Skip to content

Vereistes Kühlregal

Nicht aktuell und nur noch fürs Protokoll: Anfang des Monats war eines der Module unseres großen Kühlregals vereist. Es fiel kaum auf, einen Alarm gab es auch nicht. Die Temperatur ging im Schneckentempo im Laufe von rund zwei Wochen langsam hoch, so dass wir vorsichtshalber einen Techniker herbestellt hatten. Die Temperatur in dem Möbel ware zwar nie in einem kritischen Bereich, aber wenn sie langsam Zehntelgrad für Zehntelgrad nach oben klettert, während die Anlage in den acht Jahren zuvor konstant die Temperatur gehalten hatte, war es schon auffällig.

Wir taten gut daran, um Hilfe zu bitten, denn im Hintergrund (und leider nicht durch uns Laien zu erreichen (Hey, AHT, das besteht wirklich Verbesserungsbedarf!)) hatte sich bereits ein dickes Eispaket gebildet …


Triton-Visitenkarten 2.0

Unsere alten / ersten Triton-Visitenkarten hatten wir damals schnell zusammengeklickt. Die waren sicherlich nicht "gut", haben aber ihren Dienst erfüllt.

Die 500 Stück sind inzwischen weg und weil wir dringend neue brauchten, haben wir uns zumindest am alten Layout orientiert.

Die Optimierungen:

· runde Ecken
· kleineres Triton-Logo
· weniger Farbe in den Schriften
· Sonnenuntergang statt Regenwolken
· Mit Kreuzfahrtschiff, um das zentrale Thema zu betonen
· E-Mail-Adresse weg, WhatsApp-Kontakt dazu
· das helle Feld mit den Kontaktdaten hat jetzt eine weiche Kante
· "Kreuzfahrten einfach online buchen" wurde "Hier ist die Abkürzung zum Horizont"

Nicht im Bild zu erkennen: Wir haben ein andres Papier genommen. Die ersten waren beidseitig mit dünner Folie laminiert, was sich zwar "griffig" anfühlte, aber für unnötigen Plastikmüll auf den Papierkarten gesorgt hat. Das war mir bei der Bestellung damals nicht aufgefallen und so gibt es jetzt Strukturpapier ohne Plastik.


Sonnenaufgang im Park links der Weser

Natürlich hat man solche und ähnliche Ansichten auch, wenn man mit dem Auto zur Arbeit fährt. Nur bietet sich dann oft nicht die Gelegenheit, mal eben anzuhalten und die Kamera zu zücken. Auf dem Fahrrad ist das ja nun deutlich unkomplizierter. :-)

(Nicht nachbearbeitet, nur skaliert!)


Geliefert und im Regal: Kiosktüten

Die "Kiosktüten" sind inzwischen übrigens geliefert und im Süßwarenregal platziert worden. Die Muster hatten wir als Platzhalter ins Regal gestellt und nach kürzester Zeit waren sie bereits verkauft. Unter der Prämisse bin ich an dieser Stelle optimistisch, dass wir diese Artikel hier gut verkaufen werden.

Ich bin gespannt und werde sicherlich berichten. :-)


Lustige Strichcodes – 792

Fundstück von Honza auf einer Packung "Wagh Bakri" Tee: Ein Strichcode, der zumindest mit der Silhouette einer Teetasse und ein paar Teeblättern dekoriert ist:


Fotocommunity-Bilder (32)

Dass der Mensch in der Lage ist, in jeder noch seltsamen Anordnung von Farben und Flächen, Gesichter zu erkennen, ist ja bekannt. Aber ich finde, für dieses Krokodil aus einem alten Stück Holz braucht man nicht allzu viel Fantasie. :-)


Hinweis auf Kiri-Aufsteller

Wir haben einen Aufsteller mit "Kiri" (Schmelzkäse aus Frischkäse) in den Laden gestellt. ich hatte mich bei der Bestellung schon etwas gewundert, da die Ware ja eigentlich gekühlt werden muss, aber es gibt da einen Workaround, der auf einem großen Aufkleber an dem Display erklärt wird.

