Noch ein Grund, warum wir
un-be-dingt einen neuen Kassentisch brauchen: Das Förderband an unserer ersten Kasse löst sich langsam an der (gezackten) Nahtstelle auf.
Das ist zugegebenermaßen eigentlich noch kein Grund für einen neuen Tisch, so ein Band kann man schließlich austauschen. Aber die Reparatur würde ich bei dem alten Tisch nur noch ungerne beauftragen wollen…
Treffen sich zwei Kunden im Supermarkt vor dem Leergutautomaten, an dem mal wieder ein "Defekt!"-Schild hängt.
Sagt der eine zum anderen:
"…hast du auch noch das Leergut von 2003?"
(Einsendungen sind willkommen. Weitere Infos dazu an
dieser Stelle.)
(Anm.: Ihr dürft da auch gerne längere Dialoge formulieren.)
Da sucht man einmal was im Internet und wird dann mit Werbung für das Gerät zugepflastert, das ich ohnehin schon im Einsatz habe…
Eine Kundin im frühen Rentenalter kam mitten im Laden auf mich zu und sprach mich an: "
Ich suche ein paar neue Eissorten. Nuss mit Haselnusskrokant und Pistazie mit eingelegtem Ingwer. Haben Sie die schon da?"
Haben wir nicht, ich habe auch noch nie etwas davon gehört. Ich versuchte, mir das Geschmackserlebnis von Pistazien und Ingwer gleichzeitig vorzustellen und übergab mich innerlich. Brav erkundigte ich mich, von welchem Hersteller diese neuen Kreationen denn sein sollen.
Das konnte sie mir nicht sagen. Stattdessen hielt sie mir einem ausgeschnittenen Schnipsel aus einer Illustrierten vor die Nase. Abgebildet war dort eine Schale mit mehreren Kugeln Eiscreme, darunter folgender Text:
Unwiderstehlich: Das Lieblingseis garniert mit Haselnusskrokant, Pistazien oder eingelegtem Ingwer.
Meine Gedanken dazu sagte ich ihr: "
Das sind keine neuen Eissorten. Das sind einfach nur Zubereitungsideen, die man mit seinem jeweiligen Lieblingseis einfach mal ausprobieren soll."
Sie bestand darauf, dass das bereits fertige Produkte seien und dass ich ja nicht alles kennen könne. Daraufhin durchsuchte sie noch sämtliche Eisangebote in den Truhen und auch im Tiefkühlschrank und kam anschließend noch mal auf mich zu, um mir mitzuteilen, dass wir die Sorten offenbar noch nicht im Sortiment hätten.
Ich versprach ihr, mal zu versuchen, diese zu bestellen.
Pistazie mit Ingwer. Also echt…
Treffen sich zwei Kunden im Supermarkt vor dem Leergutautomaten, an dem mal wieder ein "Defekt!"-Schild hängt.
Sagt der eine zum anderen:
"Versuchen Sie es mal, meine Flaschen nimmt er nicht."
(Einsendungen sind willkommen. Weitere Infos dazu an
dieser Stelle.)
Wir haben für die Mitarbeiter seit Anfang an schon (
Erbstück von Tengelmann) ein Dutzend Holzspinde, in denen Kittel, Westen und sonstige Dinge deponiert werden können. Aus Platzgründen teilen sich immer 2-3 Leute einen der Schränke. Wir leben einfach damit, dass nicht jeder sein individuelles, abschließbares Fach hat.
Ganz hinten auf dem Foto soll dereinst mal die Tür in mein neues Büro entstehen, wodurch sich der Platz für die Spinde noch weiter dezimiert. Eine Idee, wie man das Problem lösen könnte, hatte ich allerdings: Ich nehme komplett neue Schränke mit jeweils drei Fächern übereinander. Das würde dann locker passen und jeder hätte sein eigenes geräumiges Fach mit Schlüssel.
Dann sprach mich ein Kollege an: Das ist nicht gut. Man muss die Klamotten
aufhängen können. Ich fand das nicht so extrem dramatisch. Wenn man die Kittel und Westen nicht gerade wild zusammenknüllt, dürften sich die Knicke in Grenzen halten. Die Sorge meines Mitarbeiters galt allerdings gar nicht der Möglichkeit, dass wir Mitarbeiter "ungebügelt" herumlaufen könnten sondern mehr der Belüftung der Textilien: Nasse Jacke, wenn man durch den Regen zur Arbeit kam und ein vollgeschwitzer Kittel zum Feierabend – wenn man die Sachen einfach ins Fach legt, wird das nicht appetitlicher. Dem konnte ich nur uneingeschränkt zustimmen.
Also wird es wohl eine Lösung werden mit vielen kleinen Fächern und dazwischen eine Kleiderstange. Als Schließfachgarderobe oder
Garderobe mit Schließfächern werden diese Kombinationen angeboten.
Treffen sich zwei Kunden im Supermarkt vor dem Leergutautomaten, an dem mal wieder ein "Defekt!"-Schild hängt.
Sagt der eine zum anderen:
Ja, was sagt er denn? Und wie geht es dann weiter?
Mögliche Dialoge dürft ihr als Kommentar oder via E-Mail hinterlassen.
Die Antworten gibt es natürlich hier im Blog. Vielleicht wird ja eine Serie draus.
