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Schlaf

Eine Kundin, die ein Problem mit dem Leergutautomaten hatte, kam zu mir an die Kasse und sprach mich von hinten an: "Ich habe gerufen, aber da ist noch keiner. Schlafen die noch alle?"

Ist wohl die naheliegendste Möglichkeit. 8-)

deSPAR in Gossensaß (Südtirol)

Dominic hat mir dieses Foto eines "deSPAR"-Marktes in Gossensaß (Südtirol) zukommen lassen. Dazu berichtete er:
Das Bild ist im Mai diesen Jahres bei der Vorbeifahrt entstanden, daher auch die nicht wirklich erstklassige Qualität des Fotos. Zudem waren die Wetterverhältnisse ziemlich widrig… :-)

An diesem Standort bin ich seit Jahren vorbeigefahren ( in den Italien-Urlaub ), und habe mich jedes Mal, auch obwohl mir dein Blog etc. zu den damaligen Zeitpunkten noch nicht bekannt war, über den Anblick dieses urigen DESPAR’s gefreut. Leider weiß ich nicht ob in diesem Markt noch verkauft wird, denn soweit ich mich erinnern kann, war der Markt beim Vorbeifahren nie geöffnet, was möglicherweise auch an den oft spärlichen Öffnungszeiten der meist kleinen Supermärkte in Südtirol liegt. Trotzdem vermute ich, auch angesichts des Zustands, das der Markt nicht mehr geöffnet ist.
Vielen Dank für die Zusendung! :-)

Für die große Ansicht auf das Bild klicken!

Zahlungsziel: 0 Tage

Ende März Ware von einem Lieferanten bekommen, inzwischen wurde die Rechnung schon zweimal angemahnt. Da die Papiere von der Filiale in der Münchener Straße zu mir immer mal ein paar Tage unbeachtet in der Schublade liegen können, ist das nicht direkt aufgefallen.

Aber dass eine Rechnung sofort bezahlt werden soll und innerhalb von zehn Tagen gleich mit einem Inkassobüro gedroht wird, ist schon eine ungewöhnliche Vorgehensweise. So wissen wir jetzt aber auch, wo wir nicht wieder bestellen werden.

Weisse Jogurt

Die Gepa ist der erste Lieferant, bei dem mir die Verwendung der neuen Rechtschreibung auffällt. "Jogurt" ohne "h" habe ich, wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, bislang auf noch keinem anderen Produkt gesehen:


Witz 20140401

Ein Dieb geht beichten. Als der Priester gerade spricht, holt der Dieb seine Hand hervor und stiehlt die Taschenuhr des Priesters, ohne dass dieser es bemerkt. Jetzt muss der Dieb seine Sünden aufzählen.
Er spricht: "Ich habe etwas gestohlen."
Priester: "Was hast du denn gestohlen?"
Dieb: "Eine Uhr."
Priester: "Nun, wenn ich dich lossprechen soll, musst du die Uhr zurückgeben!"
Der Dieb zeigte die Uhr dem Priester und sagte: "Hier, bitte!"
Priester: "Aber du sollst die Uhr doch nicht mir geben, sondern dem, dem du sie gestohlen hast!"
Dieb: "Das habe ich schon versucht, aber der wollte sie nicht mehr."
Priester: "Wirklich? Na dann darfst du die Uhr wohl behalten."

Brötchen auf den Boden

Wenn mir hier mal ein gebackenes Brötchen runterfällt, lege ich es (natürlich!) nicht wieder in die Auslage zurück, aber normalerweise hindert das weder mich noch jemanden aus dem Kollegenkreis daran, es zu essen.

Viele Kunden handhaben das genauso. Wenn ihnen, meistens beim Hantieren mit den zugegebenermaßen etwas unpraktischen Zangen, ein Brötchen auf den Fußboden fällt, packen die meisten Kunden es einfach in ihre Tüte. Einige Kunden legen das Brötchen dann auch irgendwo ins Brotregal (nur eben nicht in die Brötchenschütten zurück) oder geben es einem meiner Mitarbeiter.

Und dann war da noch dieser Kunde:

Angelte sich mehrere Brötchen mit der Zange aus der Box und stellte irgendwann fest, dass der Appetit größer als die Hände war. Um sich eine Tüte zu holen, legte er seine Brötchen einfach kurzerhand vor dem Brotregal in einer Reihe auf den Boden und sammelte sie dort nach ein paar Augenblicken wieder ein.

Brötchen auf dem Fußboden. Da hätten die meisten anderen Leute schon ziemlich schwer Panik geschoben. :-)

Links 295

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Who's there? A horror short film challenge

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Sparsame Kinder, rauchende Eltern

Mein Mitarbeiter Gregor saß an der Kasse, als gegen Mittag ein junges Pärchen mit drei Kindern, davon eins im Kinderwagen, einkaufte. Naja, Zigaretten wollten sie haben. Sie erzählen, dass sie mit den Kindern zur Sparkasse wollen, die Sparschweine schlachten. Für sie selbst gebe es nichts. Bis auf Zigaretten, "natürlich". Gregor blieb wertneutral und stumm.

Der eine der beiden Jungs nimmt die beiden Zigarettenschachteln und pfeffert sie Richtung Scanner. "Ich bekomme dann 13 €", verkündete mein Mitarbeiter.

Sie durchwühlte alles, was sie an Klamotten trug, räumte auch kurz das Baby aus dem Kinderwagen – aber es war keine Geldbörse zu finden. "Ey, wie kann man so blöde sein und ohne Geld aus'm Haus?", sagt er. Gregor versuchte es mit beruhigenden Worten: "Das kann doch mal passieren…"

Er sagte dann: "Dann schlachten wir halt das Kindersparschwein!" und dann noch in Richtung der Kinder "Krichtihrzuhausewieder, ey, halt's Maul, jetzt fang nicht an zu heulen. Bah, du bist peinlich!"
Der eine Junge schluchzte stumm, der andere wartete bis sich genügend Wut aufgestaut hatte, und schrie und trat nach der Mutter. Sinngemäss könnte sein Gebrülle bedeutet haben: "Wir sollen Verzicht üben. Und Ihr könnt keinen beschissenen Tag ohne Zigaretten auskommen."

Die Mutter zu mir, als ob es mich was anginge: "Die kriegen das wieder, wir haben ja prinzipiell Geld."
Der Vater blafaselte, dass er sich das nächste Mal furchtbar aufregen werde, wenn den Kindern ein teures Geschenk gemacht werde. "Wie viele Zigaretten man für selbe Geld hätte kaufen können", schien dabei seine primäre Sorge gewesen zu sein.

Draussen fiel ein Schuss, aber er hörte ihn vermutlich nicht.

Gebührenverschwendung

Ob nun "GEZ" oder "Beitragsservice" – die Seuche, dass man unter allen möglichen und unmöglichen Namens-Kombinationen angeschrieben und zur Zahlung aufgefordert wird, ist unverändert. Gerade hier im Geschäft kommen immer neue Adress-Konstruktionen an. Entweder nur mein Name oder "SPAR" oder die offizielle Firmenbezeichnung "Neustädter Frischmarkt" und das alles in beliebigen Kombinationen.

Wenn die öffentlich-rechtlichen Sender diese Energie in ihr Programm investierten, würde die meisten Leute vermutlich freiwillig dafür bezahlen. ;-)