Was für eine Anschrift.
(Und der Absender wollte damit vermutlich nicht mal ins Blog.)
Fundstück in einer Kassenabrechung: Ein Leergutbon über
1,11€, der die laufende Nummer
11 trug. (Das ist eine eigene Nummerierung des Mitarbeiters zur besseren Übersicht.)
Normalerweise gibt man da jetzt einen aus.
Nachdem ich die Rechnung für die Kernbohrung bekommen hatte, konnte ich mich nicht beherrschen und habe der Firma folgende kurze E-Mail geschrieben:
ich habe den Rechnungsbetrag soeben überwiesen.
Aber 238 Euro für ein 60mm-Loch … ? Ernsthaft? Wie begründet sich das?
Und, ja, ich habe es in dem Moment schon bedauert, in dem ich sie abgesendet hatte. Ob es mein Nachtrag wieder gutmachen konnte?
das war eben etwas überschwänglich geschrieben, weil die Summe gefühlt so hoch schien.
Ich bitte Sie, das nicht falsch aufzufassen!
Ihre Leute haben eine absolut einwandfreie Arbeit abgeliefert und ich würde gerne wieder auf Sie zurückkommen, wenn ich weitere Bohrungen brauche!
Ich ärgere mich über mich selber. Sowas macht man einfach nicht und ich bedaure es zutiefst, so reagiert zu haben…
Memo an mich: Nächstes mal rechtzeitig mein Prozium II nehmen.
Gerade die Rechnung für die
Kernbohrung im Damenklo bekommen.
Natürlich muss der Mitarbeiter herkommen, die Maschine einrichten, der Bohrer nutzt sich ab und der eigentliche Bohrvorgang dauert auch etwas – aber
238 Euro für ein 60mm-Löchlein wirken zumindest gefühlt ganz schön krass.
In den
bislang leerstehenden Laden an der Ecke Kantstraße / Gastfeldstraße wird wohl ein "Mrs Sporty" Fitnessstudio einziehen. Ich staune etwas, da der Laden doch recht klein ist und wenn man dann noch bedenkt, dass ja auch Umkleiden und Duschen untergebracht werden müssen, bleibt nicht mehr sehr viel Platz übrig.
Wenn ich mir allerdings gerade mal die
Ergebnisse der Google Bildersuche angucke, denke ich, dass das schon funktionieren wird. Ist eben kein klassisch aufgebautes Studio und es scheint schon immer irgendwie zu passen.
Ich beschwere mich darüber bestimmt nicht, denn mit solchen Nachbarn bin ich absolut zufrieden.
Treffen sich zwei Kunden im Supermarkt vor dem Leergutautomaten, an dem mal wieder ein "Defekt!"-Schild hängt.
Sagt der eine zum anderen:
"Er ist schon wieder kaputt?"
"Ja, das wird aber auch jedes Jahr früher!"
(Einsendungen sind willkommen. Weitere Infos dazu an
dieser Stelle.)
Die Kantstraße, also die kleine Seitenstraße über die mein Innenhof zu erreichen ist, hat eine Sonderregelung bekommen, die bis Ende Oktober gilt: Mittwochs zwischen 15 und 18 Uhr ist die Zufahrt für Fahrzeuge aller Art (
Verkehrszeichen 250) verboten, zusätzlich gibt es noch das Zeichen 1010-10: "
Erlaubt Kindern auch auf der Fahrbahn und dem Seitenstreifen zu spielen"…
So weit, so gut.
Etwas blöde ist es nur, wenn das von jetzt auf gleich installiert wird und ich dann am Mittwoch nachmittag mit dem Hänger zur Firma will und dann mit dem kompletten Gespann erst mal alles blockiere, bis die Situation so weit geklärt war, dass ich dann letztendlich doch an den spielenden Kindern langsam auf unseren Hof fahren konnte.
Wenn das Amt für Straßen und Verkehr meinem dringenden Wunsch nach einem (zeitlich begrenzten) Halteverbot rund um unsere Einfahrt mal genauso nachkommen würde.
Seit einer Weile läuft
dieser Werbespot von Nivea für den "Body Rasier Stick". In dieser Szene (Foto) wird gerade die Frage gestellt: "
…oder wäscht sich ab?"
Häh?!
Wer kommt denn überhaupt auf die Idee, Rasierschaum oder -Gel unter fließendem Wasser zu benutzen? Von alleine vermutlich niemand. Und genauso viele Menschen hätten das vermutlich jemals als Mangel bei ihrem alten Mittel betrachtet. Seit ich den Spot das erste Mal gesehen habe, löst er in mir Kopfschütteln aus – und die Frage, ob es wohl
wirklich so dumme Leute gibt…
Momentan bin ich ja schwer dabei, hier mal tiefgründig aufzuräumen. Vor allem die Rumpelkammer hinter unserem Aufenthaltsraum, die sich dereinst mal in mein neues Büro verwandeln soll.
Dabei habe ich in einer Kiste neben etlichem (teilweise schon seit über zehn Jahre veraltetem) Werbematerial auch noch drei originalverpackte Bücher gefunden: "Gemüse zu allen Jahreszeiten" von Anna Katharina Teggemann hier aus Bremen.
