Falls jemand einen kleinen Laden im direkten Umfeld eines gewissen SPAR-Marktes mieten möchte: Hier auf der anderen Straßenseite ist gerade was frei. Da war immer ein "Café" mit zwielichtigen Besuchern drin. Über etwas seriösere Nachbarn würde ich mich sehr freuen.
Heute passiert hier schon was: Der Elektriker ist im Keller und bereitet den Abzweig für die neue Unterverteilung vor. Dazu wird ein neuer Sicherungskasten für die Steigleitungen montiert, der links im Bild schon zu sehen ist.
Dieser Kasten wird dann planmäßig ab Sonntag direkt hinter dem Zähler angeschlossen und hat zwei Ausgänge: Einerseits noch zu unserer alten Verteilung hier oben im Markt, andererseits zu dem noch zu installierenden neuen Verteiler.
Während meines Urlaubs kam hier ein Brief an, den ich selber vor einiger Zeit mal abgeschickt hatte. Wann das genau war, weiß ich gar nicht mehr – allerdings wurden mit 62 Cent frankierte Briefe nur bis Ende 2015 befördert. Es ist also locker ein halbes Jahr her.
Eigentlich wollte ich nur einem Kunden helfen, der seinen Ausweis hier im Markt verloren hatte. Weiß der Geier, wo der Umschlag so lange hängengeblieben ist. Auf jeden Fall scheint die Adresse auf dem Ausweis nicht mehr zu stimmen und da er inzwischen sowieso kurz davor war, seine Gültigkeit zu verlieren, habe ich ihn mitsamt Anschreiben schlichtweg durch den Schredder geschoben. Aber ich hab's ja zumindest versucht. Wenn einem da die Schneckenpost einen Strich durch die Rechnung macht, kann ich da auch nichts für…
Kunde: "Entschuldigung, der Automat hat die Flasche hier nicht gelesen. Können Sie das?
Ich: "Klar. Coca Cola Light Lemon C. Schutzmarken. Neue Rezeptur. Zitronengeschmack mit 1005 natürlichen Aromen. Kalorienfreies, kofeeinhaltiges Erfrischungsgetränk mit Pflanzenextrakten und Zitronengeschmack mit Süßungsmitteln und Vitamin C."
Ich: "Klar. Hier, bitte, 15 Cent für Sie."
auf Gran Canaria.
Mit dem außergewöhnlichen SPAR meinte ich
dieses Holzhäuschen in beinahe schon Western-Saloon-Optik. (Den wir aus organisatorischen Gründen leider nicht selber besuchen konnten, da er für einen Fußmarsch zu weit weg war.)
Es gab einige richtige Einsendungen, so dass ich tatsächlich auslosen muss. Habt etwas Geduld, jetzt geht zunächst die liegengebliebene Arbeit hier in der Firma vor.
Über unseren Untertisch-Zigarettenautomaten können die Kunden bei mir 60 Sorten Zigaretten per Tastendruck bekommen. Das dazugehörige Bedienfeld (eigentlich zwei, aber die sind exakt gleich gestaltet) wird mit kleinen Steckbildern (3x5cm) an die jeweilige Bestückung im Automaten angepasst.
Seit Monaten schon ist das ein Kampf gegen die sprichwörtlichen
Windmühlen. Ständig ändern sich irgendwelche Packungsgrößen und Preise, schwache Sorten werden eingestellt und ganz aktuell steht der Wechsel auf neue Packungen mit "Schockbildern" bevor, was vermutlich wieder Änderungen in den Sorten, Größen und Preisen nach sich ziehen wird.
Das ist so frustrierend, man möchte diese Warengruppe am liebsten komplett verbannen – aber in einem Markt wie diesem erwarten die Kunden dieses Sortiment und dadurch bringen Zigaretten viele Kunden in den Laden, so dass ich nicht darauf verzichten möchte.
