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Abbau alte Leuchten

Unser berühmter Umbau ist übrigens noch lange nicht fertig. Als es hier gerade schwungvoll weitergehen sollte, hat uns ein allseits bekanntes Virus mit diesen putzigen Spikes dazwischen gegrätscht und uns immens aufgehalten. Was hier noch als größte Einzelbaustelle ansteht, ist der Anstrich unserer Ladendecke. Dazu muss aber erstmal die komplette alte Beleuchtung demontiert werden. Das könnte ich einen Elektriker machen lassen, der dann mit zwei Gesellen hier zugange ist und pro Nase und Stunde 60 Euro netto kassiert. Für eine Arbeit, die nicht von Fachleuten gemacht werden muss, sehe ich das nicht ein und so machen wir das hier nebenbei selber – auch wenn es insgesamt etwas länger dauert.

Gestern haben die ersten 18 alten Leuchten den Weg nach unten gefunden. Eigentlich ist es schnell gemacht, nur wiegen die Teile auch ein paar Kilo und sind dabei vor allem unhandlich. Damit über den Regalen voller Ware zu balancieren, hält etwas auf, aber unterm Strich geht es ganz gut.

Hier standen die ersten abgebauten Kästen bereits im Lager. Gut zu erkennen sind auf dem Bild auch die alten PCB-haltigen Kondensatoren, die wir getrennt entsorgen werden. Aber auch da hetzt uns ja niemand …



Übrig bleibt ein dunkler Streifen an der Decke. Aber wie heißt es so schön? "Den Rest macht der Maler." Aber bis das so weit ist, wird es noch noch eine Weile dauern.


4,01 €

Bei der täglichen Regaletiketten-Runde mit aktuellen Preisänderungen fiel mir eben dieses Schild in die Hände. Ja, die Discount-Artikel heißen nicht ohne Grund intern "Aldi-Preise" und orientieren sich am gleichnamigen Discounter. Ja. die von der abschließenden "9" abweichenden Preise suggerieren knallhart kalkulierte Preise.

Aber wer denkt sich sowas aus?!


Torbogen für die Weinabteilung

Als vor inzwischen über 20 Jahren die Filiale des Bäckers hier ausgezogen war, hatten wir in der entstandenen Sackgasse unsere Weinabteilung eingerichtet.

Damals hatte ich irgendwann die Idee, die Abteilung auch in sich geschlossen zu thematisieren. Ich hatte den Gedanken, den Zugang zur Abteilung mit einem vom Tischler gebauten Torbogen abzugrenzen. Ich stellte mir Effektbeleuchtung mit Flackerkerzen und Weinkeller-Dekoration vor.
Daraus ist bekanntlich nie etwas geworden und heute würde ich es so auch nicht wieder machen. Glaube ich. Aber vor knapp 20 Jahren fand ich die Idee mal cool. ;-)


Wieder da: Weiße Schokobons

Die weißen Schokobons von Ferrero hatten wir zuerst 2021 hier im Laden stehen. Im Blog war es nur eine Randnotiz, aber der Artikel lief richtig gut. Selten hatten wir ein Display im Laden stehen, das sich so schnell leerte, nur der Turm mit Corona-Bier Mitte 2020 war schneller abverkauft.
Dann folgte letztes Jahr das Desaster mit den Salmonellen und die gesamte Ware, ich hatte nämlich wieder zwei solche Displays bestellt, musste vernichtet werden. Das tat weh, weniger finanziell als eher aus Prinzip.

Jetzt gibt es die weißen Schokobons wieder. Ich hatte diesmal nur einen Aufsteller bestellt und hoffe, dass die Leute nach dem Drama im letzten Jahr immer noch heiß auf diesen Artikel sind …


Stromverbrauch 2022

Ich habe gerade die Strom-Jahresabrechnung von Lichtblick für 2022 bekommen.

Insgesamt haben wir hier 197.194 kWh verbraucht, also 6914 Kilowattstunden weniger als im Jahr davor.

Nennenswerte Sparmaßnahmen haben wir nicht umgesetzt, die Differenz kann sich eigentlich nur vor allem durch jahreszeitlich- und damit temperaturbedingter anderer Laufzeiten der Kühlgeräte erklären lassen.

Abstand vom Raucherplatz

Das Schild mit dem Abstand ist zwar noch ein Relikt aus den Covid-Spitzenzeiten, aber gerade auch mit dem kleingedruckten Text "Ihrer Gesundheit zuliebe." ergibt sich in Kombination mit dem angeklebten Hinweis auf den Raucherplatz eine vollkommen neue Botschaft. :-D


Mein Berichtsheft in Echtzeit (Teil 87)

Gemüse packen, Ware annehmen. Hier sind mal richtig spannende Sachen passiert. Guckt mal, damals gab es noch die Firmen Wendeln und Lieken. Inzwischen ist das ja alles nur noch Lieken. Harry gibt es auch heute noch und ist deren größter Mitbewerber.



