Ich habe eben mal 50 neue Haken (inkl. Befestigungsmöglichkeit für Preisetiketten) bestellt, damit wir unser Regal mit Batterien und Feuerzeugen neu gestalten können. Das Teil steht genau an der Kasse und ist bislang aufgrund häufig wechselnder Artikel (gerade auch im Glühlampen-Bereich) von uns immer etwas stiefmütterlich behandelt worden.
Langfristig muss auch da eine neue Lösung her, aber kurzfristig soll zumindest ein aktuelles Sortiment mit aktueller Preisauszeichnung vorhanden sein.
Die
GEZ Rundfunkgebühreneintreiber müssten sich weniger Sorgen um ihr Auskommen machen, wenn sie nicht ständig das vorhandene Geld dafür verschwenden würden, immer wieder die Leute anzuschreiben, die ohnehin schon seit Jahren brav bezahlen. Ich tue denen übrigens nicht den Gefallen und fülle das Formular inklusive Beitragsnummer aus. Sollen die doch selber suchen.
Es ist zwar noch rund sechs Wochen hin, aber den Ausgang der
Wette kann ich jetzt schon prognostizieren: Ich hab' gewonnen. Wir haben zwar noch nicht nachbestellt, aber eigentlich könnte man jetzt schon problemlos nachfüllen.
Anruf einer Marketingagentur, die
bei Tellows als ziemlich unseriös gelistet ist. Der Anrufer erzählte mir was von irgendeinem für drei Monate kostenlosen Adressbucheintrag bei Google und dass sie das überprüfen würden und dass das ja ein tolles Angebot wäre und dass er mir dann die Bestätigung zuschicken würde.
"
Und nach den drei Monaten?"
"
Kostet das nur 19,99€pro Monat."
Uuuuuuuuuuund tschüss. [
KLICK!]
(Und die nächste Rufnummer in der Sperrliste in meiner Fritzbox.)
Martin hat mir dieses Foto eines SPAR-Marktes in
Weilerbach geschickt. Einer der letzten privaten Märkte in Deutschland, die noch SPAR heißen. Der Markt hat sogar eine eigene Bushaltestelle. Naja, eine eigene natürlich nicht ganz – aber die Bushaltestelle dort vor der Tür heißt "Weilerbach, Spar". Das finde ich schon cool.
Vielen Dank für die Zusendung!
Einer der beiden
Bettler vom letzten Sommer, nämlich der heruntergekommenere Typ, der sich irgendwann als Trittbrettfahrer zu dem ersten Bettler dazugesellt hatte, erkundigte sich bei mir, ob er bis zum Monatsende eine Packung Tabak anschreiben lassen dürfte.
Nein, durfte er nicht.
Mühsam war, dass ein einfaches "Nein" nicht ausreichte und ich ihm mehrfach erklären musste, dass es nicht geht und dass ich keine Ahnung habe, wie ich das buchhalterisch lösen könnte. Ist natürlich Käse gewesen und wäre buchhalterisch ohne jegliche Relevanz – aber das weiß er doch nicht.
Dumm gelaufen… Die
Ortel-Guthabenkarte war schon benutzt. Hätte ich natürlich überprüfen können, bevor ich den Artikel bei Ebay reingestellt habe, aber ich gebe zu, dass ich überhaupt nicht damit gerechnet hatte. Entweder nehmen Kunden die Belege mit - oder sie bleiben unbenutzt hier und warten auf die Stornierung oder einen Weiterverkauf.
Das fiel also erst auf, nachdem wir die Transaktion bei Ebay erledigt hatten. Dem Käufer habe ich die Kohle natürlich diskussions- und verzögerungsfrei wieder erstattet und er war netterweise auch ganz entspannt dabei…
Fundstück im Leergutautomaten. Die Flasche sieht aus wie eine gewöhnliche "Steini"-Bierflasche. Dass er die angenommen hat, ist also nicht weiter ungewöhnlich.
