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Freund und Helfer

Anruf der Polizeiwache hier im Stadtteil. Man wollte mir nur mitteilen, dass an einer Kreuzung hier in der Nähe einer meiner Einkaufswagen stehen würde und bittet darum, dass ich ihn dort abhole.

Gerne. Den Penny-Wagen haben wir aber stehengelassen. :-P

"Attent"-Markt in Naturistenanlage Flevo-Natuur / NL

Von Enno habe ich ein paar Bilder eines "Attent"-Marktes bekommen, der immerhin in Partner der SPAR in den Niederlanden ist und sich inmitten einer großen Naturisten-Anlage befindet. Aber lest selber...
Hallo Björn,

ich lese seit Jahren/Monaten regelmäßig deinen tollen Blog und habe daher gestern (am letzten Tag meines/unseres Urlaubs) mal den Spar-Markt fotografiert, der sich im Zentrum einer der größten Naturisten-/FKK-Anlagen Europas in den Niederlanden bei Zeewolde befindet. Diese nennt sich Flevo-Natuur (www.flevonatuur.nl). Du hattest glaube ich schon einmal ein Foto eines Attent-Marktes im Blog, oder? Leider ist die Fotoqualität nicht berauschend, da ich relativ zügig und am frühen Morgen fotografieren musste. Grund: Es ist (natürlich) verboten, auf dem Gelände fremde Personen zu fotografieren, so dass ich weit vor Ladenöffnung zur Kamera gegriffen habe. Vielleicht hast du Verwendung für die Fotos. Falls nicht - auch in Ordnung. Ich hoffe, dass die Fensterscheiben mich nicht im Adamskostüm gespiegelt haben :-). Das werde ich jetzt aber noch einmal kontrollieren.

Der Attent-Markt ist dort der einzige Supermarkt weit und breit. Das Sortiment ist auf das Nötigste beschränkt, ist für Urlauber aber ausreichend. Jeden Morgen gibt es 7 verschiedene Sorten frischer (aufgebackener) Brötchen. Einkaufen geht man dort für gewöhnlich bzw. je nach Wetterlage hüllenlos. Der Markt liegt inmitten der FKK-Anlage, neben Schwimmbad und Sauna. Sozusagen auf der Hauptplaza :-). Die Einsendung der Fotos meine ich aber keineswegs anzüglich, reisserisch oder dergleichen. Ich bitte, dies zu beachten. Flevo-Natuur ist eine ganz tolle Anlage, die ich jedermann (und vor allem Familien) nur weiterempfehlen kann. Von Bremen ist es ein Katzensprung von nicht mal 300 km.

Grüße aus Kiel
Enno



"Virtuelle Spendendose"

Hier schlug Tina vor ein paar Jahren in einem Kommentar mal vor, eine "virtuelle Spendendose" einzurichten, z.B. mit einem PayPal-Konto.

Bevor ich hier irgendein Spendenkonto einrichte und die Summe weiterleite und mir bei dieser Arbeit als "Treuhänder" irgendein Fehler vorgeworfen wird oder sogar passiert, könntet ihr eigentlich auch direkt spenden.

Es ging zwar damals um das Kinderhilfswerk, aber ich möchte an dieser Stelle einer Organisation zu ein paar Spenden verhelfen, die leicht übersehen wird: Sea Shepherd.



(Hier der Wikipedia-Beitrag über die Organisation.)

Achtung, Kühlkette!

Für die Weihnachtsdekoration hatten wir unter anderem eine Deko-Kette an einen der (Kunst-)Weihnachtsbäume hier im Laden gehängt. Irgendwann ist sie runtergerutscht, aber ein Kollege hat sie gefunden und mehr oder weniger dekorativ an die Kühlhaustür gepappt.

So weit ist das eigentlich nicht weiter erwähnenswert.



