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Regionale Produkte

Mit der Tagespost trudelte ein Schreiben einer Firma ein, die sich und ihre Produkte vorstellen wollte. Hochwertige, handwerklich produzierte Waren aus der Region. Regionalität sei schließlich immer ein Thema und bei den Kunden immer mehr im Fokus.

Ja, das stimmt wohl. Aber …

Die Fleischerei kommt aus Bayern.

Toll, Spenden für Elefanten!

Ein Kunde gab Leergut am Automaten ab und betrachtete interessiert unsere Pfandspendenbox. Da ich gerade in der Nähe stand, erkundigte der Mann sich bei mir, ob die Zahlen so richtig sind. "Naja, auf einzelne Individuen genau ist es wohl nicht, aber grob betrachtet stellt das die Entwicklung der Elefantenpopulation im angegeben Zeitraum schon ziemlich gut dar. Inzwischen sind wir bei weit unter 400.000 angekommen."

Der Mann entgegnete: "Oha. Das ist echt eine schlimme Entwicklung. Und dabei liebe ich Elefanten so sehr, finde ich total gut, dass ihr dann für solche Projekte hier sammelt.

Sprach's, zog den Leergutbon aus dem Automaten, steckte ihn in seine Tasche und ging.

Einwegbesteck ZUM WEGWERFEN!

Zwei junge Frauen suchten Einwegbesteck. Jedoch ausdrücklich das ganze einfache Besteck zum wegwerfen und nicht die (etwas teureren) wiederverwendbaren Bestecke. Als sie erfuhren, dass wir damit nicht dienen können, verließen sie unseren Laden, nicht ohne ihn noch laut fluchend als "Scheißladen" zu titulieren.

Nach ein paar Minuten waren sie aber doch wieder hier und haben dann einen Berg Mehrweg-Plastikbesteck erworben. Spannend zu wissen wäre jetzt mal, ob sie das Material wie vorgesehen abwaschen und irgendwann wiederverwenden oder schlichtweg nach Gebrauch entsorgen werden. (Was ich ihnen (natürlich vooooollkommen vorurteilsfrei) durchaus zutrauen würde …)

Rücknahmeautomatenphobie?

Ein Kunde kam zur Leergutannahme und hielt mit am langen Arm eine Tüte mit Leergut entgegen: "Kann ich bei Ihnen Leergut abgeben?"

Ich zeigte auf den Automaten und erklärte sachlich, aber freundlich: "Ja, einfach da reinstecken."

Kunde: "Dann geh ich wieder!"

Sprach's, drehte sich um und ging mit seiner Tüte aus dem Laden.

Das ganze hatte nur wenige Sekunden gedauert. Entsprechend perplex stand ich sogar noch an der Lagertür, als der Mann schon nicht einmal mehr von dort aus zu sehen war.

Da muss ein Schild hin!

Ein Mann, der auch nicht Besucher der Moschee war, hatte sein Auto hier zum wiederholten Male auf unserem Hof abgestellt. Als er gerade wegfahren wollte, stand ich zufällig auf der Rampe und so sprach ich ihn an und sagte ihm, dass das hier ein Privatgelände sei und er hier deswegen nicht parken dürfe.

"Wo steht das?"

"Das habe ich Ihnen schon einmal gesagt."

"Da muss ein Schild hängen!"

"Wie, Schild? Ich habe es Ihnen ja nun erklärt. das sollte reichen."

"Da muss ein Schild aufgehängt werden, das ist gesetzlich!"

Stieg ein und fuhr davon …

Ich bin mir nicht sicher, ob er sich einfach nur so renitent gibt oder ob er wirklich so dumm ist. Es muss einem doch schon der gesunde Menschenverstand sagen, dass man, wenn man auf einem offenbar nicht einem selbst gehörenden Grundstück angesprochen wird, man den Ball flachhält und nicht auch noch gegenüber einer Person, die offenbar auf dem Gelände mehr zu sagen hat, eine große Klappe riskiert.

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Lustige Strichcodes – 347

Fundstück von Blogleser Jonathan auf einer Packung Haferflocken der Intermarche-Eigenmarke "Chabrior": Ein Strichcode, aus dem Getreide wächst, das so gar nicht nach Hafer aussehen will. Aber okay, der gute Wille war immerhin zu sehen. :-)

Vielen Dank für die Zusendung.


Einkaufskorb in der Schlange

An der Kasse stand eine normal lange Schlange. Zwischen den wartenden Leuten stand ein einzelner Einkaufskorb, in dem sich einige Waren befanden, der in dem Moment, in dem ich die Szene zufällig auf dem Monitor der Videoanlage beobachtete, augenscheinlich herrenlos war.

Plötzlich rückte die Schlange vor und drei Kunden stiegen mit ihren Sachen im Arm, bzw. in ihren eigenen Körben, über den auf dem Fußboden stehenden Korb hinweg, der unangetastet im Weg stehen blieb.

Augenblicke später kam eine Kundin daher, die den Korb aufnahm und ein Teil, das sie offenbar in den letzten Sekunden noch aus dem Kühlregal geholt hatte, hineinlegte. Nun stand sie eben ein paar Positionen weiter hinten in der Schlange, als zu dem Zeitpunkt, als sie sich wohl angestellt hatte.

Was haltet ihr davon? War es gemein von den anderen Leuten, über den Korb drüberzusteigen, nachdem die Besitzerin kurz gegangen war, und sich auf diese Weise quasi vorzudrängeln – oder ist es eben ihr Pech gewesen, weggegangen Platz vergangen?

Unterm Strich wohl auch egal, war nur ein subjektiver Gedanke von mir gerade. :-)

Probetag (erfolglos absolviert)

Ein junger Mann hatte sich als Aushilfe zum verräumen der Ware beworben. Der Job ist eigentlich nicht schwer, liegt aber dennoch nicht jedem. Gewöhnliche Vorgehensweise ist daher, dass die Bewerber von mir eine ausführliche Einweisung bekommen und sie danach einem der anwesenden Mitarbeiter an die Hand gegeben werden. Nach ein paar Stunden fällt dann auf einer oder beiden Seiten die Entscheidung, ob wir über diesen einen Tag hinaus zusammenkommen oder eben auch nicht. (Für die Neugierigen: Wenn ja, kommen die Stunden als bezahlte Stunden schon mit auf die Uhr, falls nein, war es eben tatsächlich nur ein unbezahlter Probetag.)

Der Bewerber entschied sich gegen den Job hier und ich glaube, das war auch völlig okay. Diese "Ragout Fin"-Dosen hatte er jedenfalls gepackt. Sie gehören natürlich auf den Fachboden an die Stelle, an der das Schild steckt und nicht eine Etage tiefer auf einen beliebigen freien Platz. Aber immerhin standen sie nicht auch noch überkopf. :-D


Hauptsache gespendet!

Eine Kundin gab Leergut am Automaten ab und warf den Bon hinterher in die Spendenbox. Eine Kollegin stand gerade in der Nähe und bedankte sich im Namen der Begünstigten.

Es stellte sich heraus, dass die Frau überhaupt nicht darauf geachtet hatte, wofür genau die Spende war. Sie hatte die Spendenbox entdeckt und den Leergutbon hineingeschoben. Auch gut, den Elefanten wird es egal sein, warum sie das Geld bekommen haben. :-)

Pappsammler 2

Das helfende Kundenkind war wieder fleißig, jedoch ist gut gemeint bekanntlich nicht immer gut. Nicht jeder leere Karton wird nicht mehr benötigt und wenn der Junge dann auch die Vorschubsysteme aus den Gewürzregalen zieht, sogar mit Ware, wie auf dem Bild zu erkennen ist, ist es keine Hilfe mehr, sondern eher ärgerlich.

Aber natürlich wollen wir den Kleinen in seinem Eifer auch nicht vor den Kopf stoßen und so hat eine Kollegin mal vorsichtig mit der Mutter gesprochen, damit diese ihren Nachwuchs beim nächsten Einkauf vorsichtig im Zaum hält. :-)


SPAR-Leinenbeutel

Diese SPAR-Leinentragetasche hat Blogleserin Ruth noch bei sich zu Hause entdeckt. Diese Dinger sind hierzulande eine aussterbende Spezies, also gut drauf aufpassen. :-)