Skip to content

Werbeanruf Einweg-E-Zigaretten

Anruf einer Firma, von der ich noch nie etwas gehört habe. Der Mitarbeiter erklärte, dass sie der größte Lieferant für Einweg-E-Zigaretten seien und auch gerne bei uns ins Sortiment kämen.

Erstmal ist es so, dass Tabakwaren jeder Art bei uns nur Randsortiment sind. Dann ist es so, dass ausgerechnet Einweg-E-Zigaretten in den Elektroschrott gehören (Akku, Elektronik), aber von vielen Anwendern aus Faulheit oder Unwissenheit im Restmüll entsorgt werden. Das möchte ich nicht unterstützen, meine Antwort fiel folglich negativ aus. Vor allem aber, weil es keine Artikel für uns sind.

"Der Banker" hatte hier in einem Kommentar das sehr sehenswerte Video vom Miniatur Wunderland Kann EINE EINWEG-VAPE ein Auto antreiben?? verlinkt.

RD

Nachdem wir nun wochenlang gar keine Blumenerde bekommen haben, hat nun der gute Geist der drei Besteller zugeschlagen und uns mit voller Lieferfähigkeit bei Kleinpackungen, halben Paletten und kompletten Europaletten beglückt. So kann es kommen, wenn drei Kollegen um Nachschub bemüht sind und unabhängig voneinander die unterschiedlichen Artikel bestellen.

Aber immerhin haben wir wieder Ware – und solange wir noch auf die weiteren Ostersachen warten, können die Paletten auch ganz prima auf unserer Aktionsfläche stehen.


Links 590

Aldi will auch bei Fleisch- und Wurstwaren kein billig mehr

Mehrwegpflicht: Wie läuft es mit der Umsetzung?

Große Mehrheit lehnt an Kinder gerichtete Werbung für ungesunde Lebensmittel ab

"Vegane Fleischerei" muss Produkte umbenennen

Lieferdienste: Teurer als die Kunden ahnen

WHO warnt vor schädlichen Transfetten

"Rama" ist die Mogelpackung des Jahres

EU-Kommission droht TikTok mit Verbot

Mehrwertsteuersenkung: Wie Lebensmittel wieder billiger werden

"Moral interessiert mich nicht" – M.Benecke erklärt, warum Insektenessen keine gute Idee ist

Aushilfen für Inventur am 4. März 2023

Nachdem wir in den vergangenen zwei Jahren die Inventuren ohne zusätzliche Hilfskräfte durchgeführt haben, gehe ich diesmal wieder zur gewohnten Vorgehensweise über. Wir suchen also ein gutes Dutzend Helfer, die am 4. März ein paar Stunden zählen möchten. Entlohnt wird das ganze mit 12 Euro laut MiLoG, die es in dem Fall als kurzfristige Beschäftigung ohne Abzüge bar auf die Hand gibt.


Lustige Strichcodes – 507

Diese Strichcodes (irgendwie gleich, aber doch leicht unterschiedlich) hat Honza auf den "Crefee"-Bechern von Milbona (Lidl-Eigenmarke) entdeckt.

Vielen Dank für die Zusendung! :-)


24:00

Uhrzeiten auf Digitalanzeigen, normalerweise:

23:59 – 0:00 – 0:01

Uhrzeit auf dem Displays unseres Backofens zu Hause:

23:59 – 24:00 – 0:01

Geht auch, ist nur verwirrend, wenn man genau in dieser einen Minute um Mitternacht in der Küche steht und zufällig auf das Display des Ofens blickt …


Platz auch für das Lastenrad

Unser neuer Fahrradständer ist in jeder Hinsicht gelungen. Der Platz innerhalb der Umzäunung ist ausreichend bemessen, so dass wir auch unser Lastenrad problemlos unterstellen können und dennoch mindestens noch weitere acht Fahrräder in die Anlage hineinpassen.

So viele Leute werden zwar vermutlich niemals gleichzeitig mit dem Fahrrad hier sein, aber so ist es allemal besser, als wenn man sich da irgendwie reinquetschen und die Räder mühsam rein und raus bugsieren müsste.


Mein Berichtsheft in Echtzeit (Teil 81)

Dass ich überhaupt meine Prüfung zum Kaufmann im Einzelhandel schaffen konnte, ist ein Wunder. Ich war der Herr der Papppresse, der Getränkeabteilung und der Leergutannahme.

