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Was nicht nur Kunden immer wieder glauben…

Wenn man sich nur laut und lange genug über eine Sache aufregt, wird sie schon irgendwann irgendjemand glauben.
So scheinen sich viele durch's Leben zu schieben.

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Comments

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Michael on :

Die Denkweise dahinter lässt sich vielleicht anthropologisch mit Blick auf die Entwicklung des Menschen in mobilen Stammesgesellschaften deuten: Dort waren alle Mitglieder unmittelbar und vollständig aufeinander angewiesen und der Stamm klein, so dass man irgendwann tatsächlich Gehör gefunden hat. Zumindest hatten alle anderen unweigerlich eine grobe Vorstellung davon, was die Person stört, unabhängig davon, ob sie das nun als Anlass zu Veränderungenen sahen oder nicht. Insofern ist lautes Sich-Aufregen eine Handlungsweise, die mal berechtigt und wirksam war. Sie passt aber weniger in unsere komplexe Gesellschaft, wo man einander nicht kennt und auch sehr geringen Einfluss auf die übergeordneten Prozesse hat, die das eigene Leben beeinflussen.

Klodeckel on :

Genau mit dieser Taktik versucht man in Deutschland die AfD in die Nazi-Ecke zu stellen! :-(

Thomas on :

Ich weiß, don't feed 'em, aber: Wer die Angst vor allem Fremden anthropologisch begründet und damit Ausgrenzung bestimmter Gruppen rechtfertigt (Jongen), wer eine homogene "Volksgemeinschaft" herbeisehnt (Höcke) oder die Protokolle der Weisen von Zion für "wahrscheinlich keine Fälschung" hält (Gedeon), der hat sich selbst in die braune Ecke gestellt, da braucht es die "Pinocchiopresse" schon nicht mehr...

DayLight on :

nein nein, dass macht sie schon selber...da muss keiner nacherhelfen

Smithee on :

Im Gegenteil: genau mit dieser Taktik versucht die AfD Politik zu machen!

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