Wie gesagt: "Eigentlich" :-)


Hängengebliebene Pfandbons

Daniel hatte folgende Frage:
Was ist, wenn ich an einen Leergutautomaten komme, aus dem ein nicht eingelöster Pfandbon hängt, aber weit und breit kein anderer Kunde zu sehen ist?

Kann ich den dann mitnehmen oder müsste ich ihn liegen lassen? Oder sollte ich gar das Personal informieren?
Ich würde den Leergutbon beim Personal abgeben, denn a) gehört er dir nicht und b) könnte es ja noch sein, dass sich der rechtmäßige Eigentümer noch meldet.

Shopblogger ab 1. Januar 2011

Ich lese und lese und lese – und ich komme einfach nicht zu einer befriedigenden Lösung. Es geht um den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag.

Ich bin nicht in der Lage, eine aufwändige Altersverifikation hier einzubauen. Den Server nur von 22-6 Uhr zu betreiben, ist auch keine Option – die meisten Leser schwappen hier tagsüber herein und das Blog nur in den Nachtstunden zu betreiben wäre daher unsinnig.

Da ich nicht sagen kann, ob die Inhalte hier ab 0, 6, 12 oder 16 Jahren freigegeben sein könnten und ich auch nicht willens bin, eine teure Überprüfung durch Dritte zu bezahlen, bleibt nur die Einstufung "ab 18" und damit auch die Notwendigkeit einer Zugangsbegrenzung.

Dieses Blog einzustellen und stumpf abzuschalten würde mir das Herz zerbrechen. Auch die alten, bestehenden Inhalte sind im Sinne des JMStV für die Klassifizierung relevant, und müssten manuell einzeln durchgegangen werden. 180.000 Kommentare und 11.000 Blogeinträge! Wer soll das machen? Oder wer soll das bezahlen? Und vor allem: Warum? Letztendlich existiert diese Website nur aus Spaß an der Freude, ich verdiene kein Geld damit, von gelegentlichen Hinweisen auf den Onlineshop mal abgesehen und darum sehe ich auch keine Notwendigkeit darin, viel Geld in eine Zugangskontrolle und/oder Alterklassifizierung zu investieren, oder horrende Strafen und Abmahngebüren zu riskieren.

Ich habe heute eine E-Mail bekommen, in der ich gebeten wurde, eine Petition mitzuzeichnen, in der es darum geht, dass die Autos der "Tafeln" steuerfrei durch die Gegend fahren können. Interessiert doch nicht ernsthaft jemanden, oder? Wo ist die Petition gegen die Novellierung des JMStV? Warum geht nicht jeder, der eine Website betreibt oder in einem Forum aktiv ist, auf die Barrikaden und weist die unfähige Obrigkeit mal in die Schranken? Diese Problematik betrifft nicht nur ein paar bekannte Blogger, sondern jeden, der aus Deutschland heraus irgendwelche Inhalte ins Web stellt, bzw. auf seiner Site durch die Nutzer stellen lässt!

Aus meiner Sicht stellt das eine knallharte Zensur dar! Unter dem Deckmantel des Jugendschutzes (Hehe, wenn es schon keine Stoppschilder gibt, dann zeigen wir es den ekeligen Pädophilen eben anders) werden hier unkontrollierbare Inhalte schlicht und einfach indirekt vom Netz genommen. Diejenigen, die sich Alters- und Zugangskontrollen leisten können und wollen oder die nicht davon betroffen sind, werden schon nichts Schlimmes tun. Aber jede unkontrollierbare private Website würde früher oder später durch den Druck des über dem Betreiber schwebenden Damoklesschwertes ausgeknipst werden.

Zigaretten suchen

Ich war in einem Gespräch mit einem Vertreter und so ist mir nur am Rande aufgefallen, dass ein Mann mindestens 15 Minuten durch den Laden irrte. Als er sich gerade in unsere Nähe begab, fragte ich ihn schließlich: "Kann ich Ihnen irgendwie helfen? Suchen Sie etwas Bestimmtes?"

