Auch heute sind wir wieder in der Firma, um ohne Kunden arbeiten zu können. Die Wand hinter der Getränkeabteilung soll gestrichen werden und anschließend kommen oben noch die lange geplanten Brüstungskanäle dran. Anschließend geht es
im kleinen Büro weiter. Dort muss die Wand rund um das neue Brandschutzfenster ebenfalls noch einen Anstrich bekommen – und wenn man in dem Raum schon den Pinsel schwingt, kann man sich auch gleich die anderen drei Wände vornehmen.
Als ich gestern Abend / heute Nacht nach Hause fahren wollte, fiel mir auf, dass in der Kantstraße genau
der Parkplatz frei war, der für unsere Containerleerungen am wichtigsten ist. Ich war gestern nach dem langen Tag zwar hundemüde, aber
die Chance musste ich einfach nutzen.
Immerhin ist es am Mittwoch mal wieder so weit …
im Rahmen der Baumaßnahmen mussten nun auch das "
Leergutannahme hier."-Schild und unsere Leergut-/Service-Klingel weichen. Wird beides wiederkommen, aber nun sind erst mal die Vorbereitungen für die morgigen ("heutigen") Malerarbeiten fällig.
Hier mal ein Blick in den Hauptgrund, warum wir im Keller einen neuen Verteilerschrank installiert haben. Dieser alte Kasten (auf Basis von 50er-Jahre-Technik) ist über Jahrzehnte immer weiter modifiziert worden. Die eine Hutschiene ganz unten wurde wohl irgendwann mal nachgerüstet. Wer genau hinsieht, wird erkennen, dass an der Sammelschiene ganz oben die Schutz- und Neutralleiter zusammengeführt sind. Der Rest besteht durchgängig aus schwarzen Kabeln, die einzelnen Außenleiter lassen sich folglich überhaupt nicht auseinanderhalten. Ganz, ganz gruselig.
Die paar NYM-Leitungen, die oben im Vordergrund in den Kasten eingeführt werden, sind übrigens allesamt während unserer Zeit dazugekommen. Videoanlage, Alarmanlage, Drehstrom für den Backofen im Laden, Drehstrom für die Klimaanlage. Letzteres ist übrigens das (
vorhin ausgebaute) ganz dicke Kabel oben in der Mitte – tzja, und genau
das Teil war der Grund, warum ich den Sicherungskasten überhaupt geöffnet hatte. Die Klimaanlage soll zwar bleiben, aber natürlich ebenfalls zukünftig vom neuen Verteiler versorgt werden. Dummerweise hing das steife Kabel auf der Ladenseite meinen neuen Brüstungskanälen im Weg. Da es aber in der Form dort auch zukünftig nicht weiter verwendet werden soll, musste es weg.
Kein Problem: Unten rechts die drei Schraubsicherungen raus, die drei Leiter ab, oben blau und grün von der Sammelschiene trennen – fertig. Sagt sich bei einem 5x4mm²-Kabel auf jeden Fall leichter, als es letztendlich ist, denn das Material ist schon wirklich unhandlich.
39. KW 2017.
Erledigt sind:
· Getränkeabteilung vor dem Bürofenster abbauen (Link)
· Angebot für Entsorgung Kühlanlagen anfordern (Link)
Da bin ich schon wieder meiner Liste voraus, denn nächste Woche soll die Getränkeabteilung ja schon wieder aufgebaut werden, wenn auch erst mal nur wieder mit den alten Regalteilen.
Andere Baustellen dauern länger und da wird es teilweise noch haarig, das in der To-Do-Liste gesetzte Ziel zu erreichen. Aber wird schon klappen!
Eine weitere Vorbereitung für die für die morgen angesetzte Kabelkanalmontage- und Wandstreichaktion in der Getränkeabteilung: Die dicke Zuleitung zu einer Drehstromsteckdose, an der die Klimaanlage hängt (resp. hing), musste weichen.
Eine Kundin hatte für ihren Einkauf keinen roten Korb benutzt und da man ja immer mehr kauft, als geplant, gingen ihr irgendwann die Hände aus. So stellte sie einen Joghurtbecher kurzerhand auf ihren Kopf.
Das ging zwar eine Weile gut, aber eine Kollegin hat ihr dann vorsichtshalber doch einen unserer Einkaufskörbe in die Hand gedrückt.
Manchmal bekommen wir Flaschen, an denen oben (oder an anderen Stellen) schon ein Stück fehlt, manchmal bricht aber auch durch die ruppige Behandlung im Rücknahmeautomaten ein Stück ab. Wenn solche Flaschen dann in den Rahmen landen, ist das nicht ungefährlich. Wer da unbedacht reinfasst, riskiert schnell mal Schnittverletzungen an der Hand.
Da wir morgen (oder ggf. spätestens am Dienstag) die Wand zwischen Kassenbüro und Getränkeabteilung streichen wollen (Granit 30, ihr wisst Bescheid!), musste sie natürlich erst mal grundiert werden. Jedenfalls die neu verputzten Stellen, der Rest trägt ja schon eine Farbschicht und kann so gestrichen werden …
Aus einem Warenrückruf:
Möglicher Verderb innerhalb MHD bei Unterbrechung der Kühlkette.
Das finde ich jetzt nur wenig überraschend.
Die genauen Gründe, warum der Artikel (Um was es sich handelte, ist an dieser Stelle irrelevant!) aus dem Verkauf genommen wurde, weiß ich nicht. Als Begründung wurde "Sensorische Abweichung" (z.B. falsche Konsistenz) und eben auch der oben zitierte Satz genannt. Aber dass mit der Unterbrechung der Kühlkette das Haltbarkeitsdatum gekillt wird, sollte eigentlich keinen Rückrufgrund darstellen.
Ich frage nicht, ich wundere mich nur…
Noch ist das neue Bürofenster ganz normal durchsichtig, wie man es eben von einem Fenster kennt. Da aber einerseits nicht jeder reingucken soll, andererseits aber auch nicht unbedingt jeder sehen soll, wenn wir da mal rausgucken, werde ich noch eine Spiegelfolie bestellen, mit der die Scheibe schließlich beklebt wird.
Ein oben offener Bananenkarton – so sah seit rund 17 Jahren unser bisheriger "Netzwerkschrank" unter dem Schreibtisch im Kassenbüro aus. In dieser Kiste war so ziemlich alles
verknotet untergebracht, was irgendwie mit der Telefonie- oder Netzwerktechnik zu tun hatte: Anschlussdosen, Steckdosenleisten, Netzteile (z.B. für Kleingeräte und Telefon-Ladestationen), ein kleiner Hub und auch ein kleiner Switch lagen da drin – und gefühlt unendlich viele Kabel, die sich im Laufe der Zeit in einen immer größeren Knoten verwandelten.
Das ist jetzt vorbei!
Sämtliche Netzwerkkabel liegen im neuen Schrank unter der Decke fest aufgelegt. Damit hat sich auch der Rest der Netzwerktechnik erledigt. Die paar Geräte, die noch Strom benötigen, hängen an den Steckdosen in
diesem Brüstungskanal – und das war's. Ach, ja, der Karton: Der liegt jetzt in der Papppresse.
Der Entwurf
von letztem Samstag war zwar nicht schlecht, sogar eigentlich perfekt, hatte aber einen winzigen Schönheitsfehler, der leider sehr entscheidend war: An der Außenwand hinter dem großen Kühlregal steht ebenfalls ein Pfeiler, der uns nötigt, hinter dem Regal ca. 30cm Luft zu lassen. Dadurch würde der Durchgang vor dem Regal aber definitiv zu eng werden, so dass wir die Anordnung der TK-Truhen komplett neu überdenken mussten. Das Kühlregal an die Außenwand zu stellen und beim Pfeiler nur zu unterbrechen, funktioniert übrigens nicht, da sich da mit den Maßen der möglichen Kühlregal-Elemente überhaupt nichts annähernd Sinnvolles konstruieren lässt.
Die Fläche hinter dem Wandkühlregal entspricht übrigens ziemlich genau dem Platz, den ich ursprünglich vor dem Pfeiler als Aktionsfläche vorgesehen hatte. Aber die ist in der gesamten Planung eher von geringerer Priorität, wichtig sind die zwingend notwendigen Kühlanlagen und Regale.
So ist es mal ganz anders, aber mit Sicherheit nicht schlecht:
Die Wand zwischen Kassenbüro und Getränkeabteilung sieht momentan wirklich wüst aus. Es hängen ein paar Strom-, aber vor allem viele Netzwerk- und Videokabel herum. Die könnte ich zwar mit Kabelbindern zu einem kompakten Bündel zusammenfassen, aber momentan sind wir ja noch dabei, das Gewirr auszudünnen. Auch hier soll oben ein Brüstungskanal hin, aber das ist momentan einfacher gesagt als getan. Durch den Durchbruch rechts vom Bürofenster kommen nämlich auch zwei Drehstromkabel (u.a. eines mit 5x4mm²), die in der Form zukünftig nicht mehr benötigt werden. Entsprechend gering ist meine Motivation, diese noch in den Brüstungskanal zu fädeln. Dummerweise liegen sie aber so, dass ich den Kanal nicht problemlos installieren kann.
Da unser Elektriker keine Zeit hat und mir meine beim Umbau auch wegläuft, werden wir die beiden Kabel eigenhändig aus dem Sicherungskasten extrahieren. Jetzt am Wochenende soll die Wand nämlich schon gestrichen werden! (Und
dann kommen die Kabelkanäle ran und
dann verschwindet das ganze Gestrippe auch endlich wieder in den Kanälen.)
Zehn Netzwerkkabel hängen jetzt auf den Patchfeldern. Mehr habe ich erst mal nicht in der Kiste zu machen. Da kommt demnächst noch mein neues Büro ran und viel später (die beiden Patchfelder sind ja nicht nur aus dekorativen Gründen in den Schrank eingebaut) noch sämtliche Kabel für die IP-Kameras. Irgendwann zwischendurch kommen noch die beiden Cisco-Switche (Cisco SG300-28 PoE) dazu, aber die benötige ich eigentlich erst später.
Die Fritzbox liegt momentan auch noch unten im Netzwerkschrank. Da reichen dann ein paar kurze Patchkabel und der Router liegt nicht im Weg herum.