsächlich einer. Ich beschloss damals, einem sehr alten Mann, der mehrfach geklaut und trotzdem darum gebeten hat, hier wieder einkaufen zu dürfen und dabei versprach, ehrlich zu sein, einfach nicht mehr hinterherzusehen. Und für den Fall, dass er sich dann doch unentdeckt etwas einsteckten sollte, wäre es mir egal. Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.

Tzja – vorhin, während ich abwesend war, beobachteten zwei Mitarbeiter, wie sich der alte Mann zwei Gläser Wurst in die Tasche steckte.

Was nun?!?

Smart

Meinen Kombi habe ich eben zur fälligen Inspektion gebracht. Ich habe das Nützliche mit dem Angenehmen verbunden und nicht nur "irgendeinen" Leihwagen, sondern ausdrücklich einen Smart haben wollen, den ich schon seit langer Zeit mal probefahren wollte.

Ein nigelnagelneues Fahrzeug wurde mir eben ohne große Diskussion übergeben: Gerade mal acht Kilometer standen auf der Uhr und die einzige Bedingung ist, dass ich ihn vollgetankt (und überwiegend heile) wieder abliefern soll. Klar, kein Problem. Zumindest im Bezug auf den vollen Tank. :-)

Erstes Fa(hr)zit: Der Wagen ist während der Fahrt relativ laut und klapperig. Ansonsten sind die Ausmaße echt beeindruckend. In der Parklücke links neben dem Wagen meines Mitarbeiters stehe ich normalerweise flächenfüllend längs. :-)

Eigentlich hätte ich ja gerne einen Smart: Verbrauch und Größe sprechen absolut dafür. Leider brauche ich ein relativ großes Auto, da ich nunmal auch viele Dinge für die Firma transportieren muss. Ein Zweitwagen kommt nicht in Frage und so bleibt's wohl erstmal beim großen Fahrzeug.

Frage an die Smartfahrer: Sind die besser ausgestatteten Versionen ruhiger und weniger klapperig?


Hure

Ein Pärchen kaufte ein. Genauso häufig, wie sie knutschend im Laden standen, gifteten sich die beiden an. Ziemlich sicher bin ich mir, dass der Spruch "blöde Hure" nach einer offensichtlichen Differenz nicht im Scherz gemeint gewesen war.

Aber egal, wie es gemeint war: Komische Beziehung. :-O

The Stray Shopping Cart Project

Hans ist bei "The Chieve" über das Buch "The Stray Shopping Carts Of Eastern North America" gestolpert. Das Buch ist im Grunde eine Auskopplung aus der Website The Stray Shopping Cart Project von Julian Montague.

Primär ist es eine Sammlung verlorener, schrottreifer oder irgendwie zweckentfremdeter Einkaufswagen. Hier könnt ihr euch zum Beispiel ein paar der "verlorenen Schäfchen" ansehen.
Julian Montague fotografiert die Wagen (bzw. ihre Überreste) übrigens nicht nur, sondern er identifiziert und katalogisiert sie regelrecht.

Das Buch ("A must-have for anyone with a passion for shopping carts and a love of the great outdoors.") gibt es übrigens bei Amazon.


Links LXIX

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"Bremen für lau"

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Minuteria und La Pizza

In einer Ablage auf meinem Schreibtisch habe ich noich ein spezielles Warenkunde-Infoblatt gefunden. Die Informationen sind eine Gemeinschaftsproduktion einer Fachzeitschrift (LP) und der Industrie. In diesem Fall ging es um die Wagner "Mikrowellen-Pizza" "Minuteria". Oha, dachte ich. Ich kann mich beim besten Willen nichtmal mehr an den Namen erinnern und wenn wir die im Laufe ihrer geringen Existenz überhaupt mal im Sortiment hatten, dann nur ganz kurz.

Beim Betrachten der abgebildeten Platzierungsempfehlung fiel mir noch etwas auf: Die "La Pizza" gibt es meiner Meinung nach auch schon nicht mehr. Tzja – Handel ist Wandel...


Automatisiert

Aus einem B2B-Katalog eines Käseherstellers:
Das Management unterschreibt die Philosophie, dass alles, was man automatisieren kann, auch automatisiert werden sollte. Aus diesem Grund werden alleine schon im Produktionsprozess neun Roboter eingesetzt.
Ist nur so ein Gefühl, aber ich glaube, im B2C-Bereich würde man diese Formulierung und den Hinweis auf die Roboter eher vermeiden.

Im Alter

Beim Optiker erfahren, dass die Kurzichtigkeit besser geworden ist. Von minus 6,7 auf minus 5,5 Dioptrien. "Die Elastizität der Linse lässt nach und dadurch gleicht sich Kurzsichtigkeit wieder etwas aus. Das ist im Alter völlig normal." sagte die Mitarbeiterin, die mich bedient hat.
Danke.

Zucchini-Nudeln

250g Bandnudeln nach Anleitung kochen. 2 große Zucchini (ca. 500g) in dünne, lange Streifen schneiden und die letzten vier Minuten mit den Nudeln zusammen kochen.
10 getrocknete und in Öl eingelegte Tomaten klein schneiden, 50g Pinienkerne rösten, 1/2 Bund Basilikum grob zerkleinern, 30g Parmesan (im Stück) in Späne hobeln.