Gestern haben wir den Aufsteller in den Laden gestellt, 21 Tage oben drauf ist der 1. April. Dieses Datum steht auch nun handschriftlich eingetragen im vorgesehenen Feld auf der Rückseite des Aufstellers. Ob wir die 120 Packungen bis dahin verkauft haben werden? Ich bezweifle es, aber den Rest können wir dann ja noch bis Anfang Juni über das Kühlregal abverkaufen.

Ich gebe zu, dass ich so eine Technik bislang auch noch nie erlebt habe …


Links 798

Prozess gegen Lidl: Maschen der Discounter - und drei Tipps für Kunden

Kommentar zur Energie-Drink-Debatte: Warum Verbote falsch sind

OpenClaw: Wenn KI den Computer übernimmt

Wo bleibt der Aufschrei gegen Atomwaffen?

Gift in Babynahrung – Stärkere Kontrolle für Zutat aus China

Supermarkt oder Discounter: So groß sind die Unterschiede beim Preis

Warum viele Deutsche keine Lust auf Glasfaser haben

Verbraucherzentrale Bundesverband: Die neue Macht der Supermärkte

Tankstellenbetreiber nennen hohe Spritpreise "Abzocke"

"Der Astronaut": Es ist schon lange her, dass es so einen Film gab

Überraschende Ehrlichkeit bei Jacobs

Hinweis auf den Espresso-Tassenportionen von Jacobs: Statt 25 sind nun nur noch 20 Sticks in einer Schachtel. Überall wird ja heimlich verkleinert und getäuscht, da wollte man hier wohl mal ganz klar ein Zeichen in die andere Richtung setzen. Find ich gut. :-)


SPAR-Markt in Epen, Niederlande

Diesen SPAR-Markt hatte Mark im Örtchen Epen in den Niederlanden entdeckt. Epen befindet sich nur gute zwei Kilometer von der südlichsten Landesgrenze der Niederlande entfernt und ist damit eine der südlichsten Ortschaften des ganzen Landes.

Vielen Dank für die Zusendung des Fotos. :-)

Wie so oft gibt es auch diesen Markt bei Google Street View zu begucken.

Für die große Ansicht auf das Bild klicken!

Eine Kerze für Thomas

Seit ein paar Jahren, wie lange genau, kann ich nicht mehr sagen, gehörte er inzwischen irgendwie zum Straßenbild vor unserem Markt. Ein älterer (?) Mann im Rollstuhl, meist mit ein paar Dosen Bier in Reichweite, der seinen Platz auf dem Gehweg irgendwo im Bereich unserer Ladentür hatte und die Passanten um Kleingeld bat. Wer hier öfter einkauft, hat ihn sicherlich im Laufe der Zeit schon einmal gesehen.

Wir kannten ihn nicht wirklich. Unsere Begegnungen beschränkten sich auf kurze, funktionale Momente – wenn er Leergut abgab, sich Nachschub holte oder draußen saß und das Geschehen beobachtete. Gespräche gab es kaum. Er war keiner von denen, die schnell ein Lächeln parat hatten oder mit interessanten Geschichten oder guter Laune auffielen. Eher das Gegenteil, ich erlebte ihn als einen grantigen Mitmenschen, der vor allem wohl mit seiner eigenen Situation (Drogenabhängig, bein- und mittellos) unzufrieden war. Wir haben noch so viel Menschlichkeit gezeigt, dass wir immer wieder mal gestattet haben, dass er bei Frost hier in den Laden gerollt war und teilweise mit seinem Rollstuhl in einem der Gänge stand und geschlafen hat.

Trotzdem gehörte er in den letzten Jahren doch zu den Figuren, die man unweigerlich mit diesem Ort verbindet. Gestern ist er verstorben. Das wäre mir oder einigen oder sogar den meisten Kollegen auf die Schnelle sicherlich nie aufgefallen. Irgendwann mal wäre bestimmt mal die Frage aufgekommen, ob man Thomas, so hieß er, in letzter Zeit mal wieder gesehen hätte – und niemand hätte sie mit Sicherheit beantworten können.