Antwort: "Zigaretten."

Da konnte ich ihm helfen, denn die haben wir in großer Auswahl an der Kasse. Was mich mehr wundert ist, dass er die offenbar tatsächlich im ganzen Laden gesucht hat. Mir ist kein einziges Geschäft bekannt, in dem die Zigaretten irgendwo in den Regalen untergebracht sind.

Beidrehen mit der Tüte in der Hand

Der Leergutautomat hatte ein technisches Problem und einer der Monteure war gerade dabei, alles wieder zu richten.
Die Tür des Gerätes stand offen, die Lampen leuchteten rot und aus der Entfernung war schon zu erkennen, dass die automatische Annahme nicht funktioniert.

Eine Kundin kam mit zwei Tüten voller Leergut in den Laden, passierte die Tiefkühltruhen (*) und wollte gerade in Richtung Lager einschlagen, als sie den Automaten entdeckte. Sie stutze kurz und drehte dann gleich wieder mit ihren Tüten um und ging.
Ich wüsste ja zu gerne, was in ihr vorgegangen ist. Hat sie wirklich gedacht, dass der Automat die einzige Möglichkeit ist, Leergut anzunehmen? Oder wollte sie uns nicht "belästigen"? Oder hatte sie Scheu, jemanden anzusprechen? Wer weiß das schon...


(*) Hmm, eine Tiefkühltruhe passieren. Müsste man mal Tom Dickson fragen, ob er sich da rantraut. Oder doch eher ein Fall für SSI?

Hausmüll

In aller Seelenruhe stopfte eine Kundin ein paar Tüten voller Abfälle in den großen Müllsack vor unserem Leergutautomaten. Kartoffelschalen, Küchentücher, Konservendosen, Teebeutel etc.

Geht's noch?!? :-O

Keine Zeit!!!

Es war wohl noch zu früh am Morgen und meine Kassiererin hat einer Kundin, die mit einem 20-Euro-Schein bezahlt hat, nur das Wechselgeld auf zehn Euro herausgegeben. Leider konnte sie sich nicht daran erinnern und sich Kunden auch mal täuschen können, haben wir die Differenz nicht einfach wieder ungeprüft herausgegeben.
Ein paar Minuten dauerte es, die noch relativ frische Kasse zu zählen und es waren auch tatsächlich zehn Euro zu viel darin.
Während der ganzen Zeit drängelte und meckerte die Kundin vor sich hin. Sie hätte keine Zeit, müsse dringend weiter und sie würde uns schon die Wahrheit sagen und wir sollten ihr doch das Geld geben, damit sie schnell los könne. In Eile war sie und ließ uns eine gewisse Hektik und den Missmut über die Warterei deutlich spüren.

Nachdem meine Mitarbeiterin ihr den Zehner mit einer freundlichen Entschuldigung ausgehändigt hatte, schob die Kundin ihren etwa halbvollen Einkaufswagen zum Packtisch und verstaute in aller Seelenruhe den gesamten Einkauf in ihren mitgebrachten Taschen...

Ehemaliger SPAR-Markt in Bremen

Werner hat mir dieses Foto eines (ehemaligen) SPAR-Marktes hier in Bremen zukommen lassen. Ich selber habe keine Idee und auch alle Personen, die ich gefragt habe, konnten mir nicht sagen, wo das genau ist. Ich hätte spontan auf das Faulenquartier getippt. Irgendwelche Einheimischen, die das Rätsel lösen könnten?
Hallo Herr Harste.

Kürzlich sichtete ich diverse Kisten mit beinahe in Vergessenheit geratenen Diaaufnahmen.

Das beiliegende Foto hatte ich an einem verregneten Samstagmittag (15.09.1984) auf der Durchfahrt bei einer Bremer Stadtrundfahrt mit dem weiteren Ziel Richtung Bad Zwischenahn eigentlich nur wegen der Ansammlung von Richtungshinweisen aufgenommen. Ich fand die Anzahl der Schilder sowie die recht anschauliche Dichte wichtiger Ziele recht interessant. Der sich im Bild befindende Spar Markt war mehr zufällig ins Objektiv gelangt.

