Wie jedes Jahr im Sommer haben wir gerade einen rund vier Monate dauernden Zeitraum ohne (bundesweite) Feiertage. Pfingstmontag war am 25. Mai, der Tag der Deutschen Einheit ist erst wieder am 3. Oktober. Dazwischen: Nichts. Gar nichts. Nada. Niente. Nix eben.
Wir stecken gerade mitten in einem emotionalen Niemandsland, in dem die Motivation seit Wochen sinkt und sinkt. Ein zusätzlicher Feiertag ungefähr jetzt, also im Zeitraum Ende Juli bis Anfang August, wäre absolut perfekt für die präventive seelische Stabilisierung und arbeitsmoralische Motivation.
Ein weiterer Feiertag im Sommer würde die Chance erhöhen, an einem schönen Sommertag zu Hause bei den Liebsten sein zu können, womit er aus volkswirtschaftlicher Sicht schon fast zur Pflicht wird. Ergänzt wird dieser Tag durch die dadurch steigenden Möglichkeiten zur Nutzung von Brückentagen – falls der neue Feiertag an einem festen Datum verankert ist und nicht zwingend auf einen bestimmten Wochentag fallen wird.
Wie wäre es mit "Sommerfeiertag"? Oder "Tag der Sommerpause", "Bundesweiter Grilltag" oder äquivalent zum Midsommar "Der lange Tag", allerdings läge er dann in der zweiten Junihälfte noch nicht genau mitten in der momentan feiertagsfreien Zeit.
Tag der Sommerpause, jedes Jahr bundesweit am 31. Juli.
Ich bin absolut dafür! Wer macht bei der Petition mit?
Dass ich diesem krampfhaften Gegendere ziemlich kritisch gegenüberstehe, habe ich hier schon häufiger erwähnt. Nichts gegen inklusive Sprache, aber wenn die Sprache komplett unlesbar wird bei dem Versuch, auf jeden Fall irgendwie "jeden" (ist ja auch schon wieder nicht richtig. "jed*innen"?) in einem Text zu erfassen, wird es absurd. Warum belässt man es nicht bei "Sehr geehrte Mitarbeiter" und "einen schönen Gruß an die Köche". Hat in der Form immer funktioniert und ich kenne niemanden, der sich dabei ausgeschlossen gefühlt hat. Wenn man nun doch dieses generische Maskulinum als zu ausgrenzend empfindet, kann man ja gerne beide Formen schreiben und sprechen. "Sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter" und "einen schönen Gruß an die Köchinnen und Köche".
Und was ist mit den anderen "neuen" Formen? Mitarbeiter*innen geht ja noch (ich erwähnte bereits mehrfach, dass ich selber vor über 30 Jahren schon diese Formen mit angehängtem "/-innen" verwendet hatte – ohne dass dabei irgendjemand von "Gendern" gesprochen hätte), bei "Köch*innen" bin ich endgültig raus; was soll ein Köch sein? Meinetwegen kann man das ja (für sich) so schreiben, aber jeder, der es ernsthaft so spricht ("Köch" [hicks] "Innen") kann einfach nicht alle Latten an der Zwiebel habe.
Was ich eigentlich wollte: In einer Bewerbung hatte ein junger Mann die folgenden beiden Sätze geschrieben: "Ich beschreibe mich selbst als kommunikative und freundliche Persönlichkeit, die es als motivierende Herausforderung sieht, Kund*innen kompetent und zuvorkommend zu beraten. Zudem bin ich sehr daran interessiert, meine Deutschkenntnisse im täglichen Kundenkontakt weiter zu festigen."
Da merkt man wieder, wie absurd inkonsequent das alles ist. Statt "Kund*innen" hätte er einfach "Kunden" schreiben können, was beide oder meinetwegen auch sämtliche anderen Geschlechter eingeschlossen hätte. Warum muss man ein Wort so verunstalten, nur um dann im nächsten Satz das gerade zuvor vermiedene generische Maskulinum wieder zu verwenden?! Der Kundenkontakt müsste folglich konsequenterweise zum Kund*innenkontakt werden. Hört auf zu lachen, es gibt Leute, die das alles wirklich ernst meinen.
Bei Innenkontakten freut sich der Elektrotechniker, während ich kopfschüttelnd dastehe …
Die Klimaanlage in unserem kleinen Büro ist nach wie vor kaputt. Inzwischen war ein Mitarbeiter einer Firma hier, welche die unterschiedlichsten Gewerke unter einem Dach zusammenfasst und mit der wir (und unsere Hausverwaltung) seit vielen Jahren zusammenarbeitet. Bislang zwar nur in den Bereichen Heizung, Sanitär und Elektro, aber natürlich bot es sich an, dass sich mal jemand von ihnen auf dem kurzen Dienstweg die Klimaanlage ansieht.