Die Zucchini-Nudeln nach dem Abgießen sofort mit den übrigen Zutaten mischen. Mit reichlich Salz und Pfeffer abschmecken – fertig.

Der Laden an der Ecke

Phil Bosmans hat mal gesagt:
"Selig, wer wieder mit dem Rad statt mit dem Auto fährt, wer wieder in den Laden an der Ecke statt in den Supermarkt geht. Er wird wieder Menschen begegnen."
Diesen Spruch habe ich auf einer Postkarte mit einem Foto von einem bunten Marktstand entdeckt.
Ich fand das Motiv so klasse, dass ich es gerade eingescannt habe, um es im A1-Format hier im Laden aufzuhängen.

Da fiel mir auf, dass das möglicherweise doch nicht so vorteilhaft sein könnte, gegen den Besuch von Supermärkten zu propagieren. Das war mir im ersten Moment gar nicht aufgefallen, da ich mich hier eher wie einen großen Nachbarschaftsladen mit viel Persönlichekt sehe und bei "Supermarkt" in dem Kontext mehr an die großen Märkte auf der "grünen Wiese" denken musste.
Und dabei sind wir hier der "Laden an der Ecke" und hier begegnen sich täglich unzählige Menschen, treffen Bekannte und stehen mitunter schonmal eine Stunde in einem der Gänge und unterhalten sich...

Die Kunden könnten (und würden) das natürlich anders sehen und so habe ich den Gedanken, das Bild aufzuhängen, lieber wieder verworfen.


Die letzte Woche gekaufte Dose

Ein Kunde wollte eine Konservendose mit einer Suppe umtauschen, weil sich eine Zutat darin befand, die er nicht essen dürfe.

"Die habe ich letzte Woche gekauft."

"Haben Sie einen Bon dafür?"

"Nein."

Kam mir schon komisch vor. Das MHD der Dose reicht bis 2011. Das ist zwar noch eine Weile hin, aber Konserven halten nunmal normalerweise mehrere Jahre.
Also guckte ich bei uns im Warenwirtschaftssystem nach, wann wir diesen Artikel zuletzt verkauft haben: November 2009. Ahja. (Inzwischen haben wir einen Nachfolgeartikel mit etwas mehr Inhalt und anderer Artikelnummer im Regal stehen.)

Also letzte Woche haben Sie die nicht gekauft.

Vorletzte Woche vielleicht.

Da auch nicht. Wir haben den Artikel zuletzt vor etlichen Wochen verkauft."

Keine Ahnung, meine Frau hat die gekauft.

Ich glaubte ihm kein Wort. Da die Dose aber unverschlossen ungeöffnet und immerhin noch fast zwei Jahre haltbar war, habe ich sie trotzdem zurückgenommen. Wegen 1,49€ wollte ich da nun wirklich keine Diskussion starten.

Auf ein Wiedersehen

Wenn ich gerade bei einem Diebstahl erwischt worden wäre, würde ich doch den Ball flachhalten und nicht auch noch demjenigen, den ich beklauen wollte, damit drohen, dass wir uns wiedersehen werden.

Aber vielleicht hat er auch nur einfach herausgefunden, dass sich die meisten seiner Opfer auf diese Weise recht einfach einschüchtern lassen. Bei mir klappt's nicht.

WACH!!!

Verdammt noch eins! Da sitzt man in aller Ruhe und nach der Nachtschicht schon leicht eingeschläfert am Schreibtisch im Kassenbüro und plötzlich düdelt in voller Lautstärke ein Mobilteil unserer Telefone los. Unangenehmerweise in einem mir bis dato völlig unbekannten Klingelton.

Da hat einer der Kollegen (vermutlich aus der Nachtschicht) einen Wecker gestellt, der täglich um 5 Uhr losgeht. WAAAAAH! :-O

Ach, positiv sehen: Jetzt geht's frisch und munter wieder für eine Stunde an die Arbeit. :-)

Einfallen in einen Supermarkt

Der Misanthrop hat mich auf ein Video hingewiesen. Es zeigt knapp zwei Dutzend maskierte Personen, die offenbar einen Supermarkt stürmen. Ich vermute, die beiden Damen am Schluss dürften nicht damit einverstanden gewesen sein, dass die Leute einfach so ohne zu bezahlen abgehauen sind.
Da ich kein Wort Griechisch verstehe und auch die Google-Übersetzung nicht wirklich brauchbar ist, helfen mir leider auch die Kommentare bei Youtube nicht weiter. Es könnte aber gut angehen, dass die Aktion mit der Wirtschaftskrise zu tun hat:


Kerzenaufsteller

Hm... Da stand noch ein großer Aufsteller mit Weihnachtskerzen mitten im Laden. Wochen nach Weihnachten rennt man an dem Ding vorbei und merkt es nicht.

Naja, jetzt ist die Ware eingelagert. :-)