Unser
Packtisch hat mittlerweile auch schon seine knapp 16 Jahre auf dem Buckel und sieht entsprechend aus. Ich überlege momentan, ob es Sinn macht, eine spezielle Konstruktion bauen zu lassen, den man über die Fensterbank schieben kann. Einerseits hätten wir dadurch Platz für die Kassen gespart, andererseits wäre dann endlich diese "Muddelecke" auf der Fensterbank hinter dem Packtisch weg.
Hier mal ein hingescribbelter Querschnitt, wie sowas aussehen könnte:
Update zum Ökostrom:
Erst ab dem 1. Januar 2017 werde ich hier den Markt mit Strom zu 100% aus regenerativen Energiequellen betreiben. Aufgrund des laufenden Vertrags mit meinem aktuellen Energieversorger, ist der Wechsel leider erst nach dem 31. Dezember 2016 möglich.
Aber der Vertrag ist unterschrieben und man kann mir nicht vorwerfen, nichts getan zu haben. Den Rest erledigt die Zeit jetzt.
Mal gucken, ob ich es heute noch schaffe, die Platzierung im Regal mit den Batterien und Glühlampen neu zu gestalten. Wäre schön, wenn ich diesen Dorn im Auge endlich entfernen könnte…
Und zwar die originalen vom Barkenhof. Also zumindest der Teil mit den Bio-Eiern klappt offenbar noch. Gestern Abend schwappte schon das Gerücht zu mir, dass die Backstube provisorisch in einer der verbliebenen Hallen wieder aufgebaut werden soll. Ich würde mich freuen, wenn trotz der Katastrophe das Kerngeschäft aufrecht erhalten werden könnte.
Tzztztz… Es ist wirklich kaum zu glauben… Fast 16 Jahre habe ich nun schon diese Firma – aber noch immer keine eigenen Visitenkarten.
"Sound Wave", ein Bier der
Siren Craft Brew.
Der Vergleich mit den Sirenen ist doch toll. Aber ob die Zutaten so komplex miteinander verwoben sind oder ob man nach dem Genuss von mehreren Gläsern "Sound Wave" nicht vielleicht doch die Sirenen auch auf dem Festland singen hört? Wer weiß das schon.
Früh übt sich.
(Uii,
der das Gerät ist auch schon wieder
über zwei Jahre alt. Wahnsinn…)
Ein Memo für einen Blogeintrag liegt hier schon seit Oktober 2010 auf Halde. Nun habe ich doch einfach mal einen Karton Tomatenmark in kleinen Dosen mitbestellt, auch wenn wir den aktuell eigentlich gar nicht brauchen, nur um diese Sache endlich mal erledigen zu können. Wartet's ab.
Blogleserin "Katze" hat mir geschrieben.
[…] und da es dir anscheinend ebenso in der Seele schmerzt, wie mir, wenn ich Lebensmittel wegwerfen muss, wünsche ich mir von dir Ratschläge bezüglich Fleisch und deren Verwendung jenseits des mhd. Ich mache mir normalerweise wenig daraus, wenn mal ein Produkt in meinem Kühlschrank ein oder zwei Tage drüber ist, jedoch bin ich bei Fleisch etwas ängstlich. Hauptsächlich verlasse ich mich jedoch auf meine Nase und im Zweifel einem probierbissen. Rohes Hack mundet mir jedoch nicht, darum scheue ich mich eine Packung, welche auch nur einen Tag drüber ist noch zu konsumieren. Fertig abgepacktes ist hier gemeint. "Offenes" vom Metzger holt sich mein Mann gelegentlich, verspeist das dann aber auch ratzeputz krümellos komplett.
Aufgrund der guten Lage zu unserem Supermarkt können wir die Kühlkette fast optimal einhalten. Von der Kühltheke zum heimischen Kühlschrank sind es meist nur 10 bis 15 Minuten. In der Regel auch nicht einsam, sondern mit anderen Kühlwaren in einem Rucksack. Und Hack wird bei mir eh ordentlich durchgebraten, am besten bis es etwas knubberich (Bisschen knusprig) wird... mache ich mir generell zu große Sorgen? Hilft einfrieren, wenn man die nächsten 2 Tage garantiert kein Hack kochen kann?
Lange Frage, kurze Antwort: Wenn das Fleisch vor dem Verzehr
durchgegart wird, spielt ein aufgedrucktes Datum im Grunde gar keine Rolle mehr. Im schlimmsten Fall wird das Essen ungenießbar, wenn man ein Stück mitverarbeitet hat, dem schon der Verwesungsgeschmack anhängt.