Zusendung von Blogleser Peter, der diesen Hinweis in einem Edeka-Markt gefunden hat. Klingt so, als wäre das Ladenpersonal etwas frustriert gewesen wegen einer nicht erfolgten Lieferung, obwohl der Artikel sogar beworben war…

Hier in Bremen gibt es eine ganz komische Angewohnheit unter Supermarktkunden: Die Leute benutzen für ihren Einkauf alternativ zu Körben und Einkaufswagen wie selbstverständlich irgendwelche mitgebrachten Taschen und Rucksäcke. Das geht teilweise sogar so weit, dass manche Kunden nach jedem dazugelegten Produkt den Reißverschluss wieder zuziehen und den Rucksack wieder auf den Rücken setzen. (Auch ohne Diebstahlsabsicht. An der Kasse wird dann brav alles ausgepackt. Von allen? Wer weiß, ist leider nur schwer zu kontrollieren…) Das Phänomen gibt es nicht nur bei mir im Laden, sondern ist auch in anderen Geschäften in anderen Stadtteilen zahlreich zu beobachten. Da das aber unabhängig von der Tatsache, dass viele Leute es so machen, unglaublich lästig für mich ist, hatte ich vor einer Weile einfach mal online geguckt, ob es da irgendein fertiges Schild gibt, das irgendwie auf diese Problematik hinweist.
Gefunden habe ich dann
diesen Entwurf einer Agentur in Berlin, den ich, sofern der nicht explizit für das aufgedruckte E-Center erstellt worden ist, auch am liebsten aufhängen würde. Ob es bis zur Umflaggung eine "SPAR"-Version geben wird, möchte ich verneinen – aber spätestens dann (und falls es von unserer zuständigen Ladenbauabteilung keine alternative oder sogar bessere Lösung gibt) werde ich
Zweisechsieben mal kontaktieren.
Ende letzter Woche hatte ich
den Termin hier vor Ort mit dem Ladenbauer, um endlich mal mit unserer neuen Bake-Off-Abteilung weiterzukommen.
Bitte Erkenntnis: Ein
Bake-Off-Modul, kostet bei denen rund 5000 Euro netto. Ein einzelnes! Dass man sowas nicht für 200 Euro bekommt, ist klar, ein Preis zwischen 1500 und 2000 Euro für so ein Element ist normal. Das rund Dreifache davon fand ich aber schon ausgesprochen mutig.
Wir werden wohl nicht zusammenkommen, zumal ich gerne
drei solche Module nebeneinander hätte und die gesamte Preisdifferenz dann eben schon kein Pappenstiel mehr ist.
Vielen Dank an Blogleser Martin, der diesen SPAR-Markt im österreichischen
Elixhausen im Bundesland Salzburg entdeckt hat. Bemerkenswert sind in diesem Fall vor allem die Parkkünste der Kunden.
Eine Frau, die wir allesamt nicht als Stamm- oder auch nur Gelegenheitskundin identifizierten, kam an die Lagertür, rief kurz "Hallo", wartete kaum eine Antwort ab und ging dann ins Lager und direkt in den Bereich des Leergutautomaten, wo eine weniger routinierte Aushilfe gerade Flaschen vom Tisch abräumte.
"Ich muss mal auf Toilette", sagte die Frau meiner Mitarbeiterin, die das aber gar nicht entscheiden konnte und zu mir ins Büro ging, um mich zu fragen. Den Moment nutzte die Frau (woher kannte die unsere Räumlichkeiten eigentlich so gut?!), tiefer ins Lager zu gehen. Dort passierte sie noch einen erfahrenen Mitarbeiter, dem sie aber sagte, dass seine Kollegin sie zur Toilette gelassen hätte. Noch bevor er nennenswert reagieren konnte, war die Frau schon auf der Herrentoilette und hatte die Tür hinter sich abgeschlossen.
Mittlerweile wusste ich von der Sache und lief nach hinten zur Toilette und rief einmal laut "Hallo?!" durch die Tür.
Dumpf erwiderte die Frau: "Wollen Sie die Polizei rufen?"
Ich erklärte ihr, versuchte es zumindest, dass wir keine Kundentoiletten haben und wir sowohl aus organisatorischen als auch aus versicherungstechnischen Gründen keine fremden Leute hier auf die Toilette lassen können. Sie grantelte hinter der Tür vor sich hin und rief noch, dass sie ja sonst hier einfach in den Laden gepinkelt hätte. Außerdem habe sie vier Leute gefragt und alle hätten gesagt, dass sie auf die Toilette dürfe, zumal sie nur Pipi müsse.
Stellen wir fest:
1. Sie hat höchstens eine Kollegin gefragt, sofern man das nun unbedingt so bezeichnen möchte, nämlich die am Leergutautomaten.
2. Pipi hinterlässt keine braunen Bremsspuren.
3. Genau für solche wollen wir unsere Mitarbeitertoiletten, die eben ausdrücklich keine Kundentoiletten sind, auch nicht ausnahmsweise mal freigeben.
Brr…
Wenn wir den
Notausgang verschieben, brauchen wir darunter auch eine neue Fluchttreppe, da der Höhenunterschied zum Innenhof über einen Meter beträgt.
Dazu kommt nachher der Mitarbeiter eines Metallbauunternehmens, mit dem ich schon seit einigen Jahren zusammenarbeite, damit ich mal ein passendes Angebot bekomme.
Ein Kollege drückte mir das Telefon in die Hand: "
Hier, für dich. Da ist eine Frau Ehlers dran. Keine Ahnung, was sie will, hat nachm Chef gefragt."
Ich nahm das Mobilteil entgegen und drückte es mir ans Ohr. Zu melden brauchte ich mich nicht mehr, ich hörte nur ein Tuten. Aufgelegt. Auch gut. Nachdem ich die Nummer kurz recherchiert hatte, war mir klar, dass dadurch nur Zeit gespart war und dank der Rufsperre in der Fritzbox wird dieser Spammer auch keine zweite Chance bekommen.