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Ausländer haben keine Ahnung

Ein Kunde mit dunklerer Hautfarbe erkundigte sich in gebrochenem Deutsch bei meinem Mitarbeiter an der Kasse nach einem bestimmten Artikel. Nomalerweise laufen wir mit zum Regal und zeigen den Kunden direkt die gewünschte Ware – was natürlich nicht geht, wenn man gerade an der Kasse sitzt und noch andere Kunden darauf warten, bezahlen zu dürfen. So musste in diesem Fall eine grobe Wegbeschreibung reichen, dazu die Bitte, ggf. einen anderen Kollegen zu fragen. Der Mann bedankte sich und verschwand zwischen den Regalen.

Kommentar der älteren Kundin dazu, die unmittelbar als nächste dran war: "Immer dasselbe mit diesen Ausländern. Haben keine Ahnung."

Max Cherry

Lange her, dass ich Pepsi Max in großen Mengen konsumiert habe. Ein Stammkunde hatte mich vor ein paar Tagen auf eine limitierte Version der Max angesprochen: Mit Kirscharoma.

Sie ist bei uns (momentan noch, wer weiß, wie lange "limited" letztendlich tatsächlich bedeutet…) gelistet und auch lieferbar. Was soll ich sagen: Echt mal eine geniale und dazu quasi kalorienfreie Sorte. Ich bin beeindruckt. Man muss nur Cola mit Kirscharoma mögen. :-)


Urlaubsplan-Datei

Sind noch nicht alle Kollegen und Termine eingetragen, aber da unten auf dem Blatt noch Platz war, habe ich die Datei mal um ein Bild erweitet. Da möchte man ja am liebsten direkt buchen… :-)


Wieder einmal "verhältnismäßig gering"

Mal wieder ein Schreiben der Staatsanwaltschaft bekommen, in dem man mir mitteilt, dass ein Verfahren eingestellt wurde. Wieder einmal heißt es dort: "Der angerichtete Schaden ist verhältnismäßig gering."

Nochmal auf der Zunge zergehen lassen. "Verhältnismäßig"…

In Relation zum Rest des Universums wäre es auch ein "verhältnismäßig geringes" Ding, diesen ganzen Planeten zu pulverisieren.

Planungen Decke

Es gibt übrigens detaillierte Ausarbeitungen zu unserer Decke hier im Laden. Sowohl zum Thema Wärmedämmung als auch bezüglich des Einbaus einer Rasterdecke sind durch ein Architektenbüro detaillierte Planungen erstellt worden und es sollen sogar schon Angebote von Fachbetrieben vorliegen.

Initiiert wurde das noch durch meinen Vermieter im Rahmen der allgemeinen Renovierungsplanungen hier im Gebäude. Die Unterlagen sind bezahlt und ich werde sie bekommen – aber leider aus organisatorischen Gründen wohl erst Ende Februar. Also wieder warten…

Wasser

Eine Kundin im mittleren Alter stand in unserer Getränkeabteilung und war total begeistert von der Auswahl an Mineralwasser, die wir "neuerdings" im Sortiment hätten.

Meine Mitarbeiterin sagte ihr, dass wir diese Auswahl schon immer hatten und dass da in letzter Zeit auch nicht nennenswerte neue Sorten hinzugekommen wären.

"Nein, das wüsste ich. Ich kaufe hier ja schon länger ein. Die sind neu."

Es gab keine andere Chance. Meine Kollegin musste ihr einfach mitteilen, dass wir nunmal ständig am Sortiment arbeiten und so natürlich auch immer wieder neue Getränkesorten ins Sortiment aufnehmen, damit es nicht langweilig wird.

Diese Freude… :-)

Kaki-Degustation

Stephan ist in der Schweiz an einem SPAR-Markt über dieses Schild gestolpert. Keine Ahnung, wie groß die ihre Verkostung dort organisieren. Hierzulande beschränkt sich das meistens darauf, den Kunden ein paar aufgeschnittene Häppchen bereitzustellen – aber in keinem mir bekannten Supermarkt würde das per Schild an der Tür angekündigt werden. :-)


Hamburger-Geburtstagstorte

Ein Kollege hat heute Geburtstag und uns allen eine selbstgemachte "Hamburger-Torte" mitgebracht. Also das, was davon nach einer Nacht im Kühlschrank noch übrig war – und damit meine ich jetzt nicht die Menge.

Durch die Feuchtigkeit haben sich nämlich Teig, Marzipan, Sahne und Zuckerstreusel aufgelöst und sich in eine graubraune Matsche verwandelt. Sowohl die "Sesamkörner" als auch "Salat", "Käse", "Ketchup" und "Speck" waren nicht mehr als solche zu identifizieren. Es ist also wie bei den großen Burger-Läden nicht anders: Die Bilder versprechen mehr, als man letztendlich in der Schachtel findet.

Trotzdem mächtig lecker, danke, Markus!




Bierzeltgarnituren

Sehr irritierend ist es, wenn zwei Kunden unabhängig voneinander zur selben Zeit die ausgeliehenen Bierzeltgarnituren zurückbringen. Ein Mann hatte gerade einen Tisch durch den Laden geschleppt und an der Leergutannahme an die Wand gelehnt, als es hinten an der Lagertür klingelte. Als ich öffnete, stand dort eine Frau an einem Auto und lud gerade zwei Sitzbänke aus.

"Ach, Sie hätten doch jetzt den Tisch nicht außenrum in den Laden zu buckeln brauchen", sagte ich und erntete irritierte Blicke: "Ich habe noch nichts reingebracht, der Tisch liegt hier doch noch im Auto."

Es dauerte ein paar Momente, bis sich die Situation klärte. Die beiden gehörten nämlich gar nicht zusammen. :-)

Hier nur keine Glasflaschen!

Fundstück von Blogleser Mehdi in einem frisch renovierten "Penny"-Markt, der im Rahmen der Renovierung mit zwei neuen Leergutrücknahmeautomaten ausgestattet wurde.

Das Schild an einem der Automaten wirkt in Kombination mit dem angebrachten Aufkleber dorch etwas arg kurios. Was denn nun? :-)


Macht man ja nicht…

Ein Gelegenheitskunde hat nach einem Job an der Kasse gefragt. Könnte er vielleicht hinbekommen und möglicherweise wäre er sogar ein guter Kassierer, wer weiß das schon. Wir werden es wohl nie erfahren, denn ganz zufällig brauche ich gerade keinen neuen Mitarbeiter und so sagte ich ihm die Wahrheit.

Die Wahrheit wäre aber auch gewesen, ihm ins Gesicht zu sagen, dass ich ihn einfach persönlich nicht mag und mir beim besten Willen nicht vorstellen kann und möchte, mit ihm zusammenzuarbeiten. Aber das macht man ja irgendwie auch nicht. :-)

Dämliches Grinsen

Zwei Typen, die in der Vergangenheit unabhängig voneinander bei uns Hausverbot bekommen haben, lungerten vor dem Eingang des Ladens herum.

Immer wieder deuteten sie an, reinkommen zu wollen. Wenn sie mich sahen, grinste einer der beiden so blöde und provozierend, dass ich ihm am liebsten… Ach, nicht ärgern lassen. Luft holen. Durchatmen. Runterkommen. Denen wird der Spaß am Provozieren schon noch vergehen und dann trollen sie sich. So lange sie auf dem öffentlichen Gehweg stehen, kann ich ja sowieso nichts unternehmen.

Immerhin haben sie dann zwanzig Minuten durchgehalten.