Habe mich gerade mal beim Gewinnspiel von WetterOnline registriert. Wer weiß, vielleicht bekommen wir ja am 22. Dezember eine LKW-Ladung Schnee hier in den Hof gekippt.
Schmunzeln musste ich beim letzten Satz in den Teilnahmebedingungen: "Die Entsorgung des Schnees obliegt dem Gewinner." – Das würde ich nämlich einfach dem natürlichen Lauf der Jahreszeiten überlassen.
Liest Matthias K. aus 22415 Hamburg hier noch mit?
Er hatte mich vor knapp drei Jahren mal auf dem Postweg kontaktiert, was dann hier leider etwas untergegangen war. Auf eine E-Mail reagierte er auch nicht, allerdings könnte auch die Adresse falsch gewesen sein, da sie nicht eindeutig lesbar war.
Wenn auch verspätet, würde ich den Fragebogen über das Verhalten am Leergutautomaten zumindest noch so gut es geht verarbeiten.
Hier stehe ich gerade im linken Außengang vor dem Tiernahrungsregal und habe die Kamera nach vorne in Richtung Weinabteilung gerichtet. Im Bereich links von mir ist in insgesamt sieben Regalen das gesamte Non-Food-Sortiment untergebracht: Wasch- und Putzmittel, Körperpflege, Hygiene, Haushaltswaren und Zeitungen.
Lachen musste ich übrigens, als ich die Memo zum letzten Blogeintrag gespeichert hatte. Sowas diktiere ich normalerweise in mein Handy (den Job machen übrigens sowohl Siri als auch Cortana ganz hervorragend) und so auch in diesem Fall. Nein, ich hatte ganz sicher nicht "Rautesternchendollaratprozentausrufezeichen" gesagt!
Ein junges Pärchen kaufte ein. Während sie noch vor dem Cola-Regal stand, befand er sich schon auf dem Weg zur Kasse und war rund zehn Meter von ihr entfernt. Es ergab sich etwa der folgende und aufgrund der Entfernung nicht leise gesprochene Dialog, der darum auch in den anderen den Regalreihen nicht zu überhören war:
Sie: "Wie doll liebst du mich?"
Er: "Ich lieb dich total!"
"Nee, ehrlich jetzt."
"Wirklich. Ich schwör. Kein Scheiß. Ich lieb dich voll!"
"Wie sehr liebst du mich?
"So sehr, dass ich dich gleich ficken werde!"
Dann ging es auch schon gemeinsam zur Kasse. Leider. Wäre mal spannend gewesen, wie das wohl weitergegangen wäre…
Vor gut zwei Jahren (Oha, so lange ist das schon wieder her. Wo ist die Zeit hin?!) hatte ich einen großen Haufen ausgediente Leuchtstoffröhren zur Schadstoffsammelstelle gebracht.
Einerseits hatten wir nicht alle weggebracht, da überall noch Röhren herumstanden, andererseits habe ich seit dem die meisten Röhren hier im Markt durch die LED-Röhren ersetzt und so haben wir nun nochmal rund einhundert alte (teilweise sogar noch funktionsfähige, aber egal…) Leuchtstoffröhren zur Containerstation gefahren:
Zusendung von Danny, dem aufgefallen war, dass bei Kaufland die Kassenbons nach Warengruppen sortiert sind. Eigentlich eine coole Idee, aber auf jeden Fall ein netter Service.
Ein Pärchen hielt sich im Laden auf und offenbar suchten sie einige Artikel zusammen. Sie hatten wir nicht weiter auf dem Schirm, er tat zwar bislang immer ganz nett und freundlich und hat jeden hier freundlich begrüßt, aber trotzdem hat es irgendwie schon in den Fingerspitzen gekribbelt. Wir trauten ihm einfach nicht.
So gut es ging, beobachtete ich ihn über die Videoanlage. Ausgerechnet in einem etwas schwerer einsehbaren Bereich fing er plötzlich an, in seinem Rucksack zu sortieren. Hatte er da jetzt was eingesteckt? Er hatte was in der Hand. Aber was? Hmm… Wir waren uns nicht hundertprozentig sicher und so reagierten wir zunächst nicht. Die beiden gingen an die Kasse, bezahlten zwei Teile und gingen raus zu den dort angeschlossenen Fahrrädern.
In der Zwischenzeit guckten wir uns nochmal ganz entspannt die Aufzeichnung an. Zur großen Überraschung konnten wir bei ihm zwar gar nichts erkennen, aber quasi aus der ersten Reihe beobachten, wie die junge Frau sich die Umhängetasche mit allerlei Waren vollstopfte. Damit hatten wir ja nun ganz und gar nicht gerechnet!
Wir sprinteten nach vorne, wo die beiden noch an ihren Fahrrädern zugange waren. Während meine Mitarbeiterin schon mit dem Typen und den Taschen in den Laden ging, schloss seine Begleiterin die Räder wieder ab. In seinem Rucksack war nichts zu finden, aber sie hatte unterschiedliche Waren im Wert von rund 20 Euro in ihrer Tasche gebunkert. Reflexartig rief sie ihrem Freund zu: "Das hast du doch vorhin schon bezahlt gehabt!?!", was er sofort bejahte. War natürlich Quark und darum gab es ein Hausverbot für beide, aber die Anzeige nur für sie.
Als ich ihr den Personalausweis wieder zurückbrachte, konnte ich mir einen Spruch nicht verkneifen: "Du hättest die Fahrräder aber eben nicht wieder abzuschließen brauchen. Sowas wird hier in der Gegend gerne geklaut und das wäre bestimmt mal eine ganz unterhaltsame Erfahrung gewesen."
Gestern kam das Bauteil von Laurenz hier an. Theoretisch passte es perfekt in die Tür, aber tatsächlich hatte ich die Schrauben des verbliebenen Teils nicht bedacht. Mit ein paar Unterlegscheiben die Halterung etwas schräg gestellt – voila!
Sieht etwas sonderbar aus, aber hält wunderbar. Und immer daran denken: Der Schrank ist 25 Jahre alt und soll sowieso bald ausgetauscht werden.
Zwei Typen waren uns am Abend privat in der Innenstadt über den Weg gelaufen. Sie haben beide bei uns wegen Ladendiebstahl Hausverbot und waren wohl gemeinsam unterwegs – wussten aber offenbar gegenseitig nichts von dem Hausverbot bei mir.
Als sie uns sahen, sagte der eine zum anderen: "Vor denen musst du dich in Acht nehmen. Die passen auf!"
Mehr haben wie schon leider nicht mehr mitbekommen.
Im Geiste haben wir den anderen Typen allerdings bereits resigniert "Ich weiß." antworten hören.
Als ich in der Gemüseabteilung stand, drang durch die offenstehenden Ladentüren ein sehr lautes und aggressives Stimmenwirrwar von draußen herein. Neugierig wie vorsichtig ging ich nach vorne und sah mich auf der Straße um. Ich erwartete schon im Geiste, dass dort gleich zwei mehrere Großfamilien aufeinander losgehen.
Fast schon enttäuschend war, dass da ein einzelner Typ stand und gestikulierte und dabei so laut in verschiedenen Tonlagen in sein Handy blökte, dass er damit die gesamte Straße unterhielt.