Kurze Vorwarnung: Hier im Blog wird es in den nächsten zehn Tagen sehr still, wir sind nämlich ab heute und bis übernächste Woche Montag privat im Urlaub.
Damit ihr auch was davon habt, habe ich mir ein kleines Gewinnspiel ausgedacht. Ihr dürft raten, wo wir genau (auf ca. 10km) sind. Dazu gebe ich euch drei Tipps. die sich allesamt auf die Kategorie
SPAR-Märkte in aller Welt beziehen:
1. Der Ort war schon in der Rubrik vertreten.
2. Er liegt südlich von Bremen. Ausland, aber nicht Österreich.
3. Es gibt dort im Umkreis von wenigen Kilometern einen der (meiner Meinung nach) auffälligsten / kuriosesten / ungewöhnlichsten (nennt es wie ihr wollt…) SPAR-Märkte, die es je in die Rubrik geschafft haben.
Wer mitmachen möchte, braucht nur seinen Tipp, um welchen Ort es sich handelt, oder auch den Link zu dem Blogeintrag mit dem entsprechenden SPAR-Markt hier in den Kommentaren zu hinterlassen. E-Mail-Adresse (im entsprechenden Feld!) nicht vergessen, aber bitte keine Mail- oder Postadresse in den Kommentartext schreiben. Ich würde auch die Kommentare mit den Vorschlägen gerne hinterher freischalten.
Unter allen Einsendungen verlose ich ein Zotter-Schokoladenpaket. Bitte pro Nase nur
einen Tipp.
Nachtrag vom 05. Juli: ich bin wieder im Lande, die Kommentarfunktion für diesen Beitrag ist ab sofort abgeschaltet. Es gab ein paar richtige Vorschläge, so dass ich tatsächlich auslosen muss. Details dazu entweder schon morgen oder aber auf jeden Fall in den nächsten Tagen, hier in der Firma ist zunächst viel liegengebliebene Arbeit zu erledigen.
Auf unseren Kassenbons steht unten der Name der Mitarbeiterin oder des Mitarbeiters im Klartext. Außer bei einer Bedienernummer, die einfach nur "Markt- / Geschäftsleitung" heißt und von mir und meinen Stellvertretern gleichermaßen verwendet wird. Ich denke, dass die Leute, denen ich hier einen Schlüssel für mein Geschäft anvertraue, auch durchaus das Vertrauen genießen können, an einer nicht individuell gezählten Kasse kassieren zu dürfen.
Ist jetzt keine weltbewegende Info, aber vielleicht mal für Kunden ganz interessant, die sich über den Grund dieses allgemeinen Textes gewundert haben.
Fundstück im aktuellen Penny-Handzettel.
Ein Ladenbauer hat gesagt, dass
ich mich in meinem Laden wohlfühlen muss. Man kann es sowieso nicht allen Kunden gleichermaßen recht machen. Gelbe Fliesen oder graue? Hohe Regale oder flache? Musik oder Ruhe? Glastüren vor den Kühlmöbeln oder keine? Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen…
Ich werde hier
mein Ding machen. Passt schon.
Wenn man sich nur laut und lange genug über eine Sache aufregt, wird sie schon irgendwann irgendjemand glauben.
So scheinen sich viele durch's Leben zu schieben.
Mein Senf in unserer internen WhatsApp-Gruppe:
Ein Handwerker stand mit seinem Auto quasi vor der Tür, hatte das Handy in der Hand und rief bei uns an: "Wo muss ich denn jetzt klingeln? Ich finde den Markt hier nicht."
Zwei Kunden standen an der Kasse, offenbar kannten sie sich auch privat, denn sie plauderten angeregt miteinander. Der eine hielt eine BILD-Zeitung an einer Ecke fest und ließ sie schräg herunterhängen.
Als der andere das sah, meinte er nur: "
Mensch, die darfst du doch nicht schief halten. Dann fließt doch das ganze Blut raus."
Hihi. Genau. Und wer hätte das saubermachen müssen?