Ein Typ mit schlunzigem Hoody stand mit zwei Plastiktüten voller Bierflaschen an der Leergutannahme. Alle inneren Alarmglöckchen schrillten mit aller Kraft, wir positionierten uns vor den Monitoren der Videoanlage und waren bereit, jederzeit zugreifen zu können.
Eine junge Kollegin kam ins Büro: "Lasst mal gut sein, das ist ein ehemaliger Lehrer von mir. Der tut bestimmt nichts."
Flasche Cola, Tüte Chips, Kaminofen an – so lässt sich eine Getränkeabteilung in aller Ruhe planen. Mit den "Puzzleteilen" und etlichen ausgedruckten "Blankoregalen" auf A3-Papier bewaffnet, habe ich mich gestern zu Hause auf Esstisch und Fußboden ausgetobt und zumindest den groben Entwurf für die Platzierung in der neuen Getränkeabteilung geschaffen. Die Feinarbeit wird erst unmittelbar beim Einräumen der neuen Regale passieren. Mir ging es nur darum, alle jetzt vorhandenen Artikel überhaupt sinnvoll in der neuen Abteilung unterbringen zu können.
Ergebnis: Klappt. Natürlich klappt es. Für "Störtebeker-Bier" und "Viva con Aqua" habe ich sogar jeweils einen kompletten Regalmeter vorgesehen und dann hatte ich am Schluss immer noch rund zehn Fachböden, die nicht belegt waren. Da mache ich mir aber überhaupt keine Sorgen, denn eine Fläche mit Ware zu füllen, ist hier im Markt wirklich das allerallerkleinste Problem…
Was lange währt, wird endlich gut: Die Gitter vor den Kellerfenstern sind endlich wieder zurück. Sandgestrahlt, grundiert und schließlich pulverbeschichtet wurden sie. Damit sollte das Rostproblem endgültig aus der Welt geschafft sein.
Endlich haben wir die Kalender für 2017 bekommen. Dieses Jahr achte ich persönlich darauf, dass die Dinger vollständig verteilt werden, damit hier nicht nach ein paar Monaten noch ein Karton davon auftaucht. Zum wegwerfen sind sie dann doch zu teuer:
Eine Kuriosität in dem Kalender ist vor ein paar Tagen einem meiner Mitarbeiter aufgefallen. In dem Rezeptekalender gibt es tatsächlich ein Rezept für…
Gestern bestellt, heute geliefert. Ob das Drama mit der zugeparkten Einfahrt in der Seitenstraße damit deutlich besser wird, bleibt abzuwarten. Aber etwas Unterstützung werden die Hütchen sicherlich bringen:
Norbert hat mir Bilder von mehreren SPAR-Märkten in Tiflis / Georgien geschickt. Vielen Dank dafür. Die E-Mail lag hier schon mehrere Monate auf Halde, es waren so viele Bilder. Jeweils mehrere Außenansichten und dann noch Bilder von innen und teilweise der landestypischen SPAR-Eigenmarken.
An dieser Stelle möchte ich mich aber mit den großzumachenden Fotos auf die drei Außenansichten beschränken. Es waren insgesamt 17 Bilder und die restlichen Fotos gibt es in kleiner Ausführung, wenn ihr unten auf "weiterlesen" klickt.
Ganz herzlichen Dank an Norbert für die Mühe mit den Bildern und Infos, die ich aber gerade gefühlt gar nicht richtig würdigen kann…
Habe privat eine größere PA-Endstufe in einem Elektronik-Fachbetrieb reparieren lassen. Bei der Auftragsannahme wurde ich unter anderem nach meiner E-Mail-Adresse gefragt. Nichts einfacher als das und so gab ich die Info-at-kauf-dich-satt-punkt-de an.
Gut, dass ich dabei zugeguckt hatte, wie der Mann an der Auftragsannahme meine Daten notiert hat. Ich wiederhole: Das war ein Elektronik-Fachbetrieb. Reflexartig hatte er nämlich "kauf dich sat" (mit einem "t") geschrieben. Er hat nun mal tagtäglich mit Sat-Anlagen zu tun und nicht im Traum an "satt sein" gedacht.
Mit so einer Verwechslung hätte ich niemals gerechnet.
Nächste Woche soll mal wieder unser großer Container mit den Einweggebinden entleert werden. Da es jedes Mal (jedes Mal!) ein Krampf ist, den LKW in dem engen Zeitfenster, zu dem zufällig mal keine Autos rund um unsere Zufahrt parken, herzubekommen, habe ich mir jetzt einfach mal vier große (75cm, die kann man wenigstens nicht so schnell übersehen…) Leitkegel (wohl bekannter als "Pylonen" oder "Hütchen") bestellt.
Wird sich zeigen, ob sich der Containertausch, für den der LKW zweimal innerhalb von zwei Stunden hier auf den Hof fahren muss, damit etwas entkrampfen lässt…
Jedes Foto der Regalböden der Getränkeabteilung haben wir nun ausgedruckt und zu einem Streifen im "Regalfachformat" zurechtgestutzt. Auf anderen Bögen habe ich mir "Blanko-Regale" ausgedruckt, in die ich diese kleinen Kärtchen einsortieren kann. Damit werde ich gleich ein sehr großes Puzzle auf unserem Esstisch auslegen. Fotos wird es von der Aktion auf jeden Fall geben, aber vermutlich erst morgen.
Ich gebe zu, das ist etwas unkonventionell, aber solange das Ergebnis gut wird, kann es nicht verkehrt sein, sich die Arbeit zu vereinfachen.
(Die grünen Kärtchen sind Platzhalter für ein paar neue Sortimente.)
Natürlich habe ich kein Problem damit, wenn Leute sich an meinem Müllcontainer bedienen. Was ich dagegen nicht mag, das habe ich der Person eben auch so gesagt, ist, wenn fremde Leute ungefragt das Grundstück hier im Hintergrund betreten.
Zu unserer Weihnachtsdeko gehören auch zwei "Zäune", die wir auf dem Tiefkühlschrank links und rechts als Einfassung für die restliche Dekoration verwenden. Diese Holzzäune haben eine LED-Beleuchtung, die allerdings leider nur mit Batterien funktioniert. Sonntag aufgebaut, heute funzeln die Lämpchen nur noch ganz schwach. Nach einer Woche werden sie ganz tot sein. Entweder opfere ich jetzt jede Woche zwei Packungen Batterien oder wir leben damit, dass sie nicht mehr beleuchtet sind. Alternativ könnte man natürlich auch ein kleines Netzteil dort anschließen, das 4,5V liefert.
Ja, ich glaube, das mit den kleinen Steckernetzteilen werde ich wirklich machen. Ist auf jeden Fall günstiger als alle paar Tage einen Satz neue Batterien zu verbraten.
Eigentlich ist das Erstellen von neuen Platzierungen innerhalb der Regale für mich gar kein Problem. Wo andere Pläne zeichnen und vorher akribisch planen, fange ich einfach an, die Produkte auf die Fachböden zu stellen. Ist nun mal jahrzehntelange Erfahrung.
Unsere neue Getränkeabteilung bringt mich momentan allerdings geradezu an den Rand des Wahnsinns. Der größte Unterschied zur aktuellen Abteilung wird sein, dass die in Kisten platzierte Ware nicht mehr (auf Paletten) frei stehen wird, sondern vollständig in die neuen Regale im unteren Bereich integriert wird. Darüber liegen dann noch jeweils planmäßig zwei Fachböden für kleinere Artikel.
Dadurch lässt sich aber eben nicht mehr die aktuelle Gestaltung 1:1 auf das neue Layout projizieren. Wenn unten Bierkisten stehen, sollen darüber keine Saftflaschen stehen. Über Mineralwasserkisten möchte ich keine Sechserträger Bier haben. Und so weiter. Da ich dazu im Grunde die gesamten bestehenden Platzierungen der einzelnen Warengruppen auseinanderpflücken muss, ist das schon etwas komplizierter.
Nun habe ich einfach mal jeden einzelnen Regalboden fotografiert und werde mir die Bildchen gleich so ausdrucken und zurechtschneiden, dass ich mir damit die neue Abteilung buchstäblich zusammenpuzzeln kann.
Eine Kundin beklagte sich darüber, dass ihr Bon nicht aus dem Leergutautomaten herausgekommen sei. Kann mal passieren, dass sich das Papier im Drucker verheddert – aber auch da war nichts zu finden. So ganz ersatzlos wird der Bon aber eigentlich nicht gelöscht, aber da sich das Rätsel überhaupt nicht aufklären lassen wollte, guckte ich mir die Videoaufzeichnung der Kamera über dem Automaten an.
Die Kundin griff ohne richtig hinzusehen in die kleine Mulde, in der die gedruckten Bons landen. Sie hat ihn dabei nicht gegriffen und offenbar nicht einmal gespürt, allerdings hat sie ihn mitsamt ihrer Hand unbemerkt wieder aus der Öffnung herausgezogen. Der Bon segelte nach unten und blieb gut getarnt hinter ihrer Tasche liegen.