Wir verwenden privat seit etlichen Jahren fast nur "abgelaufenes" Fleisch, das wir, wenn es hier im Laden nicht mehr verkauft werden kann und/oder darf, einfrieren und dann bei Bedarf wieder auftauen.
Wir sind vor einer Weile dazu übergegangen, die Sicherungsetiketten bei den Gläsern mit Instantkaffee auf die Siegelfolie zu kleben. Wer die abreißt, beschädigt die Folie und macht den Kaffee dann zumindest als Hehlerware zum Weiterverkauf an die sympathischen Kioske und Quickshops im Stadtgebiet uninterressant.
War dem Dieb in diesem Fall wohl egal:
Bei der Kassenabrechnung fiel mir auf, dass ein Leergutbon extrem vergilbt war. Wir stellen uns hier ja nicht an, wenn ein Bon mal etwas älter ist. Warum auch? Ich habe die Flaschen vom Kunden bekommen, warum sollte also sein Anspruch auf das Geld nach einer Weile verfallen? Und würde man überhaupt wegen solcher Kleinstbeträge mit einem Kunden streiten wollen? Eben.
Seit deutlich über zwölf Jahren haben wir im Markt täglich frisch gebackene Brote eines Bioland-Hofes aus der Region im Sortiment. Dieses Brot ist bei unseren Kunden sehr beliebt, was auch verständlich ist. Abgesehen davon, dass die Produkte wirklich gut und lecker sind, haben sie eine Herkunft. Keine Massenware, sondern eine echte Bäckerei. Keine seelenlose Fabrik, sondern ein zertifizierter, privat betriebener Hof mit Herz und Charakter. Abgesehen von den Broten gab es auch superleckere Eier. Trotz des relativen hohen Preises (Immerhin 10 Stück für 3,69€) hätten wir meistens mehr verkaufen können als es überhaupt an Nachschub für uns gab. Herkunft und Geschmack waren nunmal top.
Gestern Abend schon erreichte mich die traurige und unglaubliche
Meldung, dass der Barkenhof in Kirchhatten im Grunde vollständig bei einem Großbrand zerstört wurde. Mir stehen schon den ganzen Morgen die Tränen in den Augen, aber es ist leider traurige Gewissheit.
Ich wünsche den Menschen hinter dem Barkenhof, und gerade natürlich auch Hergen persönlich, alle Kraft, um dieses unfassbare Schicksal zu verarbeiten.
Hier ein Foto von Ende 2003. Große Verkostung zur Einführung der Brotsorten hier im Markt. Seit dem erfreuten sie sich immer größerer Beliebtheit. Wie es bei uns mit Bio-Brot weitergeht, weiß ich noch nicht. Ich werde mit Sicherheit nicht gleich am Montag losrennen und Ersatz suchen, zumal so geniale, handwerklich hergestellte Brote wie Huntedieker, Moorwüstling, Ur-Dinkel und Vagabund (meine vier persönlichen Favoriten) überhaupt nicht mal eben ersetzt werden können. Die waren einzigartig. Dazu kommt der persönliche, schon beinahe freundschaftliche Umgang miteinander.
Ich bin sehr, sehr traurig.
Nach langer Zeit mal wieder zu Hause eine Rolle Pringles probiert. Sorte: Hot & Spicy. Was soll ich sagen… Geschmacklich haben sie mich an meine Kindheit erinnert. Da habe ich gerne Maggi-Brühwürfel gelutscht.
Sven hatte folgende Frage an mich:
Hallo Björn,
was mich schon die ganze Zeit interessiert, ist die Frage wie die Wochenangebote entstehen.
Ich weiß ja nicht inwiefern du Werbung machst Außer durch den Blog :P, aber vielleicht weißt du ja Wie entschieden wird welche Produkte es ins Angebot rein schaffen und wer das entscheidet?!
Bei mir hier ist das ganz einfach: Ich mache gar keine Werbung in Form von wöchentlichen Handzetteln. Ernsthaft, das war kein Witz! So stehe ich logischerweise auch nicht jede Woche vor dem Problem, mir neue Artikel für die Werbung ausdenken zu müssen.
Wie es in den großen Firmen abläuft, die solche Angebote national oder für große Regionen planen, kann ich beim besten Willen nicht beantworten. Ich weiß nur, dass ich mich hier und andere Kollegen entweder bei den Planungen der Großhandlung (Die Edeka hat ja wöchentlich eigene Angebote, die dann zu entsprechenden Preisen in entsprechenden Mengen (vor)bestellbar sind) oder bei den Mitbewerbern inspirieren lassen. Bei mir persönlich hilft (wenn es denn notwendig ist, bestimmte Artikel rauszusuchen) auch manchmal ein Rundgang durch den Laden, um sich inspirieren zu lassen.