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Lesen und nicht lesen können!

Vor ein paar Tagen bekam ich eine Anfrage via E-Mail:
Hallo Björn,

mein Name ist Eric und ich arbeite mit mehreren Kunden aus verschiedensten Bereichen zusammen. Für diese suchen wir derzeit verstärkt nach Seiten Richtung Marketing, SEO, Blogging, Nachrichten, Business etc..

Gäbe es die Möglichkeit eines Blogbeitrages auf ihrem Blog/Website?

Wir können Ihnen gerne einen Artikel zur Verfügung stellen oder sie
können einen eigenen Beitrag verfassen.

Wenn ja, wie viel würde dies kosten? Welche sonstigen Konditionen gibt es?

Generell sind wir an einer langfristigen Kooperation interessiert, von
dem beide Seiten profitieren können, da wir ständig viele Projekte in
Arbeit haben.

Über eine positive Rückmeldung würden wir uns sehr freuen.
Habe ich nicht in meinem Impressum ausdrücklich stehen, dass ich nicht mit derartigen Anfragen behelligt werden möchte? Für den Fall, dass der Absender der Mail die Adresse nicht unmittelbar aus dem Impressum hat, wäre es natürlich nicht nett, ihn gleich anzurüffeln. Also fragte ich, woher er die Maildadresse hatte.

Seine Antwort sah so aus:



Und meine dann so:



Man hat nie wieder etwas von ihm gehört oder gesehen… :-)

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Comments

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Bernd on :

Ach ja, wo wir doch gerade beim Thema sind:

Wäre es möglich, dass du gegen Bezahlung einen Blogeintrag für mich schreibst und hier und da was verlinkst?

*flücht* ;-)

IntelligentDefäkierer on :

Man kann einen Satz auch lesen, verstehen, und sich trotzdem entschließen, ihn zu ignorieren.

Du müsstest wohl den Satz so formulieren, dass die darin enthaltene Bedingung auch angewendet werden muss. ;-)

Der eine on :

Er versucht jetzt erstmal das gelesene zu verstehen und wird sich so in ca. 6 Monaten wieder melden mit dem Argument dass da nirgendwo steht was Du verlangst oder zu sonstigen Konditionen ;-)

DerBanker on :

Die lesen die dritte Zeile gar nicht mehr, sondern nur "Anfragen für Linktausch..."

Versuch doch mal eine einleitende, positive Aussage vor Linktausch etc, also nix mit einem "nicht" drin.

"Ausdrücklich [...] sind..."

Mit fällt gerade auch nichts ein, was man da einsetzen könnte, da bei "unerwünscht" das "un..." auch übersehen werden könnte.

"Ausgesprochen nervig finde ich..." :-D

Habakuk on :

Er kann nicht nur nicht lesen, sondern auch nicht schreiben. In den wenigen Sätzen sind mehrere Grammatik-Fehler enthalten, und mit der Groß- / Kleinschreibung hat es der gute Eric auch nicht so.

Wenn er, wie angeboten, den Werbebeitrag zur Verfügung stellen würde, so könnte das in einem ziemlichen Gestammel enden ...

Nicht Der Andere on :

Seine professionelle Mitwirkung wäre natürlich formvollendet und überaus ansprechend in Sachen Grammatik, Zeichensetzung, Stil und Erfolg. Aber er wäre ja dumm, wenn er seine tatsächlichen Fähigkeiten schon bei der Kundengewinnung vergeuden würde. Da baut er dann absichtlich Fehler ein, damit potentielle Kunden sein Vorabwirken nicht schon monetarisieren.

TT on :

Zuviel Text, beim überfliegen geht das "nicht" unter. Betone (bspw. durch Fettschrift) das "nicht", sonst liest der flüchtige Leser "Anfragen für ... an:".
Du musst bedenken, der arme Bürohengst an der anderen Seite hat an dem Tag schon 2100 Impressums gelesen, da gehen solche Feinheiten schonmal unter.

AvN on :

Ich biete hiermit meine Kommentare zum Verkauf an. Den Text kann ich für ein kleines Entgelt selbst verfassen (Preisliste s.u.) oder Sie schicken mir einen fertigen Kommentar zu, den ich sofort nach Bezahlung posten werde.

Preisliste:
- Pro angefangene Zeile berechne ich einen Euro
- Smileys, Fett- und Kursivdruck wird mit einem Euro Aufschlag berechnet.

Zahlung:
- Zahlbar bei Björn im Supermarkt an der Kasse. Hierbei dürfen Sie sogar einen Artikel Ihrer Wahl (nach Erfassung einer Kassenfachkraft) aus dem Sortiment mitnehmen.

:-P

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