Stück für Stück schreiten auch die Arbeiten in der Halle fort. Inzwischen ist das Holz, das für die Decke der Boxen, bzw. den Fußboden der darauf befindlichen Ebene verwendet wurde, fast komplett abgetragen. Eine echte Schinderei, da die dicken Bohlen teilweise geschraubt und teilweise genagelt wurden. Versenkte Schrauben waren allerdings im Grunde nicht mehr auffindbar, da sich im Laufe der Jahrhunderte Jahre alle Löcher zugesetzt haben und dadurch fast gar nnicht mehr von der restlichen Holzstruktur unterscheidbar waren.
Also konnten wir nur ein paar Brechstangen ansetzen und mit ganz viel Kraft die einzelnen Bretter heraushebeln.
Zum Glück war es diesmal relativ wenig an Resten. Auch wenn wir mit unseren Bestellungen nicht immer ins Schwarze treffen, so wissen wir doch inzwischen schon ganz gut, was wir bestellen müssen oder können.
Der größte "Restposten" waren diesmal die Pralinen "Edle Tropfen" in einer eiförmigen Verpackung. Vom kompletten Aufsteller mit ca. 40 Schachteln hatten wir sage und schreibe zwei Stück verkauft.
Ich empfinde es schon als Unhöflichkeit, wenn Anrufer sich am Telefon nicht mit dem Namen melden. Zumindest ein freundliches "Hallo" als Begrüßung, oder meinetwegen auch irgendeine andere Floskel. Aber einfach mit dem Anliegen loszuplappern, nachdem ich mich gemeldet habe, ist nicht nett.
Als ich mich vorhin in mein Warenwirtschaftssystem einloggen wollte, bekam ich zunächst die Meldung, dass der Tagesbeginn durchgeführt wird. Häh, was soll das denn?
Nach einiger Suche folgte des Rätsels Lösung: Die Uhr in dem PC, auf dem das Warenwirtschaftsprogramm läuft, ging nach dem Mond oder vermutlich sogar nach einem noch viel weiter entfernten Himmelkörper. So brach auf dem Rechner jedenfalls erst gegen Mittag der neue Tag an und entsprechend setzte dann erst in der Software die Startroutine ein.
Nachdem der Onlineshop in den letzten Tagen ein wichtiges Update bekommen hat, kann ich endlich mal damit anfangen, die riesigen Bestände aus dem alten Laden in den Shop einzupflegen. Momentan ist das alles noch nicht wirklich perfekt und vor allem nicht viel, aber aller Anfang ist bekanntlich sehr schwer.
Ein Kunde kaufe im Grunde den gesamten Regalbestand des vegetarischen Aufschnitts eines bestimmten Hersteller auf. Insgesamt ca. 40 Packungen. Meine Mitarbeiterin war nicht nur neugierig, warum er so viel kaufen würde (er kommt nicht hier aus der Gegend und friert sich die Sachen ein), sondern bot ihm auch an, doch vorher Bescheid zusagen, zumal wir bei regelmäßiger Abnahme solcher Mengen sicherlich auch einen Sonderpreis vereinbaren könnten.
Von einem Sonderpreis wollte der Kunde jedoch gar nichts wissen. "Die sind schon so günstig, ich bin absolut zufrieden. Da brauche ich nicht auch noch einen zusätzlichen Mengenrabatt.
Es treibt einem vor Rührung fast die Tränen in die Augen!
Ingo aus Köln hat mir dieses Foto geschickt. Dazu schrieb er folgende Zeilen:
Hallo Björn,
anbei ein Foto vom Spar-Markt im Terminal 1 des Flughafen Manchester. Am 2.2.2012 bin ich endlich mal dazu gekommen, ein Foto von dem Spar zu machen, obwohl ich schon so häufig an ihm vorbei gelaufen bin.
Der Spar-Markt ist auf der Ankunfts-Ebene gelegen und recht nah am Ausgang zu den Bussen und dem Überweg zu Terminal 2 und dem Bahnhof zu finden.