Am Morgen habe ich zusammen mit Herrn F. Obst und Gemüse gepackt. Dabei habe ich mich um den Bereich mit den Früchten / Exoten gekümmert. Anschließend habe ich die leeren Kartons, Kisten und Paletten nach hinten gebracht und aufgeräumt.
Anschließend habe ich die Brotlieferungen von Harry, Wendeln und Lieken verglichen und angenommen.
Preisschilder für die Obst- und Gemüse-Abteilung kontrolliert und ggf. neue erstellt.
Leergut annehmen.
Ausleeren der Ballenpresse und der Recycling-Box aus der Kassenzone.
Am Samstag Morgen habe ich die Bremerland-Milch gepackt.



Der Lagerbestand 1/3

Der optimale Lagerbestand ist die "richtige" Lagermenge, also kein zu großer oder zu kleiner Lagerbestand. Bei einem zu großen Lagerbestand würde Ware verderben, veralten und aus der Mode kommen. Es würden zu hohe Zins- und Lagerkosten sowie totes Kapital entstehen. Bei einem zu kleinen könnten Kundenverlust und Gewinnminderung die Folge sein. Außerdem könnten Mengenrabatte nicht richtig genutzt werden.
Ein optimaler Lagerbestand lässt sich aber nicht genau ermitteln, da die Verhältnisse des Beschaffungs- und Absatzmarktes (zum Beispiel Geschmackswandel, allgemeine Wirtschaftslage, Witterung, staatliche Maßnahmen, Marktentwicklungen, Konkurrenzverhalten usw.) nicht voraussehbar sind.

Lustige Strichcodes – 519

Die Hamburgerbrötchen von "Butcher's" (Penny-Eigenmarke) tragen einen Strichcode, der passend zum Produkt in ein Hamburgerbrötchen gepresst wurde.

Vielen Dank an Blogleserin Monika für die Zusendung. :-)


Innenleben einer Maracuja

Vor einer Weile hatten wir Passionsfrüchte im Angebot und Ines hatte auch eine mit nach Hause genommen und ausgelöffelt. Was von der Frucht übrig blieb, fand ich interessant. Die vielen Zotteln, die von der Schale ins Innere der Frucht ragen, sehen auf jeden Fall ungewöhnlich aus.

Es sind zwar keine Löcher, aber ich könnte mir vorstellen, dass so manch Trypophobiker auch vom Anblick der ausgelöffelten Schalen getriggert fühlt.




Rostige Dosen

Über dem Karton mit Kokosmilchdosen war wohl irgendwann in der Vergangenheit mal etwas ausgelaufen und hat so dafür gesorgt, dass die Dosen allesamt irgendwie verrostet sind. Vor allem im unteren Bereich, wo sie wohl längere Zeit mit dem durchnässten Karton in Berührung gekommen waren.

Der Ware in den Dosen hat das ganz sicher nicht geschadet, aber die Dosen mit den braunen Flecken und unansehnlich gewordenen Etiketten will man ja auch nicht einfach so ins Regal stellen. So haben sie dann ihren Weg zum Supersonderpreis über den Restetisch zu den Kunden gefunden …


Neu sortiertes veganes Sortiment

In unseren ersten Jahren hatten wir mir einer offenen Kühltruhe voller veganer Alternativen zu Fleischprodukten hier mit so einem Sortiment angefangen. Die Auswahl war für damalige Verhältnisse echt riesig und wir waren die Anlaufstelle für die entsprechende Kundschaft und hatten auch den entsprechenden Bekanntheitsgrad.

Der Markt für derartige Produkte hat sich in den letzten 20 Jahren aber sehr verändert. Es gibt inzwischen sehr viel mehr Produkte von sehr viel mehr Herstellern. Die Zutatenmischungen lesen sich teilweise wie die Rezepturen aus einem Chemielabor, dafür sind die Sachen sowohl geschmacklich als auch hinsichtlich der Konsistenz deutlich näher an Fleisch dran, als es die Produkte vor zwei Jahrzehnten waren. So kann man auch Fleischesser mal dazu bekommen, diese Lebensmittel zu probieren und dabei sogar für lecker zu empfinden.

Wir haben natürlich nie aufgehört, diese Alternativen anzubieten und auch die beiden Hersteller aus unseren Anfängen und der eingangs erwähnten Stolpertruhe (Wheaty und Taifun) führen wir noch – neben vielen anderen Produkten, doch der geringe Platz hat uns immer einen Strich durch die Rechnung gemacht. Inzwischen war es so, dass wir im Vergleich mit anderen Märkten schon lange nicht mehr diese Vorreiterposition hatten. Selbst die großen Discounter haben diese Sortimente für ihre Verhältnisse massiv aufgestockt. Kurz: Unser Sortiment fühlte sich nur noch sehr bescheiden an.

Das konnte ich nicht länger ertragen und wir haben nun in einer etwas umfangreicheren Umräumaktion einen kompletten Regalmeter in unserem großen Kühlregal freigeräumt und nun mehr als volle zwei Meter für diese Produkte. Alternativen für Käse und Wurst, diverse vegane Ausführungen der unterschiedlichsten Molkereiprodukte, Feinkostsalate, Gehacktes und Bratenstücke in allen erdenklichen Ausführungen haben wir nun schön übersichtlich hier stehen. Dabei natürlich Wheaty und Taifun, Rügenwalder, Valess, The Vegetarian Butcher, Eigenmarken und noch viele andere Marken. Ich denke, mit der Auswahl und Präsentation brauchen wir uns definitiv nicht mehr zu verstecken: