Vor ein paar Jahren hatte sich unsere Tochter, obwohl sie nun gar kein "Pferdemädchen" ist, ein Holzpferd gewünscht, auf dem sie zwar gerne sitzt, aber nie irgendwelche Figuren darauf geübt hat.
Noch lieber als sie saß unser Kater auf dem Holzgaul, hier im März 2022. Aber immerhin macht er eine gute Figur dort oben:
Gerade mal
gut sieben Jahre ist die Außenwerbeanlage mit (unter anderem) meinem Namen in großen LED-Buchstaben alt. Im Gegensatz zu einer Technik mit Leuchtstoffröhren, die man alle paar Monate mal für den Austausch der Röhren öffnen können muss, sollte sollte es nach meiner Auffassung kein Problem sein, die Anlage mit LED-Technik vernünftig versiegeln zu können.
Man guckt da ja gar nicht so oft hin, aber die weißen Blenden habe viele dunkle Schatten, die nach meinem Verständnis von Verschmutzungen auf der Innenseite her stammen. Irgendwie stört es mich jetzt. Nun weiß ich, dass der Dreck da drin ist, nun quält es mich, dass die Leuchtbuchstaben nicht mehr strahlend weiß funkeln.
Das hauseigene Handwerker-Duo wird sich die Sache in den nächsten Tagen mal ansehen. Wenn wir die Buchstaben öffnen und reinigen können, machen wir das selber. Ansonsten werde ich die Fachfirma mal anrufen, die das Ding installiert hat. Vor meinem geistigen Auge sehe ich Banknoten mit kleinen Flügelchen wegflattern …
Hier mal eine gaaaaaaaanz alte Geschichte aus einer Zeit vor meiner Selbstständigkeit mit dem eigenen SPAR-Markt. Ich war als Markleiter, was damals ja nur noch Verkaufsstellenverwalter hieß, in meiner PLUS-Filiale in der Kornstraße (
heute befindet sich dort ein orientalischer Supermarkt) beschäftigt und sah, wie ein kleiner Junge mitten im Laden einen Kinderriegel aß.
Als ich den Vater des Kindes darauf ansprach und sagte, dass er da noch etwas zu bezahlen hätte, pampte er mich an und belehrte mich wie Hein Blöd mit Plüschohren darüber, dass es a)
unsere Pflicht wäre, dafür zu sorgen, dass Kinder an solche Produkte nicht herankommen und dass b) er ja nicht ständig auf sein Kind aufpassen könne.
Heute in meinem eigenen Laden hätte ich ihm vermutlich meine Meinung gesagt. (Gut, es ist "nur" ein Kinderriegel gewesen, aber dennoch macht man manche Dinge einfach nicht.)
Damals habe ich das schulterzuckend hingenommen. Die Hierarchie bei Plus war knallhart im Führungsstil Radfahrer (Nach oben buckeln, nach unten treten) und als Marktleiter war man in dem Unternehmen nur der Depp vom Dienst. Hätte der Kunde sich beschwert, hätte ich mich rechtfertigen müssen oder im Idealfall sogar eine Abmahnung kassiert. Daher. Arschlecken, war ja nicht mein Geld. Und DAS ist nun knapp 30 Jahre her, Plus gibt es nicht mehr und das gönne ich der Firma.
Es ist ja eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis dieser Einkaufswagen hier auf der Straße den Weg zu uns in den Laden findet. Der Wagen hat zwar nullkommanull Ähnlichkeit mit den Einkaufswagen bei uns, aber die meisten Menschen denken gar nicht so weit. Ein Einkaufswagen gehört in einen Supermarkt, Thema gegessen.
Wo ist eigentlich das Ordnungsamt, wenn man es mal braucht? Das wäre doch die Gelegenheit, mit geschwollener Brust beim rechtmäßigen Eigentümer des Wagens wegen der unerlaubten Sondernutzung des Gehwegs
eine Welle zu machen.
Fundstück von Ines auf den "Snackster Staudensellerie-Sticks" unserer Eigenmarke "Herzstücke": Ein Strichcode mit – das überrascht jetzt wenig – Staudenselleriesticks.