Und natürlich der Preissucher für die Kasse. Denkt daran, damals hatten wir noch keine Scannerkassen und alles war noch einzeln von Hand ausgezeichnet. Meistens. Oft genug fehlten auch Etiketten, weil sie abgefallen waren oder der Artikel gar nicht erst ausgezeichnet gewesen ist. Dann haben die Kassierer geklingelt und einer aus dem Markt musste laufen und den Preis raussuchen. Kleine Anekdote dazu: Ich wollte nicht nur die Preise durch den Laden zu grölen ("Einsneunundneuzig!"), sondern wollte das als kompletten Satz formulieren. "Der Artikel kostet einsneunundneunzig" hätte zwar ganz hervorragend gepasst, aber ich hatte damals irgendwie die Angewohnheit, es anders zu formulieren: "Mach mal einsneunundneunzig." Irgendwann hatte mich unsere Hauptkassiererin mal darauf hingewiesen, dass ich das nicht mehr so machen soll. Bei Kunden käme durch diese Formulierung das Gefühl auf, dass wir die Preise würfeln würden. Hätte ich als Kunde vermutlich auch so interpretiert, gebe ich ja zu … :-)

Zum Fachbericht: Curubas habe ich bis heute nicht live gesehen. Aber was bitte ist ein "typisch exotischer" Geschmack?



Am Morgen habe ich die Pappen und Kisten vom Obst- und Gemüse-Packen weggeräumt. Anschließend habe ich die Einkaufswagen vom einen in das andere Sammelhäuschen geschoben und die Boxen saubergemacht. Ausleeren der Ballenpresse.
Leergut zusammenstellen und für den Trinks-Fahrer rausfahren. Annehmen und vergleichen der Trinks-Hauptlieferung. Trinks packen, leere Kisten absammeln und ins Lager bringen.
Am Nachmittag habe ich mit dem MDE-Gerät die Getränkebestellung durchgeführt.
Leergut annehmen. Preise für die Kassiererinnen siuchen.
Brotlieferung vergleichen.



Curuba

Die Curuba ist eine Tropenfrucht, die in Kolumbien, den Anden, aber auch in Venezuela, Peru und sogar in Neuseeland angebaut wird und bei uns fast das ganze Jahr über angeboten wird.
Die 8 bis 10 cm langen, fast wie Gurken aussehenden blassgelben bis roten (je nach Sorte) Früchte werden der Länge nach aufgeschnitten, um das geleeartige und von unzähligen essbaren Kernen durchsetzte Fruchtfleisch aus der dünnen Schale zu löffeln. Der Geschmack der Curuba ist angenehm säuerlich bis typisch exotisch. Dabei erfrischend und irgendwie an den Geschmack von Äpfeln erinnernd.

Links 589

Genz-Z-Trend: Wie hoch sind Ihre #Klarnaschulden?

Schlachtbetriebe produzieren 2022 deutlich weniger Fleisch

Experten bezeichnen Marketing für Babynahrung als "ausbeuterisch"

Warum Deutschland kein Fahrradland ist

"Wir werden die Recyclingmaterialien kaum noch los"

Nutri-Score: Kommt die Lebensmittelampel für die ganze EU?

Städtetag: Kommunen sollen Tempo 30 stadtweit einführen können

Aus für Plastik-Obstsackerl bei SPAR in Wien

An die Nachwelt

Andere Länder machen es vor: Wie weniger Lebensmittel im Müll landen

Kostenlose Besichtigung des LgAtm

Den Text "Shoplifters Will Get a Free Ride in a Police Car" findet man überall im Internet. Als Sharepic, auf Fun-Seiten, als Fotos von echten Schildern an Läden oder als zu kaufende Aufkleber.

Da wir mit "unseren" Ladendieben immer im vorderen Bereich des Lagers verweilen, also dort, wo auch unser Leergutautomat steht, kommt es immer wieder zu sich gleichenden Situationen: Die Leute begutachten den Teil des Leergutautomaten, den man normalerweise als Kunde nicht zu sehen bekommt. Das ist im Laufe der Zeit wirklich schon oft passiert. Aber bietet sich ja auch an: Statt doof herumzustehen und auf die Polizei zu warten, kann man sich auch die unbekannte Technik angucken.