Heute früh hat mich ein Kunde auf die Kerze und Wachsreste auf dem Gehweg vor unserem Schaufenster angesprochen. In dem Zusammenhang erwähnte er, dass da wohl gestern Abend die Leute, die dort immer stehen und trinken, den Verlust des Mannes im Rollstuhl beklagt hatten. Auch wenn er ziemlich weit unten im Leben angekommen war, so hatte er doch Leute um sich, denen er etwas bedeutet hat und die ihm gedenken.

Ich tue das an dieser Stelle auch, wenngleich deutlich weniger emotionsreich. Hier ist eine kleine Konstante verschwunden, auf ihre Art. Manche Menschen hinterlassen ihrer Nachwelt keine großen Spuren – aber wenn man ihnen jahrelang zumindest indirekt immer wieder begegnet, hinterlassen sie zumindest eine kleine Lücke im Alltag.


Sonnenaufgang an der alten Ochtum

Men denkt immer, die Sonne bewegt sich so langsam über den Himmel, dass man es kaum wahrnehmen kann. Aber wenn man Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge fotografieren möchte, zählt jede Sekunde. Innerhalb von Augenblicken ändert sich die gesamte Lichtstimmung.

Zwischen diesen beiden Fotos liegen keine anderthalb Minuten. Abgesehen von der Skalierung sind sie übrigens gänzlich unbearbeitet und so 1:1 aus meinem Pixel-Handy.





Mit welchen Wurstfingern auch immer welche Tasten mit meinem Bildbetrachtungsprogramm ThumbsPlus betätigt habe, dabei kam diese farbreduzierte Version des unteren Bildes heraus. Ich konnte den Weg nicht reproduzieren, aber zum Glück konnte ich dieses Bild noch speichern. Ich finde diese Version, die leicht an einen Sepia-Effekt erinnert, aber nicht uninteressant:


Lustige Strichcodes – 791

Diesen Strichcode mit einem Traktor auf einem hügeligen Feld hat Honza auf einer Packung tiefgefrorenem Rahmspinat der Globus-Eigenmarke entdeckt.

Vielen Dank für die Zusendung. :-)


Die total liebe Klau-Stammkundin

Eine junge Frau war nach eigener Aussage erst relativ frisch nach Bremen gezogen. Aber sie würde hier total gerne einkaufen, da unser Laden so schön wäre und die Mitarbeiter immer so nett sind. Das bekräftigte sie damit, indem sie immer das Gespräch (Smalltalk und noch etwas darüber hinaus) mit meinen Mitarbeitern suchte und vor allem auch immer Süßigkeiten ("Nervennahrung") an die Kassiererinnen und Kassierer verteilte.
Dass sie uns beklaut, hatten wir gar nicht auf dem Schirm. Auch ich habe nie Verdacht geschöpft – und dann hatte ich mir wegen eines anderen Ladendiebs einen Bereich unserer Videoaufzeichnung im Schnelldurchlauf angesehen. Plötzlich tauchte die neu hinzugezogene Kundin blitzschnell im Bild auf, breitete in Windeseile einige Waren und ihre Tasche auf der Ware eines Aufstellers aus, räumte im Zeitraffertempo alles irgendwie hin und her und rein und raus und war so schnell wieder aus dem Bild verschwunden, wie sie gekommen war.

"WAS WAR DAS DENN?"

Ich sah mir diese Sequenz später noch einmal genauer an, wobei sich herausstellte, dass sie tatsächlich die eingesteckten Dinge hatte unbezahlt mitgehen lassen.
Da die Frau im Grunde täglich kam und die Aufzeichnung drei Tage zurückreicht, guckten wir uns auch noch ihre vorhergehenden Besuche bei uns an. Sie war nicht nur eine Stammkundin, sondern auch noch eine Stammdiebin.
Um den Erfolg richtig zelebrieren zu können, griffen wir sie bei ihrem nächsten "Einkauf" nicht einfach ab, Beweismaterial hätten wir genügend gehabt, sondern ließen sie in Ruhe alles einpacken, Einkauf wie Einklauf, und fingen sie schließlich am Ausgang ab, nachdem sie noch Bonbons ans Kassenpersonal verteilt hatte. So schnell kommt man zu einem Hausverbot und in diesem Fall sogar gleich mehreren Anzeigen wegen mehrerer Ladendiebstähle …