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Das sind Schmerzen!

"Dann werde ich ggf. irgendwann mit den Konsequenzen leben müssen und in ein neues Schloss investieren."
Das waren meine Worte im Beitrag Schlüsselfertigkeiten (2) Ende März dieses Jahres.

Letzten Monat berichtete ich davon, dass meine Bank aufgrund eines Umzugs der Filiale sämtlich Schließfächer gekündigt hat. Dummerweise sind meine Schlüssel nicht mehr auffindbar gewesen, so dass ich schweren Herzens dem gewaltsamen Aufbruch der Box zustimmen musste. Das kostet knapp 300 Euro und war heute:



Während des Termins habe ich auch erfahren, wie die Schlüssel für die Schließfächer genau aussehen. Und wenn man jetzt auf dem Foto aus dem Beitrag von März noch mal genau hinguckt, fällt einem da was auf:



Und wenn man noch genauer hinguckt, nun, mein Schließfach hatte die Nummer 356.

Ich heul gleich. :-(


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Kommentare

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Joe am :

Rumheulen?

Lohnt nicht, Du bist um eine Erfahrung reicher.

Nelson am :

Ha Ha

Bernd am :

Natürlich ärgerlich... man hat den Schlüssel und lässt es aufbrechen. :-(

Viel ärgerlicher finde ich diese unverschämte Abzockerei von 300 Euro. Und das für 15min Arbeit + 10min Anfahrt.

Man muss auch sagen, dass es vom Schlüsseldienst nur Show war den Zylinder mühselig aufzubohren. Das war nur der Versuch diese unverschämte Abzockerei irgendwie zu legitimieren und die Bank nicht dumm darstehen zu lassen. Was soll der Kunde sagen, wenn der Schlüsseldienst das in 20s öffnet. Sicherheitsgefühl adé.

Das Schloss (siehe Bart) knackt man nämlich innerhalb von 20s mittels Lockpicking oder halt brutal in 1min mit einem Zieher. Jeder vernünftige Schlüsseldienst beherrscht mindestens eines dieser Methoden. Die Bohrmaschine ist da eher verpönt und viel zu aufwendig.

Joe am :

Mit dem Aufbohren hast allerdings Recht. Alles Show.

Für ein derartiges Schloß brauch ich nur einige Sekunden. Man kann den Bart deutlich erkennen, "sicher" sind diese Schlösser nicht.

eigentlichegal am :

Du musst aber nicht nur den Handwerker bezahlen, sondern auch die Schlippsträger von der Bank, die das organisieren *und* ein neues Schloss.
Abgesehen davon sind solche Beträge immer hoch damit man die Kunden dazu motiviert, gut auf ihre Schlüssel aufzupassen oder nicht leichtfertig ihren Verlust zu verkünden.

Wie man am Fall Björn gesehen hat war die Summe ja noch zu niedrig.

Bernd am :

Ach so... der Abzocker ist also nicht der Schlüsseldienst, sondern die Bank. Das macht es nicht besser, eher noch schlechter.
Die drücken dem Schlüsseldienst nen Fuffi in die Hand und haben für einen Anruf und ein bissel Smalltalk 250 Euro verdient.

Ach ja, das neue Schloss ist ja auch dabei. Diese Krücke kostet im Großhandel 2,78 Euro + 19% MwSt. Das sollte im Fuffi für den Schlüsseldienst-Exknasti mit drin sein.

Übrigens, wenn ich so den Bart mit seinen groben Vertiefungen sehe, sollte jeder 20. Schlüssel immer wieder der Gleiche sein und passen. Mann o Meter, die Banken müssen sich ja die Bäuche vor Lachen halten, wenn die ihre Kunden wie kleine Affen an der Leine so durch die Manege führen.

Nichts für ungut, ich will mit den klaren harten Worten niemanden angreifen oder herabsetzen. Es ist halt die nackte Wahrheit hinter dieser ganzen Show. Für Björn tut es mir leid. Er hat 300 Euro für eine verdammt miese Aufführung bezahlt.

Vielleicht kann man es für sich gedanklich als Loslösung verbuchen. Man ist diese Leute mit einer Zahlung von 300 Euro endlich los.

SPages am :

Vorher so einen Schlüssel "zu besichtigen" war wohl nicht möglich?


shit happens ;-)

Jan Reiners am :

Wir haben hier frei verkäufliche Schlüsselanhänger, könnt ich dir zuschicken 8-)

eigentlichegal am :

300 Euro - Dafür muss ein Ladendieb schon ordentlich schleppen.

Warum man sich nicht mal einen Beispielschlüssel hat zeigen lassen, wenn man doch über eine Schlüsselsammlung verfügt, versteh ich allerdings nicht.

e.g. John Doe am :

Er hat eben keine Schlüsselsammlung mehr. Steht auch so im verlinkten Artikel.

naja am :

Das Schlüsselchoas vorher durchzusehen/mitzunehmen wars jetzt ja anscheinend nicht wert...

Hendrick am :

Mir stellt sich noch eine ganz andere Frage:

Die Bank zieht mit ihrer Filiale komplett um.

Nehmen die im Ernst die ganzen Schließfächer mit?
Wird bei einer "neuen" Bank nicht auch gleich eine neue Schließ-
fachanlage gebaut?
In dem Fall hätte ein gewaltsames Öffnen wohl sicher verhandelbar
sein können...

gucksdu am :

Schliessfach kostet 100 Euro im Jahr.

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