Ich weiß leider nicht mehr, an welcher Ecke in Bremen ich diese Aufnahme gemacht habe.

Wenn es dennoch gefällt, mit oder ohne meinen Kommentar, wäre es sicherlich eine Bereicherung an kuriosen Aufnahmen aus – beinahe schon - geschichtlicher Sicht.
Vielen Dank für das Bild – und wer weiß, vielleicht lässt sich das Rätsel ja mit Hilfe der Blogleserschaft lösen. :-)


Blockade

Was für eine Geduld manche Flaschensammler aufbringen, ist teilweise kaum zu glauben. Ein ziemlich heruntergekommener Typ, der offenbar auch kaum noch etwas von seiner Umgebung mitbekommen hat, versuchte über zwanzig Minuten (!) mehrere Dosen und Flaschen, teilweise in katastrophalem Zustand oder gar nicht bepfandet, in den Leergutautomaten zu befördern.

Man nimmt das als Mitarbeiter hier im Laden erst gar nicht wahr. Da steht ein kaputter Typ vor dem Automaten. Schön, das passiert hier dutzendfach pro Tag. Wenn ein Kunde Probleme hat, wendet er sich meistens schnell an einen Mitarbeiter. Diese Typ hat sich nicht gemeldet. Stand da nur vor der Maschine und hat sein Glück versucht. Irgendwann fiel er dann einem Kollegen auf, der dem Kunden schließlich mit seinem Leergut geholfen hat.

Als wir uns die Sache hinterher noch einmal gemeinsam durch den Kopf gehen ließen, kamen wir überhaupt erst darauf, dass der Mann mindestens zwanzig Minuten herumprobiert haben muss... :-O

SPAR-Märkte in Gallspach und Schlüßlberg

Gerhard hat mir eine Mail mit ein paar Bildern von zwei SPAR-Märkten in Österreich geschickt. Dazu schreibt er:
Hallo Björn!

Vielen Dank für Deine immer wieder amüsanten Geschichten aus dem Verkäuferalltag - manchmal weiss ich nur zu gut was Du durchmachst, ich arbeite ebenfalls im Handel (EDV)!

Anbei noch ein paar Fotos für Deine Sammlung von Sparmärkten, hoffe Du kannst etwas damit anfangen!

Solltest Du zu den Orten nähere Infos haben wollen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Gallspach

http://de.wikipedia.org/wiki/Schl%C3%BC%C3%9Flberg


Ab sofort liegt meine DigiCam immer im Auto, so hoffe ich Dir noch einige Fotos unserer Spar's schicken zu können, vielleicht sind ja welche dabei welche Du noch nicht kennst!
Schönes Angebot. Vielen Dank dafür und natürlich auch die Fotos von dem kleinen Markt (Was meinen die wohl mit "durchgehend"? Bestimmt keinen 24-Stunden-Marathon :-) ) und dem riesigen EUROSPAR:

Gallspach:




Schlüßlberg:




Kleingeld für die Kippen

Ein Kunde wollte nur eine Schachtel Zigaretten kaufen. Während ich die Kundin vor ihm noch abkassierte, sah ich etwas gelangweilt auf die Zigarettenpackung, die er in der Hand hielt. Dick und fett war der Preis für die Räucherware auf der Vorderseite der Packung in einem Kreis besonders hervorgehoben.

Der Kunde war dran, ich zog die Packung über den Scanner und nannte den Preis: "Viereurofündunfdachtzich, bitte."

Der Mann sah mich überrascht an, zog sein Portemonnaie aus einer der hinteren Hosentaschen und begann, mühsam sein Kleingeld passend abzuzählen. Also darauf hätte er sich ja nun auch vorbereiten können.