Bei der Recherche zu diesem Buch im Web bin ich noch über
dieses pdf-Dokument gestolpert. Echt? An den Termin kann ich mich gar nicht mehr erinnern. Muss aber zugeben, dass den Bereich "Regional, Ökologisch, Fair" damals alles meine Exfrau organisiert hat und ich mich mehr den administrativen Aufgaben hier in der Firma gewidmet habe.
Sollte jemand eines der Bücher haben wollen: Ich habe sie mal für den ursprünglichen Preis (12 Euro) als
Artikel im Onlineshop eingepflegt. Nachdem sie nun jahrelang sicher in einer Kiste lagen, können sie nun erst mal weiterhin in einer anderen Kiste herumliegen…
Vor ein paar Tagen bekam ich eine Anfrage via E-Mail:
Hallo Björn,
mein Name ist Eric und ich arbeite mit mehreren Kunden aus verschiedensten Bereichen zusammen. Für diese suchen wir derzeit verstärkt nach Seiten Richtung Marketing, SEO, Blogging, Nachrichten, Business etc..
Gäbe es die Möglichkeit eines Blogbeitrages auf ihrem Blog/Website?
Wir können Ihnen gerne einen Artikel zur Verfügung stellen oder sie
können einen eigenen Beitrag verfassen.
Wenn ja, wie viel würde dies kosten? Welche sonstigen Konditionen gibt es?
Generell sind wir an einer langfristigen Kooperation interessiert, von
dem beide Seiten profitieren können, da wir ständig viele Projekte in
Arbeit haben.
Über eine positive Rückmeldung würden wir uns sehr freuen.
Habe ich nicht in meinem Impressum ausdrücklich stehen, dass ich
nicht mit derartigen Anfragen behelligt werden möchte? Für den Fall, dass der Absender der Mail die Adresse nicht unmittelbar aus dem Impressum hat, wäre es natürlich nicht nett, ihn gleich anzurüffeln. Also fragte ich, woher er die Maildadresse hatte.
Seine Antwort sah so aus:
Und meine dann so:
Man hat nie wieder etwas von ihm gehört oder gesehen…
Das SPAR-Kind war bei mir im Kassenbüro und hat sich richtig groß dabei gefühlt, wie ihr Papa auf der Tastatur herumzuhacken. Mit allen Fingern an beiden Händen, eine links, eine rechts.
So sah die Meldung unserer technischen Hotline aus, inzwischen ist der Drucker wieder funktionsfähig. Weiß der Geier, wie die Kleine das geschafft hat, aber sie hatte den Treiber komplett aus dem System entfernt.
Treffen sich zwei Kunden im Supermarkt vor dem Leergutautomaten, an dem mal wieder ein "Defekt!"-Schild hängt.
Sagt der eine zum anderen:
"Früher hat's das nicht gegeben."
(Einsendungen sind willkommen. Weitere Infos dazu an
dieser Stelle.)
So besonders
winzig sind die Mengen an Hydrauliköl gar nicht, die aus einen der Zylinder in unserer Presse tropfen, gar nicht.
Nachdem das Gerät eine Nacht leer hier im Lager stand, hatten sich am Boden der Presse schon kleine Pfützen gebildet und woher sie kamen, ist an der Pressplatte darüber gut zu erkennen. Da ist wohl der Austausch fällig…
Das Angebot liegt hier schon und wird nun von mir unterschrieben als Auftragsbestätigung an HSM zurückgesendet.
Da in den beiden Tiefkühltruhen, die den alten Schrank temporär ersetzen sollen, nicht ganz so viel Platz wie jetzt vorhanden sein wird, müssen wir zwangsweise das Tiefkühlsortiment verkleinern.
Eine Mitarbeiterin hat schon angefangen, weniger gängige Artikel gar nicht mehr zu bestellen und im Schrank entsprechend umzuräumen. Wenn ein Fachboden leer ist, nehmen wir ihn aus dem Schrank. Es ist meiner Meinung nach sinnvoller, alles etwas luftiger platziert zu haben, als gewohnt eng und obendrüber oder dazwischen leere Böden.
Wer da jetzt keine Auffälligkeiten bemerken kann: Eigentlich waren hinter diesen beiden Türen genau oberhalb des obersten Fachbodens noch jeweils ein weiterer:
Nach Ostern habe ich einen Termin mit einem wichtigen Menschen vom Edeka-Ladenbau. Mit ihm werde ich alle meine Ideen und bisherigen Planungen besprechen und ggf. dahingehend anpassen, dass sie mit dem Konzept der Edeka konform gehen.
Und ich hege die Hoffnung, dass er mit seiner vielen Erfahrung eine Idee für unser Kassentischproblem hat.
Planmäßig soll er veranlassen, dass dann ein offizieller Ladenplan gezeichnet wird und dann geht es schon mit sämtlichen vorliegenden Angeboten zur Bank. Wir reden immerhin von Investitionen in Höhe von mehreren hunderttausend Euro und die Kohle habe ich gerade zufällig nicht mehr im Socken stecken.