Das
Houblon Chouffe kommt aus Belgien, nennt sich selber "Extra strong Beer" und hat schlappe 9 Umdrehungen. Das rumpelt schon.
Habe gerade eine kleine Statistik gesehen mit Antworten auf die Frage "Was motiviert Sie persönlich bei der Arbeit?" (Quelle:
EY Jobstudie 2015) und nicke zustimmend.
Auf Platz 1 steht die Aussage "Gutes Verhältnis zu den Kollegen", auf Platz 2 findet sich "Eine spannende Tätigkeit" und erst auf Platz 3 kommt "Ein hohes Gehalt".
Einzelhandel ist bekanntlich nicht die Branche mit den Top-Gehältern, aber im Laufe der Jahre haben schon einige Mitarbeiter wieder zurückkommen wollen (und teilweise von mir auch die Chance bekommen), nachdem sie wegen eines besser bezahlten Jobs gekündigt hatten. Wir haben meistens ein tolles Team (Querschläger gibt es leider immer wieder, aber man kann den Leuten beim Bewerbungsgespräch ja auch immer nur bis vor die Stirn gucken…) und auch wenn der Job nicht unbedingt "spannend" ist, so ist zumindest der Umgang mit vielen meiner Kunden sehr angenehm. Das hilft dann tatsächlich über den einen oder anderen Euro hinweg – und das deckt sich ja nun auch mit der eingangs erwähnten Statistik.
Der kleine Hinweis auf der
Laden-Website spült jetzt vermutlich nicht die Massen an Maibock-Kunden in das Geschäft, aber zumindest habe ich das Gefühl, wenigstens irgendwas getan zu haben, um dem Online-Auftritt etwas Aktualität zu verpassen.
Privat haben wir schon seit drei Jahren Ökostrom – in der Firma ab nächstem Monat. Ich bin stolz, dass ich diesen Schritt gegangen bin!
E-Mail Spam von Lady Oksa, die aus Russland kommt und ein Beziehung zu einem Mann in meinem Land sucht. Wow.
Ich war neugierig und wollte wissen, was passiert, wenn man mal ein freundliches Hallo zurückschickt. Interessant war, dass die Mail als nicht zustellbar zurückkam. Vollkommen egal, was da jemand mit diesen Mails erreichen will – ohne Rückmeldemöglichkeit sind sie gänzlich wertlos.
Eine Kundin bezahlte einen kleinen Einkauf mit Bargeld.
Nachdem ich die Kassenschublade wieder zugeschlagen hatte, fiel ihr ein, dass sie ja noch 50 Euro Bargeld mitnehmen wollte. (Hätte man ja auch in einem Abwasch erledigen können…)
Karte durch's Terminal, Pin eingeben, Kasse mit Nullbon öffnen, 50er rauskramen, Kassenschublade wieder zuschlagen. Da fiel ihr ein, dass sie ja lieber fünf Zehner gehabt hätte und nicht eine einzelne große Banknote.
Grumpf. Aber da musste sie warten, bis die nächste Kundin fertig war. Während das ec-Gerät nämlich noch die Verbindung aufbaute, hatte ich schon die ersten Artikel der dahinterstehenden Frau über den Scanner gezogen.
Mit etwas mehr Kommunikation wäre das alles in einem Durchgang erledigt gewesen. Hätte bestimmt auch die wartenden Kunden dahinter gefreut…
"Hagebutte" ist schon im neuen Glas, "Mandarine" noch in der alten Größe. Der Größenunterschied ist deutlich zu erkennen, denke ich:
Wer sich jetzt aber freut, dass er mehr Inhalt für sein Geld bekommt, der täuscht sich. Aus den ursprünglichen 400g Fruchtaufstrich sind nämlich mit der neuen Größe 380g geworden und in der Seitenansicht sieht man auch, wieso das so ist:
Um geschnittene Melonen einzupacken, funktioniert das Zeugs ganz prima – aber ob die Folie nun frisch oder alt ist, konnte uns keiner mit Sicherheit beantworten.