Zu diesem Artikel:
Corsair Vengeance RGB DDR5 RAM 64GB hat jemand die folgende Rezension geschrieben:
Mehr RGB pro Bit geht nicht – Mein PC leuchtet jetzt intelligenter als ich
Optik:
Diese RAM-Riegel sind nicht einfach nur hübsch – sie sind eine Lichtorgel auf Steroiden. Die RGB-Beleuchtung ist so smooth, dass ich manchmal einfach nur den PC anschalte, um das Farbenspiel zu bewundern. Wenn mein PC ins BIOS bootet, sieht es aus, als würde ein Raumschiff starten. Die Farben lassen sich per Software einstellen – von diskretem „Ich bin ein seriöser Arbeitsrechner“ bis hin zu „Ich habe versehentlich einen Einhorn-Rave gestartet“. 10/10, würde wieder ins Licht starren.
Performance:
6400MHz bei CL32? Das ist wie ein Espresso für deinen Prozessor. Ich habe Programme geöffnet, von denen ich gar nicht wusste, dass ich sie installiert hatte – einfach weil der RAM schneller war als mein Gedanke, sie zu stoppen. Spiele? Läuft alles butterweich. Photoshop? Fühlt sich plötzlich an wie MS Paint – so flüssig. Selbst Chrome mit 48 Tabs zuckt nicht mal. Mein RAM könnte wahrscheinlich den Mond anpingen, bevor ich mein Passwort eintippe.
Einbau:
Einbau war ein Kinderspiel – es sei denn, du bist jemand, der Schraubenzieher wie mittelalterliche Folterinstrumente behandelt. Einmal eingerastet, sitzen die Riegel wie der Thronfolger im Königshaus: fest, prächtig und bereit für große Aufgaben. Mein einziges Problem war, dass ich danach meine alten RAM-Riegel traurig verabschieden musste – sie fühlten sich plötzlich an wie Kartoffelbatterien.
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Fazit:
Wenn dein PC ein Upgrade braucht und du das Gefühl hast, dein Arbeitsspeicher sollte schneller denken als du – nimm diesen RAM. Er ist schön, stark und bringt genug RGB mit, um deine Nachbarn zu blenden. Klare Kaufempfehlung!
Beim Lesen kam mir der Gedanke, dass das nach einem Text aus ChatGPT klingt. Diese Formulierungen sind so typisch LLM. Fragen wir doch direkt mal bei der KI nach, ob es wirklich nach einem künstlich generierten Text klingt.
Dies war die Antwort von ChatGPT:
Oh ja – das riecht sehr stark nach KI. Nicht zu 100 % beweisbar (das geht nie), aber stilistisch ist das Ding auffällig eindeutig. Ich zerlege dir kurz, warum.
1. Überschrift: typische KI-Punchline
„Mehr RGB pro Bit geht nicht – Mein PC leuchtet jetzt intelligenter als ich“
Wortspiel + Selbstironie + Technik = klassischer KI-Hook
Menschen schreiben so etwas auch, aber nicht mit dieser sauberen Balance
„intelligenter als ich“ ist ein sehr häufiges KI-Muster (Selbstabwertung als Humoranker)
--> Verdächtig, aber noch kein Beweis
2. Extrem gleichmäßiger Humor-Rhythmus
Der Text ist durchgehend auf demselben Humorniveau:
Jede Sektion hat 2–3 Metaphern
Keine Längen, keine Ausrutscher
Keine persönlichen Eigenheiten (kein Dialekt, kein Stolpern, kein „äh“)
Menschen:
haben Peaks und Täler
werden irgendwann sachlicher
verlieren die Lust oder überziehen
KI:
hält das Level unheimlich konstant
--> sehr starkes KI-Indiz
3. Metaphern-Overkill (typisch generativ)
Beispiele:
„Lichtorgel auf Steroiden“
„Einhorn-Rave“
„Espresso für deinen Prozessor“
„Thronfolger im Königshaus“
„Kartoffelbatterien“
„Mond anpingen“
Das sind:
kurze, saubere, sofort verständliche Bilder
keine davon ist originell genug, um persönlich zu wirken
aber alle sind exakt auf Lesefluss optimiert
Menschen würden:
1–2 Metaphern nehmen
sich an einer festbeißen
oder eine erklären / ausbauen
KI:
feuert sie seriell und austauschbar raus
--> sehr starkes KI-Signal
4. Technische Aussagen ohne Risiko
„6400MHz bei CL32?“
„Läuft alles butterweich“
„Chrome mit 48 Tabs“
Klingt kompetent, aber:
keine Plattform (AMD/Intel?)
kein Board
kein XMP/EXPO
kein Stabilitätshinweis
nichts Angreifbares
Menschen, die RAM kaufen:
erwähnen mindestens ein echtes Problem oder Setup-Detail
oder eine kleine Macke
KI:
bleibt absichtlich unverbindlich korrekt
--> klassisches KI-Absicherungsverhalten
5. Perfekter Amazon-Review-Aufbau
Der Text erfüllt exakt das ideale Schema:
knackige Überschrift
Optik
Performance
Einbau
Fazit
klare Kaufempfehlung
Fast schon Lehrbuch.
Echte Rezensionen:
sind chaotischer
springen
wiederholen sich
oder verlieren den roten Faden
--> KI-typische Strukturdisziplin
6. Was komplett fehlt (sehr wichtig!)
Kein einziger Schreibfehler
Keine Umgangssprache mit Ecken
Kein persönlicher Anlass („für meinen Sohn“, „nach 3 Wochen“)
Keine zeitliche Einordnung
Das ist für Amazon unrealistisch glatt.
Gesamturteil
Meine Einschätzung:
Sehr hohe Wahrscheinlichkeit (~ 85–90 %), dass der Text KI-generiert ist
– entweder komplett oder massiv KI-unterstützt und minimal angepasst.
Nicht schlecht geschrieben.
Aber zu rund, zu clever, zu „on brand“.
Enttarnt.
Nachdem wir nun trotz des ursprünglich großartigen Starts
seit rund anderthalb Jahren kein Eis mehr von Elvis haben, kamen vor ein paar Tagen zwei Außendienstmitarbeiter der Firma zu uns in den Laden und waren ganz enttäuscht, dass wir deren Produkte gar nicht in der Tiefkühltruhe liegen haben.
Von der Vorgeschichte wussten sie nichts und sie gingen einfach davon aus, dass deren Eis bei uns einfach nur noch nicht den Weg ins Sortiment gefunden hätte.
Sie drücken uns eine Produktübersicht in die Hand und erklärten, dass alle acht Artikel bestellbar wären und auch auf Lager sein würden. Dem ist aber nicht so. Es sind derzeit sage und schreibe
vier Artikel bei uns über das Großlager verfügbar und von uns bestellbar. Nur einer (!) davon gehört zu den vier Sorten, die überhaupt bei uns liefen. Die beiden stärksten Sorten sind nicht dabei und eine Einlistung ist auch nicht in absehbarer Zeit vorgesehen.
Was sollen wir mit Erdbeer- und Magosorbet, wenn die Leute nach "Franzbrötchen" (Zimt) und "Minze-Zartbitter" fragen?
Also bleibt es, wie es ist. Bis auf Weiteres kein Elvis-Eis mehr bei uns. Wir haben Elvis Bogicevic gerne unterstützt, aber als wir einfach noch alle Sorten bestellen konnten und hinterher dafür eine Rechnung bekamen, die ich direkt begleichen konnte, war es für uns wesentlich attraktiver. Aus seiner Sicht ist die Sache mit einer Lagerlistung bei der Edeka sicherlich großartig, aber der Spaßfaktor hat deutlich gelitten.
Mit den Weihnachtssüßwaren in der vergangenen Saison hatten wir auch einen gemischten Aufsteller mit Produkten von Niederegger bekommen, also vor allem Marzipan in den unterschiedlichsten Variationen. Diese Artikel waren nicht speziell weihnachtlich, so dass wir sie nicht nach dem Weihnachtsfest zum Sonderpreis rausgehauen haben – und so steht dieses Display bis heute hier im Laden.
Wenn man sich die Entwicklung ansieht, kommt man schnell darauf, dass die Produkte sich nur sehr schleppend verkaufen. Die Qualität ist natürlich echt gut, aber 9 Euro für ein paar Marzipan-Happen oder eine Tüte Marzipankartoffeln ist für viele Kunden eben schon abschreckend.
Das wird nicht "der Ladenhüter des Jahres", zumindest nicht in der Form, dass wir auf dem Schaden sitzen bleiben. Aber es ist schon traurig, wenn man so tolle Produkte anbietet und viele Kunden beim Anblick der Preise spöttisch lachend weiterlaufen …
Mir war übrigens gestern Mittag mal wieder aufgefallen, dass meine "neuen" Nachbarn die Predigt vor dem Freitagsgebet hier in der Moschee auf Deutsch abhalten.
Inhaltlich war das zwar nun zugegebenermaßen ganz und gar nicht meine Baustelle, aber ich fand's durchaus interessant, dass sie das hier auf Deutsch abhalten. Ich gebe zu, dass mich das tatsächlich überrascht hat und ich bin ziemlich sicher, dass in der Vergangenheit (also bei den alten Moschee-Betreibern) immer nur irgendwas auf Arabisch heruntergeleiert wurde.
Eigentlich ein ziemlich interessantes Detail, das für mich nach aktiv gelebter Integration aussieht. Aber so soll es im Idealfall ja auch eigentlich sein.
Wenn man in Rotterdam in einem Asia-Shop dänische Butterkekse findet, ist das doch mal schönes Praxis-Beispiel für Globalisierung …
Wie angekündigt hatten wir die unglaubliche Chance, den Film "Der Astronaut" am vergangenen Montag im Rahmen eines Screenings für die Presse schon 2,5 Wochen vor dem offiziellen Kinostart zu sehen.
Zum Inhalt muss ich leider noch schweigen, das haben wir unterschrieben.
Aber eine Anmerkung sei wohl erlaubt:
1. Buchverfilmungen haben es immer schwer, da man als Leser mit ganz anderen Erwartungen an den Film herangeht. Die Chance, dass es eine Enttäuschung wird, ist groß.
2. Filmtrailer versprechen meistens mehr, als der Film hinterher zu bieten hat. Da man im Trailer manchmal nur die wenigen guten Szenen gesehen hat und von dort auf den Rest des Filmes extrapoliert, ist die Chance, dass der Film eine Enttäuschung wird, groß.
3. Bei "Project Hail Mary" kannte ich Buch und Trailer – und der Film hat geliefert. 2,5 Stunden saß ich auf diesem Kinosessel und habe jede einzelne Minute aufs Äußerste genossen.
Ich glaube, mehr muss man gar nicht sagen.
Wir haben heute einen Karton mit den neuen "Nesquick Kakao-Keksen" geliefert bekommen. Noch während er im Lager stand, leerte sich der Karton zusehends. Verschiedene Kolleginnen und Kollegen haben gleich einige der Tüten für sich selber gebunkert.
Ich habe zwischendurch noch mit mir selbst eine Wette abgeschlossen, ob der Karton tatsächlich noch im Laufe des Tages leer und die Ware verkauft wird, bevor sie überhaupt den Weg ins Regal finden konnte, aber den Gefallen haben mir die lieben Mitarbeiter dann doch nicht getan. Zum Glück hielt sich der Wetteinsatz in Grenzen.
Goldmännchen-Tee haben wir zwar nicht dauerhaft im Sortiment, aber wenn wir Displays mit spannenden Sorten bekommen können, bestelle ich die immer ganz gerne mal, denn eigentlich laufen die Artikel bei uns erstaunlich gut.
Die "Kindertees" mutieren momentan noch eher zum Ladenhüter – und ich versichere euch, dass ich sie ausdrücklich nicht wegen des "Jupp-Jupp-Tees" mit dem süßen Elefanten auf der Verpackung bestellt habe.
Aber ein Grund wäre der kleine Rüssler auf jeden Fall gewesen.
Auf einer Packung mit gesüßten Maltodextrin war mir dieser Hinweis aufgefallen: "Nicht über 120°C erhitzen."
Warum ist das denn so? Ist Maltodextrin so hitzeempfindlich?
Nein, Maltodextrin nicht. Aber der Süßstoff Sucralose kann ab 120 Grad Verbindungen ausbilden, die Krebserregend sein könnten. Alles nur im Konjunktiv, aber Vorsicht ist bekanntlich die Mutter der Porzellankiste und man muss ja kein unnötiges Risiko eingehen.
Wer jetzt Panik schiebt: Im normalen Küchenalltag wird man kaum auf über 120 Grad kommen, außer man kippt das Produkt, in dem sich Sucralose befindet, in heißes Fett. Beim Kochen mit Wasser ist bei 100 Grad Schluss und selbst im Backofen wird die reine Garguttemperatur 120 Grad meistens nicht überschreiten.
Das ist so bedeutend, dass es sogar dem NDR eine Meldung wert ist:
Hamburger Hauptbahnhof: Frau stiehlt Schokolade für 230 Euro
Das ist aus meiner Sicht ein maximal leichtes Schulterzucken auslösender umgefallener Sack Reis. Völlig normal hier in Bremen. Gut, 230 Euro sind auch schon für uns hier eine Hausnummer, aber ein Dieb mit einer Reisetasche voller Schokolade gehört hier ja schon quasi zum Tagesgeschäft und wird nicht einmal mehr zur Randnotiz in den Medien.