Erkenntnis: Möglicherweise reparabel, aber mit großem Fragezeichen, zumal die alte Klimaanlage nun auch schon knapp zwei Jahrzehnte alt ist. So bekam ich ein Angebot für eine neue Anlage, das mich fast umgehauen hat, nämlich in Höhe von fast 4000 Euro brutto.
Nur das Gerät von Hisense kostet online auf dem freien Markt rund 750 Euro brutto. Über dreitausend Euro für den relativ simplen Einbau, zumal die alten Kupferleitungen laut Aussage des Monteurs auch weiterverwendet werden können, fand ich schon so krass, dass ich nicht mal mehr darüber nachgedacht habe. Selbst wenn man noch 1000 Euro für sonstiges Material ansetzt und die verbliebenen 2000 Euro durch 100 Euro pro Stunde für den Monteur teilt, geht die Rechnung in meinem Kopf nicht auf. Ein Fachmann braucht definitiv keine 20 Stunden, um die Anlage zu installieren.
Natürlich KÖNNTE ich das Geld investieren, ich WILL nicht.
Da es nicht auf Lautstärke und auch nur zweitrangig auf Effizienz ankommt, werde ich mir mal Gedanken machen, ob es da nicht mit einem Monoblock-Gerät eine einfachere und vor allem günstigere Lösung gibt. Aber fast viertausend Euro für so ein einfaches Gerät sehe ich einfach nicht ein.
Hinter der Wand vom keinen Büro befindet sich unser Tiefkühlraum. Da hatte ich ja schon einen ganz ketzerischen Gedanken … (Nein, mache ich nicht!)
Auf einer Packung "Chicken Nuggets Alm Style" von Lidl hatte Susanne diesen Strichcode entdeckt, der mit einer typischen Bauernmalerei-Blüte dekoriert wurde. (Falls jemand das dargestellte Gewächs genauer benennen kann, bin ich für Tipps dankbar.)
Wie auch immer, vielen Dank an Susanne für die Zusendung.
Dieses Werk von Gregor ist für die aktuelle Generation an Tischler-Lehrlingen vermutlich schon häufig eine Herausforderung, aber irgendwo müssen sie ja mit den Grundlagen anfangen.
Viele Jahre hatten wir das kleine
Zeiterfassungsgerät von Chipdrive im Einsatz. Leider wurde das Gerät immer störanfälliger und unzuverlässiger und so hatte ich es
Ende 2017 durch ein anderes System ersetzt. Das Gerät und die Software von Bodet sind zwar etwas, ähm, gewöhnungsbedürftig, vor allem die Software verschmäht konsequent jegliches Windows UI und bringt eine eigene und anfangs sehr gewöhnungsbedürftige Benutzeroberfläche mit. Wenn auch einige Funktionen anders hätten gelöst werden können, die Software funktioniert wenigstens.
Zum Verbleib des alten Zeiterfassungsgeräts hatte ich an dieser Stelle schon einmal etwas geschrieben, nachdem ich es im
Februar 2018 in einen Karton gesteckt und erst einmal eingelagert habe. Um mich aus dem Blogeintrag mal selber zu zitieren: "
Wegwerfen kann ich es irgendwann immer noch. 
"
Genau das habe ich nun getan. Der Karton stand, so wie er auf dem Foto im verlinkten Beitrag zu sehen ist, noch mitsamt der vielen alten Chipkarten in der Halle im Regal. Bei einer meiner Touren zur Containerstation hatte ich den Inhalt komplett in eine meiner "Elektroschrott"-Kisten gekippt und beim Recyclinghof in den Container für Elektrogeräte geschüttet.
Das Ding hätten wir nie wieder benutzt und wenn ich ehrlich bin hatte ich bis zum zufälligen Auffinden des Kartons überhaupt nicht mehr gewusst, wo das Chipdrive-Gerät abgeblieben ist. Es hätte auch schon längst entsorgt sein können, ich habe es acht Jahre nicht vermisst und gebraucht und nun ist auch dieses Kapitel nur noch ein Eintrag in diesem Blog!
Eine Mitarbeiterin einer Firma, die Arbeitsbekleidung anbietet, rief an und wollte sich als Dienstleister für Mietbekleidung vorstellen.
Ich sagte, dass wir mit unserem jetzigen Lieferanten wunderbar bedient sind und kein Bedarf für eine Veränderung besteht.
