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Schlüsselfertigkeiten (2)

So sah es zeitweise hier auf meinem Schreibtisch aus. Glaubt mir, das mit der Strafarbeit war durchaus kein ganz so abwegiger Gedanke…

(Alles was ich nicht zuordnen konnte, soll ins Altmetall. Ein Kollege meinte warnend, dass es mir doch nicht weh tun würde, diese Schlüssel in einer Dose trotzdem aufzubewahren. Irgendwann brauche ich zufällig genau einen der Schlüssel und werde mich ärgern. Andererseits: Genau dieses Sammelsurium wollte ich loswerden. Dann werde ich ggf. irgendwann mit den Konsequenzen leben müssen und in ein neues Schloss investieren.)


8,88€

Da hatten mein Azubi und ich fast zeitgleich die gleiche Idee für einen Firlefanz-Blogeintrag. Wir haben einen Aufsteller mit verschiedenen "Sinalco"-Limonaden bekommen. Der "Crowner", wie diese oben angesteckten Schilder gerne genannt werden, beinhaltet ein "LCD"-Feld, wo man durch Ausmalen der entsprechenden Felder den Preis eintragen kann.

Der Gedanke war, das Ding einfach so in den Laden zu stellen. "Was soll denn das kosten?" – "Steht doch dran." – "Wo?" – "Na, da oben…"

Jetzt stelle man sich vor, dass es sich dabei zufällig um einen Artikel handelt, den man wirklich für 8,88€ (Schnapszahl-Aktionspreis) verkaufen möchte. Da kommt doch dann kein Kunde mehr damit klar. :-)


Schlüsselfertigkeiten

Alte Schlüssel, die wir damals hier mit der Anmietung des Ladens übernommen haben, bildeten den Grundstock für diese Sammlung. Es folgten 17 Jahre Geschäftstätigkeit, dazu Findorff und zwei gescheiterte Läden, dazu noch die Halle und unsere privaten Häuser in der Familie. Türen, Tore, Vitrinen, Vorhängeschlösser, Kassen, Geräte, dazu noch die Überbleibsel von ausgetauschten Schlössern mitsamt ihren Schlüsseln und, und, und… Es haben sich im Laufe der Zeit viele Dutzend Schlüssel angesammelt, die ich nun endlich (dafür ist ja der Schlüsselschrank da) mal sortieren, katalogisieren und ausmisten möchte.

Ich würde es irgendwo zwischen Straf- und Sisyphusarbeit einordnen.


Ohmann…

Eine Bekannte berichtete, wie sie in einem (anderen) Edeka-Markt beobachtet hatte, wie ein Typ sich die Tasche mit Strümpfen vollstopfte und ohne diese zu bezahlen das Geschäft verließ.

Ob sie das denn gemeldet hätte? Natürlich nicht. Sie sei doch kein Denunziant, zumal ihr der "arme Mann" so leid tat. Außerdem hätte es ja mit dem Laden auch keinen Armen getroffen.

Man möchte die Frau so lange schütteln, bis die Hirnwindungen wieder neu ausgerichtet oder vorzugsweise gleich auf Werkseinstellung zurückgesetzt sind.

"15 Jahre Harste"

Heute vor einer Woche gab es ein kleines Jubiläum hier in der Firma: Eine Kollegin ist nun schon seit 15 Jahren bei mir beschäftigt, davon über 10 im Markt in Findorff.

Ganz persönlich: Danke! :-)


Ein Mensch

Unser Leergutautomat hat momentan ein technisches Problem und kann keine Mehrwegflaschen annehmen. Ein Kunde hat's eben locker gesehen: "So ein Automat ist ja schließlich auch nur ein Mensch."

Eben. Und dabei hat er noch nicht mal einen Namen. :-P

Vom Newsletter zum Spam

Firmen, die in ihren Newslettern oder sonstigen Werbe-E-Mails keine "Abmelden"-Funktion anbieten oder Abmeldeversuche gepflegt ignorieren, haben selber Schuld, wenn man diese Mails dann genervt als Spam markiert und sie irgendwann bei allen Usern eines Mailproviders rausgefiltert werden.

Geschenktes Bier

Ein Kunde kam mit einer Flasche Bier und einem Leergutbon an der Kasse an und behauptete, die Flasche von einem anderen Kunden geschenkt bekommen zu haben.

Wie, geschenkt? Und von wem? Kann ja jeder behaupten. Woher kommt die Flasche und wer soll die dann bezahlt haben, wenn nicht er?

Der Mann war aber ganz gelassen und letztendlich löste sich alles auf: Zwei junge Männer hatten ein paar leere Bierkisten als Leergut mitgebracht. Darin befand sich noch eine volle Flasche, die sie aber nicht in den Automaten stecken wollten. So schenkten sie die Flasche kurzerhand dem Kunden, der unmittelbar vor ihnen Leergut abgegeben hatte.

Kulturland eG

Das ist die Kulturland eG in einem (langen) Satz zusammengefasst:
"Wir erwerben Ackerland, Wiesen, Weiden, Hecken und Biotope und stellen das Land regional eingebundenen Bauernhöfen zur Verfügung, die Bio-Lebensmittel vor Ort vermarkten, Führungen anbieten, Naturschutz und Landschaftspflege betreiben, soziale Betreuung leisten oder erlebnispädagogisch mit Schulklassen arbeiten."
Wer sein Geld also mal etwas unkonventionell investieren möchte, findet dort sicherlich eine interessante und nachhaltige Möglichkeit!

Aufgefallen ist mir der Aufdruck erst vor einer Weile auf Packung Milch von einem Bio-Hof hier im Umland, dessen Milch wir schon seit weit über zehn Jahren verkaufen.


Whatsapp aus dem Büro

"Pliding", machte mein Handy. Eine WhatsApp-Nachricht wurde angezeigt. Abgesendet von einem meiner Mitarbeiter. Häh? Ist der nicht gerade ohnehin hier in der Firma? Ich sah nach.

Ach, er rechnete gerade im anderen Büro eine Kasse ab und hatte eine Frage dazu an mich. So komisch die Kurznachricht hier innerhalb des Ladens auch anmutet, letztendlich ist damit sogar ein bisschen Zeit gespart worden. :-)