Da könnte man den eingangs erwähnten Hinweis eigentlich mal modifizieren … In der Art von "Ladendiebe bekommen spannende Einblicke hinter die Kulissen eines Leergutautomaten". :-P


Flaschentisch voller liegender Flaschen

Der Techniker von Sielaff hat die Problematik mit den umfallenden Flaschen zwar deutlich reduziert, manche Gebinde sind aber immer noch gute Kandidaten fürs Flaschenkegeln. Zum Beispiel recht leichte PET-Flaschen.

Wie diese hier, von denen zwei Kunden einen ganzen Sack voll in den Automaten gegeben haben und von denen im Grunde eine nach der anderen umgefallen war. SO kann man den Tisch auch vollbekommen …


Keine Pepsi gibt es hier auch!

In Preisverhandlungen befindet sich die EDEKA immer wieder mit den unterschiedlichsten Firmen, aktuell mit Pepsico, Mars, Melitta und Brandt. Die Anzahl der Marken und Produkte, die deswegen nicht lieferbar sind, ist enorm.

Da kam mir in einer Laune die Idee, den alten DDR-Witz etwas abzuändern … "Oh, keine Pepsi Cola und keinen Lipton Eistee gibt es in der Getränkeabteilung. Hier vorne haben wir nur keinen Zwieback und keine Filtertüten."

Erwünschter Batterienumtausch

Ein Kunde hatte zwei Packungen Monozellen (D) gekauft und erst zu Hause nach dem Auspacken festgestellt, dass es die falsche Größe ist. Eine Packung war noch geschlossen, die andere hatte er irgendwie mit Tesafilm rekonstruiert und zugeklebt. Sie war aber dennoch deutlich sichtbar beschädigt und vermutlich würde kein Kunde diese Packung freiwillig zum vollen Preis kaufen.

Das sagten wir auch dem Mann, boten aber an, zumindest die unbeschädigte Packung zurückzunehmen. Er war nicht ganz glücklich darüber ("Was soll ich denn jetzt mit den Batterien..?"), aber schien zumindest Verständnis für unsere Situation zu haben.

Ich hasse sowas. Das sind die Momente, in denen man eigentlich nur verlieren kann. Nimmt man die Ware nicht zurück, ist man der unfreundliche Buhmann und lebt keinen Kundenservice. Nimmt man die Ware zurück, kann man sie eigentlich nur noch mit Preisabschlag verkaufen und ärgert sich dann über sich selber.

(Es gibt auch noch eine dritte Option: Natürlich hätte man auch dem Kunden den Kaufpreis bereits mit Abschlag zurückgeben können, aber das wäre wieder mit irgendwelchen Erklärungen verbunden gewesen.)

Kinderprogramm

Aus Krankheitsgründen ist der Kindergarten, in den der Fünfjährige einer Kollegin heute eigentlich wie üblich gehen sollte, geschlossen. Also hatte sie ihn vorhin kurzerhand mit zur Arbeit gebracht.

Unsere Tochter ist in der Schule, sonst hätten die beiden miteinander spielen können, aber auch so langweilt sich der Kleine nicht.

Die Kollegen werden nun von unserem Haussheriff (inkl. originalem Stern aus irgendeiner Zeitschrift) der Reihe nach mit Handschellen gefesselt oder alternativ mit dem Laserschwert zerteilt. Läuft. :-)

Es sieht aber so aus, als wenn wir unser Tagwerk dennoch erreichen würden.

Flummiautomat in Gipskartonwand

Unser Flummiautomat (Oha, der steht ja auch schon 18 Jahre hier im Laden! Das finde ich krass!) steht seit einer Weile nicht mehr neben der Eingangstür in der Vorkassenzone, sondern hinten vor dem Durchgang ins Lager neben dem Werkzeugregal. (Auf diesem Bild kann man ihn rechts daneben erahnen.)
Genau daneben befindet sich die Tür ins Lager. Die Wände drumherum waren 2007 für unseren ersten Leergutautomaten in Trockenbauweise aus Gipskartonplatten entstanden. Entsprechend empfindlich sind sie, wenn man mit schweren Rollcontainern oder Paletten dagegen fährt.

Aber so ein Plastikfuß eines Flummiautomaten scheint noch stabiler als die sogar doppelt beplankte (!) Trockenbauwand zu sein. Da muss mal jemand schwungvoll mit einem Rollcontainer oder einer Palette dagegen gefahren sein und hat die Ecke des Fußes durch beide Lagen Gipskarton hindurch in die Wand gedrückt. Reife Leistung …