"Und einfach mal als Alternativangebot?"
Ich wollte zunächst kategorisch ablehnen, aber dann habe doch einem Termin in den nächsten Tagen mit dem Außendienstmitarbeiter der Firma zugestimmt.
Wir zahlen jetzt schon rund 500 Euro im Monat für unsere Westen, das kann nur besser werden. Angucken kostet ja zumindest schon mal nichts, also …
Die beiden Baumarkt-LED-Leuchten, die ich für die beiden Toiletten in der Halle gekauft hatte, sind nun nicht der Designheit letzter Schluss (oder so ähnlich), aber sie sehen immerhin "okay" aus und vor allem erfüllen sie ihren Zweck, darauf kam es an.
Aber immerhin muss man jetzt nicht mehr mit offener Tür pinkeln gehen.
Ein Mann hatte einen mittelgroßen Einkauf, der letztendlich eine Papier-Einkaufstüte füllte, zusammengesucht und auf das Kassenband gelegt. Ganz am Anfang hatte er zwei Schachteln Zigaretten liegen, die er, wie im Video zu erkennen erahnen ist, in die Jackentasche gesteckt hatte.
Nachdem alles gescannt wurde, oh Wunder, funktionierte die Kartenzahlung nicht. Nach vielem Ausprobieren bat der Mann darum, den Einkauf kurz zurücklassen zu dürfen, um Geld zu holen. Nach den Erfahrungen aus der Vergangenheit hatte mein aufmerksamer Mitarbeiter natürlich darauf geachtet, dass auch die Zigaretten hier bleiben. In dem Moment, als er den Mann auf die Zigaretten ansprach, rannte dieser mit den Zigaretten los, die in diesem Moment zum Diebesgut wurden, und aus dem Laden und war weg.
Inzwischen haben wir einen neuen Modus Operandi, der schon bei einigen Kunden für Missmut gesorgt hat, was uns aber vollkommen egal ist: Wenn jemand Zigaretten haben möchte, bleiben diese bis zur abgeschlossenen Bezahlung in der Obhut der Kassenkräfte und werden erst anschließend ausgehändigt.
Blogleserien Monika hat mir dieses Foto eines SPAR-Marktes in der Lowther Street in
York zugesendet. Vielen Dank dafür.
Auch diesen Laden gibt es bei
Google Street View zu bewundern. Auffällig finde ich, dass die Lüftungsöffnungen offenbar in den letzten Jahren oben am Dach nachgerüstet wurden …
Frei nach Wilhelm Tell: Raum ist in dem kleinsten Körbchen.
Im Trakt mit den Nebenräumen bei uns an der Lagerhalle hatten im Laufe der Zeit diverse Lampen ihr Leben ausgehaucht. Da ich ohnehin gerade zwei neue Leuchten in den beiden Toilettenräumen installiert hatte, nahm ich den Tag zum Anlass, auch den Rest endlich wieder in Ordnung zu bringen.
In den Fluren war das alles kein Problem, nur für die Deckenleuchte im großen Büroraum unten brauchte ich drei Kerzenlampen mit E14-Gewinde. Sowas hatte ich natürlich nicht herumliegen – aber nur wenige Autominuten entfernt ist ja ein Edeka-Markt. Dort bin ich hingefahren und fand nach einiger Suche tatsächlich in einem Regal eine mit acht Artikeln recht überschaubar aufgestellte Auswahl an Glühlampen:
Kerzenlampen waren zwar dabei, aber als 25W-Äquivalent waren sie mir viel zu dunkel und so kaufte ich sie nicht. Ganz in der Nähe gibt es noch einen REWE-Markt, dort hatte ich zunächst gar keine Glühlampen gefunden. Eine von mir gefragte Mitarbeiterin zeigte mir schließlich deren Auswahl: Immerhin 11 verschiedene Produkte, darunter auch "40W"-Kerzenlampen. Juhu, so konnte ich die Deckenleuchte wieder vollumfänglich zum Leuchten bringen.
Ich staunte aber schon, dass in den beiden großen Märkten die Auswahl an Leuchtmitteln so überschaubar war. Ich weiß nicht, wie viele verschiedene Artikel es von der "ja!"-Eigenmarke der REWE gibt, aber die kleine Auswahl in dem Edeka fand ich wirklich enttäuschend. Es ist ja nicht so, dass es von unserer Eigenmarke keine Auswahl an Glühlampen gibt. Wir in unseren kleinen Laden haben immerhin 24 (!) verschiedene Artikel im Sortiment. Ich finde,
damit muss man sich nun wirklich nicht verstecken: